DE64007C - Deckelverschlufs für Nachtstühle - Google Patents

Deckelverschlufs für Nachtstühle

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DE64007C
DE64007C DENDAT64007D DE64007DA DE64007C DE 64007 C DE64007 C DE 64007C DE NDAT64007 D DENDAT64007 D DE NDAT64007D DE 64007D A DE64007D A DE 64007DA DE 64007 C DE64007 C DE 64007C
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DE
Germany
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lid
flap
bedside
chairs
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64007D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Fräulein J. M. FISCHER in Dresden, Bürgerwiese 13 III
Publication of DE64007C publication Critical patent/DE64007C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47KSANITARY EQUIPMENT NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/24Parts or details not covered in, or of interest apart from, groups A47K13/02 - A47K13/22, e.g. devices imparting a swinging or vibrating motion to the seats
    • A47K13/30Seats having provisions for heating, deodorising or the like, e.g. ventilating, noise-damping or cleaning devices

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Die Vorrichtung hat den Zweck, durch einen Griff den Klappenverschluss E, sowie den luftdicht schliefsenden Deckel D des Gefäfses zu öffnen und nach dem Gebrauch wiederum beide Theile gleichzeitig durch einen Handgriff zu schliefseri. Ferner soll durch den selbstthätigen luftdichten Verschlufs des Gefäfses auf die einfachste Weise der Geruch sowohl im Nachtstuhl als auch im Schlafraum vermindert event, beseitigt werden.
. Fig. ι zeigt' den Nachtstuhl mit geöffneter Klappe und geöffnetem Deckel, Fig. 2 denselben mit geöffneter Klappe und geschlossenem Deckel, Fig. 3 bis 7 sind Schnitte durch die Verschlufsvorrichtung. Die Klappe E und der Gefäfsdeckel D werden entweder durch eine rechtsseitige Drehung des Kreuzdrehers k 0 n, Fig. 3 und 4, oder der Schraube kx, Fig. 5, sowie durch die federnde Zange FGc, Fig. 6, oder endlich durch den Schieber rod, Fig. 7, mit einander verbunden! Durch eine Drehung in entgegengesetzter Richtung wird in Fig. 3, 4 und 5 diese Verbindung wiederum aufgehoben, desgleichen durch Zusammendrücken der federnden Zangengriffe (Fig. 6) und rechtsseitige Bewegung des Schiebers (Fig. 7). Der vierkantige Dorn ο, Fig. 3 und 4, ist durch die Klappe bis in die muldenförmige Vertiefung c des Gefäfsdeckels D geführt. Neben dem Dorn 0 ist eine Leiste oder ein Metallstreifen g über der muldenförmigen Vertiefung des Deckels befestigt. Ist die Klappe E geschlossen, so steht der Dorn und Flügelgriff η neben, jedoch unter der Decke g. Wird der Griff k in dieser Stellung rechts gedreht, so kommt der Flügelgriff η unter die Leiste g und verbindet dadurch die Klappe E mit dem Deckel D. Hebt man nun erstere in die Höhe, : so hebt man auch gleichzeitig den Gefäfsdeckel D. Bei dem Gebrauch ist somit nur ein Griff nöthig, um Klappe und Deckel gleichzeitig zu öffnen. Nach dem Gebrauch wird die Klappe heruntergelassen und dadurch zugleich das Gefäfs durch den Deckel luftdicht geschlossen. Der Deckel D pafst genau in die Randöffnung des Gefäfses J, und ist derselbe an seinem Rande ν mit Kautschuk, Leder oder Asbest oder sonst einer Dichtung umlegt. Der untere Theil des Deckels ist mit Kautschuk überzogen oder mit Blech beschlagen, oder ist aus gestanztem Blech hergestellt. Das Gefäfs J wird vom Sitzbrett B umschlossen, jedoch so, dafs der Deckel D das Gefäfs luftdicht schliefsen kann. Das Gefäfs / reicht mit seinem Rande in den Ausschnitt des Sitzbrettes B hinein, der Deckel D ragt hingegen einige Millimeter über das Sitzbrett hinaus.
Nach Fig. 5 wird die Verbindung der Klappe E und des Deckels D durch die Schraube k χ bewirkt. Die Schraube ist durch die Klappe geführt und verbindet durch rechtsseitige Drehung den Deckel D mit der Klappe E. Die Schraubenmutter^» ist im Deckel D eingelassen. Soll die Verbindung beider Theile aufgehoben werden, so geschieht dies durch eine linksseitige Drehung der Schraube.
Nach Fig. 6 wird die starre Verbindung von Klappe und. Deckel durch die Zange G be-
"wirkt. Die Griffe dieser Zange GG1 "werden durch die Feder FF' F" auseinandergedrückt, wodurch die Kneifarme c c die Decke g festhalten und die Klappe mit dem Deckel starr verbinden. Werden die beiden Schenkel G G' zusammengedrückt, so ist die Verbindung beider Theile wieder aufgehoben.
Nach Fig. 7 wird die Verbindung von Klappe und Deckel durch eine linksseitige Bewegung des Schiebers krod bewirkt, durch eine rechtsseitige Bewegung jedoch wieder aufgehoben.

Claims (1)

  1. Patent-Ansproch:
    Deckelverschlufs für Nachtstühle, wodurch ein gleichzeitiges Schliefsen und Oeffnen des Kastens (A) und des Gefäfses (J) durch Klappe (E) und Deckel (D) in der Weise bewirkt wird, dafs durch Drehung eines Riegels (k 0 ri), Fig. 3 und 4, oder einer Schraube k x, Fig. 5, oder durch eine federnde Zange gg' cd, Fig. 6, oder durch Verschiebung' eines Riegels krod, Fig. 7, Klappe und Deckel starr mit einander verbunden werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64007D Deckelverschlufs für Nachtstühle Expired - Lifetime DE64007C (de)

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