DE643972C - Absperrschieber fuer Gasleitungen - Google Patents

Absperrschieber fuer Gasleitungen

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Publication number
DE643972C
DE643972C DET44724D DET0044724D DE643972C DE 643972 C DE643972 C DE 643972C DE T44724 D DET44724 D DE T44724D DE T0044724 D DET0044724 D DE T0044724D DE 643972 C DE643972 C DE 643972C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
slide
closure piece
gate valve
recesses
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Expired
Application number
DET44724D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Ahls
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THYSSEN SCHE GAS und WASSERWER
Original Assignee
THYSSEN SCHE GAS und WASSERWER
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Publication date
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Priority to DET44724D priority Critical patent/DE643972C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE643972C publication Critical patent/DE643972C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K3/00Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
    • F16K3/30Details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding Valves (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 21. APRIL 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4 c GRUPPE
Absperrschieber für Gasleitungen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1934 ab
Es ist bereits bekannt, bei mit Spindeltrieb ausgerüsteten Absperrschiebern für Gasleitungen eine gegen das Schiebergehäuse unverschiebliche Gewindespindel zu verwenden und die Spindelmutter am oder im keilförmigen Verschlußstück anzuordnen. Bei dieser Bauart, die den Vorzug niedriger Bauhöhe und geringen Raumbedarfs für den eingebauten Absperrschieber hat, schraubt die Gewindespindel sich beim Öffnen des Schiebers in das Verschlußstück hinein, das zu diesem Zweck einen Hohlraum aufweist.
Bei den bekannten Absperrschiebern dieser Bauart besteht jedoch die Möglichkeit, daß
t5 die das Schiebergehäuse durchfließenden Stoffe freien Zutritt zu den Gewindeflächen, der Spindel und zur Spindelmutter haben. Es können so leicht Schmutzablagerungen, Verkrustungen und Anfressungen entstehen, zumal das Schiebergehäuse mit den von ihm umschlossenen Metallteilen durch äußere Einwirkungen häufig eine niedrigere Temperatur als das den Schieber durchströmende Gas aufweist.
Durch diese Verschmutzungen und Anfressungen werden die Bewegung der Gewindespindel und damit auch das Schließen oder Öffnen des Schiebers selbst erschwert und, da es in der Regel von Hand erfolgt, zu einer mühevollen 'und zeitraubenden Arbeit gemacht. Letzteres ist namentlich dann nicht nur unerwünscht, sondern sogar gefährlich, wenn es sich darum handelt, in Not- oder Unglücksfällen einen oder in der Regel sogar mehrere Schieber möglichst schnell zu schließen.
Es sind auch Schieber und Ventile bekannt, bei denen der Abschluß der einen gegen die andere Rohrseite dadurch hergestellt wird, daß ein Abschlußmittel mit parallel zur Spindel angeordneten Abdichtungsflächen auf ebenfalls parallel angeordneten Flächen des Gehäuses gleitet. Bei dieser Bauart wird zwar nebenbei auch der Abschluß der Spindel des Schieberkörpers gegen den durchfließenden Stoff erreicht; wird dieser Abschluß aber undicht, womit — namentlich bei einseitiger Belastung des Schiebers — immer gerechnet werden muß, dann hat das Betriebsmittel auch gleichzeitig freien Zutritt zu der Spindel, deren Schutz dann weggefallen ist. Das Wiederdichtmachen des Abschlusses erfordert aber das Außerbetriebsetzen des Schiebers und ist praktisch auch nur bei Abschlußmitteln, die in frei liegende Leitungen eingebaut sind, ausführbar.
Im Gegensatz hierzu bezweckt die Erfin-' dung den Schutz von Spindeln mit keilförmigem Abschlußmittel, wie es die Absperrschieber von unterirdisch verlegten Gasleitungen fast ausschließlich besitzen.
Die Erfindung erreicht eine stete Betriebsbereitschaft solcher Absperrschieber durch, die Maßnahme, die im und am Verschlußstück
*J Von dem Patentsucher ist als der Erßnder angegeben worden:
Peter AhIs in Duisburg-Hamborn.

Claims (4)

  1. angeordneten Teile des Spindeltriebs wirksam einzukapseln. Die Erfindung besteht somit darin, bei Absperrschiebern für Gasleitu gen mit einem auf der axial unverschieb gelagerten Spindel verschiebbaren keilför\ji gen Verschlußstüek, das Aussparungen Aufnahme der Spindelmutter und der Gewindespindel autweist, alle zu den genannten Aussparungen des Verschlußstückes führenden Öffnungen durch Dichtungen gegen das Eindringen des Betriebsmittels zu schützen.
    Durch dieses an sich einfache eine Mittel werden dann aber in vielfacher Hinsicht Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Zustände geschaffen, indem
    i. die Bewegungsmöglichkeit der Schieberspindel im Betriebe auch bei schmutzigen und aggressiven Gasen und Flüssigkeiten erhalten bleibt,
  2. 2. durch Anfüll ung der Aussparungen des Verschlußstückes mit Fett oder Ol diese Bewegungsmöglichkeit beliebig lange aufrechterhalten werden kann,
  3. 3. die Gewindespindel und Mutter vor Zerstörung und Beschädigung durch Ablagerungen und Anfressungen geschützt sind und indem
  4. 4. die Neuerung auch bei vorhandenen Schiebern ohne erhebliche Kosten angebracht
    •io werden kann.
    Vorteilhaft erfolgt die Abdichtung der Spindeltriebteile durch einen die Gewindespindel an der Stelle ihres Austritts aus dem Verschlußstück umschließenden Dichtungskörper, der sich in Offenstellung des Schiebers auch noch dichtend gegen die Gehäusewand legt, -■lan erhält hierdurch eine Bauart des Absperrschiebers, die ein Nachdichten oder Neupacken der Schieberstopfbüchse auch bei geöffnetem Schieber ohne weiteres ermöglicht. Dieser Dichtungskörper ward erfindungsgemäß vorzugsweise aus zwei Teilen zusammengesetzt, deren einer radial gegen die Gewindespindel dichtet und deren anderer radial dichtend wirkt und zur Abdichtung gegen die Gehäusewand bestimmt ist.
    Diese Einkapselung wird dadurch vervollständigt, daß die sonstigen im Verschlußstück noch vorhandenen Öffnungen durch besondere abnehmbare Verschlußplatten abgedeckt werden. Es bleiben hierdurch die Spindeltriebteile trotz Einkapselung leicht zugänglich.
    Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der neuen Absperrschieberbauart in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten und einer in größerem Maßstabe dargestellten Einzelheit.
    Hierbei ist α eine die untere Keilöffnung nter Zwischenlage einer Dichtung verschlie- «jJScnde Platte oder Kapsel, b sind Platten, "•^welche die beiden seitlichen öffnungen der Brücke verschließen, die zur Einführung der Mutter m dienen, c und d sind zwei Dichtungen aus Filz oder einem anderen gas- oder flüssigkeitsbeständigen und elastischen Stoff, welche die obere Keilöffnung abschließen und doch ein Durchführen der Spindel s ermöglichen.
    Die Keilbohrung wird mit einem gas- und flüssigkeitsbeständigen öl angefüllt. Bei geöffnetem Schieber, also hochgezogenem Verschlußstück v, legt sich die Dichtung d gegen die innere obere Abschlußfläche der Schieberhaube und bildet dort eine zusätzliche Abdichtung der Stopfbüchse, die gleichzeitig deren Neu- oder Nachpacken in geöffnetem Zustande des Schiebers möglich macht, was bei den bekannten Bauarten nur bei geschlossenem Schieber ausführbar ist.
    P Λ T E X T Λ KSPKfCII E :
    ι. Absperrschieber für Gasleitungen mit einem auf der axial unverschiebbar gelagerten Spindel verschiebbaren keilförmigen Verschlußstück, das Aussparungen zur Aufnahme der Spindelmutter und der Gewindespindel aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß alle zu den genannten Aussparungen des Verschlußstückes (v) führenden Öffnungen durch Dichtungen (a, b, C, (T) gegen das Eindringen des Betriebsmittels geschützt sind.
    2. Absperrschieber nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen die Gewindespindel (5) an der Stelle ihres Austritts aus dem Verschlußstück (v) umschließenden Dichtungskörper (d). der sich in Offenstellung des Schiebers dichtend gegen die Gehäusewand legt.
    3. Absperrschieber nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gewindespindel umgebende Dichtung aus zwei Teilen besteht, deren einer (c) radial und deren anderer (d) axial dichtend wirken.
    4. Absperrschieber nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch abnehmbare Verschlußplatten (a, b) zum Abschluß der die Gewindespindel (s) und die Spindelmutter (m) umschließenden Aussparungen des Verschlußstückes.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Rl-M.IN r,F.DRU(3KT IN DWt
DET44724D 1934-12-14 1934-12-14 Absperrschieber fuer Gasleitungen Expired DE643972C (de)

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Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1005332B (de) * 1954-04-20 1957-03-28 Latzel & Kutscha Elastische Dichtungsscheibe innen am Gehaeusedeckel von Schiebern und Ventilen
DE970776C (de) * 1953-08-02 1958-10-30 Ehrhardt Daeubler Dipl Ing Einbaugarnitur an schwer zugaenglichen Absperrorganen
DE1087859B (de) * 1954-08-24 1960-08-25 Alfred Braun Spindelabdichtung fuer Schiebergehaeuse
DE1103706B (de) * 1959-04-25 1961-03-30 Blendax Werke Schneider Co Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten an unter Druck stehenden Absperrorganen
DE1242962B (de) * 1964-11-09 1967-06-22 Westark G M B H Armaturenfabri Leicht auswechselbare Stopfbuechsenabdichtung fuer Absperrschieber
US3633873A (en) * 1969-11-28 1972-01-11 Mueller Co Gate valve structure
EP4400749A1 (de) * 2023-01-13 2024-07-17 Georg Fischer Rohrleitungssysteme AG Schiebereinheit für eine absperrarmatur

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