DE853540C - Absperrschieber fuer Gaskanaele und Niederdruckleitungen - Google Patents
Absperrschieber fuer Gaskanaele und NiederdruckleitungenInfo
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- DE853540C DE853540C DEZ517D DEZ0000517D DE853540C DE 853540 C DE853540 C DE 853540C DE Z517 D DEZ517 D DE Z517D DE Z0000517 D DEZ0000517 D DE Z0000517D DE 853540 C DE853540 C DE 853540C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K3/00—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing
- F16K3/02—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor
- F16K3/16—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together
- F16K3/18—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members
- F16K3/188—Gate valves or sliding valves, i.e. cut-off apparatus with closing members having a sliding movement along the seat for opening and closing with flat sealing faces; Packings therefor with special arrangements for separating the sealing faces or for pressing them together by movement of the closure members by means of hydraulic forces
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Description
- Die Entwicklung der Hochdrucktechnik in .den letzten Jahren hat dazu geführt, daß Absperrschieber für Dampf- und Wasserleitungen, mit hohen Drückern und Temperaturen immer weiter entwickelt wurden, so daß heute völlig betriebssichere Konstruktionen bestehern. Die meisten, dieser Schieber arbeiten mit drucklosem Gehäuse, d. h. beim Schließen pressen sich die Absperrplatten so dicht auf ihre Sitze, daß der Druck der abgesperrten Leitungen nicht in das Innere der Gehäuse eindringen kann.
- Demgegenüber lassen Absperrorgane für Niederdruckleitungen und Gaskanäle noch einen weiteren Spielraum für Verbesserungen. Zwar kennt man auch hierfür Sonderkonstruktionen, die für Rauchgaskanäle als Zugsperren bezeichnet werden. Sie beruhen fast alle auf dem Prinzip der Schleuse und dichten als solche nicht vollkommen ab, sondern machen den Zug des Schlotes, an den sie an, geschlossen sind, für die zu schützenden Anlageteile nur unwirksam.
- Diese Konstruktionen sind aber alle nicht als Absperrorgane anzusprechen, weil sie in jedem Fall die abzuschließenden Anlageteile mit der Außenluft verbinden.
- Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt, die hier vorhandene Lücke zu schließen und eine Konstruktion zu schaffen, die mit einfachen Mitteln den völlig dichten Abschluß von Rauchgaskanälen und Niederdruckleitungen gewährleistet. Sie besteht darin, daß das Verschlußstück als dichter Hohlkörper mit beweglichen Wänden ausgebildet ist, dessen Inneres durch ein unter Druck oder Unterdruck stehendes Medium beaufschlagt werden kann, so daß dadurch, wenn es sich in Schließlage befindet, seine Wände dichtend gegen die Schiebersitze gepreßt bzw. davon abgehoben werden können.
- Der aus dünnem Blech hergestellte Hohlschieber i läuft in einem luft- und gasdichten Blechgehäuse 2, in das an beiden Seiten Führungsschienen 3 eingebaut sind. Der Schieber i wird durch eine Spin, del 4 bewegt, die in eurem Bock 5 auf dem oberen Abschluß des Gehäuses gelagert. ist. *Für die Betätigung kann jede dafür aus dem Großarmaturenbau bekannte Einrichtung, im dargestellten Beispiel ein Schneckenantrieb 6, benutzt werden.
- Wird der Schieber i mit Hilfe dler Spindel 4 geschlossen, so bewegt er sich zunächst frei vor der abzusperrenden Leitung oder dem Kanal. Hat er seine Endlage erreicht, so besteht zwischen ihm und seinen Dichtleisten 7 noch ein geringer Zwischenraum. Erst durch einen zweiten Vorgang kommt der Abschluß zustande.
- Der Hohlschieber i ist so ausgeführt, daß ein geringer Differenzdruck genügt, um seine Wände 8 auseinanderzudrücken, so daß er sich aufbläht. Wird nun also dafür gesorgt, daß während der Bewegung der Innenraum des Schiebers mit der abzusperrenden Leitung in Verbindung 'steht, so herrscht in beiden derselbe Druck, der Schieber bleibt also flach und gleitet frei an seinen Dichtflächen vorbei. Wird nach Erreichen der Endstellung die Verbindung des Schieberinnern mit der Leitung unterbrochen und statt dessen eine Verbindung, z. B. bei Kanälen mit Unterdruck, mit der Außenluft 'hergestellt, so wird die Druckdifferenz zwischen Kanal und Luft wirksam. Die Blechwände des Schiebers werden auseinandergedrückt und legen sich dicht an die Dichtleisten an. Steht die abzusperrende Leitung unter Überdruck, so muS ein unter Druck stehendes Medium verwendet werden.. In diesem Fall wird das Schieberinnere zum Abdichten nicht mit der Außenluft, sondern mit dem Medium verbunden. Die Abdichtung kann so auch gegen Überdrücke erreicht werden.
- In der Zeichnung (Fig. i bis 3) ist ein Schieber dargestellt, der für einen Rauchkanal bestimmt ist. Der Schieber ist infolgedessen mit der Außenluft verbunden. Hierzu trägt er ein Rohr 9, das am oberen Gehäusedeckel befestigt ist und im Schieber selbst in einer Stopfbuchse io geführt wird. Da bei Unterdruck die Außenluft die Absperrung bewirkt, braucht auf dem Schieber nur ein Umschalthahn i i zu sitzen, der umgelegt wird, sobald der Schieber abgedichtet werden muß. Mit Rücksicht darauf, daß Rauchgas Aschenteile enthält, ist unten am Gehäuse ein Aschenfang 12 vorgesehen, der an eine geeignete Entaschungsvorrichtung angeschlossen werden kann. In gleicher Form kann der Schieber für Rundleitungen gebaut werden. Führen diese staubfreie Gase, so kann, der Staubfang wegbleiben. Als Hilfsmittel für den Abschluß bei Überdruckleitungen kann Druckluft oder etwas Ähnliches verwendet werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Absperrschieber für den Abschluß von Rauchgaskanälen oder Niederdruckleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußstück ein Hohlkörper mit beweglichen Wänden verwendet wird, dessen( Inneres durch ein unter Druck oder Unterdruck stehendes Medium beaufschlagt werden. kann, so daß dadurch seine Wände, wenn es sich in Schließlage befindet, dichtend gegen die Schiebersitze gepreßt oder davon, abgehoben werden können.
- 2. Absperrschieber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bewegung des Schiebers der Innenraum mit der abzusperrenden Leitung verbunden ist, so daß der Druck zwischen Schieberhohlraum und Leitung ausgeglichen ist, und daß die Dichtflächen des Verschlußstückes sich elastisch von den Dichtsitzen des Schiebergehäuses abheben können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ517D DE853540C (de) | 1944-10-15 | 1944-10-15 | Absperrschieber fuer Gaskanaele und Niederdruckleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ517D DE853540C (de) | 1944-10-15 | 1944-10-15 | Absperrschieber fuer Gaskanaele und Niederdruckleitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE853540C true DE853540C (de) | 1952-10-27 |
Family
ID=7617762
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ517D Expired DE853540C (de) | 1944-10-15 | 1944-10-15 | Absperrschieber fuer Gaskanaele und Niederdruckleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE853540C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1197910B (de) * | 1962-02-01 | 1965-08-05 | Demag Ag | Vorrichtung zum Abdichten von Hauben oder aehnlichen, beweglichen, heisse Gase ableitenden Teilen fuer metallurgische OEfen |
| DE1275557B (de) * | 1959-11-25 | 1968-08-22 | Salzgitter Huettenwerk Ag | Vorrichtung zum Auf- oder Einblasen von Gasen, vornehmlich von Sauerstoff, sowie vonGas-Feststoff-Gemischen auf oder in Metall-, insbesondere Eisenbaeder |
| DE1284435B (de) * | 1961-09-01 | 1968-12-05 | Demag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen von Konverterabgasen |
| DE1408247B1 (de) * | 1959-07-04 | 1971-01-21 | Yokohama Engineering Co Ltd | Vorrichtung zum Abfangen der unverbrannten Abgase aus einem Sauerstoff-Aufblaskonverter |
-
1944
- 1944-10-15 DE DEZ517D patent/DE853540C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1408247B1 (de) * | 1959-07-04 | 1971-01-21 | Yokohama Engineering Co Ltd | Vorrichtung zum Abfangen der unverbrannten Abgase aus einem Sauerstoff-Aufblaskonverter |
| DE1275557B (de) * | 1959-11-25 | 1968-08-22 | Salzgitter Huettenwerk Ag | Vorrichtung zum Auf- oder Einblasen von Gasen, vornehmlich von Sauerstoff, sowie vonGas-Feststoff-Gemischen auf oder in Metall-, insbesondere Eisenbaeder |
| DE1284435B (de) * | 1961-09-01 | 1968-12-05 | Demag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Absaugen von Konverterabgasen |
| DE1197910B (de) * | 1962-02-01 | 1965-08-05 | Demag Ag | Vorrichtung zum Abdichten von Hauben oder aehnlichen, beweglichen, heisse Gase ableitenden Teilen fuer metallurgische OEfen |
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