DE635678C - Teileverbindung fuer Stossbohrer - Google Patents

Teileverbindung fuer Stossbohrer

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DE635678C
DE635678C DEB171155D DEB0171155D DE635678C DE 635678 C DE635678 C DE 635678C DE B171155 D DEB171155 D DE B171155D DE B0171155 D DEB0171155 D DE B0171155D DE 635678 C DE635678 C DE 635678C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/36Percussion drill bits

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Description

  • Teileverbindüng für Stoßbohrer Die Erfindung bezieht sich auf Stoßbohrer, insbesondere auf Gesteinsstoßbohrer, mit auswechselbaren Bohnerkronen, deren Verbindung mit Hilfeeines Konus hergestellt ist, wobei eine dazwischengelegte Auskleidung von bildsamem oder verhältnismäßig weichem Metall, wie z. B. Kupfer, Nickel o. dgl., Verwendung findet. Die Auskleidung ist der Bohrung der Verbindung so angepaßt, daß sie als Polster wirkt und Stöße und Erschütterungen auffängt, Druckbeanspruchungen abhält und gleichzeitig eine wirksame Antriebsverbindung zwischen den zueinander gehörenden Teilen bildet.
  • Es ist bereits bekannt, bei einer Verbindung dieser Art zuerst die Auskleidung aus einem besonderen Teil herzustellen und sie dann unter Druck in der Bohrung zu befestigen. Auch ist bereits vorgeschlagen worden, die Auskleidung durch Eingießen des Metalles in die Bohrung herzustellen. Bei beiden Arbeitsweisen ist es jedoch weder möglich, diese Auskleidungen anders als mit verhältnismäßig dicker Wandung herzustellen, noch sie fest auf der Wandung der Bohrung sitzend auszugestalten. Daher befindet sich eine zu dicke Schicht eines verhältnismäßig weichen Metalles unter den Stoßbeanspruchungen, es wird zusammengedrückt und verformt. Als Folge davon tritt das Metall teilweise aus der Verbindungsstelle durch Kriechen aus, und schon nach einer verhältnismäßig kurzen Gebrauchszeit durchdringt der Konus die Metallbuchse und sitzt auf dem harten Metall der Bohrung auf. Auf diese Weise wird die Polsterwirkung aufgehoben, und es ergeben sich stellenweise Druckbeanspruchungen, welche endlich auf eine Zerstörung der Antriebsverbindung hinauslaufen.
  • Weiter wird infolge des vorerwähnten Kriechens und der Druckbeanspruchungen die Wandung der Bohrung der Bohnerkrone brüchig und vergrößert, die Bohrung wird dann für einen guten Sitz des Konus zu groß, und auch bei Anbringung einer neuen Auskleidung müßte diese größer sein als die -vorherige. Es würde im Falle von auswechselbaren Bohnerkronen sehr ungünstig sein, eine neue Auskleidung einzupassen, welche den veränderten Größen der Bohrung entspricht, die diese durch ihre Ausdehnung erreicht hat. Daher wird die Bohnerkrone gewöhnlich weggeworfen, sobald die Auskleidung nicht mehr richtig arbeitet, und der Konus des Schaftes wird nicht länger richtig in der Bohrung sitzen.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind daher solche Verbesserungen, welche .die zwischengelegte Auskleidung so gestalten, daß sie während einer verhältnismäßig langen Zeit den Stoß- und Druckbeanspruchungen widersteht, ohne. herausgepreßt zu werden und ohne daß die Antriebsverbindung zerstört wird. Dadurclirergibt -`sich.im..Falle von auswechsel; baren Bohrerkronen für Stoßbohrer die Möglichkeit, eine wesentlich längere Bohrerkrone zu verwenden, sie öfter zu entfernen, neu zu schärfen und dem Bohrerschaft wieder anzupassen, ohne daß es notwendig . ist, die zwischenliegende Büchse zu erneuern. Auf diese Weise kann die Bohrerkrone länger arbeiten, und man spart außerdem Zeit -und Material.
  • Demgemäß besteht die vorliegende Neuerung bei Stoßbohrern mit auswechselbaren Bohrerkronen und Futtern, die eine Konusverbindung für die Bohrerkronen bzw. die Futter mit ,einer dazwischengelegten Auskleidung aus bildsamem oder verhältnismäßig weichem Metall besitzen, das der Bohrung; angepaßt ist, um als Polster sowie auch als Antriebsverbindung zwischen 'den zueinander gehörigen Teilen zu dienen, darin, daß die Auskleidung auf die Bohrungswandung -des Bohrungsteiles elektrolytisch- niedergeschlagen oder aufgespritzt- wird, um eine verhältnismäßig dünne Schicht zu bilden, die sich in einer solchen physikalischen Verbindung mit dem Metall befindet, daß sie innig damit verbunden ist und zusammen mit der Bohrung arbeitet. Eine solche innige Verbindung und die Verwendung einer verhältnismäßig dünnen Schicht lassen sich mit dem hekanzrten Hartlöten nicht erzielen; die besten Ergebnisse werden mit elektrolytischem Niederschlag erhalten.
  • Die Auskleidung kann durch eine einfache, an beiden Enden offene Lage gebildet werden oder so, :daß sie an der Seite ihres kleineren: Durchmessers im wesentlichen geschlossen ist; @es sei denn, daß" es nötig ist; eine öffnung frei zu lassen, damit durch denhohlen'Bohrerschaft hindurch mittels einer Spülflüssigkeit das Bohrklein entfernt werden kann.
  • Die Erfindung kennzeichnet sich ferner dadurch, daß wenigstens der die Bohrung enthaltende Verbindungsteil- gehärtet und angelassen wird, damit die Wandung der konischen Bohrring ein bleibendes Federungsvermögen erhält und ihre normale Größe wiedererlangt, auch wenn sie von dem Konus ausgedehnt worden ist. - Da die Auskleidung dauernd mit der Wandung- fest verbunden ist bzrv. ein Ganzes mit ihr bildet, arbeitet sie lange Zeit mit der Bohrung unter den -verschiedenen Beanspruchungen ohne Bruch oder Verschleiß zusammen und sichert ein einwandfreies Passen zwischen den Teilen. Sie wirkt dabei als Polster gegen- die Stöße, die der Kolben oder der Teil, der den Bohrerschaft bewegt, zur Stoßwirkung auf diesen überträgt. Der Konus- kann daher in stets unveränderter Weise aus der Bohrung herausgezogen bzw wieder in diese hineingeschoben werden, unc der Grad- der Haftung kann so eingerichte 'werden, daß die Krone in derselben Weis< aus. dem Arbeitsstück heraus- und wieder ir °,cses hineingeschoben werden kann. Dif ` dauernde Haftung der Auskleidung und ihr< Beständigkeit während einer langen Zeit ver hindern auch eine unmittelbare Berührung des - Konus und des harten Metalles dei Konusbohrung, wodurch ein Beschädigen dei Oberfläche des Konus vermieden wird, wa: unbedingt eintreten würde, wenn der Konu: mit der freien Wandung der Bohrung in Berührung käme, die, bei einer Krone aus sehr hartem Werkstoff besteht.
  • Wenn die Erfindung auf die Konusverbindung zwischen Krone und Bohrerschaft angewendet wird, so kann die Krone länger gestaltet werden als bisher; denn es ist möglich, die Bohrerkrone vom Bohrerschaft zu entfernen und ihr Ende wieder auszuglühen, neu auszuschmieden, zu schärfen, wieder zu härten und wieder auf dem Konus zu verwenden, ohne daß die Auskleidung erneuert werden müßte. Die Krone muß gegebenenfalls erst dann weggeworfen werden, wenn sie durch die Abnutzung so kurz geworden ist, daß sie nicht wieder gebraucht werden kann.
  • In der Praxis hat :es sich als günstig gezeigt, die Auskleidung .elektrolytisch nur als dünne Metallschicht, z. B. Kupferschicht, von ungefähr 0,125 mm Dicke niederzuschlagen. Wenn auch die Anwendung dieser Schichtstärke sich für Bohrerstähle mittlerer Schaftstärke als vorteilhaft erwiesen hat, so bezieht sich der - Erfindungsgedanke nicht nur auf eine bestimmte Schichtstärke.
  • Es zeigte - sich, daß es möglich ist, bei Benutzung .einer solchen Auskleidung die Bohrerkrone so lang zu gestalten, daß sie ungefähr 2omal von neuem geschärft werden kann. Praktische Versuche ergaben, daß die Konusbohrung und die Auskleidung einer solchen Krone Stoßbeanspruchungen widerstanden, die beim Bohren von 21 Löchern in Mount-Sorrel-Granit auftraten, wobei jedes Loch i,2 m lang war und nach jedem Schärfen ungefähr 25 cm/Min. unter einem Luftdruck von 51/4 Atm. gebohrt wurde.
  • Die Erfindung beschränkt sich selbstverständlich nicht auf ein besonderes Metall zur Herstellung der Auskleidung. In einigen Fällen ist es vorteilhafter, sie aus Nickel oder einem anderen für die beschriebene Verwendung geeigneten Metall oder einer derartigen Metallegierung herzustellen. Das freie Ende der Konusbohrung kann abgerundet werden, um den Eintritt des Konus zu erleichtern. Die Anwendung der Erfindung ist nicht beschränkt auf Bohrerschäfte, welche mit einer Krone oder anderen Halteorganen verbunden werden sollen, sie kann vielmehr auch offensichtlich auf Konusverbinddngen an beliebigen anderen Stellen von Bohrvorrichtungen angewendet werden, und man kann da gleichfalls auf die beschriebene Art hergestellte Auskleidungen benutzen, um größtmögliche Vorteile in bezug auf die Polsterwirkung einer "solchen Auskleidung zu erzielen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Teileverbindung für Stoßbohrer, die durch eine Konusverbindung mit einer dazwischengelegten Auskleidung aus bildsamem oder verhältnismäßig weichem Metall bewirkt wird, dadurch-gekennzeichnet, daß diese Auskleidung auf der Wandung der Bohrung elektrolytisch niedergeschlagen oder aufgespritzt ist, derart, daß sie mit ihr innig verbunden ist und ein Ganzes mit ihr bildet.
  2. 2. Stoßbohrer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung eine verhältnismäßig dünne Schicht darstellt, vorzugsweise von ungefähr 0,0r25 cm Dicke.
  3. 3. Stoßbohrer nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungswandung des Bohrungsteiles gehärtet und angelassen worden ist.
DEB171155D 1934-09-26 1935-09-22 Teileverbindung fuer Stossbohrer Expired DE635678C (de)

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DEB171155D Expired DE635678C (de) 1934-09-26 1935-09-22 Teileverbindung fuer Stossbohrer

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DE (1) DE635678C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072938B (de) * 1960-01-14 Canadian Ingersoll - Rand Company Limited, Montreal, Quebec (Kanada) Reibungs-Verbindungsstuck fur eine schlagend arbeitende Bohrstange mit zwei konischen Emsteckoffnungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1072938B (de) * 1960-01-14 Canadian Ingersoll - Rand Company Limited, Montreal, Quebec (Kanada) Reibungs-Verbindungsstuck fur eine schlagend arbeitende Bohrstange mit zwei konischen Emsteckoffnungen

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