DE63830C - Vorrichtung zum Einwerfen resp. Auffangen von Postsäcken in einem resp. aus einem in Bewegung befindlichen Eisenbahnzüge - Google Patents
Vorrichtung zum Einwerfen resp. Auffangen von Postsäcken in einem resp. aus einem in Bewegung befindlichen EisenbahnzügeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K5/00—Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels
- B61K5/04—Devices secured to the track
- B61K5/06—Derailing or re-railing blocks
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61K—AUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61K1/00—Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains
- B61K1/02—Transferring passengers, articles, or freight to and from moving trains; Slipping or coupling vehicles from or to moving trains transferring articles to and from moving trains, e.g. mailbag catchers
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Supports Or Holders For Household Use (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Bewegung befindlichen Eisenbahnzuge.
Unterhalb des Bodens des Postwagens A befindet sich ein zur Aufnahme der hinein-.
geschleuderten Postsäcke bestimmter Raum A\ welcher nach der Seite des Wagens offen ist,
wobei unten an dieser Oeffnung eine etwas über den Boden nach oben hervorstehende
Stange angebracht sein kann. Der Boden und die geschlossene Seite dieses Raumes bestehen
zweckmäfsig aus irgend einem biegsamen oder elastischen Stoff, beispielsweise wie in der
Zeichnung aus Drahtgewebe, welches Staub und Aschetheilchen leicht, durchfallen läfst und
dabei die nöthige Nachgiebigkeit besitzt. Während statt eines derartigen Stoffes auch Holzbretter
verwendet werden können, verdient jener doch deshalb den Vorzug, weil dabei ein Zurückprallen der eingeworfenen Säcke, wie
solches bei einem Bretterboden vorkommen könnte, ausgeschlossen ist und die Säcke sich
fester an den Boden legen.
Um die Postsäcke leichter herausnehmen zu können, ist der Raum A1 durch eine im Wagenboden:
angebrachte Fallthür α zugänglich gemacht: Ein ebenfalls unterhalb des Wagenbodens
angebrachter Kasten A- ist mit seiner durch den Boden nach oben hindurchtretenden
Verlängerung α 1 an einer unmittelbar über dem
Wagenboden gelagerten Welle oder einem Zapfen a2 aufgehängt. Die Verlängerung a2,
welche einen Theil der einen Wand des Kastens bilden kann, befindet sich zweckmäfsig an
einer der vorderen Ecken desselben, wobei der Kasten durch eine an seiner hinteren Seite angebrachte,
mit ihrem anderen Ende an der Unterseite des Wagenbodens befestigte Feder λ3
in aufrechter Lage gehalten wird. Vom oberen Ende der Verlängerung a1 ragt durch eine in
der Seitenwand des Wagens befindliche Oeffnung ein waagrechter Arm α4 nach aufsen
hervor, dessen untere Fläche abgerundet ist, so dafs beim Anschlagen derselben an die eine
Führung bildende obere Fläche des aufsen neben dem Geleise stehenden Pfostens B der
Arm λ4 über die Führung hinweggleitet und
dadurch in der nachstehend zu beschreibenden Weise gehoben und bethätigt wird. Der
Arm <z4 ist mit der Verlängerung a1 zweckmäfsig
durch ein Scharniergelenk verbunden, wird . aber durch einen Pflock λ5, der durch
ein um die Verlängerung a1 gelegtes Band
durchgesteckt ist und sich gegen die hintere Seite der beiden Theile fest anlegt, in der
Arbeitsstellung festgelegt, so dafs die Verbindung dann eine starre ist, während man nach
Herausziehen des Pflockes a6 den Arm α4, wie
■ in Fig. 3 punktirt angedeutet ist, zurücklegen kann, damit er, wenn die Vorrichtung nicht
gebraucht wird, aus der seitlichen Oeffnung des Wagens nicht mehr herausragt. Der Kasten
ist, wie in Fig. 2 gezeigt, durch eine im Wagenboden angebrachte ■ Oeffnung zugänglich gemacht,
um die an irgend einer Station ab-
zugebenden Postsäcke hineinlegen zu können, wobei diese Oeffhung ebenfalls mit einer FaIlthür
versehen sein kann, wie solche in Fig. 3 punktirt angedeutet ist. In der Nähe seines
anderen Endes ist am Wagen eine Leiste: Aa mit zwei hervortretenden Führungsflächen nach
den Enden der Leiste zu angebracht, während letztere nach der Mitte zu zwischen den beiden
Führungsflächen vertieft ist.
Neben dem Schienengeleise ist in geeigneter Entfernung von1 demselben der Pfosten B aufgestellt.
Derselbe besteht zweckmäfsig aus zwei Theilen, von denen der obere B1 hinten
mittelst eines Scharniers an dem unteren gelenkig befestigt ist, um nach hinten übergelegt
und so aus dem Wege gebracht werden zu können, wie in Fig. 4 punktirt angedeutet ist,
wenn die Vorrichtung nicht verwendet werden soll, während er in seiner aufrechten Arbeitsstellung
durch einen Haken b1 oder eine gleichwerthige andere Vorrichtung festgestellt
werden kann. Das obere Ende des Pfostens bildet eine nach der Mitte zu erhöhte und
nach den Seiten allmälig abfallende Führungsfläche. Zu beiden Seiten des Pfostens ragen
die Behälter 52 B3 seitlich hervor, von deren
nach dem Pfosten zu gelegenen Oeffnungen aus die Behälter nach hinten zu verjüngt zulaufen,
um die Postsäcke besser auffangen zu können, wobei die hinteren und vorderen Wandungen
auf einander zu gewölbt sind. Dies hat den Zweck, die Geschwindigkeit und Kraft der dem
hineingeschleuderten Postsack ertheilten Bewegung allmälig zu hemmen, indem dieser in
den sich verengenden hinteren Theil des Behälters hineingleitet, sowie auch den Postsack
sicherer zu führen und fester im Behälter festzuhalten. In einer am oberen Theil B] des
Pfostens befindlichen Nuth ist mittelst des aufrechtstehenden Zapfens b* ein waagrechter
Arm Bi hebelnd angebracht, an dessen einem Ende ein vorn offener und hinten geschlossener
' Kasten b% zur Aufnahme des in den,Postwagen
hineinzuschleudernden Postsackes befestigt ist, während an dem anderen, für gewöhnlich
durch eine zwischen diesem Theil des Armes und dem Boden der Nuth ruhende Feder b%
nach vorn zu gehaltenen Ende des Armes B1 eine Führungsfläche b* vorgesehen ist.
Es sei hier noch bemerkt, dafs die an dem Postwagen befindlichen Oeffnungen, wie beispielsweise
diejenige, durch welche der Arm α4 herausragt, durch irgend einen nachgiebigen
Stoff verschlossen gehalten werden können, ' wie denn auch verschiedene anderweitige naheliegende
Aenderungen in der Gestaltung und Anordnung der einzelnen Theile getroffen werden können, ohne däfs diese Aenderungen
eine Abweichung vom Gegenstand vorliegender Erfindung bedeuten würden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: Angenommen, der in
Fig. ι veranschaulichte Postwagen bewege sich mit angemessener Fahrgeschwindigkeit von
rechts nach links, wobei an der Verlängerung a1
des den Postsack enthaltenen Kastens Ä2 der Arm α4 in waagrechter Stellung starr befestigt
ist. Wenn nun das Ende dieses Armes α4
beim Vorbeigehen des Wagens an dem Pfosten B die oben auf diesem befindliche
Führungsfläche trifft und darüber hinweggleitet, so wird dadurch ' der Arm α4 infolge der
grofsen Fahrgeschwindigkeit des Zuges mit einem gewissen Ruck leicht in die Höhe geworfen
und dabei der Kasten A? zwar leicht,. aber ebenfalls mit einem plötzlichen Ruck und
mit solcher Kraft hervorgeschnellt, dafs der darin befindliche Postsack in der Fahrrichtung
des Zuges seitlich heraus- und in den Behälter Bs an der einen Seite des Pfostens B
hineingeschleudert wird. Hierauf trifft die erste Erhöhung der Führungsfläche an der Leiste A3
des Wagens gegen die Führung i»4 des am
Pfosten B angebrachten Armes B1 und schnellt
dadurch das andere Ende und den an diesem befestigten Kasten bz nach dem Wagen zu,"
wodurch der in letzterem befindliche Postsack heraus- Und in den unter dem Boden des
Wagens A befindlichen Raum A1 hineingeschleudert
wird.
In der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung der Vorrichtung ist angenommen, der Postwagen
bewege sich in entgegengesetzter Fahrrichtung, d. h. von links nach rechts. Die
Führung an der Leiste As hat soeben den
Hebelarm jB4 bewegt und dadurch bewirkt,
dafs der Postsack im Kasten bB in den Raum A1
des Postwagens hineingeworfen worden ist. Indem sich letzterer in gleicher Richtung weiterbewegt,
trifft nun seinerseits das hervorstehende Ende des Armes Λ4 gegen die Führungsfläche
oben auf dem Pfosten, wodurch in bereits beschriebener Weise der Postsack aus dem
Kasten A2 in den Behälter B2 auf der anderen
Seite des Pfostens hineingeworfen wird. Nachdem der Zug vorbei ist, kann der obere Theil
des Pfostens mit dem Hebelarm, wie bereits beschrieben, umgeklappt und so aufser Berührung
mit etwaigen später vorbeifahrenden Zügen; gebracht werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Eine Vorrichtung zum selbstthätigen Einwerfen von Postsäcken in einen in Bewegung befindlichen Eisenbahnzug und zum Auffangen derselben aus einem Eisenbahnzuge, gekennzeichnet einerseits durch einen neben dem Geleise aufgestellten Pfosten (B), an 0 welchem ein beweglicher Arm (B^) hängt, dessen eines Ende (b*) beim Vorbeifahren eines Zuges gegeneine an der Seite des Postwagens angebrachte Leiste (A?) anschlägt, so dafs dadurch die in einem am anderen Ende des Armes befestigten Kasten/^ liegenden Postsäcke in einen offenen Raum an der Seite des Wagens hineingeschnellt werden und andererseits durch einen im Postwagen beweglich aufgehängten, nach der Seite des Wagens zu offenen Kasten (A2), der durch das Anschlagen eines aus dem Postwagen seitlich herausragenden Armes (a*) gegen den Pfosten B eine ruckweise Bewegung erhält, so dafs die im .-Kasten A? liegenden Postsäcke seitlich heraus- und neben das Geleise geschleudert werden. .Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63830C true DE63830C (de) |
Family
ID=337732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63830D Expired - Lifetime DE63830C (de) | Vorrichtung zum Einwerfen resp. Auffangen von Postsäcken in einem resp. aus einem in Bewegung befindlichen Eisenbahnzüge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63830C (de) |
-
0
- DE DENDAT63830D patent/DE63830C/de not_active Expired - Lifetime
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