DE635880C - Naehmaschinentisch mit Motoranlasser - Google Patents

Naehmaschinentisch mit Motoranlasser

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DE635880C
DE635880C DES120226D DES0120226D DE635880C DE 635880 C DE635880 C DE 635880C DE S120226 D DES120226 D DE S120226D DE S0120226 D DES0120226 D DE S0120226D DE 635880 C DE635880 C DE 635880C
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knee
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movable
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/14Devices for changing speed or for reversing direction of rotation
    • D05B69/18Devices for changing speed or for reversing direction of rotation electric, e.g. foot pedals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschinentisch mit Motoranlasser Die Erfindung bezieht sich auf einen Nähmaschinentisch oder ein Maschinenmöbel mit einem durch den Fuß bedienbaren Motoranlasser, der als eine Einheit an dem Tisch abnehmbar angebracht ist und einen durch den Fuß zu bedienenden Antriebsteil aufweist, sowie mit einer durch das Knie bewegbaren Vorrichtung, die an dem Tisch unabhängig von dem Motoranlasser angebracht ist, jedoch mit ihm in Arbeitsverbindung tritt.
  • Bei einer bekannten Bauart eines Anlassers, der entweder durch den Fuß oder durch das Knie beeinflußt werden kann, ist der Nachteil vorhanden, daß der Anlasser für die Beeinflussung durch das Knie in einer sichtbaren Stellung angebracht werden muß, so daß er beispielsweise einem Büchertisch ein ungefälliges Aussehen gibt. Dieser Anlasser erfordert auch für seine bequeme Betätigung durch das Knie die Benutzung eines abnehmbaren Ansatzteiles, der für die Fußbetätigung entfernt wird. Der Bedarf eines solchen abnehmbaren Teiles ist aber nachteilig, da ein solcher Teil leicht verlorengeht oder verlegt werden kann. Die bekannte Bauart hat den weiteren Nachteil, daß ihre Betätigung durch das Knie sehr ermüdend ist, da der Arbeiter die Wirkung einer Feder zu überwinden hat, welche einen erhöhten Widerstand entgegensetzt, sobald der Kniehebel verschoben wird und einen nachteiligen maximalen Betrag in der Lage der vollen Arbeitsgeschwindigkeit erreicht.
  • Gemäß der Erfindung ist in den Kräftezug der durch das Knie bewegbaren Vorrichtung ein aus einem frei beweglichen und einem um einen Festpunkt schwenkbaren Schenkel bestehendes Kniehebelsystem eingeschaltet, von dem der frei bewegliche Schenkel dahin wirkt, mit dem durch den Fuß zu bedienenden Antriebshebel in Arbeitsverbindung zu treten, um ihn zu betätigen, wobei die Gelenkverbindung zwischen den Kniehebelschenkeln so angeordnet ist, daß sie sich bei der wirksamen Betätigung der durch das Knie bewegbaren Vorrichtung nahe dem Bereich ihrer Ausrichtung mit den Enden der Kniehebelteile bewegt.
  • Durch Benutzung eines durch das Knie beeinflußten Kniehebelsystems zwecks Betätigung des Fußanlassers in dessen durch das Knie beeinflußbarer Lage wird der Arbeiter von der Anstrengung befreit, den nachteiligen zunehmenden Widerstand einer verhältnismäßig starken Feder zu überwinden. Infolge der leichten Abnehmbarkeit des Fußanlassers. von dem Tisch und der Anbringung der durch das Knie verschiebbaren Einrichtung dauernd an dem Tisch 'kann die Einrichtung augenblicklich von einer:Betätigung durch den F' in eine Beeinflussung durch das Knie ume: wandelt werden und umgekehrt, ohne daß.°:; notwendig ist, nach abgenommenen @nsxf= teilen, Lagerbolzen ii. dgl. zu suchen bzw. diese Teile anbringen zu müssen. Die dauernd an dem Tisch angebrachte und- durch das Knie verschiebbare Einrichtung kann bequem so ausgebildet werden, daß 'sie die erwünschte Kniehebelwirkung auf - den verhältnismäßig starren, bewegbaren Teil des Fußanlassers ausübt. In dieser* Verbindung ist daran zu erinnern, daß die Ausübung eines Seitendruckes durch das Knie bedeutend ermüdender als die Ausübung eines durch den Fuß ausgeführten, nach unten gerichteten Druckes ist.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. z ein Teil einer Vorderansicht eines Nähmaschinenmöbels gemäß der Erfindung. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch das Maschinenmöbel und veranschaulicht die durch das Knie verschwenkbare Einrichtung zur Betätigung des Anlassers in der Hinteransicht.
  • Fig. 3 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. i.
  • Fig.4 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. i.
  • Fig. 5 ist ein waagerechter Schnitt nach der Linie 5-5 der Fik. 3.
  • Fig. 6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 3.
  • i .7 ist ein Schnitt nach der Lini 7-7 F Z, e' der Fig. 2.
  • Fig. 8 ist eine schaubildliche Ansicht der Gleitführung für das den Anlasser tragende Gehäuse.
  • Fig. g ist eine schaubildliche Ansicht des Lagerarmes 'für die durch das Knie verschwenkbare Einrichtung zur Betätigung des Anlassers, und Fig. io und z-i sind schaubildliche Ansichten der Teile der durch das Knie verschwenkbaren Einrichtung.
  • i bezeichnet die Füße eines Nähmaschinenmöbels oder Nähmaschinentisches für einen versenkbaren Nähmaschinenoberteil; der Tisch -weist die übliche finit einer Ausnehmung versehene Tischplatte :2 zur Aufnahme der Grundplatte der Nähmaschine 3 auf, wenn letztere in die Arbeitslage oberhalb der Tischplatte emporgehoben worden ist. Der Tisch weist ferner die übliche Deckelplatte q., die hintere Wand 5, die vordere Wand 6, die angelenkten Türen, von denen eine bei 7 angedeutet ist, sowie die Endwandungen auf, von denen eine bei 8 gezeigt ist; die genannten Wandungen°begrenzen unterhalb der Tisch-?.-latte 2 einen Hohlraum zur Aufnahme der j' ähmaschine 3 bei deren Nichtgebrauch. Die 't hmaschine 3 trägt den üblichen Antriebs-- tor g. , Anr der Endwand 8 ist eine flache, aus Blech bestehende Platte io angeschraubt, deren seitliche Randteile i r rechtwinklig zur Ebene der Platte umgebogen und mit überhängenden Lappen 12 versehen sind, die eine Gleitführung 13 (Fig. 5) zur Aufnahme des mit Rippen versehenen Gehäuses 14 des Motoranlassers begrenzen. Dieser Anlasser besitzt einen durch den Fuß zu betätigenden Antriebsteil 15 und Tragfüße 16, die bei der Betätigung des Anlassers durch den Fuß auf dem Fußboden aufruhen. Innerhalb des Gehäuses 14 ist. ein Hebel 17 angebracht, der mit dem Antriebsteil 15 in Eingriff steht und von ihm betätigt wird; dieser Hebel ist bei 18 an dem Fußteil 14' des Gehäuses schwingbar gelagert. Der Hebel 17 ist bei ig mit einem Zugbügel2o verbunden, der mit der Einstellschraube 2i in Eingriff steht, welche' auf die Zugstange 22 des üblichen Kohlenwiderstandes 23 aufgeschraubt ist. Es ist zu bemerken, daß der auf den Antriebsteil 15 ausgeübte Druck den Nähmaschineninotor g in Gang setzt und .dessen Geschwindigkeit entsprechend der Strecke, um die der Antriebsteil in das Gehäuse 14 hineingestoßen wird, regelt.
  • Die Motoranlassereinheitweist die üblichen. in einem gewissen Abstand voneinander liegenden Hohlräume 23' für die Kohlenscheibenstape123" auf, die von der schwachen Kontaktbogenfeder 23a überbrückt werden, welche auf ihrer Rückseite mit der starken Bogenfeder 23b versehen ist; die Federn 23a und 23b 'werden in der Mitte von der Zugstange 22 getragen, die unter der Wirkung der Feder 25 steht. Der Hebel 17 steht unter der - Wirkung der Feder 24; die an dem Horn 23e angreift, welches von der Grundplatte 14' des Anlassers emporragt. Es müssen also die Spannungen der verschiedenen Federn 2q., a5, 23a und 23b von dem Arbeiter beire Hineindrücken des Schiebers 15 in das Gehäuse 14 überwunden werden, um den Nähmaschinenmotor zu beschleunigen.
  • Die" Platte io ist bei 26, 26 (Fig. 8) mit Schlitzen versehen, um die Federzunge 27 zu bilden, deren schräg verlaufendes oberes Ende 28 mit dem Rand-2g. des Anlassergehäuses 14 in Eingriff kommt und letzteres in der Gleitführung 13 der Platte io nachgiebig zurückhält. Der Anlasser kann von der Platte zo augenblicklich dadurch entfernt werden, daß auf ihn ein nach unten gerichteter Zug oder Stoß ausgeübt wird, worauf der Anlasser zwecks Betätigung durch den Fuß auf den Fußboden gestellt werden kann.
  • Für die Betätigung durch das Knie ist an der Vorderwand 6 des Tisches ein Lagerarm 3o angebracht, der einen Führungsarm 3 r hat, welcher gewöhnlich rechtwinklig zu dem Lagerarm verläuft und für einen weiter unten noch näher erläuterten Zweck mit einem Führungsschlitz 32 versehen ist. Auf dem Lagerarm 30 ist bei 33 der aufrecht stehende Lappen 34 eines Hebels schwingbar angebracht, der einen waagerecht liegenden Hauptteil 35 hat; letzterer ist mit einem Schlitz 36 versehen und weist an dem einen Ende einen seitlichen Ansatz 37 auf, der in einen nach unten umgebogenen aufrecht stehenden Lappen 38 endet, an dem bei 39 das eine Ende eines bogenförmigen Schenkels 4o angelenkt ist. Dieser Schenkel 4o geht durch den Führungsschlitz 32 des Lagerarmes 30 hindurch und wird durch letzteren eingestellt, um mit dem Antriebsteil 15 des Motoranlassers in Eingriff zu treten.
  • Auf dem waagerechten Hauptteil des Hebels 35 ist mittels einer Schraube 41, die durch den Schlitz 36 hindurchgeht, eine Ansatzstange 42 einstellbar befestigt, die an dem einen Ende in einen nach unten umgebogenen Lappen43 ausläuft, auf welchem mit Reibung bei 44 der mit dem Knie in Eingriff kommende Arm 45 des. Verschiebungshebels schwingbar gelagert ist; der Arm 45 ist um den Lagerzapfen 44 von der durch die ausgezogenen Linien in Fig.3 dargestellten Arbeitslage in die durch die gestrichelten Linien angegebene verborgene Stellung bewegbar. Eine Feder 46, die zwischen dem Hebel 35 und dem Lagerarm 3o eingeschaltet ist, ist an den die Feder einstellenden Spitzen der genannten Teile festgelegt. Ein Lappen 48 an dein Hebel 35 tritt in einen Schlitz 49 des Lagerarmes 30 ein, und die Enden dieses Schlitzes 49 begrenzen die Bewegung des Hebels 35 um seinen Lagerzapfen 33. Durch Lösen der Schraube 41 können die Ansatzstange 42 und der mit dem Knie in Eingriff kommende Arm 45 in der Längsrichtung des Schlitzes 36 verschoben werden, um den Arm 45 dem betreffenden Arbeiter entsprechend einzustellen.
  • Die durch das Knie verschwenkbare Einrichtung wirkt wie eine Kniehebelvorrichtung auf den Antriebsteil 15 des Anlassers. Es ist zu erkennen, daß bei der Bewegung des Hebels 35, 42, 45 von der durch die ausgezogenen Linien dargestellten Lage in die durch die gestrichelten Linien angegebene Stellung (Fig. 2) die Gelenkverbindung 39 zwischen dem Hebel 34 und dem Schenkel 40 sich der Ausrichtungslage zu den wirksamen Enden der Kniehebelteile 34, 4o nähert, welche durch die Gelenkstelle 33 und das freie Ende des Schenkels 4o dargestellt werd,-n, so daß der Arbeiter von der ermüdenden Anstrengung befreit wird, die notwendig ist, um den bewegbaren Antriebsteil 15 in seine äußerste innere Stellung zu drücken. Die Krümmung des Schenkels 4o ist hierbei so, daß, wenn der Schenkel4o durch den Schlitz 32 geführt wird, das freie Ende dieses Schenkels sich im wesentlichen waagerecht bewegt. Dies ist in Fig.2 veranschaulicht. Eine Linie a, die den Krümmungsmittelpunkt c des Schenkels 40 mit der Lagerachse 33 des Hebels 35 verbindet, geht im wesentlichen in der Mitte zwischen den beiden äußersten Stellungen der Gelenkverbindung 38 oder des Gelenks der Kniehebelteile 34, 40 hindurch.

Claims (3)

  1. PATI:vTANSPRLCIIC: I. Nähmaschinentisch oder -möbel mit einem durch den Fuß bedienbaren Motoranlasser, der als eine Einheit an dem Tisch abnehmbar angebracht ist und einen durch den Fuß zu bedienenden Antriebsteil aufweist, sowie mit einer durch das Knie bewegbaren Vorrichtung, die an dem Tisch unabhängig von dem Motoranlasser angebracht ist, jedoch mit ihm in Arbeitsverbindung tritt, dadurch gekennzeichnet, daß in den Kräftezug der durch das Knie bewegbaren Vorrichtung ein aus einem frei beweglichen und einem um einen Festpunkt schwenkbaren Schenkel bestehendes Kniehebelsystem eingeschaltet ist, von dem der frei bewegliche Schenkel dahin wirkt, mit dem durch den Fuß zu bedienenden Antriebsteil in Arbeitsverbindung zu treten, um ihn zu betätigen, wobei die Gelenkverbindung zwischen den Kniebebelschenkeln so angeordnet ist, daß sie sich bei der wirksamen Betätigung der durch das Knie bewegbaren Vorrichtung nahe dem Bereich ihrer Ausrichtung mit den Enden der Kniehebelteile bewegt.
  2. 2. Nähmaschinentisch nach Anspruch I mit einem durch das Knie verschwenkbaren, am Tisch angelenkten Hebel, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem bewegbaren Antriebsteil (15) des Motoranlassers in Arbeitsverbindung tretende Schenkel (4o) des Kniehebelsystems durch eine ortsfeste Führung hindurchgeht.
  3. 3. Nähmaschinentisch nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein (30), der an dem Tisch befestigt ist und einen Stützpunkt für den durch das Knie verschwenkbaren Hebel darstellt, mit einem geschlitzten Führungsarm (31) versehen ist, dessen Schlitz den als Stoßglied wirkenden bogenförmigen Schenkel (4o) aufnimmt. q.. Nähmaschinentisch nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkpunkt des Kniehebelsysterns einen Bewegungsbereich hat, der eine Linie kreuzt, welche den Schwenkpunkt des durch das Knie verschwenkbaren Hebels und den Krümmungsmittelpunkt des Stoßgliedes verbindet.
DES120226D 1935-08-17 1935-10-25 Naehmaschinentisch mit Motoranlasser Expired DE635880C (de)

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