DE635752C - Seiltrommel an Pflugzugmaschinen - Google Patents
Seiltrommel an PflugzugmaschinenInfo
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- DE635752C DE635752C DED67217D DED0067217D DE635752C DE 635752 C DE635752 C DE 635752C DE D67217 D DED67217 D DE D67217D DE D0067217 D DED0067217 D DE D0067217D DE 635752 C DE635752 C DE 635752C
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- DE
- Germany
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- cable drum
- plow
- boiler
- tractors
- cable
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/64—Cable ploughs; Indicating or signalling devices for cable plough systems
- A01B3/68—Cable systems with one or two engines ; e.g. electrically-driven or with diesel generating set
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
Die PfLugzugmaschinen, welche bisher meist mit Dampfantrieb gebaut wurden, weisen eine
Seiltrommel auf, deren senkrechte Achse unter dem Tender oder unter dem Dampfkessel
angebracht ist. Diese Lagerung der Seiltrommel hat gewisse Nachteile. Bei
schwerem oder steinigem Ackerboden ist das Zugseil des Pfluges ruckweisen und oft
starken Widerständen ausgesetzt, so daß Gefahr besteht, daß sich die Trommelachse
verbiegt oder sogar bricht. Aus diesen Gründen ist man dazu übergegangen, die Seiltrommel
auf die Hinterachse zu verlegen, welche besser geeignet ist, auftretende Erschütterungen
und Überlastungen aufzunehmen. Da nun aber der Stand der Maschine beim
Ziehen des Pfluges quer zur Arbeitsrichtung des Zugseiles sein muß, ist man gezwungen,
letzteres im rechten Winkel über eine Rolle laufen zu lassen. Hierdurch wird das harte
Drahtseil starker Abnutzung ausgesetzt.
Es ist auch bereits bekanntgeworden, die Seiltrommelachse parallel zur Längsachse
oder Fahrtrichtung der Zugmaschine so zu lagern, daß der Seilzug quer zur Fahrtrichtung
verläuft. Hierdurch werden zwar die genannten Nachteile vermieden, doch hält die Lagerung der Seiltrommeln hierbei den
Beanspruchungen hindernisreichen Betriebes nicht genügend stand.
■ Eine weit bessere Lagerung erhält die Seiltrommel auf der Pflugzugmaschine nach der
Erfindung, indem sie ringförmig ausgebildet ist und um den Dampfkessel* der Maschine
herumlagert. Hierbei gelangt zweckmäßig eine Rollenlagerung zur Anwendung, und zwar bildet der innere Rollenlagerkranz eine
starre Grundlage, innerhalb welcher der Dampfkessel bei der Erwärmung freie Ausdehnungsmiöglichkeit
hat. Erst auf diesem Rollenlagerkranz läuft die äußere Seiltrommel
unter Einfügung der üblichen Rollen o. dgl. Bei dieser Anordnung wickelt sich das Seil
ohne weiteres quer zur Längsachse der Pflugzugmaschine auf und ab, und die neue Lagerung
um den schweren Kessel bietet die denkbar größte Stabilität und Betriebssicherheit.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert, und zwar
zeigt:
Abb. ι die Seitenansicht einer mit der neuen Seiltrommel· versehenen Pflugzugmaschine,
Abb. 2 den Grundriß dazu und Abb. 3 die Lagerung der neuen Seiltrommel.
Der Antrieb der neuen Seiltrommel kann durch leine Kolbendampfmaschine oder eine
Dampfturbine erfolgen. Wesentlich ist, daß die quer zur Fahrtrichtung liegende Seiltrommel
ringförmig gestaltet und um den Dampfkessel gelegt und unter Einschaltung von Rollen o. dgl. gelagert ist. Selbstverständlich
muß dabei für freie Ausdehnungsmöglichkeit des Kessels bei seiner Erwärmung gesorgt
werden. Dies geschieht z. B. nach der
in Abb. 3 dargestellten Ausführung., Die Seiltrommel
ι läuft mit den Rollen 2 auf dem Rollenlagerkranz 3. Dieser" ist um den im
Querschnitt dargestellten Kessel 4 gelegt, aber nur an der einen Seite desselben, welche,,
dem Seilzug 6 abgekehrt ist, z. B. mittels' äet_
Anschlüsse 5 festgelegt.
Nach Abb. 1 und 2 wird die Seiltrommel c beispielsweise von einer Dampfturbine b angetrieben.
Die Drehbewegung der Turbinenwelle d wird'durch eine Klauenkupplung #, k
mittels eines doppelten Schneckenvorgeleges
/, g und h, i auf die Seiltrommel c übertragen.
Die stehende Welle Z lagert unter dem Schneckenrad-^· in einem Arm/n, der auf der
Turbinenwellen? in Augenlagern hängt. Am unteren Ende ruht die Welle I in einem Spurlager«,
das in einem Schlitten auf einem Doppelarm 10 längs verschiebbar ist. Diese
Verschiebung ist erforderlich, damit die Schnecke h von dem Schneckenradkranz i
durch 'eine Hebelvorrichtung ausgelöst werden
kann, so daß der Leerlauf der Seiltrommel c und das Abwickeln des Zugseiles ρ ermöglicht
und ferner der Fahrtrieb eingeschaltet werden kann. Die Turbinenwelle läuft außer
in zwei Stehlagern q und r noch an ihrem Ende in einem Lagers. Sie trägt außerdem
eine zweite Schnecke t, die in ein Schneckenrad.« !eingreift, das über einen Kettentrieb;^
y, ζ mit der Laufradwelle ν der Lokomotive drehbar verbunden ist (Abb. 2).
Kurz vor der Schnecke;! ist auf der Turbinenwelle eine Klauenkupplung w ange
bracht, die dazu dient, den Fahrtrieb ein- und auszuschalten.
Soll die Maschine mittels der Seiltrommel c ■!und des Seiles/? den Pflug heranziehen, so
dst die Schnecke^ vom Fahrtrieb durch die ,•Kupplung w auszuschalten. Ist dagegen das
.'Pflügen beendet, so wird die Schnecke h mittels
der Kupplung e gelöst und die stehende Welle/ mit der Schneckeh aus dem Schnekkenradkranz
I entfernt, um den Fahrtrieb wieder einzuschalten.
Die Herabminderung der hohen Umdrehungszahl der Antriebsturbine kann vorteilhaft
.auch durch' Zahnradgetriebe o. dgl. erfolgen.
Die Anschaffungs- und Betriebskosten der neuen Maschine stellen sich im Vergleich
'zu den bisherigen Pflugzugmaschinen bedeutend geringer.
Claims (3)
1. Seiltrommel an Pflugzugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sie ringförmig
ausgebildet und um den Dampfkessel herum gelagert ist.
2. Seiltrommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie unter Ein:
fügung von Rollen 10. dgl. um den Kessel
■_ lagert.-
3. Seiltrommel nach Anspruch 1 und 2, dadurch 'gekennzeichnet, daß ein Rollenlagerkranz
für die Seiltrommel den Kessel umfaßt und so gelagert ist, daß der Kessel sich bei der Erwärmung ungehindert darin
ausdehnen kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED67217D DE635752C (de) | 1934-01-03 | 1934-01-03 | Seiltrommel an Pflugzugmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED67217D DE635752C (de) | 1934-01-03 | 1934-01-03 | Seiltrommel an Pflugzugmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE635752C true DE635752C (de) | 1937-05-12 |
Family
ID=27430386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED67217D Expired DE635752C (de) | 1934-01-03 | 1934-01-03 | Seiltrommel an Pflugzugmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE635752C (de) |
-
1934
- 1934-01-03 DE DED67217D patent/DE635752C/de not_active Expired
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