DE310595C - - Google Patents

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DE310595C
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slide rails
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cooling
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D9/00Heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering, adapted for particular articles; Furnaces therefor
    • C21D9/70Furnaces for ingots, i.e. soaking pits

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
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  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT.
■■— M 310595.-KLASSE 18 c. GRUPPE
Stoßofen. \
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1918 ab.
Die zum Schütze des Herdes von Stoßöfen bekannten, auf ihrer ganzen Länge gekühlten Gleitschienen haben mannigfache Nachteile, wie Abkühlen des Blockes auf der Gleitseite, Wärmeverlust durch das Kühlwasser, Krummziehen oder Verbrennen der Schienen beim Ausbleiben des Wassers, Hochwerfen im unbelasteten Zustand und Störung des Ofenganges beim Leckwerden. Diese Nachteile
ίο sind zwar bei den ebenfalls bekannten Gleitschienen aus vollen Walz- oder Gußeisenbarren oder -stangen vermieden. Dagegen besteht bei den massiven Gleitschienen der schwerwiegende Übelstand, daß dieselben an ihrem hinteren
1S Ende, das ungeschützt über den Rauchabzugskanälen oder -schlitzen liegt, sattel-
' förmige Vertiefungen sich bilden, die nach kurzer Betriebszeit zum Hängenbleiben und Aufstauen der eingestoßenen Blöcke führen, so daß bald ein Auswechseln der Gleitschienen, obwohl dieselben auf ihrer im Herd eingemauerten Länge noch gut brauchbar sind, stattfinden muß. ,
Durch die Erfindung sollen unter Beibehaltung ihrer Vorteile die Nachteile der beiden bekannten Arten von Gleitschienen ver-, mieden werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Gleitschienen auf ihrer im Herd eingemauerten Länge massiv, dagegen an den über den Rauchgasabzugskanälen oder-schlitzen liegenden Enden mit Kühlräumen oder -kammern versehen sind.
Auf der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt .
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das Einstoßende eines Stoßofens.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch das Einstoßende eines Stoßofens mit zwei Kammern.
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt ahnlieh der Fig. 1.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 ist α eine im Herd eingemauerte Gleitschiene, . deren hinteres Ende abgesetzt und durch die Schaffplatte b so niedergehalten ist, daß die Schiene sich noch frei dehnen kann. Die im Herd eingemauerte^ Länge der Gleitschiene a ist massiv, wohingegen das über den Rauch-1 gasabzugskanälen c liegende Ende eine Kühlkammer d enthält. In die Kammer d wird das Kühlwasser mittels eines durch die Stopfbüchse β geführten Rohres f. von der Leitung g aus zugeführt, während die Ableitung des Wassers durch ein Rohr h erfolgt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist die Kühlkammer durch eine Wand d1 in zwei Räume d2, d2 geteilt, die durch eine Öffnung d3 in der Wand d1 verbunden sind. In die eine Kammer wird durch das Rohr/"1 das Kühlwasser eingeleitet, welches durch das Rohr h1 die andere Kammer wieder verläßt.
Bei kleinen öfen mit hartem Herd und leichtem Einsatzmaterial kann die im Herd eingemauerte massive Gleitschienenlänge auch entbehrt werden. Bei solchen öfen genügt vielmehr; wie Fig. 3 zeigt, ein Gleitschienen-
stumpf α1 am Einstoßende des Ofens. Dieser Schienenstumpf überbrückt die Rauchgasabzugskanäle bzw. deren Pfeiler und gewährleistet ein sicheres Übergleiten der Blöcke von der Schaffplatte b auf den Herd. Am inneren Ende des Schienenstumpfes kann dabei eine schräge Ablauffläche i vorgesehen sein, während das äußere Ende wieder durch die Schaffplatte b niedergehalten ist. Der Gleitschienenstumpf a1 ist, wie dargestellt, mit einer Kühleinrichtung entsprechend der Ausführung nach Fig. ι oder auch gemäß Fig. 2 versehen.

Claims (2)

  1. Patent- Anspeüche:
    ι. Stoßofen mit vollen Gleitschienen, dadurch gekennzeichnet, daß die über den Rauchgasabzugskanälen liegenden Enden der Gleitschienen mit Kühlkammern versehen sind.
  2. 2. Stoßofen nach Anspruch ι mit hartem Herd, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich am Einstoßende des Ofens die Rauchabzugskanäle überbrückende, mit Kühlkammern versehene Gleitschienenstümpfe vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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