DE64057C - Apparat zum Trocknen, Ausrecken, Dämpfen und Aufwickeln von schlauchförmigen Wirkwaaren - Google Patents

Apparat zum Trocknen, Ausrecken, Dämpfen und Aufwickeln von schlauchförmigen Wirkwaaren

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DE64057C
DE64057C DENDAT64057D DE64057DA DE64057C DE 64057 C DE64057 C DE 64057C DE NDAT64057 D DENDAT64057 D DE NDAT64057D DE 64057D A DE64057D A DE 64057DA DE 64057 C DE64057 C DE 64057C
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Germany
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hose
winding
tubular knitted
drying
stretching
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64057D
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English (en)
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F.,WEVER in Chemnitz
Publication of DE64057C publication Critical patent/DE64057C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C5/00Shaping or stretching of tubular fabrics upon cores or internal frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
Patentirt im Deutschen Reiche vom i. Dezember 1891 ab.
Die bisher verwendeten Tröckenmaschinen für schlauchförmige Wirkwaaren haben sich deshalb als ungeeignet erwiesen, weil sie die Waare horizontal führen.
Wird durch einen solchen Schlauch heifse Luft getrieben, so strömt sie in der Hauptsache nach oben und trocknet seine obere Hälfte, läfst aber die untere feucht; geht Dampf hindurch, so erhält wieder nur die untere Hälfte das Condensationswasser desselben und wird er horizontal breit gestreckt zum Aufwickeln, so senken sich die beiden Stofflagen in der Mitte (die Waare wird sackig) und veranlassen ein unregelmäfsiges Aufwickeln.
Diese Uebelstände sollen durch die neue Einrichtung, in welcher der Waarenschlauch w, Fig. i, während der Behandlung lothrecht hängt und langsam emporgezogen wird, vermieden werden. Die Einrichtung enthält zu diesem Zweck zunächst einen Kasten a, Fig. 1 und 2, welcher durch eine Wand αλ auf einen Theil seiner Höhe in zwei Abtheilungen a,2 as getheilt wird. In der Abtheilung a.2 stehen Heizkörper bl bx , denen durch b Dampf zugeführt wird, und welche die umgebende und durch x, Fig. 2, nach a.2 zuströmende Luft erhitzen. An die Abtheilung a3 schliefst sich ein Ventilator c an, welcher aus a die heifse Luft saugt, so dafs dieselbe in Richtung der Pfeile 1, 2, 3, Fig. 2, sich bewegt. Der Ventilator treibt die heifse Luft in Richtung 4-5 in ein durchlöchertes Rohr d, welches in dem zu trocknenden Waarenschlauch n> steht. In dem weiten Rohr d hängt ein engeres Rohr gx g3, welches durch eine Kupplung hr, Fig. 2 und 3, mit einem ;aus Röhren zusammengesetzten Breitstrecker g2 g verbunden ist, dessen durchlöchertes Querrohr g bis an die Druckwalzen op reicht. Von den letzteren liegt die eine (p) in festen Gestelllagern, die andere (0) aber in Lagerhebeln I km, welche um k schwingen und durch die Gewichte m in aufrechter Stellung gehalten werden, in welcher 0 an ρ drückt. Um die Wraare n> in die in Fig. 1 ange-: gegebene Lage zu bringen, wird der Streckapparat r g2 g und der Wickelapparat k Io in die horizontale Lage, wie punktirt, k I1 O1 herabgeklappt und die Strecker r g% g nach Entfernung des Stiftes s, Fig. 3, aus h herausgenommen. Dann bringt man den Waarenschlauch in den Raum tt, Fig. 1, zieht ihn in Richtung u empor über die Leitrolle v, öffnet ihn am vorderen Ende und stülpt und zieht ihn über h g3fe und d nach unten, bis er auf der Platte W1 liegt. Nun wird der Strecker g2 wieder in h eingelegt, g2 mit / k emporgeklappt und der Waarenschlauch wieder über f g.2 heraufgezogen, bis die Druckwalzen op ihn erfassen und festhalten. Kommt dann der Ventilator c in Betrieb, so bläst er die heifse Luft durch die Oeffnungen von d in den Schlauch, treibt sie auch durch das oben offene Rohr d hinaus an ein Flügelrad e, welches durch den Luftstrom gedreht wird und die Luft gleichmäfsig rundum an die Waare und durch die Waare hindurchtreibt. Der nach oben gehende Strom stöfst an die Kappe f, welche einen Theil von ihm wieder nach unten zurück, der nach oben gehenden Waare entgegenführt, während ein anderer Theil bis g2 und g emporsteigt, so dafs die heifse Luft in der ganzen Höhe durch die Waare hindurch-
(2. Auflage, ausgegeben am g. Mär% igoo.J
geblasen wird, die somit ganz gleichmä'fsig getrocknet und oben auf eine Wickelwalze q aufgewickelt wird.
Die heifse Luft gelangt aber auch unten in Richtung 6 in das enge Rohr ^1 und durch r in die Streckrohre g.2 g, aus denen sie bei g kurz vor den Abzugswalzen· ausströmt, wodurch die Waare oben kurz vor dem Aufwickeln nochmals die ungesättigte oder trockene heifse Luft erhält. Man kann aber auch durch die Klappe ^, Fig. ι, den Luftzutritt nach gY schliefsen und durch eine besondere Leitungj^, Fig. i, Dampf in das Rohr gY leiten; dieser Dampf durchströmt die Röhren gY gs g.2 g, tritt oben aus den Löchern von g heraus und geht durch die Waare hindurch. Dadurch wird die Waare kurz vor dem Aufwickeln gedämpft (decatirt) und behält nun ihre Lage und Gröfse bei.
Diese Einrichtung ermöglicht ein ganz gleichmäfsiges, nicht einseitiges Trocknen, auch ein gleichmäfsiges Spannen und Ausrecken des Schlauches, welcher sich nicht verziehen kann; auch von dem Dampf wird . er schliefslich gleichmäfsig und nicht blos einseitig wie in horizontaler Lage getroffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat, welcher 'schlauchförmige Wirkwaaren in der Weise gleichmäfsig trocknet, ausreckt, dämpft und aufwickelt, dafs er in den lothrecht hängenden und langsam emporgezogenen Schlauch heifse Luft einbläst, welche durch ein Flügelrad und eine Stofskappe gleichmäfsig auf seinen Umfang vertheilt wird, worauf ein aus Röhren bestehender Breitstrecker den Schlauch ausreckt und ihm nochmals heifse Luft oder Dampf zuführt, dicht vor der Wickelwalze, deren Träger ebenso wie der Breitstrecker selbst drehbar angeordnet ist, damit man beide Theile zum Einführen und Abnehmen des Schlauches aus ihrer lothrechten in die waagrechte Lage herumklappen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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