DE642915C - Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttaetigen Regeln des Pressdruckes bei Teerollmaschinen - Google Patents

Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttaetigen Regeln des Pressdruckes bei Teerollmaschinen

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DE642915C
DE642915C DEB170827D DEB0170827D DE642915C DE 642915 C DE642915 C DE 642915C DE B170827 D DEB170827 D DE B170827D DE B0170827 D DEB0170827 D DE B0170827D DE 642915 C DE642915 C DE 642915C
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DE
Germany
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cams
pressure
cam
gear
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DEB170827D
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Chambers & Co Ltd
NEWTON
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Chambers & Co Ltd
NEWTON
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23FCOFFEE; TEA; THEIR SUBSTITUTES; MANUFACTURE, PREPARATION, OR INFUSION THEREOF
    • A23F3/00Tea; Tea substitutes; Preparations thereof
    • A23F3/06Treating tea before extraction; Preparations produced thereby
    • A23F3/12Rolling or shredding tea leaves

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttätigen Regeln des Preßdruckes bei Teerollmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Teerollmaschinen, bei denen der Preßdruck durch eine iortsfest gelagerte drehbare Mutter mittels einer den Preßdeckel tragenden Schraubenspindel erzeugt :und die Mutter vom Antrieb des Rolltisches mittels eines Wendegetrilebes ,angetrieben wird.
  • Die Teerollmaschinen werden zweckmäßig in der Weise betrieben, daß die Teeblätter eine Zeitlang unter Druck gerollt werden, wobei sie sich erhitzen und dann der Druck aufgehoben wird, damit die Blätter belüftet werden und sich ausdehnen und abkühlen können. Um dieses abwechselnde Ausüben und Aufheben des Druckes. herbeizuführen, sind bereits selbsttätig wirkende Regelvorrichtungen mit umlaufenden Nocken bekannt. Diese Regelvorrichtungen, bei denen zwar Ausübung und Aufhebung des Druckes selbsttätig erfolgen, sind insofern unvollkommen, als entweder die Dauer des Druckes und der drucklosen Arbeit stets von Hand geregelt werden mußoder aber die Dauer der einen Arbeitszeit von der Dauer der anderen Arbeitszeit abhängig- ist, die Dauer der Anwendung des Druckes also nicht geändert werden kann, ohne auch gleichzeitig die Dauer der Arbeitszeit zu ändern, in der die Blätter ohne Druck behandelt werden. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttätigen Regeln dies Preßdruckes in Teerollmaschirnen, bei welcher der erwähnte übelstand beseitigt ist. Erfindungsgemäß erfolgt das Umschalten des Wendegetriebes durch zwei vom Antrieb für den Rolltisch angetriebene Nockenscheiben, die gegeneinander drehbar und in jeder Stellung zueinander feststellbar sind, die in bekannter Weise aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen bestehen und von denen die eine zum Ausübten und die andere zum Aufheben des Preßdruckes dient. Durch Einstellung dieser getrennten, gegeneinander sowie in sich in der Wirkung veränderlichen Nockenscheiben ist es möglich, die Dauer ' der Ausübung des Druckes und der Arbeit ohne Druck sowie die zwischen diesen Arbeitsstufen liegenden Zeitabschnitte unabhängig voneinander zu ändern.
  • Bei den angegebenen Regelvorrichtungen ist @es bekannt, in das Wendegetriebe eine verschiebbare doppelte Klauenkupplungeinzuschalten. Wird diese Anordnung auch bei der Regelvorrichtung gemäß der Erfindung getroffen, so erfolgt die Bew egungsübertragung auf die Kupplung in der Weise, daß beide Nockenscheiben auf Rollen tragende Hebel einwirken, welche auf :einer gemein- Samen Welle befestigt sind, an die mittels eines Hebels eine Zugkraft (Gewicht oder Feder) angreift, und welche durch einen Hebel, ein Gestänge und ein Getriebe mitder verschiebbaren Klauenkupplung verbun, den sind.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer Nockensteuerung gemäß der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch das Nockengetriebe und dessen Antrieb, Abb.2 eine Stirnansicht des Getriebegehäuses unter Weglassung des Gehäusedeckels" Abb.3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie .-1-B der Abb. 2, Abb. ¢ die schaubildliche Ansicht einer Teerollmaschiiie, an welcher eine N ockensteuerung gemäß der Erfindung vorgesehen ist, und Abb.5 eine Ansicht des Wendegetriebes für die Ge«-indespindel des Preßdeckels.
  • i bezeichnet das obere Ende einer der Kurbelwellen, durch deren Kurbel der Rolltisch in üblicher Weise in kreisende Bewegung versetzt wird. Die Kurbel i dreht sich in einem Lager 2, auf dem ein Gehäuse 3 befestigt ist, welches in zwei Kammern und 5 geteilt ist. Die Kammer 4. enthält das Getriebe, mittels dessen die Nockenscheiben von der Kurbel i gedreht werden, während die Kammer 5 die N ockenscheiben und die von diesen bewegten Hebel enthält. Die beiden Kammern 4 und 5 haben abnehmbare Deckel 6, 7 und 8, durch welche das Innere des Gehäuses zwecks Ausbesserung oder Auswechselung von Teilen zugänglich ist.
  • Das zwischen Antriebkurbel i und Nockengetri.ebe geschaltete Getriebe besteht aus ,einem auf dem Ende der Kurbel i sitzenden Schneckenrad 9, welches in ein Schneckenrad i o eingreift, das auf einer Welle i i befestigt ist, die ein zweites Schneckenrad 12 trägt, welches mit einem weiteren Schneckenrad 13 in Eingriff steht. Letzteres ist auf einer Nockenwelle 1 4. befestigt, die in Lagern 15 und 16 der Deckel 6 bzw. 8 und in einem Zwischenlager 17 der die beiden Kammern 4 und 5 voneinander trennenden Wandung 18 gelagert ist. Durch das doppelte Schnekkengetriebe ist es möglich, eine sehr langsame Geschwindigkeit für die Nockenwelle 1.1 zu erhalten. Die Geschwindigkeit ist derart, daß die Welle bei einem vollen Rollvorgang eine Umdrehung macht.
  • Innerhalb der Kammer 5 ist auf der Welle 14. ein Nockenträger ig befestigt, der aus einer Büchse mit einem Ringflansch 2o besteht, an welchem die Nockenscheiben durch Bolzen 2i verstellbar befestigt sind. Eine der Nockenscheiben besteht aus zwei Teilen 22 gleicher Form. Jeder Teil hat einen kreisförmigen Teil mit an einander gegenüberlieg,enden Punkten vorgesehenen Vorsprüngen 23, welche, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist, zusämmen die Nocken bilden. Die andere Nokkenscheibe 'besteht aus zwei kreisförmigen Teilen 24, die an einander gegenüberliegenden Stellen am Umfang mit Ausschnitten 25 versehen sind, wie aus Abb.2 ersichtlich ist. Die Bolzen 21, durch welche die Nockenscheiben an ihrem Träger i g befestigt sind, gehen durch bogenförmige Schlitze der Teile der Nockenscheiben. Hierdurch ist es möglich, die Nockenscheibe 22 zur Nockenscheibe 24 zu verstellen !und dadurch die Lage der Kokken 23 zu den Ausschnitten 25 zu ändern. Außerdem ermöglichen es die Schlitze, die Scheibenteile 22 gegeneinander zu verdrehen, um die wirksame Länge jedes Nockens 23 zu ändern. In gleicher Weise ist eine Verdrehung der Scheibenteile 24 gegeneinander möglich, um die Größe der Ausschnitte 25 zu ändern. Die beiden N ockenscheiben wirken auf Rollen 27, welche in Hebeln 28 gelagert sind, die auf einer Welle 29 befestigt sind. Die letztere ist in dem Decke18 und in der Zwischenwand 18 des Gehäuses gelagert. Die Welle 29 steht mit einem Ende aus dem Gehäuse vor und trägt einen Hebel 3o, der durch einen Bolzen 32 mit dem gegabelten Ende einer Schubstange 31 verbunden ist. Diese Stange 31 wirkt auf ein Wendegetriebe, durch welches die Druckspindel zum Heben und Senken des Preßdeckels der Teerollmaschine angetriebenwird.
  • Die sich drehende Kurbelwelle i erteilt der Nockenwelle 14 eine langsame Drehung. Durch die auf der Welle 14 sitzenden Nokkenscheiben bzw. deren Nocken 23 und A@usschnitte 25 werden der Hebel 3o und die Stange 31 so bewegt, daß mittels des für die Preßdeckelspindel vorgesehenen Getriebes der während des Rollvorganges erforderliche Druck auf die Teeblätter ausgeübt oder aufgehoben wird. Die Welle 29 trägt noch einen Arm 33, an dessen freies Ende ein Gewicht oder eine Feder angreift, durch welches die Rollen 27 mit dem Umfang der Norkenscheibe in Berührung gehalten werden. Durch den Arm 33 können die Rollen, falls ge- wünscht, auch von den Nockenscheiben abgehoben werden. An Stelle des Armes 33 können auch andere Mittel vorgesehen werden, welche die Rollen 27 in Eingriff mit den Nockenscheiben halten.
  • Die Anordnung der beschriebenen Nockensteuerung an einer Toerollmaschine und ihre regelnde Wirkung auf das die Druckspindel des Preßdeckels auf oder nieder bewegende Wendegetriebe ergibt sich aus den Abb.4 und 5. In diesen ist 36 der in dem Füllrumpf 37 auf und ab bewegbare Preßdeckel. Der Rumpf ist, wie üblich, über dem Rolltisch der Maschine angebracht, und der Rumpf und Tischerhalten ihre kreisende Bewegung durch die Kurbeln der Kurbelwel-. len i. Das Heben und Senken des Preßdeckels 36 zur Ausübung oder zur Aufhebung des Druckes auf die Teeblätter erfolgt in bekannter Weise mittels der Spind.-138, die mit ihrem Gewinde in seiner Mutter 39 geführt ist, welche ortsfest in seinem Querhaupt 40 gelagert ist. Auf der Mutter 39 sitzt ein Kettenrad 41, welches durch seine Kette mit einem Kettenrad 42 verbunden ist, das am oberen Ende einer Hohlwelle 43 sitzt, die eine der Stützen des Querhauptes 40 umgibt. Am unteren Ende der Hohlwelle 43 sitzt ein Kettenrad 44, welches mittels Kette von einem kleineren Kettenrad 45 getrieben werden kann, das durch eine -Kupplung 46 (Abt. 5) mit einer Welle 47 gekuppelt ist. Auf letzterer sitzt ein Kegelrad 48, das seinerseits mit einem Kegelrad 49 in Eingriff steht, das am Ende einer teilweise vierkantig ausgebildeten Welle 5o sitzt. Diese Welle wird von der Kurbiel i in der folgenden Weise angetrieben: Das ,obere Ende der Kurbelwelle trägt ein Zahnrad 51, welches in ein Zahnrad 52 einer Welle 53 reingreift, die außerdem ein Kegelrad 54 trägt, in welches Kegelräder 55 und 56 :eingreifen, welche frei. drehbar auf der Welle 5o sitzen. Das eine oder andere der Kegelräder 55, 56 kann, wie bekannt, durch eine verschiebbare doppelte' Klauenkupplung 57 mit der Welle 5o gekuppelt werden. Zwecks Eingriffs in die Kupplung haben die Kegelräder 55 und 56 Kupplungszähne 58 bzw. 59. Die Bew egung der Kupplung 57 erfolgt durch den Arm 6o einer Welle 61, die ein Zahnrad 62 trägt, in welches ein Zahnsegment 63 reingreift, das in der einen oder anderen Richtung durch die Schubstange 31 gedreht werden kann, welche ihre Bewegung durch die Nockensteuerung gemäß der Erfindung erhält. Je nachdem @ob. die Stange P i in der einen oder anderen Richtung bewegt wird, erfolgt seine Kupplung des Rades 55oder 56 mit der Welle 5o und dadurch seine Bewegung der Spindel 38 des Preßdeckels 36 nach oben Moder unten. Um den Deckel auch von Hand reinstellen zu können, ist am freien Ende der Welle 5o eine Handkurbel 64 vorgesehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttätigen Regeln des Preßdruckes bei Teerollmaschinen, bei denen der Preßdruck durch eine ortsfest gelagerte drehbare Mutter mittels einer den Preßdeckel tragenden Schraubenspindel, erzeugt -und die Mutter vom Antrieb des Rolltisches mittels seines Wendegetriebes angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Umschalten des Wendegetriebes (54-56) durch zwei vom Antrieb für den Rolltisch angetriebene Nockenscheihen (22,24) bewirkt wird, die gegeneinander drehbar und in jeder Stellung zueinander feststellbar sind, die in bekannter Weisse aus zwei gegeneinander verstellbaren Teilen bestehen und von denen die eine zum Ausüben sowie die andere zum Aufheben des Preßdruckes dient.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei welcher in das Wendegetrieheeine verschiebbare doppelte Klauenkupplungeingeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, daß beide Nockenscheiben (22, 24) auf Rollen (27) tragende Hebel (28) einwirken, welche ,auf einer gemeinsamen Welle (29) befestigt sind, ,an die mittels eines Hebels (33) leine Zugkraft (Gewicht oder Feder) angreift, und welche durch einen Hebel (30), ein Gestänge (31) und ein Getriebe (6o-63) mit der verschiebbaren Klauenkupplung (57) verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (34) der Teile der einen Nockenscheibe (22) übler die Nocken der Teile der anderen Nockenscheihe (24) vorstehen.
DEB170827D 1934-09-06 1935-08-23 Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttaetigen Regeln des Pressdruckes bei Teerollmaschinen Expired DE642915C (de)

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GB642915X 1934-09-06

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DEB170827D Expired DE642915C (de) 1934-09-06 1935-08-23 Vorrichtung mit umlaufenden Nocken zum selbsttaetigen Regeln des Pressdruckes bei Teerollmaschinen

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DE (1) DE642915C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095094B (de) * 1958-06-10 1960-12-15 Peter Crombie Teerollmaschine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1095094B (de) * 1958-06-10 1960-12-15 Peter Crombie Teerollmaschine

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