DE63502C - Antriebvorrichtung für die Schiffchen von Doppelsteppstich-Sohlennähmaschinen - Google Patents
Antriebvorrichtung für die Schiffchen von Doppelsteppstich-SohlennähmaschinenInfo
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- DE63502C DE63502C DENDAT63502D DE63502DA DE63502C DE 63502 C DE63502 C DE 63502C DE NDAT63502 D DENDAT63502 D DE NDAT63502D DE 63502D A DE63502D A DE 63502DA DE 63502 C DE63502 C DE 63502C
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- DE
- Germany
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- shuttle
- lockstitch
- sewing machines
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- Expired - Lifetime
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B57/00—Loop takers, e.g. loopers
- D05B57/08—Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
- D05B57/10—Shuttles
- D05B57/14—Shuttles with rotary hooks
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B15/00—Machines for sewing leather goods
- D05B15/02—Shoe sewing machines
- D05B15/04—Shoe sewing machines for lock-stitch work
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
• PATENTAMT.
KLASSE 52: Nähmaschinen.
Bei den durch die Patente No. 41153 und
47160 bekannt gewordenen Doppelsteppstich-Sohlennähmaschinen
erhält das Schiffchen eine gleichförmig rotirende Bewegung durch einen excentrischen Schiffchentreiberstift.
Durch, die gleichförmig rotirende Bewegung ist bedingt, dafs der Schiffchentreiberstift immer
auf das Schiffchen drückt, also beständig .in Berührung mit dem Schiffchen bleibt. Die
über das Schiffchen gezogene Unterfadenschleife mufs also zwischen dem Schiffchen und dem
stets anliegenden Treiberstift im gegebenen Augenblick durchgezwängt werden. Um diesen
als Uebelstand fühlbaren Vorgang zu vermeiden, ist bei der vorliegenden Construction die Neuerung
getroffen, dafs der Schiffchentreiber c und mit ihm das Schiffchen α nicht mehr gleichförmig
rotiren, sondern dafs im gegebenen Augenblick der Schiffchentreiberstift c nicht nur
stillsteht, sondern sogar eine kleine Rückwärtsdrehung macht, dafs er sich vom Schiffchen
abhebt und so freien Durchlafs für die Unterfadenschlinge schafft.
Des Weiteren war bei der bisherigen, gleichförmig rotirenden Bewegung des Schiffchens a
der Zeitpunkt, wo allein die Unterfadenschlinge bezw. der Stich angezogen werden konnte,
auf ein Minimum beschränkt, so dafs der Fadenanzug sehr schnell, ruckweise erfolgen mufste.
Um auch diesen Uebelstand zu heben, ist bei der vorliegenden Construction die Neuerung
getroffen, dafs nach der kleinen Rückwärtsdrehung der Schiffchentreiber c noch eine genügende
Zeit ruhig bleibt und damit die Zeitdauer für die Bethätigung des Fadenanzugs so
verlängert ist, dafs dieser in ruhiger Weise erfolgen kann.
Als neu und patentfähig wird demnach erachtet: die eigenartig rotirende Bewegung des
Schiffchentreibers c, welche aus je drei Stadien, einer vollen Rundbewegung, einer darauf folgenden
kleinen Rückwärtsdrehung und dann kurzem Stillstand zusammengesetzt ist. Die absetzende
Drehbewegung des Schiffchens a, zu sammengesetzt aus einer vollen Rundbewegung
und einem darauf folgenden kurzen Stillstand.
Diese Bewegungen des Schiffchentreibers c bezw. des Schiffchens α können in mehrfacher
Weise erreicht werden, und sind in den Fig.,-3, 3 a, 7, 8 und 9 Beispiele dargestellt.
Bei den Fig. 3, 3a und·. 1 greift der gleichförmig rotirende Kurbelzapfen d in eine, wie in
Fig. 3 gezeichnet, geformte Curvenschleife e ein, welche auf der . zur Kurbelzapfenwelle g
excentrisch gelagerten Schiffchentreiberwelle f sitzt; , durch die excentrische Lagerung der
beiden Wellen g und f zu einander einerseits und durch die entsprechend, gewählte Form
der Curvenschleife e andererseits rotirt der Schiffchentreiber c und mit ihm das Schiffchen α
nicht beständig, sondern es tritt bei der in Fig. 3 gezeichneten Stellung durch eine kleine
Abweichung in der Curvenlinie zuerst die kleine Rückwärtsdrehung des Schiffchentreibers c bezw.
Stillstand des Schiffchens α ein, wodurch, wie Fig. 6 zeigt, für die über das Schiffchen ge-
streifte Fadenschleife freier Durchlafs geschaffen ist. Für den nun erfolgenden Schleifenanzug
bleibt die in Fig. 6 dargestellte Lage von Schiffchen und Schiffchentreiber einige Zeit unverändert
bestehen (infolge des concentrischen Theiles der Curvenlinie), und der Fadenanzug
vollzieht sich durch den Fadenanzugshebel ο in sanfter Weise. Ein Wiederaufnehmen der
Schleife durch die Schiffchenspitze ist hierbei gänzlich ausgeschlossen.
In den Fig. 7, 8 und 9 (Fig. 8 und 9 stellen eine Planprojection der Kegelräder dar) ist ein
zweiter Mechanismus dargestellt, um die geschilderte Bewegung von Schiffchen. und
Schiffchentreiber zu erzielen. Ein auf der Hauptwelle sitzendes Kegelzahnrad Zz0 steht mit
dem auf der Schiffchentreiberwelle g angebrachten Kegelzahnrad Zz3 in Eingriff. Beide
Räder haben gleich viel Zähne, nur hat das Zahnrad Zj2, da es ungefähr Y4 gröfser ist als
Zi3, einen Theil seines Kranzes i nicht mit
Zähnen besetzt. Infolge dieses Verhältnisses wird die Welle g des Schiffchentreibers c eine
volle Umdrehung machen, weil beide Räder gleich viel Zähne haben; dann wird aber die
Welle g bezw. f während des Passirens des zähnelosen Kranztheiles i des Rades Zz2 stillstehen.
Um nun den richtigen Wiedereingriff der Zähne zu sichern, tritt während des Stillstandes
des Rades Zz3 eine Sperrscheibe k am
Rade /i2 in eine entsprechende Aussparung Zf1
am Rade h3 und verhindert so jede Verstellung
des Rades Zz3, bis die Zähne wieder in Eingriff
kommen. Um nun die kleine Rückwärtsdrehung des Schiffchentreibers c zu erzielen, ist
ein doppelarmiger Hebel I mit festem Drehpunkt so angeordnet, dafs ein Hebelende auf
einer auf dem Rade /1, angebrachten Curve m läuft und das andere Hebelende im gegebenen
Augenblick gegen eine Nase η des Zahnrades /?3
anstöfst. Durch die entsprechende Form der Curve m wird der Hebel I ein kleines Stück in
der Drehungsrichtung des Rades h.2 mitgenommen; das andere Hebelende macht die
entgegengesetzte Bewegung und dreht dadurch das Rad Zz3 und damit die Schiffchentreiberwelle
vermittelst der Nase η etwas zurück. Aufserdem besorgt der Hebel Z so lange die
Sperrung für das Rad ft3, bis die eigentliche
Sperrscheibe in Thätigkeit tritt.
In Fig. 8 ist der erste Zahn ρ, der nach dem Stillstand von Zi3 wieder zum Eingriff kommt,
etwas anders geformt als die anderen Zähne, und liegt auch über den anderen Zähnen,
ebenso wie der an dem Rade Zi3 angebrachte
Triebstock q. Durch geeignete Form des Zahnes soll ein sanftes Andrehen des Rades h.A
bezweckt werden. Die Darstellung in Fig. 8 ist nicht ganz zutreffend, weil wegen der Deutlichkeit
etwas drastisch gezeichnet werden mufste.
Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform, wobei der Hebel Z1 eine andere Schwingungsebene hat und einerseits durch die Curve m,
gehoben wird, andererseits das Rad Zz3 mittelst
einer keilförmigen Fläche bezw. Nase η j zurückdreht.
Claims (1)
- Patent-AnSPRUCη:Eine Antriebvorrichtung für die Schiffchen von Doppelsteppstich-Sohlennähmaschinen, gekennzeichnet durch die eigenartig rotirende Bewegung des Schiffchentreibers c, welche der Reihenfolge nach aus einer vollen Rundbewegung, einer kleinen Rückwärtsdrehung und einem kurzen Stillstand zusammengesetzt ist, in Verbindung mit der davon abhängigen, absetzenden Drehbewegung des Schiffchens a, welche aus einer vollen Rundbewegung und darauffolgendem kurzen Stillstand zusammengesetzt ist, welche Bewegungen durch die excentrisch gelagerten Wellen g und f in Verbindung mit dem Kurbelzapfen d und der Curvenschleife e, oder durch die Kegelzahnräder Zi2 und Zz3 mit der Sperrscheibe k bezw. Aussparung kx, der Curvenscheibe m auch W1, der Nase η auch W1 und dem Hebel Z auch Z1 erzielt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE84517T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63502C true DE63502C (de) |
Family
ID=5640422
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84517D Active DE84517C (de) | |||
| DENDAT63502D Expired - Lifetime DE63502C (de) | Antriebvorrichtung für die Schiffchen von Doppelsteppstich-Sohlennähmaschinen |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT84517D Active DE84517C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE63502C (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE214752T1 (de) * | 1985-07-31 | 1987-08-13 | Standard Engineering Ltd., Leicester | Doppelsteppstich-sohlennaehmaschine. |
-
0
- DE DENDAT84517D patent/DE84517C/de active Active
- DE DENDAT63502D patent/DE63502C/de not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE84517C (de) |
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