DE642652C - Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung von Schleudergusskoerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung von Schleudergusskoerpern

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DE642652C
DE642652C DEH143824D DEH0143824D DE642652C DE 642652 C DE642652 C DE 642652C DE H143824 D DEH143824 D DE H143824D DE H0143824 D DEH0143824 D DE H0143824D DE 642652 C DE642652 C DE 642652C
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molds
casting
mass production
centrifugally cast
cast bodies
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DEH143824D
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Hundt and Weber GmbH
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Hundt and Weber GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D13/00Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force
    • B22D13/06Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of solid or hollow bodies in moulds rotating around an axis arranged outside the mould
    • B22D13/066Centrifugal casting; Casting by using centrifugal force of solid or hollow bodies in moulds rotating around an axis arranged outside the mould several moulds being disposed in a circle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Mass?emherstellung von Schleudergußkörpern Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung des Verfahrens nach dem Patent 641 241, in welchem erstmalig der Vorschlag gemacht wird, zur vollen Ausnutzung der Schleuderkraftwirkung beim Herstellen kleiner Gußstücke die Speisung der Formen. von einem Ringkanal aus . vorzunehmen, an den sich die zu beschickenden Formhohlräume. möglichst eng anschließen, so daß lange, die Abkühlung des Metalls begünstigende Zuleitungen vermieden werden und das Metall möglichst heiß in die. Formhohlräume eintritt. Besonders vorteilhaft ist diese Arbeitsweise bei Anordnung der Formen nach Art des Stapelgusses.
  • Ein gewisser Nachteil des Verfahrens nach dem Hauptpatent besteht noch darin, daß infolge der weitgehenden Verkürzung der Zuflußwege das Metall häufig nicht genügend entgasen kann oder nicht genügend hoch verdichtet in die Form gelangt. Es wird daher nach vorliegender Erfindung vorgeschlagen, das Füllen der Formen erst dann vorzunehmen, nachdem das Gießgut annähernd die Drehzahl der Formen erreicht hat, nachdem es also einer hinreichend starken Schleuderkraftwirkung ausgesetzt gewesen ist. Zu diesem Zweck werden der oder die Ringkanäle so' ausgebildet, daß sie den größten Teil des Gießmetalls aufnehmen können, und das Metall unter Steigerung der Drehzahl vorgeschleudert rund die Eingußöffnungen zu den Formen plötzlich überflutet und dadurch die Formhohlräume schlagartig ausgefüllt. Zweckmäßig werden die Querschnitte so bemessen, daß ein gewisser Widerstand beim Metalleintritt überwunden werden muß.
  • Man hat schon vorgeschlagen, Schl.eudergußformenerst zu füllen, nachdem das Metall in einem Gießofen eine bestimmte Drehzahl erlangt hat, wobei der Ofen einen Teil ,der Schleudergußmaschine bildet. Dieser Vorschlag erstreckt sich außerdem nur auf den Abguß einzelner kleiner Formstücke, nicht aber auf den Massenguß; @ es sind demnach auch keine Ringkanäle vorgesehen, die den Massenguß bei um die senkrechte Achse umlaufenden Anlagen erst praktisch möglich machen.
  • Zur Herstellung von Stangen, die um Maschinen mit waagerechter Schleuderachse gegossen werden sollen, ist ebenfalls eine Art Vorschleuderung bekannt. Hier muß eine besondere geschlossene Kammer benutzt werden, die die Mündungsstelle der Formen urnfaßt, während im vorliegenden Falle oben offene Ringkanäle angewendet werden.
  • Nach der Erfindung ist es möglich, die Abgüsse ohne Naht und ohne Anguß mit verlorenem Kopf zu schleudern. Auf dem Drehtisch der Schleudermaschine (Abb. 1) wird ein Aufspanngerüst befestigt, in das die Einsatzkokillen radial in der Richtung A eingeschoben und durch den Verschluß b (Abb. 1) während des Schleudervorgangs in ihrer Lage festgehalten werden.
  • Die Ringkanäle c (Abb. 1), die auch mehrteilig sein können, werden zweckmäßig von je einem in der Drehrichtung gekrümmten Eingußtrichter d beschickt. Die Verteilung auf die einzelnen Kokillen erfolgt mittels auswechselbaren Eingußdüsen f von gleichem Querschnitt und aus feuerfestem Werkstoff.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Massenherstellung von Schleudergußkörpern nach Patent 6q.1241, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllen der Formen erst dann erfolgt, nachdem das Gießgut annähernd die Drehzahl der Gußformen erreicht hat.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gießgeschwindigkeit entsprechend dem Querschnitt der die Formen speisenden Düsen so gewählt wird, daß das Gießgut im Ringkanal eine Vorschleuderung und Entgasung erfährt.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Herstellung von Stapelguß die Kokillen in radialer Richtung zu den Ringkanälen in die Maschine ,eingesetzt und dort in ihrer Stellung festgelegt werden können.
DEH143824D Verfahren und Vorrichtung zur Massenherstellung von Schleudergusskoerpern Expired DE642652C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1301876B (de) * 1966-02-12 1969-08-28 Martin Dipl Ing Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern durch Schleuderguss und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

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DE1301876B (de) * 1966-02-12 1969-08-28 Martin Dipl Ing Verfahren zum Herstellen von Hohlkoerpern durch Schleuderguss und Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens

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