DE852973C - Bilderbuch - Google Patents

Bilderbuch

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DE852973C
DE852973C DEP6453A DEP0006453A DE852973C DE 852973 C DE852973 C DE 852973C DE P6453 A DEP6453 A DE P6453A DE P0006453 A DEP0006453 A DE P0006453A DE 852973 C DE852973 C DE 852973C
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DE
Germany
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slide
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book according
sheet
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Expired
Application number
DEP6453A
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English (en)
Inventor
Lothar Stanetzki
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/38Picture books with additional toy effects, e.g. pop-up or slide displays

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Bilderbuch Durch das Patent 8o9 162 ist ein Bilderbuch od. dgl. geschützt, bei dem die auf den einzelnen Bildern dargestellten Figuren oder Teile derselben auf den Bildblättern beweglich angeordnet sind und mit einem Handgriff in Verbindung stehen, durch den sie in Bewegung gesetzt werden können.
  • Die Erfindung betrifft einige technische Einzelheiten, die für die Herstellung der Bücher, die einwandfreie Wirkungsweise des Bewegungsmechanismus und auch für seine Haltbarkeit von wesentlicher Bedeutung sind.
  • Gemäß den im Hauptpatent erläuterten Ausführungsformen sind die beweglichen Figurenteile an einem Schieber befestigt. Die Befestigung erfolgt dort mit Hilfe von Stiftlangloch- oder Nietverbindungen. Eine solche Befestigungsart hat sich zwar grundsätzlich als außerordentlich zweckmäßig erwiesen. Die spezielle Ausführungsform ist jedoch insofern ungünstig, als bei ihr der Kopf des Stifts bzw. Niets stark aufträgt und sich leicht durch die Papierlagen durchscheuert oder durchstößt.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Schieber einen z. B. durch Aufkleben mit ihm vereinigten Papierstreifen trägt, der zweckmäßigerweise an seiner Außenkante mit beispielsweise schwalbenschwanzartigen Einschnitten versehen ist, die zum Einhängen der beweglichen Figuren dienen. Eine solche Möglichkeit ist beispielsweise in den Fig. i bis 3 dargestellt. Die einzelnen Blätter i eines Bilderbuches sind je aus zwei aufeinandergepreBten Bogen gebildet. Zwischen diesen sind bewegliche Figurenteile 2 gelagert, die mit ihren einen freien Enden durch Schlitze 3 aus dem Doppelbogen herausragen, mit ihren Fußenden dagegen in einem Schieber 4 befestigt sind.
  • Dieser Schieber 4 besteht aus Pappe und ist einseitig mit einem Papierstreifen 5 (Fig. 3) belegt, z. B. mit diesem verklebt. Aus ihm sind Schwalben, schwanzartige Einschnitte 6 ausgestanzt, die zum Einhängen der Fußteile 7 der Figuren 2 dienen.
  • Der praktische Gebrauch hat gezeigt, daß ein Papierstreifen in einer solchen Anordnung und Ausbildung kräftig genug ist, um die an ihm auftretenden Beanspruchungen aufzunehmen, während der im Querschnitt jetzt ungeschwächte eigentliche Schieber im normalen Gebrauch ebenfalls unzerstÜrbar ist. Dabei ergibt die neuartige Ausbildung aber den wesentlichen weiteren Vorteil, daß sich die Einschnitte bzw. Ausstanzungen nunmehr infolge der geringen Stärke des Materials erheblich leichter erzeugen lassen und daß die aus der Schieberebene hochgebogenen ausgestanzten Teile, wiederum infolge ihrer geringen Stärke, innerhalb der Bildblätter nicht mehr wie früher auftragen, sich somit auch nicht mehr durch die Bildblätter durchdrücken und infolgedessen in ihrer neuartigen Ausbildung erheblich zur Schonung der Bilderbücher beitragen.
  • In den Fig.4 bis 8 ist an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert, wie man mittels der einfachen Hinundherbewegung des Schiebers einige wichtige Bewegungsarten der Figurenteile erreichen kann, auch wenn sie nicht mit der Bewegungsart und Bewegungsrichtung des Schiebers selbst übereinstimmen.
  • So zeigt z. B. Fig. 4 eine Möglichkeit, wie man verhältnismäßig große Schwenkbewegungen eines beweglichen Figurenteiles 8 bei nur kleinen Schieberbewegungen erhält.
  • Danach ist der kürzere Schenkel eines Winkels 9 bei to gelenkig mit dem, z. B. unter der Wirkung eines Gummizuges i i stehenden Schieber 12 vereinigt. Der längere Schenkel dieses Winkels 9 ist durch einen Schlitz 13 hindurch auf die Oberseite des Bildblattes 14 geführt. Der Drehpunkt des Winkels 9 ist durch einen aus ihm ausgestanzten schwalbenschwanzartigen Lappen 15 gebildet, der in einen Ausschnitt 16, z. B. ein einfaches Loch, im Bildblatt 14 eingehängt ist. In dem Bildblatt 14 kann ferner ein Ausschnitt 17 vorgesehen sein, durch den wechselweise verschiedene Bilddarstellungen auf dem langen Schenkel des Winkels 9 sichtbar werden.
  • Gemäß Fig. 5 greift an dem Schieber 18 ein Lenker 19 an, der zunächst durch einen längeren Schlitz 2o auf die Bildblattoberseite und dann durch einen etwa der Lenkerbreite entsprechenden zweiten Schlitz 21 wieder unter das Bildblatt 22 geführt ist. Die beiden Schlitze 20, 21 verlaufen parallel oder schräg zu dem Schieber 18. Der kurze Schlitz 21 bildet dabei eine Drehpunktlagerung für den Lenker 1g, durch die sich dieser bei der Bewegung des Schiebers 18 selbst auf- bzw. abwärts bewegt. In dem längeren Schlitz 20 wird dabei der Lenker 19 hin und her geschwenkt.
  • In einem dritten, senkrecht zur Schieberrichtung stehenden Schlitz 23 des Bildblattes 22 ist ein weiterer Figurenteil 24 geführt, der mit dem Schieber 18 fest vereinigt ist. Dieser Teil kann somit durch den Schlitz 23 in der Richtung der Schieberbewegung zum Erscheinen bzw. zum Verschwinden gebracht werden.
  • Zwecks Erzielung von gegenläufigen Bewegungen zweier Bildteile 2S, 26 können gemäß Fig. 6 zwei Winkel 27, 28 derart mit gleichartigen Schenkeln an einem Schieber 29 und mit ihren Scheiteln am Bildblatt 3o angelenkt sein, daß ihre anderen durch Schlitze 31, 32 im Bildblatt 30 geführten Schenkel 25, 26 gegeneinander weisen.
  • Wie Fig.7 erkennen läßt, kann man diejenigen Figurenteile 33, 34, die eine Kippbewegung ausführen sollen, an ihrer Durchtrittsstelle durch den Schlitz 35, 36 des Bildblattes 37 mit einem kurzen, etwa radial gerichteten Einschnitt 38, 39 versehen, mit dem sie 'über den Schlitzrand greifen. Diese Stelle bildet dann bei der Bewegung einen Drehpunkt für den Figurenteil.
  • In der gleichen Figur ist noch eine weitere Möglichkeit zur Herbeiführung schwingender Bewegungen von Bildteilen gezeigt. Danach ist ein am Schieber 4o angreifender Lenker 41 durch einen Schlitz 42 im Bildblatt 37 auf dessen Bildoberseite geführt, wobei die Länge des Schlitzes 42 der Lenkerbreite entspricht. Die eine Kante 43 des-Lenkers 41 kann als Leitkurve für den Lenker 41 ausgebildet sein.
  • Wie in Fig. 8 und 9 gezeigt ist, kann man auf der Bildseite eines Bildblattes auch Bildteile als Deckschablonen derart fest anordnen, daß hinter ihnen bewegliche Bildteile vorübergehend abgedeckt oder verdeckte Bildteile zum Vorschein gebracht werden können. Auf diese Weise kann man ganz überraschende Wirkungen und iEffekte erzielen.
  • Im dargestellten Beispiel ist als bewegliche Figur ein Zwerg gezeigt, der auf dem Rücken eine Weinbütte trägt. Der Zwerg kann bei der Betätigung des Schiebers eine Beugebewegung ausführen, wodurch die Bütte in einem darunterstehenden Zuber entleert werden soll. Der ausströmende Wein wird durch einen Bildstreifen 44 dargestellt, der in der aufgerichteten Stellung des Zwergs hinter einer Deckschablone 45 verborgen ist. Diese Deckschablone ist einfach mittels zweier Klammern 46 als Bildteil einseitig überstehend auf das Bildblatt 47 aufgeheftet. Sobald der Zwerg seine geneigte Stellung einnimmt, wird der den Wein darstellende Streifen 44 hinter der Deckschablone 45 vorbewegt und über den Zuber verschwenkt. Dadurch zeigt das Bild den aus der Bütte in den Zuber fließenden Wein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Bilderbuch od. dgl. nach Patent 8o9 162, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (4) einen z. B. durch Aufkleben mit ihm vereinigten Papierstreifen (5) trägt, der an seiner Außenkante mit z.13. schwalbenschwanzartigen Einschnitten (6) versehen ist, die zum Einhängen der beweglichen Bild- bzw. Figurenteile dienen. z. Bilderbuch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Figurenteil (8), der zur Schieberbewegungsrichtung senkrecht geführt werden soll, am längeren Arm eines Winkelhebels (9) sitzt, der mit seinem kürzeren Arm am Schieber (12) und im Scheitel am Bildblatt (i4) angelenkt ist, wobei einer dieser Gelenkpunkte als Schlitzlanglochverbindung ausgebildet ist. 3. Bilderbuch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schieber (29) zwei am Bildblatt (30) spiegelverkehrt angelenkte Winkel (27, 28) angreifen, deren freie Enden (25, 26) gegeneinander weisen. 4. Bilderbuch nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitzlanglochverbindung durch einen aus dem Winkelhebel (9) vorzugsweise schwalbenschwanzartig ausgestanzten und in einem Ausschnitt (i6) des Bildblattes (i4) eingehängten Lappen (i5) gebildet ist. 5. Bilderbuch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber (i8) ein Lenker (i9) angreift, der durch zwei parallel oder schräg zum Schieber (i8) verlaufende Schlitze (20, 21) geführt ist, wobei die Länge des einen Schlitzes (2i) gleich der Lenkerbreite ist und die Länge des anderen Schlitzes (2o) dem Lenkerausschlag entspricht. 6. Bilderbuch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Figurenteile (33, 34), die eine Kippbewegung ausführen sollen, an ihrer Durchtrittsstelle durch den Schlitz (35, 36) im Bildblatt (37) einen kurzen, etwa radial zum Schwenkpunkt gerichteten Einschnitt (38, 39) aufweisen, der über den Schlitzrand greift. 7. Bilderbuch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Schieber (40) angreifender Lenker (4i) durch einen seiner Breite entsprechenden Schlitz (42) im Bildblatt (37) auf die Bildoberseite geführt ist, wobei die Führungskante des Lenkers (4i) eine Leitkurve (43) bildet. B. Bilderbuch nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bildseite eines Bildglattes (47) Bildteile als Deckschablone (45) derart fest angeordnet sind, daß die beweglichen Bildteile (44) hinter den Schablonen verschwinden oder wieder zum Vorschein kommen können.
DEP6453A 1948-08-05 1948-10-02 Bilderbuch Expired DE852973C (de)

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DEP6453A Expired DE852973C (de) 1948-08-05 1948-10-02 Bilderbuch

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