DE64200C - Sparhülse für bestimmten Inhalt mit Auslösung des Verschlusses durch die oberste Münze des Münzenstofses und mit Entleerung in geneigter Lage - Google Patents
Sparhülse für bestimmten Inhalt mit Auslösung des Verschlusses durch die oberste Münze des Münzenstofses und mit Entleerung in geneigter LageInfo
- Publication number
- DE64200C DE64200C DENDAT64200D DE64200DA DE64200C DE 64200 C DE64200 C DE 64200C DE NDAT64200 D DENDAT64200 D DE NDAT64200D DE 64200D A DE64200D A DE 64200DA DE 64200 C DE64200 C DE 64200C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- frame
- coin
- container
- coins
- saving
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000005764 inhibitory process Effects 0.000 claims 1
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 2
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45C—PURSES; LUGGAGE; HAND CARRIED BAGS
- A45C1/00—Purses; Money-bags; Wallets
- A45C1/12—Savings boxes
Landscapes
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Der Gegenstand dieser Erfindung ist, einen Sicherheit? - Geldbehälter zu schaffen, aus welchem
die Geldmünzen nicht früher herausgenommen werden können, bis ein gewisser
Betrag oder eine bestimmte Anzahl von Geldmünzen in den Behälter eingelegt ist, worauf
dann alle nach einander herausgenommen werden können.
Fig. ι ist eine Ansicht und Schnitt des Geldbehälters mit seinen verschiedenen Theilen
in ihrer gewöhnlichen Lage. Fig. 2 und 3 sind ähnliche Ansichten, wobei aber angenommen
ist, dafs ein Geldstück ins Innere hineinfällt, und zwar zeigt Fig. 2 den Zeitpunkt,
wo das Geldstück in den oberen Theil des Behälters eintritt, und Fig. 3 das Niedersinken
des Geldstückes von oben nach unten. Fig. 4 ist ähnlich der Fig. 3 mit dem Unterschied,
dafs sie die Stellung um 90 ° verdreht zeigt und stellt dar, wie die Geldmünzen aus
der gefüllten Büchse nach einander herausgleiten. Fig. 5 ist ein Verticalschnitt nach der
Linie X- Y von Fig. 1 nach der Richtung des Pfeiles Z gesehen. Fig. 6 ist ein Grundrifs
von Fig. ι ohne die ovale Umhüllung.
Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen Einzelheiten der Construction und Fig. 10 veranschaulicht, eine
Modification meiner Erfindung.
Der Geldbehälter besteht aus zwei über einander liegenden Abtheilungen, die in Verbindung
mit einander stehen. Die obere U enthält den Verschlufsmechanismus, und die
untere L mit ' dem Boden B bildet den Sammelbehälter für die Geldmünzen, wenn sie
nach dem Durchgang durch den Verschlufsmechanismus infolge ihrer Schwere nach unten
zu herabfallen. Das untere Fach erhält zweckmäfsig eine cylindrische Form von einem
Durchmesser, der etwas gröfser ist als der Durchmesser der einzuwerfenden Geldmünzen
und wird aufrecht gestellt, so dafs die Geldmünzen, eine über der anderen, waagrecht zu
liegen kommen, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist. Doch kann man dem unteren Fach auch eine
andere als cylindrische, z. B. elliptische Form geben, und den Durchmesser und die anderen
Abmessungen beliebig wählen, auch kann man dasselbe schief zur Senkrechten stellen. Das
obere Fach u ist von einer Gröfse, die genügt, um den Verschlufsmechanismus in sich
aufzunehmen und der Münze nach Durchgang durch den Verschlufs den leichten Zutritt
in das untere Fach zu gestatten. Ein Geldeinwurf S ist seitlich in dem oberen Fach
derart angebracht, dafs die eingeworfene Münze unmittelbar auf den Verschlufsmechanismus
herabfallen mufs. Der Verschlufsmechanismus besteht aus drei mit Gelenken versehenen oder
drehbaren offenen Rahmen R, M und F. Jeder Rahmen wird zweckmäfsig aus Draht
hergestellt, der an der passenden Stelle zu einer Schleife oder einem Auge oder dergleichen
gestaltet und mit demselben um waagrecht liegende Querbolzen, die in den Wänden des oberen Faches U ruhen, ge-
wickelt wird. Die Fig. 7, 8 und 9 stellen Theilansichten der drei Rahmen F, M und R
dar. Der vordere und mittlere Rahmen F und M schwingen um dieselbe Achse G, sind
aber, um die Zeichnungen nicht unklar zu machen, in den Fig. 7 und 8 jeder für sich
dargestellt. Der vordere Rahmen F ist ein Doppelrahmen, d. h. er besteht aus zwei von
einander unabhängigen Theilen, die neben einander um den Bolzen G, Fig. 7, gewunden
sind; es erscheint zweckmäfsig, den vorderen Rahmen F aus zwei Theilen zu machen und
jedem Theil die in Fig. 7 dargestellte Form zu geben, da dieser Rahmen in der Ruhestellung
dem Münzeinwurf gegenüber liegt und deshalb gegen jedes betrügerische Gebahren damit geschützt sein mufs. Sollte durch den
Einwurf S ein Werkzeug in den Apparat eingeführt werden, zum Zweck, den Vorderrahmen
zurückzuschieben und die Geldmünzen herauszunehmen, so dringt dieses Werkzeug höchstwahrscheinlich durch die Mittelöffnung A
ein, die von den gekrümmten Seiten der beiden Rahmentheile begrenzt wird, und schiebt dabei
aller Wahrscheinlichkeit nach nur die eine Hälfte des Rahmens F rückwärts, während die
andere Hälfte wirksam den Austritt der Geldmünzen nach dem Geldeinwurf hin versperrt
hält, also die Münzen gegen das Herausnehmen schützt. Der Vorderrahmen F wird in der
durch Fig. 1 dargestellten Lage mittelst des Schwanzstückes T1 das auf dem unteren Rahmen
R sitzt, angehalten. Dieser hintere Rahmen R besitzt an seinem oberen Ende C ein
Gegengewicht, so dafs er sich, wenn der Cylinder L senkrecht steht, um die Achse H in
die Stellung der Fig. 1 umlegen mufs. An einem weiteren Hinabsinken ist er durch irgend
einen passenden, auf der Zeichnung nicht angegebenen Anschlag verhindert, ο der auch
durch die Kante des Vorderrahmens F, und stöfst dabei gegen eine Wand des oberen oder
unteren Faches an.
Der Mittelrahmen M kann sich, wie schon erwähnt, um den vorderen Bolzen G drehen
und ist mit einer mittleren Oeffnung N versehen, die dem Schwanzstück T des hinteren
Rahmens Platz genug läfst, um durch die Oeffnung hindurchtreten, und, wie im Vorhergehenden
beschrieben, gegen die untere Fläche des Vorderrahmens F wirken zu können. Der
Mittelrahmen trägt ein Gegengewicht an seinem oberen Ende O, so dafs das untere Ende in
der Ruhestellung sich gegen die hintere Wand des oberen oder unteren Faches anlegen mufs,
d. h. gegen die Seite, welche der Münzen- * einwurfseite gegenüberliegt (s. Fig. 1). Der
Zweck dieser Einrichtung, dafs sich der Mittelrahmen unabhängig von den anderen gegen
die Rückwand anlegen kann, ist, die betrügerische Entleerung des Behälters gänzlich
zu verhindern; denn ohne den Mittelrahmen wäre es unter Umständen möglich, den Mechanismus
in seiner Thätigkeit zu hemmen, indem man den Apparat ungefähr so weit dreht, bis
eine Geldmünze zwischen die Rahmen F und R zu liegen kommt; durch den Mittelrahmen
M ist aber jede derartige Stellung zur Unmöglichkeit geworden.
Die Wirkung des Apparates ist folgende:
Wirft man eine Geldmünze bei S ein, so trifft sie auf den Vorderrahmen F, verdreht
denselben durch ihr Eigengewicht und drückt ihn um die Achse H herum; bei dieser
Drehung schiebt der Vorderrahmen F das Schwanzstück des Hinterrahmens· R mit fort
und die Theile nehmen zuvörderst die Zwischenstellung von Fig. 2 und dann die Endstellung von Fig. 3 ein, wo der Mechanismus
genügend weit rückwärts geschoben ist, um der Geldmünze den Eintritt von dem oberen in das untere Fach zu gestatten. Sobald
die Geldmünze an dem unteren Ende des Rahmens F vorbeigelangt ist, kehren die
Rahmen R und F in ihre Anfangsstellungen von Fig. ι zurück, und zwar unter dem Einflufs
des Gegengewichtes C auf den Rahmen R. Es ist nicht zu übersehen, dafs -während der
ganzen Zeit, die das Geldstück braucht, um in den Behälter zu gelangen, der Mittelrahmen M
seine Lage nicht verändert hat; dieser arbeitet unabhängig von den Rahmen R und F und
einzig zu dem Zwecke, die betrügerische Hemmung des Mechanismus zu hindern.
Wenn ' die letzte Geldmünze, die zur Vervollständigung
der vorgeschriebenen Zahl nöthig ist, in das untere Fach L eingeworfen ist, so
ist der Behälter so voll, dafs die oberste Münze sich an das unterste Ende des Rahmens
F anlegt und denselben in der Stellung von Fig. 3 und 4 festhält.
Um nun die Münzen eine nach der anderen herausfallen zu lassen, hat man den Behälter
nur um den Winkel von 90° zu drehen, bezw. in die Lage von Fig. 4 zu bringen, so
werden die Münzen eine nach der andern herausgleiten. Da jede Münze nur durch den
Einwurf herausfallen kann, so folgt die nächste unmittelbar der vorhergehenden nach und hält
dabei den Verschlufsmechanismus stets im geöffneten Zustand so lange, bis der Behälter
ganz entleert ist. Die Entleerung kann aber nach Bedarf jederzeit dadurch unterbrochen
werden, dafs man einfach den Behälter in seine senkrechte Stellung zurückversetzt. Denn in '
dieser Stellung kann man die Münzen dann erst wieder herausnehmen, wenn die Büchse
wieder voll ist.
Eine Abänderung meiner Erfindung besteht darin, dafs ich zwei Ergänzungsrahmen F1
und F2, die sich beide um denselben Bolzen G2
drehen können, wie in Fig. io anordne. Der Rahmen F1 arbeitet in dem Rahmen F2 in
der vorhin beschriebenen Art der Rahmen R und M in Fig. 9 und 8 und trägt ein Gegengewicht
bei C 2, so dafs in der Normalstellung
die beiden Rahmen in Fig. ι ο in dem unteren Theil des Geldeinwurfs von vorn nach hinten
sich erstrecken. Der Rahmen F2 ist von einem Kreuz durchquert, an welches sich
der Rahmen F1 anlegt, so dafs der letztere den ersteren mit in die Höhe nimmt, wenn
er selbst aufwärts steigt. Doch arbeitet der Rahmen F2 unabhängig von dem Rahmen F1
und kann in die in Fig. 10 gezeichnete Stellung zurückfallen, auch wenn der Rahmen F1 nicht
in seiner Normalstellung ist, d. h. wenn die Büchse gekippt oder umgedreht wird.
Die Rahmen F1 und F2 gewähren genügende
Sicherheit gegen ein betrügerisches Herausnehmen der Geldmünzen aus dem Behälter.
Der im Vorhergehenden an der Hand der Zeichnungen beschriebene Mechanismus, wird
in ein Gehäuse von beliebiger Form und beliebigem Material eingestellt, das mit einem
dem Geldeinwurf entsprechenden Schlitz versehen ist. In der beiliegenden Zeichnung
(Fig. 1) besitzt dieses Gehäuse die Form eines Eies und ist in dem einen Ende D belastet,
so dafs das Ei auf dieser Endfläche stehen bleibt. Das Gewicht D kann derart angeordnet
sein, dafs der Behälter in leerem Zustand wie in Fig. 1 senkrecht steht, dafs aber
der Schwerpunkt in dem Mafse, als sich der Behälter mit Münzen anfüllt, in die Höhe
steigt, wodurch der Gleichgewichtszustand des Eies mehr und mehr ins Schwanken geräth
und das Ei endlich nach dem Einwurf der letzten Münze in die Stellung von Fig. 4 umkippt.
Claims (3)
1. Eine Sparhülse für bestimmten Inhalt, bei welcher in dem oberen erweiterten Hülsentheil
U drei um die Achsen G und H drehbare Rahmen FMR, Fig. 7, 8 und 9,
angeordnet sind, von denen der vorderste F durch das Schwanzstück T des bei C mit
Gegengewicht versehenen Hinterrahmens R in seiner Verschlufsstellung gegenüber dem
■ Geldeinwurf S festgehalten wird, so lange kein Geldstück darauf fällt, nach vollständiger
Füllung des Behälterfaches L aber durch die letzte Münze in die Stellung Fig. 3 angedrückt wird, so dafs bei Neigung
des Behälters um go°, Fig. 4, die Münzen nach einander herausgleiten; während der
mittlere bei O mit Gegengewicht versehene Rahmen M, durch dessen Oeffhung N das
Schwanzstück T hindurchgeht, an die Rückwand angedrückt wird und eine betrügerische
Hemmung des Mechanismusdadurch vereitelt, dafs die eingeworfenen Münzen in keiner Stellung des Apparates
sich zwischen die Rahmen F und R einlegen können.
2. Eine Sparhülse der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher der Geldbehälter in
einem Gehäuse von Eiform angeordnet ist, welches bei D derart belastet ist, dafs es
bei leerem Behälter senkrecht steht, bei gefülltem Behälter aber umkippt (Fig. 4),
so dafs die Münzen nach einander herausfallen.
3. Sparhülsen der unter 1. und 2. gekennzeichneten Art, bei welchen nach Fig. 10
im Einwurfkanal die Ergänzungsrahmen F1 und F2 angeordnet sind, die, um die eine
Drehachse G2 drehbar, wie die Rahmen R und M, Fig. 9 und 8, in einander stecken
und von denen F1 bei C2 mit einem Gegengewicht versehen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE64200C true DE64200C (de) |
Family
ID=338088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT64200D Expired - Lifetime DE64200C (de) | Sparhülse für bestimmten Inhalt mit Auslösung des Verschlusses durch die oberste Münze des Münzenstofses und mit Entleerung in geneigter Lage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE64200C (de) |
-
0
- DE DENDAT64200D patent/DE64200C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3324789A1 (de) | Automatisch arbeitende muenzenannahme- und -ausgabemaschine | |
| DE102005049193B4 (de) | Vorrichtung zur Ausgabe von Lebensmittelprodukten, insbesondere Backwaren | |
| DE2503596A1 (de) | Geraet zur ausgabe von zeitungen, zeitschriften und dergleichen | |
| DE3517848C2 (de) | ||
| DE3203213A1 (de) | Banknoten-auszahlungsmaschine | |
| EP2336983B1 (de) | Münzbetätigbarer Automat | |
| DE64200C (de) | Sparhülse für bestimmten Inhalt mit Auslösung des Verschlusses durch die oberste Münze des Münzenstofses und mit Entleerung in geneigter Lage | |
| DE3018867A1 (de) | Muenzen-verpackungsmaschine | |
| DE2707548A1 (de) | Vorrichtung zum beschicken in der gewuenschten lage von flach ausgebildeten koerpern, im wesentlichen in form eines parallelflaches mit asymmetrischen einzelheiten, insbesondere von magnetbandkassetten | |
| DE19705700C2 (de) | Vorrichtung zur Rücknahme von becher- oder dosenförmigen Behältnissen | |
| DE640836C (de) | Selbstverkaeufer mit Einstellvorrichtung fuer mehrere Schaechte | |
| DE3424571C1 (de) | Vorrichtung zum geräuscharmen Ablegen von Stangenprofilen, insbes. Stäben und Rohren, in eine Sammelmulde | |
| DE187013C (de) | ||
| DE1084063B (de) | Rueckkaufautomat fuer leere Flaschen | |
| DE202007003650U1 (de) | Vorrichtung zur Annahme und Lagerung von Paketen | |
| AT82725B (de) | Durch Einwurf eines Geldstückes in Bewegung zu setzende selbsttätige Ausgabevorrichtung von Verkaufsautomaten o. dgl. | |
| CH652843A5 (de) | Verkaufsautomat fuer flache waren. | |
| AT120069B (de) | Vorrichtung zum Sortieren von Münzen. | |
| AT152929B (de) | Selbstverkäufer mit mehreren nebeneinanderliegenden Warenschächten für Waren in gleichen oder verschiedenen Preisstufen. | |
| DE67541C (de) | Selbstverkäufer für kugelförmige I Gegenstände mit Ausgabevorrichtung in Ansätzen am Umfang der Waarentrommel | |
| DE44059C (de) | Waarenverkaufs-Apparat | |
| DE46827C (de) | Neuerung an selbstthätigen Verkaufsapparaten | |
| DE1574575A1 (de) | Rueckkaufautomat | |
| DE2936266C2 (de) | Münzkasse für einen Selbstverkäufer | |
| AT22713B (de) | Selbstkassierendes Drehkreuz mit Geldwechselvorrichtung. |