DE640550C - Verfahren und Einrichtung zum Betriebe mehrerer zusammenarbeitender Schleudern - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Betriebe mehrerer zusammenarbeitender Schleudern

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DE640550C
DE640550C DEM130937D DEM0130937D DE640550C DE 640550 C DE640550 C DE 640550C DE M130937 D DEM130937 D DE M130937D DE M0130937 D DEM0130937 D DE M0130937D DE 640550 C DE640550 C DE 640550C
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Germany
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spinners
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DEM130937D
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BWS Technologie GmbH
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Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B30/00Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
    • C13B30/04Separating crystals from mother liquor
    • C13B30/06Separating crystals from mother liquor by centrifugal force
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B15/00Other accessories for centrifuges
    • B04B15/12Other accessories for centrifuges for drying or washing the separated solid particles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zum Betriebe mehrerer zusammenarbeitender Schleudern Bei der Herstellung von Verbrauchszücker und im Zuckerraffinationsbetrieb entstehen stets mehrere Produkte, deren Füllmassen in den Schleudern fast sämtlich affiniert oder aber doch angewärmt werden. Bisher erfolgte die Affination der verschiedenen Zucker in den einzelnen Schleudergruppen mit getrennten Deckmitteln. Der $etrieb war dadurch unwirtschaftlich. ' Erfahrungsgemäß gebraucht man bei der Affination des Weißzuckers allein schon etwa 15 bis 2o % Dampf, wobei der größte Teil des Dampfes unbenutzt aus der Trommel ins Freie abgesaugt wird. Der Wirkungsgrad ist daher denkbar schlecht: Dieser Übelstand- soll durch das Verfahren und die Einrichtung nach der Erfindung beseitigt werden, -indem das Deckmittel mehrfach benutzt wird. Insbesondere soll der zur Affination des ersten Produktes benötigte Dampf auch für die Affination der folgenden Produkte oder aber zur Anwärmung der Schleudern für ein Nachprodukt dienen, um die Schleuderarbeit zu erleichtern. Dadurch wird der- Betrieb wirtschaftlicher gestaltet und die Ausbeute an Zucker aus den Füllmassen erhöht. Ein weiterer Vorteil des neuen Verfahrens besteht in einer wesentlich besseren Ausnutzung des Deckmittels. Der Schleuderbetrieb wird also auch hierdurch gegenüber dem bisher angewendeten Verfahren wirtschaftlicher gestaltet.
  • Es sind Schleudereinrichtungen bekannt, bei denen der als Deckmittel verwendete $irup derselben Zentrifuge mehrfach wieder zugeführt wird. Man hat auch vorgeschlagen, das Deckmittel, und zwar entweder Luft oder Dampf; in einer Wärmeaustauschvorrichtung vorzuwärmen und in wiederholtem Kreislauf in derselben Schleuder wieder zu verwenden.
  • Demgegenüber besteht das wesentliche Merkmal der Erfindung darin, daß das Deckmittel, also der Dampf, nur in die Schleuder oder Schleudergruppe für Fertigprodukt frisch eingeführt, dann aus diesen Schleudern nacheinander weiteren Schleudern oder Schleudergruppen für Nacherzeugnisse zugeführt wird, in denen es wieder zum Decken oder zum Anwärmen benutzt wird, und der Rest aus der letzten Schleuder oder Schleudergruppe durch natürlichen oder künstlichen Zug ins Freie abgeführt wird.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Mit A wird die Schleudergruppe für die Verkaufsprodukte bezeichnet, während. die mit I und II bezeichneten Gruppen die Schleudern für das erste und zweite Nacherzeugnis bedeuten. Der Deckdampf wird durch die Rohrleitung i in die Trommeln 2 der Gruppe A eingeführt und affiniert dort den Zucker 3, der als Verkaufsware dient. Der oben aus der Trommel 2 austretende Dampf wird aus dem Gehäuse 2a durch den Stutzen 4 abgesaugt, wobei die Absaugung durch die Drosselklappe 5 geregelt,wird. Die Absaugung erfolgt durch einen Lüfter 6, der das Gemisch aus Dampf, Luft und Wasserbläschen durch die Rohrleitung 7 und Stutzen 8 der Ausfallschurre 9 den Trommehi#, io der Schleudergruppe I zuführt. Da sich die Wasserbläschen in feinstverteiltem 2üstand in dem Deckmittel befinden und über' all gleichmäßig die Zuckerschicht II treffen, so findet die Affination in vollkommenem Maße statt. Durch entsprechende Regulierung der Deckmittelmenge, die zur Affination gerade ausreicht, wird die Ausbeute an Zucker erhöht. Das wird bei der Gruppe I ebenso wie bei der Gruppe .EI über den Trommelrand abgeführt und aus dem Gehäuse ioa durch den Stutzen 12 mit der Drosselklappe 13 und den Lüfter 14 abgesaugt und der Schleudergruppe TI zugeführt. Dort kann es in der vorgeschriebenen Weise zur Affination des letzten Produktes oder aber, wenn dies nicht beabsichtigt wird, zur Verbesserung der Scheuderarbeit durch Anwärmen der Schleuder. dienen. Irn: ersteren Falle wird das Deckmittel durch die Rohrleitung 15 und: Stutzen 15 in die Trommel 17 eingeführt. Soll nur eine Anwärmung der Schleuder erfolgen, so wird das Deckmittel durch die Rohrleitung 18 in das Gehäuse 17a geleitet. Wenn beide Rohrleitungen 15 und 18 angeordnet sind, so sind in beiden Regelorgane i9. bzw. zo vorzusehen. Der noch verbleibende geringe Rest des Deckmittels wird durch eine aufsteigende Rohrleitung a1 mit Drosselklappe 22 unter natürlichem Zug ins Freie abgeführt.

Claims (3)

  1. PÄTENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Betriebe mehrerer zusammenarbeitender Schleudern zum Decken von Zucker mittels Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckmittel nur in die Schleuder oder Schleudergruppe für Fertigprodukt frisch eingeführt, dann aus diesen Schleudern nacheinander weiteren Schleudern oder Schleudergruppen für Nacherzeugnisse zugeführt wird, in denen es wieder zum Decken oder zum Anwärmen benutzt wird, und der Rest aus der letzten Schleuder oder Schleudergruppe durch natürlichen oder künstlichen Zug ins Freie abgeführt wird.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die Schleuder für Fertigprodukt eine Rohrleitung zur Zuführung des Dampfes zur folgenden Schleuder angeschlossen ist und daß auch die nachfolgenden Schleudern mit den Gehäusen der vorhergehenden Schleudern durch Rohrleitungen verbunden sind, in die Gebläse eingeschaltet sind, wobei diese Rohrleitungen entweder an die Dampfanschlüsse der nachfolgenden Schleudern angeschlossen oder in deren Gehäuse eingeführt sind.
  3. 3. Schleuderanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuse der letztangeschlossenen Schleudern mit einem Abzugrohr mit eingebautem Regelorgan für den Rest des Dampfes versehen sind.
DEM130937D 1935-05-09 1935-05-09 Verfahren und Einrichtung zum Betriebe mehrerer zusammenarbeitender Schleudern Expired DE640550C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3007629A (en) * 1946-02-27 1961-11-07 Boyland Donald Arthur Centrifuges
DE1259842B (de) * 1960-06-29 1968-02-01 Laval Turbine Beutelfilter
US3756505A (en) * 1970-06-01 1973-09-04 Robatel S L P I Zone Ind Centrifugal extractors with means for moving the materials

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