DE642735C - Daempferplatte fuer Ringplattenventile - Google Patents

Daempferplatte fuer Ringplattenventile

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DE642735C
DE642735C DED72470D DED0072470D DE642735C DE 642735 C DE642735 C DE 642735C DE D72470 D DED72470 D DE D72470D DE D0072470 D DED0072470 D DE D0072470D DE 642735 C DE642735 C DE 642735C
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DE
Germany
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plate
damper
damper plate
spring tongues
catch
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Expired
Application number
DED72470D
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English (en)
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KARL RUD DIENES FA
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KARL RUD DIENES FA
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/02Check valves with guided rigid valve members
    • F16K15/08Check valves with guided rigid valve members shaped as rings
    • F16K15/10Check valves with guided rigid valve members shaped as rings integral with, or rigidly fixed to, a common valve plate

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)

Description

Die. Erfindung betrifft solche Ringplattenventile, bei denen nahe dem Ende des Hubweges 'der Ventilplatte eine letzterer ähnlich gestaltete Dämpferplatte federnd beweglich angebracht ist, welche den Zweck hat, den Öffnungsstoß der Ventilplatte aufzufangen und seine Stoßenergie möglichst unschädlich zu vernichten. Des näheren bezieht sich die Erfindung auf solche Dämpferplatten, welche mittels, aus ihrem Mittelteil ausgeschnittener federnder Lenkerzungen getragen werden und unter Anspannung dieser Lenkerzungen gegen die Fangplatte mittels einer Anzahl konzentrisch zur Mitte der Dämpferplatte angeord-
»5 neter Federzungen abgestützt und in geringem Abstand von der Fangplatte festgehalten werden.
Bei den bisher bekannten derartigen, Dämpferplatten sind die Federzungen, welche die Dämpferplatte gegen die Fangplatte abstützen, an ledner besonderen Stützplatte angebracht, 'die an der Fangplatte unmittelbar anliegt. Die Übertragung des federnden Stützdruckes auf die Dämpferplatte wird hierbei durch, die Federzungen vermittelt, die an der Dämpferplatte vorgesehen sind und durch den Stützdruck der Stützfederzungen aus der Ebene 'der Dämpferplatte entgegen der Hub,-
. bewegung der Ventilplatte herausgebogen werden. Bei dieser Einrichtung ist eine der Fangplatte parallele Einstellung der Dämpferplatte kaum zu erreichen, weil eine gleichförmige Abstimmung der zusammenwirkenden Federn kaum möglich und deren Auswirkung außerdem noch durch die Reibung der Federzungen aneinander erschwert wird. . Da außerdem bei diesen bekannten Einrichtungen die Federzunge!! in gleicher Richtung, also einseitig an 'den sie tragenden Radialstegen der Dämpferplatte angebracht sind, so· 'ergeben sich aus der Reaktionswirkung der Federspannung Verbiegungsbeanspruchungen in der Dämpferplatte, 'durch welche die ebene Form dieser Platte geändert wird. Durch diese Umstände werden die Bedingungen für das flächenhafte Auffangen der Öffnungsstoßbewegungen der Ventilplatte mehr oder weniger beeinträchtigt und Unregelmäßigkeiten in der Hubbewegung des Ventils hervorgerufen. "
Nach vorliegender Erfindung werden diese Mängel dadurch vermieden, daß die zur Abstützung der Dämpferplatte gegen die Fangplatte 'dienenden Federzungen an der Dämpferplatte selbst angebracht sind und außerdem an dieser ein Satz besonderer Federzungen vorgesehen ist, die der Hubbewegung der Ventilplatte entgegen abgebogen sind. Die beiden Reihen von Federzungen sind dabei paarweise an' je eimern radialen Quersteg angebracht, so daß die durch die Federbeanspruchung .hervorgebrachten Biegungsbeanispruchungen der Dämp ferplatte sich an ihren Befestigungsstellen gegenseitig aufheben. -
. .Auf der Zeichnung ist in
Abb. ι eine der Erfindung entsprechende Dämpferplatte in Oberansicht dargestellt.
Abb. 2 zeigt die Teile eines mit einer solchen Dämpferplatte ausgerüsteten Ringplattenventils in Seitenansicht, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie III-III der Abb. ι und
Abb. 4 leinen ebensolchen Schnitt nach Linie IV-IV der Abb. i.
Der Körper der Dämpferplatte 20 wird von einer Anzahl von Ringleisten 1 gebildet, die der Zahl und Anordnung nach den Ventilringen 2 der Ringventilplatte entsprechen, die zur Abdeckung der in der Ventilsitzplatte 4 vorgesehenen konzentrischen Ventilschlitze 3 dienen. Die Ringleisten 1 sind durch beif5 spielsweise vier radiale Stege 5 miteinander verbunden, welche die dazwischenliegenden konzentrischen Durchbrechungen 6 überbrükken. An 'die mittlere Ringleiste schließen sich an gegenüberliegenden Stellen die äußeren Enden zweier konzentrisch gebogener Lenkerarme 7 an, welche vorzugsweise durch Dünnschleifen !elastisch biegsam gestaltet sind und an ihrem äußeren Ende mit einer mittleren Befestigungsnabe 8 verbunden sind. Durch a5 das mittlere Loch 9 dieser Befestigungsnabe geht der Befestigungszapfen 10 anschließend hindurch, der die Ventilsitzplatte 4 mit der Fangplatte 11 verbindet.
An jedem der radialen Stege 5 der Dämpferplatte sind beiderseits je ein Paar radial gebogener Fangfederzungen 13 und von diesen durch schmale Schlitze 14 getrennt ein Paar Stützfederzungen 12 angebracht, welche konzentrisch zur Plattenmitte gebogen sind. S5 Zwischen den Enden der gegeneinandergerichteten Federpaare 12, 13 zweier benachbarter Radialstege ist ein Zwischenraum vorhanden, durch welchen die beispielsweise schrauben-, förmigen Belastungsfedern 15 zwischen ihrer Stützstelle an der Fangplatte 11 und ihrem Druckpunkt an der Ringventilplatte hindurchtreten können.
Der dem Ventilhub entsprechende Abstand zwischen der Ventilsitzplatte 4 und der Dämpferplatte bzw. der Fangplatte 11 wird hauptsächlich durch einen Zwischenring 16 bestimmt, welcher den Befestigungszapfen 10 konzentrisch umgibt und mit seiner oberen Fläche die Befestigungsnabe 8 der Dämpferplatte berührt. Zwischen der oberen Endfläche dieses Zwischenringes und der Fangplatte ist der Nabenteil 8 der DämpferplatJte eingespannt.
Die in Abb. 4 bei 18 erkennbare Abbiegungsgröße der Stützfederzunge, welche gegen die Fangplatte hin gerichtet ist, ist so bemessen, daß beim Zusammenspannen diese Federzungen und zugleich auch die Lenkerarme 7 unter eine gewisse gegeneinandergerichtete Vorspannung gesetzt werden. Die Fangfederzungen 13 dagegen ragen mit. einer passend bemessenen Abbiegungsgröße 19 in den unter der Dämpferplatte liegenden Hubraum der Ringventilplatte hinein.
Bei der betriebsmäßigen Benutzung des Ventils werden während der Hubbewegung der Ventilplatte zunächst die Fangfederzungen berührt und durch die Zusammendrückung dieser Federn eine gewisse Beschleunigung auf den Körper der Dämpferplatte übertragen. Hierbei wird neben dieser Beschleunigungsarbeit der Ventilplatte ein weiterer Teil ihrer Stoßenergie durch Zusammendrücken der Stützfederzungen 12 entzogen, bis die Ventilplatte in dem Augenblick, wo die Dämpferplatte gegen die Unterfläche der Fangplatte anstößt oder kurz vorher auf die Unterfläche der Dämpferplatte selbst auftrifft. Die durch die besondere Ausbildung der Federzungen 12 und 13 gesicherte Gleichmäßigkeit des Druckes und der Parallelstellung der Dämpferplatte ermöglicht dabei eine Vernichtung oder genügende Dämpfung des Öffnungsstoßes der Ventilplatte.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    i. Mit Blattfederzungen versehene Dämpferplatte für Ringplattenventile, welche mittels einer durch Lenkerarme mit ihr verbundenen Nabe in geringem Abstand von 'einer festen Fangplatte oberhalb der Ringventilplatte federnd beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Dämpferplatte (20) zwischen deren Ringen (1) angebrachten Federzungen (12) so aus, der Ebene der Dämpferplatte ausgeboigen sind, daß sie sich — der Spannung der Lenkerarme (7) entgegengerichtet — gegen die benachbarte Fläche der Fangplatte (11) abstützen.
  2. 2. Dämpferplatte nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß außer den gegen 'die Fangplatte (11) hin ausgebogenen Stützfedern (12) auch noch gegen den Bewegungsraum der Ventilplatte hin ausgesogene Blattfedern (13) an der Dämpferplatte angebracht sind.
  3. 3. Dämpferplatte nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Federzungen (12), welche sie gegen die Fangplatte abstützen, als auch die der Ventilplatte entgegen abgebogenen Federzungen (13) paarweise entgegengerichtet an gemeinsamen radialen Verbindungsstegen (5) zwischen den Ringen der Dämpferplatte angebracht sind.
  4. 4. Dämpferplatte nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an jedem ihrer Federzungen tragenden Radialstege (s) je zwei paarweise entgegengesetzt aus der Plattenebene abgebogene
    liederzungenpaare über demselben Ringe ■der Ventilplatte angeordnet sind.
  5. 5. Dämpferplatte nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Enden von je vier entgegengesetzten Federzungen benachbarter Radialstege Zwischenräume vorhanden sind, durch welche die von der Fangplatte unmittelbar abgestützten Belastungsfedem (15) für die Ventüplatte hindurchgehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED72470D 1936-04-04 1936-04-04 Daempferplatte fuer Ringplattenventile Expired DE642735C (de)

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DE (1) DE642735C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009872B (de) * 1953-01-23 1957-06-06 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Federplatte fuer Mehrringventile
DE1016082B (de) * 1955-05-09 1957-09-19 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Federplatte fuer Ringventile
DE1035430B (de) * 1953-01-23 1958-07-31 Karl Rud Dienes Federplatte fuer Schlitzplattenventile

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009872B (de) * 1953-01-23 1957-06-06 Karl Rud Dienes Fabrikationsge Federplatte fuer Mehrringventile
DE1035430B (de) * 1953-01-23 1958-07-31 Karl Rud Dienes Federplatte fuer Schlitzplattenventile
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