DE63550C - Feld- und Jagd-Sitzstock - Google Patents
Feld- und Jagd-SitzstockInfo
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- DE63550C DE63550C DENDAT63550D DE63550DA DE63550C DE 63550 C DE63550 C DE 63550C DE NDAT63550 D DENDAT63550 D DE NDAT63550D DE 63550D A DE63550D A DE 63550DA DE 63550 C DE63550 C DE 63550C
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- Germany
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- 241001166076 Diapheromera femorata Species 0.000 claims description 4
- 239000004744 fabric Substances 0.000 claims description 4
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B5/00—Walking sticks or umbrellas convertible into seats; Hunting sticks
Landscapes
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bekannt gewordenen Sitzstöcke weisen fast alle den Uebelstand auf, dafs ihre Benutzung
als Stock unhandlich ist, weil wegen der ganzen Einrichtung die gewöhnliche Stützkrücke
nicht hat beibehalten werden können. Bei der vorliegenden Einrichtung ist der eigentliche
Stützstab zu der Sitzvorrichtung in solche Beziehung gebracht worden, dafs die letztere
für den Zweck des Stockes als solchen nicht hinderlich ist.
Auf dem unteren Ende des Stockstabes' a sitzt verschiebbar eine Hülse b, mit welcher
die einen Enden zweier Strebenpaare c scharnierartig verbunden sind. Die oberen Enden der
Strebenpaare sind gleichfalls durch Scharniere mit den als Sitzfläche dienenden Gliedern verbunden,
welche andererseits unmittelbar (Fig. 1 bis 11) oder mittelbar (Fig. 12 bis 15) mit
Scharnieren am Stockstab befestigt sind.
Bei der Einrichtung nach Fig. 1 bis 11 besteht
die Sitzfläche aus zwei Brettern d, welche einander gegenüber am Stockstab anliegen,
wenn der Stock als gewöhnlicher Spazierstock benutzt wird; Fig. 1 und 2 zeigen den Stock
in dieser Anordnung, von der Breitseite - eines jeden Brettes aus gesehen. Durch einen auf dem
Stab α verschiebbaren Ring e, der über zwei an den Sitzbrettern d befindliche Ansätze Cl1
geschoben wird, lassen sich die Bretter in der vorbeschriebenen Lage festhalten. Die beiden
Strebenpaare c liegen dann gleichfalls wie die Sitzbretter parallel zum Stockstab einander
gegenüber.
Um den Spazierstock in einen Sitzstock umzuwandeln , wird der Ring e etwas auf dem
Stab α in die Höhe geschoben, so dafs die
Ansätze d1 nicht mehr von ihm umspannt sind. Nunmehr lassen sich die beiden Sitzbretter von
dem Stab abklappen, nachdem man zuvor den oberen Theil des unmittelbar über den Bretterscharnieren
getheilten Stockes gegen den unteren Theil um 900 herumgelegt hat, wozu beide
Theile mit einander durch ein Scharnier verbunden sind. Fig. 5 zeigt den getheilten Stab
für sich, dessen beide Theile durch das Scharnierband ax mit einander zusammenhängen.
Die niedergeklappten, mit fingerartigen Fortsätzen um den Stockstab und in einander
greifenden Sitzbretter bilden dann eine ebene Sitzfläche (Fig. 6 und 7), während die beiden
Strebenpaare c der Sitzfläche zur Unterstützung dienen, indem die Hülse b sich über den
Stab α nach unten bis an den Stift f hinabgeschoben hat. Der Stock wird mit seiner
unteren Spitze in den Erdboden gestofsen und der Sitz ist zum Gebrauch fertig hergerichtet.
Fig. 9, eine Unteransicht der aus einander geklappten Sitzbretter, läfst erkennen, wie die
Sitzbretter um den Stockstab und in einander greifen. In Fig. 10 sind die Bretter getrennt
für sich von unten und von der Seite gesehen gezeichnet. In der Unterfläche jedes Brettes
sind zwei Schlitze d% eingeschnitten und in diesen die Scharriierbänder C1 für die Streben
c drehbar befestigt. Dazu sind in den Streben gleichfalls Schlitze cs vorhanden, in
welche die Scharnierbänder C1 hineinragen und
dort festgemacht sind..
Bei der Einrichtung nach Fig. 12 bis 15 besteht
die Sitzfläche aus einem Tuch oder Gurt g, dessen beide Enden auf je einem Querholz h
festgemacht sind, welches die beiden oberen Strebenenden jedes Paares mit einander verbindet.
In der parallelen Lage der beiden Strebenpaare zum Stockstab legt sich das Sitztuch
seitlich locker um den Stab herum. Zum Festhalten in dieser Lage dient ein an dem.
einen Strebenpaar angebrachter Haken i, welcher über einen Stift Z1 des anderen Paares
fafst.
Zur Verwandlung des Spazierstockes in.einen Sitzstock löst man die Hakenverbindung, klappt
den oberen Theil des getheilten Stabes vom unteren ab und spreizt die beiden Strebenpaare
so weit von einander, bis das Sitztuch gespannt ist (Fig. 14). Damit durch das Gewicht der
auf dem Stuhl sitzenden Person die Streben nicht wieder aus der gespreizten Stellung einander
genähert werden, sind die beiden Stützhebel k angebracht, welche mit einem Ende
an den unteren Stabtheil und mit dem anderen Ende an ein Strebenpaar angelenkt sind. Bei
gespreizten Streben liegen die Hebel in einer Ebene und damit wird die erforderliche Versteifung
zwischen den Streben hergestellt.
Werden die Streben und mit ihnen die Hebel wieder an den Stab herangelegt, nachdem
vorher der obere Stabtheil mit dem unteren in eine Richtung gebracht worden ist, so umfassen
die theilweise ausgeschnittenen Stützhebel k zwei am oberen Stabtheil befestigte
Klötzchen /, wodurch die Versteifung zwischen den beiden Stabtheilen erreicht wird. Aufserdem
wird der Haken i wieder am Stift Z1 festgelegt.
Die Versteifung der beiden Stabtheile bei der ersten Einrichtung erfolgt durch den über die
Ansätze dx geschobenen Ring e.
Claims (1)
- Pat ent-An sprüch:Feld- und Jagd-Sitzstöck, gekennzeichnet durch einen getheilten Mittelstab (a) und zwei Strebenpaare (c c), deren untere Enden mit einer auf dem Mittelstab verschiebbaren Hülse (b) scharnierartig und deren obere Enden entweder mit Sitzbrettern (dd) oder einem Sitztuch (g) derartig verbunden sind, dafs durch Seitwärtslegen des oberen vom unteren Stabtheil und Auseinanderspreizen der beiden Strebenpaare eine Sitzfläche aus den Brettern oder aus dem Tuch gebildet und bei Verwendung des letzteren durch Stützhebel (k) straff erhalten wird, während die beiden Stabtheile durch die an sie herangeklappten und mit ihnen verbundenen Strebenpaare mit einander zu einem Spazierstock verkuppelt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63550C true DE63550C (de) |
Family
ID=337470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63550D Active DE63550C (de) | Feld- und Jagd-Sitzstock |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63550C (de) |
-
0
- DE DENDAT63550D patent/DE63550C/de active Active
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