DE637752C - Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von Induktionsoefen - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von Induktionsoefen

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Publication number
DE637752C
DE637752C DER93695D DER0093695D DE637752C DE 637752 C DE637752 C DE 637752C DE R93695 D DER93695 D DE R93695D DE R0093695 D DER0093695 D DE R0093695D DE 637752 C DE637752 C DE 637752C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
cleaning
induction furnaces
melting
channel
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Expired
Application number
DER93695D
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Winkels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LUISE RUSS GEB DELMHORST
Original Assignee
LUISE RUSS GEB DELMHORST
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D25/00Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag
    • F27D25/001Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag comprising breaking tools, e.g. hammers, drills, scrapers
    • F27D25/005Devices or methods for removing incrustations, e.g. slag, metal deposits, dust; Devices or methods for preventing the adherence of slag comprising breaking tools, e.g. hammers, drills, scrapers used for cleaning the channels of induction furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
tar. fad.
12 UBC. 1936
AUSGEGEBEN AM 3. NOVEMBER 1936
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 637752 KLASSE 31 a GRUPPE 2«
Luise Russ geb. Delmhorst in Köln-Marienburg*)
Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von Induktionsöfen
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1935 ab
Bei Induktionsöfen zum Niederschmelzen von Leichtmetallen macht das Rcinhalten der engen, gebogenen und schwer zugänglichen .Schmelzrinnen Schwierigkeiten. In öfen zum S Schmelzen von Schwermetallen, wie Kupfer und Messing, hilft mau sich damit, daß man die in der Rinne angesetzten Oxyde chemisch löst. Aber in anderen Fällen, wie z. B. beim Schmelzen von Leichtmetallen, versagt auch dieses Mittel, denn die dabei entstehenden Oxydablagerungen, Tonerde usw. sind chemisch nicht lösbar.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung durch ein neues Werkzeug zum Reinigen der Schmelzrinne derartiger Induktionsöfen beseitigt. Die Erfindung besteht darin, daß eine der ganzen oder teilweiscn Rinnenbreite entsprechende Anzahl von parallel zueinander verlaufenden Schabwerkzeugen, beispielsweise Messer- oder Zahnscheiben, die zusammen das Kratz- oder Schabwerkzeug bilden, an mehreren eine Gelenkkette bildenden Gliedern angebracht sind. Auf diese Weise ist ein Werkzeug geschaffen, das bei Induktionsöfen, insbesondere zum Schmelzen von Leichtmetallen, die dabei entstehenden Oxydablagerungen anstandslos beseitigt.
Ferner kann dieses Werkzeug sogar während des Betriebes anstandslos in die Schmelzrinne eingeführt werden, und zwar mit Hilfe einer Geradführung, indem die Glieder der Gelenkkette durch eine Führungsstange starr miteinander verbunden werden, während durch Herausziehen der Stange ihre Beweglichkeit wiederhergestellt wird.
Es sind zwar, insbesondere zum Reinigen von Rohren, bereits Schabwerkzeuge, die an Gelenkglicdcrn durch Rohre gezogen wurden, bekanntgeworden. Diese bekannten Rohrremiger waren aber in keiner Weise geeignet zum Reinigen der Schmelzrinne von Induktionsöfen, zumal diese Schmclzrinnen eine verhältnismäßig große Breite und geringe Höhe besitzen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Werkzeuges dargestellt. Abb. 1 zeigt die Einführung eines Werkzeuges in die Induktionsofenrinne, Abb. 2 eine Ansicht dieses Werkzeuges und Abb. 3 das Teil des Werkzeuges, welches die mechanische Lösung der Verunreinigungen bewirkt. Abb. 4 zeigt eine andere Ausführungsform eines solchen Werkzeuges und Abb. 5 dessen Ausgestaltung für die Vorreinigung einer stark verschlackten Rinne. Das Werkzeug besteht im wesentlichen aus gelenkig miteinander verbundenen Gliederna, welche Kratz- oder Schabzeuge b tragen. Die einzelnen Glieder. sind so kurz, daß sich das Werkzeug, wie Abb. ι zeigt, der stark gebogenen Rinne anschmiegen und in ihr hin und her geschoben werden kann. Dazu dient die Stoßstange c,
*) Von dem P at ent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
. Karl Winkels in Köln-Zollstock.
ein Stab oder Rohr, das an das. Werkzeug angelenkt und so lang ist, daß es durch die Ofenwanne hindurchreicht und außerhalb des Ofens gehandhabt werden kann.
Alle Teile dieses Werkzeugs, die dem heißen Ofeninneren ausgesetzt werden, sind aus hitzebeständigen Werkstoffen hergestellt. Die Schabzeuge b, in beliebiger Zahl und Anordnung an den Gliedern des Werkzeuges
ίο angebracht, können beispielsweise die in Abb. 3 gezeigte Gestalt haben. Eine Anzahl Scheiben, deren Umfang entweder glatt oder aufgerauht oder gezahnt sein kann, sind mit kleinen Zwischenräumen parallel auf einen Bolzen aufgereiht. Dieser Bolzen liegt quer zur Arbeitsrichtung des Werkzeugs, die Ebenen der Scheiben also in der Arbeitsrichtung. Die Scheiben können entweder fest oder drehbar angeordnet sein. Die Form des ganzen Schabzeugs entspricht ungefähr dem flachprofiligen Rinnenquerschnitt, so daß also das Schabzeug die Rinne ganz ausfüllt und alle Unreinigkeiten beseitigt und wegräumt, die den ursprünglichen Rinnenquerschnitt verengen.
Man kann aber dem Schabzeug auch eine Form geben, die nur einen Teil, beispielsweise die Hälfte, des Rinnenquerschnitts ausfüllt; es wird dann erst die eine und dann die andere Hälfte der Rinne gereinigt..
Wenn die Rinne durch die Ablagerungen schon so stark verengt ist, daß man mit dem beschriebenen Werkzeug nicht mehr hindurch kommt, dann wird zunächst mit einem Wcrkzeug vorgereinigt, das eine Bahn für die Nachreinigung schafft. Ein Werkzeug dieser Art zeigt Abb. 4 und 5. Das in der Arbeitsrichtung vorderste Glied d ist messer- oder meißelartig zugespitzt. Die einzelnen Wcrkzeugglieder bestehen hier nicht aus Flacheisen wie in Abb. 1 und 2, sondern aus Rohrstücken.
Das Einführen der vielgliedrigen Werkzeuge in die Rinne kann Schwierigkeiten machen, zumal es nicht möglich ist, unmittelbar' am Rinneneingang in der heißen Ofenwanne zu arbeiten. Der Arbeiter muß vielmehr das Werkzeug außerhalb des Ofens von oben her handhaben können. Diesem Zweck dient erfindungsgemäß eine Geradführung der Glieder. Ein Stab oder ein Rohr e wird vor dem Einführen des Werkzeugs durch aufgesetzte Laschen / o. dgl. oder durch die rohrförmigen Glieder selbst hindurchgesteckt und verbindet so die Glieder starr miteinander. In diesem starren Zustand wird das Werkzeug mühelos in die Rinne eingeführt; während des Einführens wird dann die Geradführung nacheinander aus den eingeführten Gliedern herausgezogen, bis sich alle Glieder frei beweglich in der Rinne befinden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von zum Schmelzen von Leichtmetallen bestimmten Induktionsöfen, gekennzeichnet durch eine der ganzen oder teilweisen Rinnenbreite entsprechende Anzahl von parallel zueinander verlaufenden Schabwerkzeugen, beispielsweise Messer- oder Zahnscheiben (£>), die an eine Gelenkkette bildenden Gliedern (a) angeordnet sind, die bei Einführung der Vorrichtung in die Schmelzrinne durch eine Führungsstange (e) starr miteinander verbunden werden, worauf durch Herausziehen der Stange ihre Beweglichkeit wicdcrhergcstellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER93695D 1935-06-30 1935-06-30 Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von Induktionsoefen Expired DE637752C (de)

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DE (1) DE637752C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748198C (de) * 1939-08-16 1944-10-28 Kettenreiniger fuer die Schmelzrinnen von Induktionsoefen
DE1239435B (de) * 1962-07-13 1967-04-27 Boehler & Co Ag Geb Raeumkrone fuer Kanaele von Schmelzoefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE748198C (de) * 1939-08-16 1944-10-28 Kettenreiniger fuer die Schmelzrinnen von Induktionsoefen
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