DE20232C - Trockenapparat mit theilweiser Ventilation und Cirkulation unter Zuführung stets warmer Luft - Google Patents

Trockenapparat mit theilweiser Ventilation und Cirkulation unter Zuführung stets warmer Luft

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DE20232C
DE20232C DENDAT20232D DE20232DA DE20232C DE 20232 C DE20232 C DE 20232C DE NDAT20232 D DENDAT20232 D DE NDAT20232D DE 20232D A DE20232D A DE 20232DA DE 20232 C DE20232 C DE 20232C
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Germany
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air
frames
exhaustors
circulation
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DENDAT20232D
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A. POLSTER in Dresden, Seidnitzerstr. 19
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B15/00Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form
    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F26B15/10Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
    • F26B15/20Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all vertical or steeply inclined

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
In dem Trockenapparat, Patent No. 14489, findet nur eine Luftventilation statt und die einzelnen Rahmen werden direct in den Apparat geschoben, dieser Apparat dagegen soll nicht einzeln, sondern zugleich mehrere Rahmen aufnehmen, welche in einem Rahmengestell untergebracht sind und von Zeit zu Zeit statt einer Ventilation nur eine Circulation, unter Zuführung warmer Luft durch die Exhaustoren, bewirken.
Dieser Apparat functionirt wie Patent No. 14489, wenn statt der Exhaustoren Oeffnungen in den Böden der Gestelle angebracht sind und ein Gestell als Rahmen betrachtet wird, und kann die Kette hier durch die seitlichen Gestellwände ersetzt werden.
Die zu trocknende Waare wird auf Rahmen r r gelegt, welche dann in die Trockengestelle A geschoben werden. Die Rahmengestelle A liegen über einander und sind so eingerichtet, dafs je eines um das andere auf der einen Seite des Bodens eine Oeffhung hat, damit die Luft in das nächste Gestell übertreten kann. Die Exhaustoren befinden sich an der Stirnseite.
In Fig. ι ist der Apparat so gestellt, dafs unten ein neu gefülltes Rahmengestell A0 eingeschoben werden soll. Die Rollenhebel η nx haben sämmtliche Gestelle gehoben und kann nun das Gestell A" in den Apparat gebracht werden; ist dieses geschehen, so wird das Handrad h, welches durch die Schrauben s s1 (Rechts- und Linksgewinde) und Schraubenräder ν v1 mit den Rollenhebeln η und m in Verbindung steht, gedreht.
Die Rollenhebel m m1 heben das Gestell A", während die Hebel η η1 sämmtliche gehobene Rahmengestelle senken, so dafs ein luftdichter Verschlufs mit dem Gestell A" erzielt wird. Nun heben die Hebel m mx sämmtliche Gestelle bis in die höchste Lage, wodurch oben ein Gestell A mit getrockneter Waare frei wird und durch einen Aufzug direct gehoben und entleert werden kann, oder es wird, wie in Fig. ι gezeichnet, unter das Gestell ein gabelförmiger Wagen w mit dem Bügel k geschoben. Werden nun die Gestelle gesenkt, so kommt das oberste Gestell auf den Wagen zu liegen und kann abgefahren werden.
Die Rollenhebel η η1
können auch vier-
armig sein, wie punktirt gezeichnet.
In Fig. ι tritt bei d und d1 die warme, trockene Luft ein und wird vom Exhaustor bx angesaugt und in das nächste Gestell gedrückt; der Exhaustor P saugt wieder u. s. w., bis die nasse Luft den Apparat bei f verläfst. Kommen nun die Gestelle um eine Etage höher zu liegen, so wird die Luftventilation unterbrochen und es entsteht eine Luftcirculation, wobei jedoch stets warme, trockene Luft durch die Rohre i i von den Exhaustoren mit angesaugt wird. Diese Circulation hat bei nasser Waare den Zweck, die Wärme vollständig auszunutzen, damit die Luft soviel. als möglich Nässe auf-
nimmt und dieselbe bei der nächsten Ventilationsperiode fortschafft. Zum Nachtrocknen können über dem Lufteintrittsrohre d noch mehrere Gestelle liegen, welche durch ein Zweigrohr, χ mit denselben in Verbindung stehen.
Für Pappen können die Gestelle so eingerichtet sein, dafs dieselben liegende Rahmen rr, wie Fig. 2, haben, oder die Pappen werden in ansteigender Richtung hängend in die Gestelle A, wie in Fig. 3 gezeichnet, gebracht.
Fig. 4 stellt ein Rahmengestell dar, in welchem die Rahmen beweglich angeordnet sind. Sämmtliche Rahmen, ausgenommen der unteren, hängen in Schienen e e1, welche einen gemeinschaftlichen Drehpunkt bei g haben. Je nach der Lage der Rahmen sind die Schienen länger oder kürzer und beweglich am Aufhängepunkt ppx der Rahmen. Jeder Rahmen ist oberhalb und unterhalb mit einem Netz bespannt; dasselbe dient zum Auflegen bezw. Festhalten der Pappen etc.
Bei sehr nasser und kalter Waare, wo das Trockenverhältnifs (Wärme und Nässe) in der ersten und letzten Periode sehr grofs ist, soll das System Fig. 5 und 6 in Anwendung kommen. Hier tritt die warme Luft in Apparat 1 bei c ein und geht, durch die Exhaustoren getrieben, in die Höhe; der Exhaustor 0 saugt die Luft nach dem Apparat 2, hier hat die Luft sich schon sehr abgekühlt und viel Nässe aufgenommen, fällt und wird durch die Exhaustoren getrieben, wo sie bei / den Apparat verläfst.
Die Rahmengestelle werden hier unter Apparat 2 gebracht und gehoben, oben auf Apparat ι übergeführt und hier gesenkt, bis die trockene Waare unten angekommen ist.
Fig. 6 stellt dieses System dar, wo die Apparate mit ihren Längsseiten zusammenliegen.
Damit die hängenden Pappen, Fig. 3, sich nicht verziehen können und dadurch den Luftzug hindern, sind dieselben oben und unten zwischen doppelt gesogenen Messingdrähten befestigt.
Soll die Circulation der Luft wegfallen und nur eine Ventilation mit Exhaustoren angewendet werden, so ist nöthig, dafs jedes Rahmengestell A. .. an der entgegengesetzten Seite der Exhaustoren im Boden eine Oeffhung hat, welche sämmtliche Oeffnungen durch je eine Klappe geschlossen werden können. Jede Klappe dreht sich um eine Welle, welche, nach aufsen geht und einen Daumen besitzt. Am feststehenden Gestell des Trackenapparates sind Fixpunkte in Gestalt von Bolzen angebracht, welche beim Heben der Rahmengestelle A . . .
mit dem Daumen der Klappenwelle in Berührung kommen und in je einem Rahmengestell um das andere die Klappe öffnen, so dafs stets eine ■ Ventilation durch die Exhaustoren b . . . entsteht.
Liegen zwei oder mehrere Rahmengestelle A... zwischen zwei Exhaustoren b . . ., so sind die Klappen an beiden Seiten der Gestellböden anzubringen.

Claims (6)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung von Rahmengestellen A . . . mit abwechselnden Löchern in den Böden für den Uebertritt der Luft nach dem nächsten Gestell und das Ansaugen der Luft an der Stirnseite dieses Rahmengestelles durch einen Exhaustor, welcher die Luft, gemischt mit warmer, trockener Luft, aus den Rohren i i in das nächste Gestell schafft, wodurch eine Luftventilation entsteht. Werden die Rahm engestelle um eine Etage gehoben, so bewirken die Exhaustoren eine Luftcirculation.
  2. 2. Das Trockenverfahren, Fig. 5 und 6, in der Weise, dafs zwei Trockenapparate hinter oder neben einander liegen, in welche die nasse Waare in den einen Apparat unten hinein und in demselben nach oben geht, dann, auf den anderen Apparat oben übergeführt, denselben unten verläfst, während die Luft, durch Exhaustoren getrieben, den' umgekehrten Weg der Waare macht.
  3. 3. Der Rollenhebelmechanismus zum gleichmäfsigen Heben und Senken der Rahmengestelle A. . ., bestehend aus vier oder mehreren zwei-, drei- oder vierarmigen Hebeln m η mx η', welche an beiden Seiten der Gestellkästen A . . . liegen und mit Rollen ei1... versehen sind. Die Hebel m η mx n1 drehen sich paarweise in entgegengesetztem Sinne, und dienen die jedesmal horizontal liegenden Hebel mm1 wie in der Zeichnung dargestellt, als Laufrollen.
  4. 4. Das Rahmengestell, Fig. 4, mit Rahmen, welche an Hängeschienen e e1 herausgeklappt werden und an beiden Seiten mit je einem Netz bespannt sind.
  5. 5. Das Rahmengestell, Fig. 3, für hängende Pappen, welche in ansteigender Richtung an doppelt gezogenen Drähten oben und unten befestigt sind.
  6. 6. Das Anbringen von Klappen an einer oder beiden Seiten der Rahmengestellböden, welche abwechselnd beim Heben der Rahmengestelle A . . . durch fest verbundene Daumen gehoben werden, behufs einer Ventilation mit oder ohne Circulation.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT20232D Trockenapparat mit theilweiser Ventilation und Cirkulation unter Zuführung stets warmer Luft Active DE20232C (de)

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