DE642973C - Schaltung zur Gleichrichtung von hochfrequenten Schwingungen - Google Patents

Schaltung zur Gleichrichtung von hochfrequenten Schwingungen

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DE642973C
DE642973C DEN36489D DEN0036489D DE642973C DE 642973 C DE642973 C DE 642973C DE N36489 D DEN36489 D DE N36489D DE N0036489 D DEN0036489 D DE N0036489D DE 642973 C DE642973 C DE 642973C
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circuit
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DEN36489D
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    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/08Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements
    • H03D1/10Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear two-pole elements of diodes

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  • Electronic Switches (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleichrichterschaltung, die bei Radioempfangsgeräten und anderen derartigen Vorrichtungen Anwendung finden kann.
Wenn eine Gittergleichrichtungsschaltung verwendet wird, wird durch den bei dieser Schaltung erforderlichen Ableitwiderstand der mit dem Gitterkreis verbundene Schwingungskreis erheblich gedämpft. Der gleiche Nachteil tritt auf, wenn Diodengleichrichtung benutzt wird. Auch dabei wird durch den Widerstand, an dem die gleichgerichteten Schwingungen einen Spannungsabfall erzeugen sollen, eine erhebliche Dämpfung des Eingangskreises herbeigeführt.
Dieser Nachteil kann dadurch beseitigt werden, daß eine Reihenschaltung eines Ableitwiderstandes und einer Drosselspule zwischen den Eingangselektroden des Gleichrichters vorgesehen wird.
Auf diese Weise wird zwar die Dämpfung des Eingangskreises verringert, aber in den Windungen der Drosselspule werden (z. B. durch die Streufelder des Netztransformators) Spannungen induziert, die zu störenden Geräuschen Anlaß geben. Diese Störungen können praktisch nicht durch Abschirmen der Spule beseitigt werden. Bei der erfindungsgemäß verwendeten Schaltung zur Gleichrichtung hochfrequenter Schwingungen, bei der zwischen den Eingangselektroden des Gleichrichters eine Reihenschaltung eines Ableitwiderstandes und einer aus zwei fest miteinander gekoppelten Teilen bestehenden Drosselspule vorgesehen ist, welche Teile entgegengesetzt gewickelt oder derart geschaltet sind, daß sich die in diesen induzierten 3f niederfrequenten Störspannungen gegenseitig aufheben, wird nun gemäß der hier gegebenen neuen Lösung parallel zu einer Teilspule ein Kondensator geschaltet, der eine geringe Impedanz für die gleichzurichtenden hochfrequenten Schwingungen besitzt.
Es hat sich gezeigt, daß diese zweite Drossel nicht nur die induzierten Niederfrequenzstörungen beseitigt, sondern daß diese Drosselspule gleichzeitig als ein Filter für Hochfrequenz-Schwingungen wirkt, wodurch die Neigung zur Selbsterregung des Gerätes erheblich verringert wird.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
In dieser Zeichnung ist mit 1 eine Gleichrichter-Verstärkerröhre bezeichnet, deren aus der Kathode 2 und der Elektrode 3 bestehender Teil eine Zweielektrodenröhre bildet, die als Gleichrichter benutzt werden kann, während der aus der Kathode 2, den Gittern 4 und 5 und der Anode 6 zusammengesetzte Teil als Verstärker der gleichgerichteten Schwingungen geschaltet ist. Parallel zu den Elektroden der Zweielektrodenröhre sind ein Widerstand 7 und zwei Drosselspulen 8 und 9 vorgesehen. Parallel zu dem Widerstand 7 und der Drossel 9 ist ein
Kondensator ίο geschaltet, der für Hochfrequenzschwingungen einen Kurzschluß bildet, aber für Niederfrequenzschwingungen eine hohe Impedanz hat.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende ;.·,
Die Hochfrequenzschwingungen werden durch die Zweielektrodenröhre 2, 3 gleichgerichtet. Die gleichgerichteten Schwingungen verursachen über den Widerstand 7 einen Niederfrequenz-Spannungsabfall, der über den Kondensator 11 das Gitter der Verstärkerröhre steuert. Die zwischen die Elektroden der Zweielektrodenröhre geschaltete Impedanz verursacht sehr wenig Dämpfung an dem Eingangskreis 12, da infolge der vorhandenen Drosselspule 8 diese Impedanz einen sehr hohen Wert hat. Durch die Drosselspule 8 wird somit die Dämpfung beseitigt, die sonst durch den Widerstand 7 herbeigeführt wäre.
Die Niederfrequenzstörungen, die z. B. durch . den Netztransformator in der Drossel 8 induziert werden können, werden über den Gleichrichter dem Gitter der Verstärkerröhre zugeführt. In der zweiten Drosselspule 9 werden aber gleichfalls Störungen induziert. Da nun die zweite Drossel genau so groß wie die Drossel 8 bemessen und außerdem derart gewickelt bzw. derart in den Kreis geschaltet ist, daß die durch den Netztransformator induzierten Spannungen gleich groß wie die in der Drosselspule 8 sind, aber entgegengesetzte Richtung haben, wird insgesamt keine durch den Netztransformator induzierte Störspannung dem Gitter der Verstärkerröhre zugeführt werden.
■·■;;. Die Drosselspule 9 und der Widerstand 7 ■ sind zusammen durch den Kondensator 10 überbrückt, der für Hochfrequenzschwingungen einen Kurzschluß bildet. In bezug auf die Hochfrequenzschwingungen können sich die beiden Drosselspulen 8 und 9 somit in ihrer Wirkung nicht ausgleichen.
Gegebenenfalls können die Drosselspulen nahe beieinander angeordnet und zweckmäßig außerdem zusammen in einer Eisenumhüllung angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Schaltung zur Gleichrichtung von hochfrequenten Schwingungen, bei der zwischen den Eingangselektroden des Gleichrichters eine Reihenschaltung eines Ableitwiderstandes und einer aus zwei fest miteinander gekoppelten Teilen bestehenden Drosselspule vorgesehen ist, welche Teile entgegengesetzt gewickelt oder derart geschaltet sind, daß sich die in diesen induzierten niederfrequenten Störspannungen gegenseitig aufheben, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu einer Teilspule ein Kondensator geschaltet ist, der eine geringe Impedanz für die gleichzurichtenden hochfrequenten Schwingungen besitzt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEN36489D 1933-04-29 1934-03-20 Schaltung zur Gleichrichtung von hochfrequenten Schwingungen Expired DE642973C (de)

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GB420476A (en) 1934-12-03
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