DE641401C - Geraet zum staubfreien Ausschuetteln von Mops u. dgl. - Google Patents
Geraet zum staubfreien Ausschuetteln von Mops u. dgl.Info
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- DE641401C DE641401C DESCH108291D DESC108291D DE641401C DE 641401 C DE641401 C DE 641401C DE SCH108291 D DESCH108291 D DE SCH108291D DE SC108291 D DESC108291 D DE SC108291D DE 641401 C DE641401 C DE 641401C
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- DE
- Germany
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- mop
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- dust
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L13/00—Implements for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
- A47L13/10—Scrubbing; Scouring; Cleaning; Polishing
- A47L13/50—Auxiliary implements
- A47L13/502—Shakers for dust-cloths or mops; Bumpers therefor
Landscapes
- Cleaning Implements For Floors, Carpets, Furniture, Walls, And The Like (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. JANUAR 1937
30. JANUAR 1937
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34 c GRUPPE 10
Marta'Schultze geb. Liehr in Berlin-Friedenau
Gerät zum staubfreien Ausschütteln von Mops u. dgl.
-Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Oktober 1935 ab
Die Erfindung· betrifft ein Gerat zum staubfreien Ausschütteln von Mops u. dgl., bestehend
aus einem Behälter mit Deckel und Deckenöffnung für den Mopstiel und einer
Schraubenfeder.
Es* sind Geräte dieser Art bekannt, bei denen der Mopstiel zwischen Deckel uinid
Eimer eines Behälters in gegenüber der Erdoberfläche schräger Richtung einge-Hemmt
und der Staub aus dem Mop durch schnelles Hinundherdrehen des Mops, infolge
der Schleuderwirkung 'entfernt wird, wobei der ausgeschleuderte Staub von einer den
Boden des Eimers bedeckenden flachen Wasserschicht aufgenommen wird. Diese Geräte
haben den Nachteil, daß zu gründlicher Reinigung sehr schnelle Muskelbewegungen,
notwendig: sind, welche Frauen im allgemeinen nicht ausführen können.
ao Auch ein anderes Gerät, bei dem der Mopstiel beim senkrechten Durchgang durch den
Deckel eines Behälters drehbar gelagert ist und in schnelle Drehungen versetzt werden
soll, verlangt die gleiche ungünstige Beanspruchung der Bedienungsperson.
Bei 'einem dritten Gerät in Form eines Eimers trägt der abnehmbare Deckel ein zylindrisches
Gehäuse mit einem Kolben und einer Schraubenfeder. Der Mopstiel wird
in den vom Eimer abzuhebenden Deckel und in das auf ihm angeordnete Gehäuse von
unten her 'eingeführt, durch die Schraubenfeder umd die Bohrung- des Kolbens hindurchgeführt
und mit dem Kolben verbolzt.
Dann wird der Deckel mit dem Mop auf den Reinigungseimer aufgesetzt und durch Auf-
und Abwärtsbewegen des Stieles, das durch Zusammendrücken und Entspannen der
Schraubenfeder erleichtert wird, eine Schüttelbewegung hervorgebracht. Dieses Gerät
hat den Nachteil, daß bei dem jedesmaligen Ausschütteln des Mops noch eine größere
Anzahl von Einzelbetätigungen erforderlich sind (Aus-der-Hand-Legen des Mops, Herausdrehen
des Eimerdeckels aus seinem Bajonettverschluß,
Abheben des Deckels und Absetzen, Einführen des Mopstieles in das Führungsgehäuse mit dem Kolben, Verriegeln
des Mopstieles mit dem Kolben, durch den Bolzen, Aufheben des Deckels mit Gehäuse
und Mop und Einführen in den Bajonettverschluß des Eimers, Schüttelbewegungen, Herausdrehen des Deckels mit Gehäuse und
Mop aus dem Bajonettverschluß, Absetzen des Deckels mit Gehäuse und Mop auf den Fußboden, Lösen des Bolzens in gebückter
Stellung, Herausziehen des Mops).
Die Erfindung, die gleichfalls eine Schraubenfeder benutzt, vermeidet infolge der Anordnung·
der Schraubenfeder am Boden des Eimers und infolge einer besonderen Art
der Geradführung bei erheblicher Vereinfachung der Einrichtung alle diese Nachteile.
Insbesondere gestattet sie die Ausführung sämtlicher das Ausschütteln vorbereitenden
und abschließenden Arbeiten mit einer Hand, so daß der mit der anderen Hand gehaltene
Mopstiel überhaupt nicht aus der
Hand gelegt zu werden braucht, ein Umstand, der deshalb von besonderer -Wichtigkeit
ist, weil zum Reinigen auch nur eines einzelnen Zimmers das Ausschütteln des Mops
im allgemeinen mehrmals geschehen muß.
Das Gerät kann auf verschiedene Weise ausgeführt werden. In der Abbildung, welche
eine beispielsweise Ausführungsart des Gegenstandes der Erfindung darstellt, bezeichnet
ι ein Gefäß, welches mit einer flachen Schicht Wasser gefüllt werden kann, 2 eine
Schraubenfeder, welche auf dem Behälterboden angeordnet ist und an ihrem oberen Ende einen geraden Teil ia mit einem TeI-ler
3 trägt, 4 'eine an den Seitenwänden des
Gefäßes befestigte Geradführung, 5 einen mit einem Loch für den Stiel des Mops versehenen
diagonal geteilten Gefäßdeckel, 6 den Mop und 7 den Mopstiel.
Die Wirkungsweise ist folgende: Nach Aufklappen
der beiden Deckelhälften und Aufgießen einer flachen Schicht Wasser auf den Boden des Gefäßes wird der Mop mit
dem Stiel nach oben auf den Teller 3 aufgesetzt. Das Gerät wird mit den Deckelhälftea
so verschlossen, daß nur der Stiel heraus-, ragt. Dann wird der Stiel mit der Hand
senkrecht nach unten gedrückt, wobei sich die Feder zusammenpreßt. Hernach wird
der Stiel aufwärts bewegt, wobei die Federspannung dem Gewicht des Mops und des Armes der Bedienungsperson entgegenwirkt,
also die Arbeit der Hand übernimmt oder wenigstens erleichtert. Durch das in schneller
Folge geschehende Auf- und Abwärtsbewegen des Stieles wird der Mop kräftig ausgeschüttelt.
Seine Staubteile fallen in das am Gefäßboden befindliche Wasser und werden
. dort festgehalten. Nach Öffnen des Gerätes durch Aufklappen der Deckelhälften wird der
Mop herausgehoben und das Gefäß wieder geschlossen.
Statt daß die Feder oben in einen geraden Teil übergeht, können der Teller und der ge-,
rade Teil oder jeder für sich auch gesondert, hergestellt und auf irgendeine Weise mit
der Feder verbunden werden. Auch kann der gerade Teil nach unten verlängert werden
und an seinem untersten Teil einen Puffer erhalten, der etwaige Schläge auf den Gefäßboden
mildert. Der nachgiebige Puffer kann auch am Gefäßboden angeordnet werden. Der Teller 3 kann auch als kleines Sieb
ausgebildet werden, damit die darüberlie-
Fläche des Mops an der Reinigung mt. Auch kann statt des Tellers 3 eine
^^ angeordnet werden, in welche der Mop '''Oder sein Stiel eingesetzt wird. Auch kann
die Schraubenfeder schräg angeordnet werden, so daß der Mop mit seinem Stiel in schräg nach unten gehender Richtung geschüttelt
wird.
Die Feder kann aus beliebigem Werkstoff bestehen und aus Draht von kreisrundem,
quadratischem oder länglich rechteckigem Querschnitt gedreht sein.
In verschiedenster Weise kann der Deckel ausgeführt werden. Ein einteiliger, nur mit
einem runden Loch versehener Deckel hätte zur Bedingung, daß er nach, dem Einbringen
des Mops über den Stiel übergeschoben werden müßte. Statt dessen kann der Deckel
zweiteilig mit je einem halbkreisförmigen!
Loch hergestellt werden. Auch kann die eine Hälfte des Gefäßdeckels mit ihrem halbkreisförmigen
Loch fest mit dem Gefäß verbunden sein, während die andere Deckelhälfte
mit ihrem halbkreisförmigen Loch, mit einem Federgelenk an der Gefäßwand befestigt,
nach oben aufklappbar angeordnet ist tuad sich selbsttätig schließt, so daß bei dem s
Herausnehmen des Mops die Zeit, während welcher Staubluft aus dem Gefäß austreten
könnte, abgekürzt wird.
Die Gefäßwandungen können zum besseren Auffangen der Schmutzteile aus gewelltem
Blech hergestellt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Gerät zum staubfreien Ausschütteln von' go Mops u.dgl., bestehend aus einem Behälter mit Deckel und Deckelöffnung für den Mopstiel und einer Schraubenfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder (2) auf dem Behälterboden angeordnet ist und mit einem mit der Federachse zusammenfallenden geradlinigen Teil (2") versehen ist, der in einer mit dem Behälter (1) verbundenen Geradführung (4) geführt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108291D DE641401C (de) | 1935-10-23 | 1935-10-23 | Geraet zum staubfreien Ausschuetteln von Mops u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH108291D DE641401C (de) | 1935-10-23 | 1935-10-23 | Geraet zum staubfreien Ausschuetteln von Mops u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE641401C true DE641401C (de) | 1937-01-30 |
Family
ID=7448592
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH108291D Expired DE641401C (de) | 1935-10-23 | 1935-10-23 | Geraet zum staubfreien Ausschuetteln von Mops u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE641401C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958332A (en) * | 1958-09-19 | 1960-11-01 | Hassan E Schueler | Ultrasonic cleaning apparatus basket assembly |
-
1935
- 1935-10-23 DE DESCH108291D patent/DE641401C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2958332A (en) * | 1958-09-19 | 1960-11-01 | Hassan E Schueler | Ultrasonic cleaning apparatus basket assembly |
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