DE64076C - Vorrichtungen zum stofsfreien Ein- und Ausrücken von Lamellen-Reibungskupplungen mit Zahnklinken. (4 - Google Patents

Vorrichtungen zum stofsfreien Ein- und Ausrücken von Lamellen-Reibungskupplungen mit Zahnklinken. (4

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DE64076C
DE64076C DENDAT64076D DE64076DA DE64076C DE 64076 C DE64076 C DE 64076C DE NDAT64076 D DENDAT64076 D DE NDAT64076D DE 64076D A DE64076D A DE 64076DA DE 64076 C DE64076 C DE 64076C
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DE
Germany
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pawls
lamellae
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friction
toothed
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64076D
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English (en)
Original Assignee
Frau M- GAWRON, geb. SEYDEL, in Stettin, Turnerstr. 31 e
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Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D21/00Systems comprising a plurality of actuated clutches
    • F16D21/08Serially-arranged clutches interconnecting two shafts only when all the clutches are engaged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Zahnklinken.
Vierter Zusatz zum Patente No. 41757 vom 15. Juli
Patentirt im Deutschen Reiche vom 4. October 1891 ab. Längste Dauer: 14. Juli 1901.
Um den beim Einrücken der Kupplung auftretenden Stofs zwischen den Zähnen der Lamellen d und den Zahnklinken s möglichst zu vermindern und den beim Ausheben der Zahnklinken s auftretenden Reibungswiderstand möglichst aufzuheben, sind folgende Abänderungen getroffen. Die in Fig. 1, 2, 3 und 4 und Schnitt A-B, C-D, E-F dargestellte Anordnung zeigt die Kupplung in den genannten Schnitten im eingerückten Zustande. Die Kupplung besitzt zwei Paar Zahnklinken s1 und s'2, welche hinter einander eingeschaltet werden können. Das Ein- und Ausrücken geschieht wie im Haupt-Patent, nur dafs der Reibungswiderstand erst nach erfolgter Einschaltung der Arbeitsklinken s1 erzeugt und vor dem Ausheben derselben aufgehoben wird. Um dies zu erreichen, dient das Zahnklinkenpaar s2 mit den dazu gehörigen, neben einander angeordneten Zahnlamellen d1d'2d3, welche in der Längsrichtung und in der Drehrichtung verschiebbar sind. Die mittlere Zahnlamelle d2 hat zu beiden Seiten keilförmig angeordnete Schraubenflächen 4, welche sich gegen die correspondirenden Schraubenflächen 5 und 51 der benachbarten Zahnlamellen d1 und d3 legen. Entgegengesetzt der Schraubenflächenseite besitzen die Zahnlamellen dl und d3 Reibungsflächen, welche'sich an diejenigen der benachbarten Zwischenlamellen g anlegen. Im Schnitt C-D ist die mittlere Zahnlamelle d- und im Schnitt E-F die dahinter liegende Zahnlamelle c?3 in der Ansicht gezeichnet. Die . Schraubenflächen haben eine solche Steigung, dafs sie von,..selbst zurückspringen bezw. sich lösen, sobald der Druck auf den Zahn der Lamelle d2 aufgehoben bezw. das Zahnklinkenpaar s2 ausgehoben ist; diesen Zustand zeigt Fig. 3 und 4.
Die Zwischenzahnlamelle d"2 hat sich gelöst, und um ihre Achse vorgedreht, so dafs sie mit ihren Zähnen vor denjenigen der Lamellen d1 und d3 liegt. Die Kupplung arbeitet wie folgt:
Soll eingerückt werden, so wird zuerst das Zahnklinkenpaar s1 mit dem dazu gehörigen Lamellensatz in Eingriff gebracht und dann wird das Zahnklinkenpaar s2 eingeschaltet. Letzteres kann nur vor den vorstehenden Zähnen der Lamellen d2 einfallen und drückt diese bis zu den Zähnen der Lamellen dx und d3 zurück. Während der Zahn der Lamelle d2 von dem Zahnklinkenpaar sl in der Drehrichtung bis zu den Zähnen der Lamellen d1 und d3 bewegt wird, werden die Lamellen d1 und d'2 durch die Schraubenflächen 4, 5, 51 in der Achsenrichtung nach links und rechts verschoben, wie Fig. 2 zeigt, und hierdurch der Reibungswiderstand in sämmtlichen Lamellen durch Kurzschlufs erzeugt. Die Ausrückung erfolgt durch Verschiebung des Ausrückers Iqm nach der Kupp-
lung zu; hierbei wird zuerst das Zahnklinkenpaar i2 ausgeschaltet, die Zwischenzahnlamelle d2 springt selbstthätig in die Lage Fig. 3 und 4 zurück, wodurch der Reibungswiderstand in den Lamellen so weit als nöthig aufgehoben wird, und dann erfolgt die Ausschaltung des Zahnklinkenpaares s1. Mittelst der Druckschrauben 0, welche auf einen Gummiring r wirken, wird der Reibungswiderstand in den Lamellen festgestellt und geregelt. Im Schnitt G-H und J-K ist eine zweite Anordnung zur Erreichung desselben Zweckes gezeichnet. Hier ist der zweitheilige Druckring 1, 2 einerseits mit einer konisch geformten Reibungsfläche 3, andererseits mit einer ebenen, wenn nöthig auch konischen Reibungsfläche 4, welche sich gegen die erste Zahnlamelle anlegt, versehen. Zwischen den Theilen 1 und 2 des Druckringes befindet sich als elastisches Mittel der Gummiring r, während der Theil 1 die Druck- und Regulirschrauben 0 besitzt, mittelst flachen Gewindes auf die Nabe/ aufgeschraubt ist und sich in der Achsenrichtung durch Drehung verschieben läfst. 1 und 2 kann nur vereint in der Drehrichtung bewegt werden. Die durch Drehung hervorgerufene Verschiebung des Druckringes 1, 2 in der Achsenrichtung wird zum Lösen und Festpressen sämmtlicher Lamellen wie folgt benutzt: Die Kupplung ist im ausgerückten Zustande, wobei nur ein geringer Reibungswiderstand vorhanden ist, gezeichnet. Soll eingerückt werden, so wird der nur in der Achsenrichtung verschiebbare Ausrücker mittelst eines Hebels von der Kupplung durch Verschiebung entfernt, wodurch das Zahnklinkenpaar s mit sämmtlichen Zahnlamellen d, welche unter geringem Druck bezw. Reibungswiderstand stehen, zum Eingriff kommt. Nun werden die Zahnlamellen d sich an den auf der Nabe f nur in der Achsenrichtung verschiebbaren Zwischenlamellen g und dem Druckring i, 2 reiben, wodurch letzterer in Drehung versetzt und in Richtung der Lamellen vorgeschraubt wird, die Lamellen also zusammengeprefst werden, bis die zur Kraftübertragung nöthige Pressung und Reibung selbstthätig erzeugt ist und der eingerückte Maschinentheil die richtige Geschwindigkeit besitzt. Soll ausgerückt werden, so wird der Ausrücker Iqm entgegengesetzt verschoben, wodurch das Zahnklinkenpaar ausgeschaltet wird. Jetzt wird der Ausrücker in derselben Richtung weiter bewegt, bis die konische Reibfläche 5 desselben mit der konischen Reibfläche 3 des Druckringes in Eingriff kommt. Hierdurch wird der letztere in seiner Drehbewegung aufgehalten, gebremst, während sich die Nabe / bis zum Stillstand weiter bewegt, wodurch der Druckring aufgeschraubt und der Reibungswiderstand bis auf das nöthige ^Mafs herabgesetzt wird. Die Bewegung des Druckringes 1, 2 in der Achsenrichtung nach links und rechts kann bestimmt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    An der unter No. 41757 geschützten Lamellen-Reibungskupplung, um beim Einrücken der Kupplung den zwischen den Zähnen der Lamellen d und den Zahnklinken s auftretenden Stofs möglichst zu vermindern, die folgenden Abänderungen:
    i. Die Hinzufügung der Zahnklinken s2 mit den zugehörigen Zahnlamellen dl d'2 da, deren keilförmig angeordnete Schraubenflächen 5,4, 51 solche Steigung haben, dafs die Lamelle d'2 losspringt bezw. von d1 und ds in der Drehrichtung zurückgedrängt wird und dadurch die Reibung zwischen den Lamellen aufhebt, sobald das Zahnklinkenpaar s2 ausgeschaltet ist.
    2.' Der Ersatz des Flantsches mit den in Anspruch i. des Haupt-Patentes genannten Druckschrauben 0 durch den mit flachem Gewinde, Regulirschrauben o1 und einem Gummiring r versehenen Schraubendruckring ι, 2, zu dessen beiden Seiten Reibflächen 3 und 4 angeordnet sind, und welcher nach erfolgtem Einrücken der Zahnklinken s durch Reibung an der ersten Zahnlamelle vorgeschraubt wird und hierdurch den Reibungswiderstand in sämmtlichen Lamellen durch Festpressen derselben erzeugt, während er nach erfolgtem Ausschalten von s durch die konische Reibfläche s des Ausrückers Iqm, welche mit seiner Reibfläche 3 in Eingriff kommt, an seiner weiteren Drehung gehindert und hierdurch zurückgeschraubt wird, wodurch der Druck und somit auch der Reibungs- ■ widerstand in den Lamellen so weit als nöthig aufgehoben wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64076D Vorrichtungen zum stofsfreien Ein- und Ausrücken von Lamellen-Reibungskupplungen mit Zahnklinken. (4 Expired - Lifetime DE64076C (de)

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