DE636976C - Formplatten zur Herstellung fadenfoermiger Koerper beliebigen Profils aus explosiven oder sonstigen durch Druck verformbaren Stoffen - Google Patents
Formplatten zur Herstellung fadenfoermiger Koerper beliebigen Profils aus explosiven oder sonstigen durch Druck verformbaren StoffenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B11/00—Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
- B30B11/22—Extrusion presses; Dies therefor
- B30B11/221—Extrusion presses; Dies therefor extrusion dies
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06B—EXPLOSIVES OR THERMIC COMPOSITIONS; MANUFACTURE THEREOF; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS EXPLOSIVES
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Description
- Formplatten zur Herstellung fadenförmiger Körper beliebigen Profils aus explosiven oder sonstigen durch Druck verformbaren Stoffen Formplatten zur Herstellung fadenförmiger Körper beliebigen Profils aus Explosivstoffen oder sonstigen plastischen Massen werden aus herstellungstechnischen Gründen oder der leichteren Reinigung wegen aus mehreren Einzelteilen hergestellt, von welchen einzelne, z. B. stob- oder ringförmige Lamellen u. dgl., entsprechend profilierte Kanäle erhalten, wobei durch die dichte Anlage an die Fläche des benachbarten Teiles die gewünschten Profilöffnungen entstehen.
- Zwischen je zwei Austrittskanälen oder Nuten.eines solchen Einzelteiles verbleiben pfeilerartige Vorsprünge, welche sich an den Nachbarteil dicht anlegen, wobei die dem anlaufenden Preßgut zugekehrten Flächen dieser Stützpfeiler meist keil- oder trichterartig ausgebildet werden, um die Masse zu zerteilen.
- Vorliegende Erfindung wendet nun zur Erreichung dieses Zweckes neue Mittel an. Von der Eintrittsseite jeder Profilnut, in dieser beginnend, nimmt je eine muldenförmige Vertiefung ihren Ausgang und verläuft in einer schrägen gemeinsamen Zulaufleit$äche zu den anschließenden Profilnuten. Hierbei ist die Form und BYeite dieser Mulden so bemessen, daß zwischen je zwei benachbarten Profilnuten der anströmenden Masse zwischen den Mulden nur Teile der schrägen gemeinsamen Leitfläche oder sie zerteilende Keilprofile entgegenstehen. Zur Verringerung des dem PreBgut entgegengesetzten Widerstandes ist es vorteilhaft, daß auch die Schneiden der entstandenen Keilprofile schräg zur Strömungsrichtung des Preßgutes liegen. Während die Anbringung solcher Keilflächen sonst ziemlich schwierig war, meist durch Handarbeit (Feilen, Meißeln, Schleifen) erreicht werden mußte, können die Mulden nach der Erfindung durch Werkzeugmaschinen genau und verhältnismäßig rasch hergestellt werden.
- Die Zeichnungen zeigen in etwas schematischer Ausführung zwei beispielsweise Ausführungsformen von Formplatten im Sinne der Erfindung, und zwar Abb. i eine Formplatte mit geraden LamellIen im Vertikalschnitt, Abb. z die Draufsicht und Abb.3 eine Formplatte mit Ringlamellen im Vertikalschnitt senkrecht zu Abb, i.
- Als Ausflußprofil ist beispielsweise ein Bandprofil gezeichnet.
- In Abb. 1, z und 3 ist der Pressenzylinderunterteil A gezeigt, auf dessen vorspringendem Rand B die Formplatte gelagert ist. Diese besteht aus einem Außenring C, in den die prismatischen, an der Eintrittsseite schneidenartigen Lamellenteile D eingesetzt sind. je zwei benachbarte Lamellen D formieren daher eine Keilnut E, die als gemeinsame Zulauföfnung für je eine Reihe Profilnuten F-dient, die in die parallel aneinanderliegenden Paß$ächen der Lamellen D "eingearbeitet sind. Dasdurch den ringförmigen Zuführungstrichter Gr anlaufende Material wird zunächst von den ihm zugekehrten SchneidenH der Lamellen D glatt zerschnitten, dadurch unterteilt und fließt nun an den glatten Keilflächen der Lamellenwände durch die keilförmigen Nuten E den Auslaufprofilen F zu. Oberhalb jeder Profilnut F ist in die Flanke der bezüglichen Lamelle je eine kleine muldenförmige Vertiefung I von annähernd dachförmigem Querschnitt angebracht, welche an der Schrägfläche der keilförmigen Nut E beginnt und im AustrittsprofilF endet. Da jede solche Mulde 1 die danebenliegende tangiert, so ergibt sich zwischen je zwei solchen eine derartige Verschneidungsform, daß deren spitzes schräges Keilprofil auf das anlaufende Material. abermals zerschneidend wirkt. Die einfließende Masse wird also von den Keilschneiden H zerteilt, tritt in die V-förmigen Nuten E ein, wird am Grund derselben von den Verschneidungskanten zwischen je zwei MuldenF weiter unterteilt und fließt auf diesem ganzen Wege ohne jede Störung im glatten Fluß den Profilöffnungen F zu und in ruhiger Strömung durch diese nach außen ab.
- Abb. ¢ zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer Formplatte mit in konzentrischen Kreisen angeordneten Profilöffnungen. Diese Bauart eignet sich besonders für höhere Drücke und hat den Vorteil leichter Zerlegbarkeit. Die Lamellen J, die mit den Profilnuten F und -mulden 1 versehen sind, sind als zylindrische Ringe ausgebildet und an ,einer Stelle K radial geschlitzt, so daß sie kolbenringähnlich federn. Sie sind hier nicht freitragend, sondern liegen, mit Paßstiften L gesichert, an ihrer Unterseite auf einem Rost mit radialen Stützrippen M auf, der mit dem Außengehäuse C aus einem Stück gearbeitet sein kann. Die Schlitze I( können gegenseitig versetzt oder auch auf einer einzigen Tragrippe M zur Auflage kommen. Ein zentraler Druckkegel N mit kräftiger Schraube O bewirkt nach Anziehen der Mutter P durch Vermittlung des innen konischen, ebenfalls geschlitzten inneren Spannringes Q, daß sich alle Lamellem-inge I dicht aneinander und an den sie einschließenden ungeschlitzten Außenring R legen. Nach dem Ausschrauben des Druckkegels N und der damit verbundenen Entspannung des Spannringes Q lassen sich die Lamellenringe I leicht herausnehmen. Der Druckkegel N kann auch durch eine andere Spannvorrichtung, z. B. eineu Außenkonus, ersetzt werden, ebenso wie auch bei entsprechender kräftiger Klemmung der Lamellenringe ein Unterlagsrost entbehrt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Formplatte zur Herstellung fadenförmiger Körper beliebigen Profils aus explosiven oder sonstigen durch Druck verformbaren Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Profilnuten versehenen geraden oder ringförmigen Einzelteile an der Zulaufseite derartige Vertiefungen erhalten, daß sich zwischen je zwei nebeneinanderliegenden Profilnuten keilartige, die Masse zerteilende Verschneidungsformen ergeben, wobei die Ringteile am Umfang geschlitzt sind und die Anlageflächen durch die Wirkung einer eigenen Spannvorrichtung zur dichten Anpassung gebracht werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT636976X | 1933-12-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE636976C true DE636976C (de) | 1936-10-19 |
Family
ID=3677920
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK136365D Expired DE636976C (de) | 1933-12-29 | 1934-12-28 | Formplatten zur Herstellung fadenfoermiger Koerper beliebigen Profils aus explosiven oder sonstigen durch Druck verformbaren Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE636976C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3018807A (en) * | 1958-05-02 | 1962-01-30 | James W Clinefelter | Perforated unit for plastic extruding machines |
| US4473386A (en) * | 1983-07-21 | 1984-09-25 | Strickland Edward T | Method and apparatus for fiber production from heat softenable material |
-
1934
- 1934-12-28 DE DEK136365D patent/DE636976C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3018807A (en) * | 1958-05-02 | 1962-01-30 | James W Clinefelter | Perforated unit for plastic extruding machines |
| US4473386A (en) * | 1983-07-21 | 1984-09-25 | Strickland Edward T | Method and apparatus for fiber production from heat softenable material |
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