DE765003C - Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen - Google Patents

Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen

Info

Publication number
DE765003C
DE765003C DEM152150D DEM0152150D DE765003C DE 765003 C DE765003 C DE 765003C DE M152150 D DEM152150 D DE M152150D DE M0152150 D DEM0152150 D DE M0152150D DE 765003 C DE765003 C DE 765003C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hard metal
tool
steel
shaft body
pads
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM152150D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HARTMETALLWERKZEUGFABRIK MEUTS
WALLRAM HARTMETALLWERK
Original Assignee
HARTMETALLWERKZEUGFABRIK MEUTS
WALLRAM HARTMETALLWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HARTMETALLWERKZEUGFABRIK MEUTS, WALLRAM HARTMETALLWERK filed Critical HARTMETALLWERKZEUGFABRIK MEUTS
Priority to DEM152150D priority Critical patent/DE765003C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE765003C publication Critical patent/DE765003C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B10/00Drill bits
    • E21B10/46Drill bits characterised by wear resisting parts, e.g. diamond inserts
    • E21B10/58Chisel-type inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen Als Hartmetallwerkzeuge gelten allgemein solche Werkzeuge, die aus einem stählernen Schaftkörper bestehen und an ihrem Arbeitsteil Auf- oder Einlagen aus Hartmetall besitzen, die mit dem Schaftkörper durch Hartlötung verbunden sind. Als Schaftkörper wird allgemein ein handelsüblicher Kohlenstoffstahl mit 0,7 bis o,8 % Kohlenstoff und für die Hartlötung Elektrolytkupfer verwendet. Die Hartlötung erfolgt in der Regel bei Temperaturen, die 50 bis 10o° C über der Kupferschmelztemperatur von 108o°' C liegen, und zwar bei 1,50 bis lzoo° C. Der Kohlenstoffstahl wird hierbei weit über seine Glühlind Schmiedetemperatur erhitzt, so daß sein Gefüge grobkristallinisch und brüchig wird. Da die meisten Hartmetallwerkzeuge hauptsächlich aber nur auf Druck beansprucht werden, treten die durch die Überhitzung entstandenen Nachteile weniger in Erscheinung; sie machen sich aber bei solchen Werkzeugen unangenehm bemerkbar, die starken mechanischen Beanspruchungen auf Biegung oder Schlag unterliegen, wie Körnerspitzen, Schrämmeißel, Schlagbohrer und ähnliche Werkzeuge. Man hat versucht, für solche Werkzeuge legierte Stähle zu verwenden, die allgemein eine höhere Glüh- und Schmiedetemperatur besitzen und auch vorübergehende Überhitzungen besser vertragen können, ohne daß sich die bei Kohlenstoffstählen bemerkten Nachteile zeigen. Hierbei treten die Nachteile auf, daß legierte Stähle sich schlecht mit Elektrolytkupfer löten lassen. Infolgedessen werden die Hartmetalleinsätze nach kurzem Gebrauch gelöst und zerstört. Die Kupferlötnaht besitzt bei Schäften aus legiertem Stahl an den Berührungsflächen zwischen Hartmetall und Stahl eine geringere Haftfestigkeit. Auch die Einlage einer Lötfolie, die man allgemein als Zwischenlage zwischen Hartmetall und Schaftkörper einlegt, vermag hierbei keinerlei Abhilfe zu schaffen.
  • Nach der Erfindung werden derartige Werkzeuge haltbar und gebrauchsfähig dadurch hergestellt, daß in einen Schaftkörper aus legiertem Stahl Schaftkörper von gut lötbarem Kohlenstoffstahl eingesetzt und in letzteren die Hartmetalleinsätze verlötet werden.
  • Bohrversuche, die beispielsweise mit auf diese Weise hergestellten Hartmetallschlagbohrern ausgeführt -,worden sind, ergaben überraschende Ergebnisse. Das Herausfallen der Hartmetalleinsätze wurde nicht mehr beobachtet, vielmehr konnte festgestellt werden, daß Serien derart hergestellter Werkzeuge allen Ansprüchen gerecht geworden sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung als Beispiel an einem Hartmetallschlagbohrer dargestellt. Es zeigt ` Abb. i einen Hartmetallschlagbohrer in der Ansicht mit kreuzförmigen Sehneidenträgern aus Hartmetall und einem Schaft aus Verbundwerkstoff, Abb. z einen Hartmetallschlagbohrer nach Abb. i in Aufsicht, Abb. 3 einen Hartmetallschlagbohrer in der I Ansicht mit einfachen meißelförmigen Schneiderträgern aus Hartmetall und einem Schaft aus Verbundwerkstoff, Abb.4 einen Hartmetallschlagbohrer nach Abb.3 in Ansicht, jedoch mit unterteiltem I Stahleinsatz, Abb. 5 einen Hartmetallschlagbohrer nach Abb. 3 in Aufsicht.
  • In Abb. i ist ein Hartmetallwerkzeug nach der Erfindung zum schlagenden Bohren im Gestein dargestellt. bei dem der Teil i des stählernen Schaftkörpers aus legiertem Stahl und der Teil 2 des stählernen Schaftkörpers aus gut lötbarem Kohlenstoffstahl besteht. In den Schaftteil 2 sind Schneidkanten 3 tragende Hartmetalleinsätze 4 eingesetzt und mit dem Schaftteil 2 verlötet. Die Befestigung des Stahlkörpers i mit dem Stahlkörper 2 kann durch Schweißen, Löten od. dgl. erfolgen, da sich ergeben hat, daß bei genügend großer Berührungsfläche die Haftfähigkeit eines gelöteten legierten Stahlkörpers ausreichend ist, um schlagende Beanspruchungen auszuhalten, ohne daß sich der eingesetzte Stahlteil 2 aus der Lötung löst.
  • In den Abb. 3 und 4. sind zwei Ausführungsbeispiele einer einfachen Meißelschneide dargestellt mit dem Merkmal gemäß Abb. i, daß zum Ausgleich der Wärmespannungen der Verbundeinsatz 2 an seiner tiefsten Stelle durch eine Fuge 5 getrennt ist, die bei der Lötung ebenfalls mit Lot gefüllt werden kann. Die Hartmetalleinsätze .1, insbesondere die mit längeren Schneidkanten, können aus mehreren-Stücken 4., 4.a und .Ib bestehen, wie dies in Abb. 2 angedeutet ist, wobei zwischen die einzelnen Einsätze Zwischenlagen 6 aus lötbarem Stahl eingelegt werden können.
  • Die so hergestellten Hartmetallwerkzeuge zeigen sich jeder Beanspruchung ge«-achsen, durchbohren allerhärtestes Gestein, ohne daß sich irgendwelche außerhalb der im Rahmen der normalen Abnutzung liegende Nachteile zeigen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen für starke mechanische Beanspruchungen, insbesondere zum schlagenden Bohren im Gestein, dadurch gekennzeichnet, daß der stählerne Schaftkörper des Werkzeuges als Verbundkörper ausgebildet ist, wobei die miteinander verbundenen "Metalle nach ihren Beanspruchungen mit entsprechenden Eigenschaften ausgewählt sind.
  2. 2. Werkzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der stählerne Schaftkörper aus einem legierten Stahl zur Aufnahme der Stoß- und Biegungsbeanspruchungen und einem gut lötbaren Kohlenstoffstahl zur Verbindung mit der Hartmetallein- bz-w. -auflage zusammengesetzt ist.
  3. 3. Werkzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbundstähle mehrteilig ausgebildet sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht 115 gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 592 58o, 63o138.
DEM152150D 1941-10-19 1941-10-19 Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen Expired DE765003C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM152150D DE765003C (de) 1941-10-19 1941-10-19 Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM152150D DE765003C (de) 1941-10-19 1941-10-19 Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE765003C true DE765003C (de) 1953-10-26

Family

ID=7337054

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM152150D Expired DE765003C (de) 1941-10-19 1941-10-19 Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE765003C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0516581B1 (de) * 1991-05-02 1998-07-15 HILTI Aktiengesellschaft Bohr- und Meisselwerkzeug mit Grundkörper und Schneidkörper

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE592580C (de) * 1934-02-10 Walter Huelsbruch Dr Ing Spitzeisen oder Meissel, vornehmlich fuer den Bergbau
DE630138C (de) * 1936-05-20 Wallramit Handel Mij Nv Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetalleinsatz

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE592580C (de) * 1934-02-10 Walter Huelsbruch Dr Ing Spitzeisen oder Meissel, vornehmlich fuer den Bergbau
DE630138C (de) * 1936-05-20 Wallramit Handel Mij Nv Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetalleinsatz

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0516581B1 (de) * 1991-05-02 1998-07-15 HILTI Aktiengesellschaft Bohr- und Meisselwerkzeug mit Grundkörper und Schneidkörper

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68918369T2 (de) Bohrmeissel mit Zementcarbideinsätzen.
DE3882600T2 (de) Herstellung von Schneideinzelteilen für drehende Bohrköpfe.
DE3431887C2 (de)
DE3215698A1 (de) Verfahren zum herstellen eines bohrmeissels
CH620736A5 (de)
DE1477118B2 (de) Schneidwerkzeug für spanabhebende Bearbeitung
EP0884448A3 (de) Gesteinsbohrmeissel mit wendelförmigen Abfuhrnuten
DE2754999A1 (de) Hartkarbidstahlzusammensetzungen fuer erdbewegungs- und bergbau-anwendungen
DE2708308A1 (de) Tiefbohrwerkzeugteile und verfahren zu ihrer herstellung
DE19924683C2 (de) Verfahren zur Bestückung eines Meißelkopfes eines Schaftmeißels und Meißel
DE3208282A1 (de) Verfahren zum verbinden von sinter-hartmetall-koerpern und danach hergestellte hartmetall-verbund-erzeugnisse
DE2442146C2 (de) Rundschaftmeißel zum Abtragen von Mineralien und Verfahren zu seiner Herstellung
DE765003C (de) Werkzeug mit Hartmetallein- bzw. -auflagen
DE630138C (de) Gesteinsschlagbohrer mit Hartmetalleinsatz
DE29521489U1 (de) Verschleißteile
DE3889988T2 (de) Hartlötverfahren.
DE584050C (de) Gesteinsbohrer mit Schneidenkoerper aus Hartmetall
DE590707C (de) Bohrer, insbesondere Gesteinsbohrer, bei dem die Diamanten in die Oberflaeche einer aus gesintertem Metall gebildeten Krone eingebettet sind
DE3443636C2 (de) Schriftlochbohrer zur Verwendung in einer Hammer- oder Schlagbohrmaschine
DE751241C (de) Bohrwerkzeug
DE2423510A1 (de) Gesteinsbohrer
DE606703C (de) Schraempicke mit eingesetztem Hartmetallkoerper
DE2530054A1 (de) Schweissbarer hartmetallkoerper
DE2343715C3 (de) Drehbohrkopf
DE3877274T2 (de) Werkzeugteil.