DE634741C - Federwaage - Google Patents

Federwaage

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DE634741C
DE634741C DES115949D DES0115949D DE634741C DE 634741 C DE634741 C DE 634741C DE S115949 D DES115949 D DE S115949D DE S0115949 D DES0115949 D DE S0115949D DE 634741 C DE634741 C DE 634741C
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DE
Germany
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spring balance
racks
scale
load
pointer
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Expired
Application number
DES115949D
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English (en)
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George Salter and Co Ltd
Original Assignee
George Salter and Co Ltd
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Publication date
Application filed by George Salter and Co Ltd filed Critical George Salter and Co Ltd
Priority to DES115949D priority Critical patent/DE634741C/de
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G3/00Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances
    • G01G3/02Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring
    • G01G3/04Weighing apparatus characterised by the use of elastically-deformable members, e.g. spring balances wherein the weighing element is in the form of a helical spring using a plurality of springs

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Federwaage Die Erfindung betrifft eine Federwaage, deren durch ein Zahngetriebe bewegtes Anzeigeglied für gleiche Lastzunahmen anfänglich größere und von einem bestimmten Lastgewicht an kleinere Drehwinkel bestreicht, derart, daß bei geringer Belastung die Gewichtsermittlung mit größerer Genauigkeit. vorgenommen werden kann.
  • Bei einer bekannten Federwaage hat man das auf der Zeigerwelle angebrachte Ritzel spiralig mit allmählich zunehmendem Halbmesser ausgebildet und von einer gekrümmten Stange beeinflussen lassen, wodurch man eine allmähliche Abnahme der gleichen Lastzunahmen zugehörigen Drehwinkel erhält. Ein derartiges Getriebe ist schwierig herzustellen und daher teuer. Ein stufenförmig sich ändernder Ausschlagwinkel wird bei einer anderen Waage dadurch erzielt, daß man nacheinander mehrere Federn der Bewegung der Lastschale entgegenwirken läßt. Auch diese Anordnung macht den Bau der Waage recht verwickelt und teuer.
  • Die Erfindung bietet demgegenüber eine außerordentlich einfache Lösung der Aufgabe. Gemäß der Erfindung wird das Anzeigeglied durch zwei oder mehrere auf der Welle angeordnete Zahnräder oder Segmente von verschiedenem Halbmesser betrieben, und .diese Zahnräder gelangen nacheinander in Eingriff mit entsprechenden gewöhnlichen Zahnstangen, die in Verbindung mit der Lastschale stehen. Die Erfindung ist durch die Zeichnungen beispielsweise dargestellt, und zwar ist Fig. i ein teilweise im Schnitt gehaltener Aufriß einer Federwaage gemäß der Erfindung mit zwei Zahnstangen; die Skala ist dabei teilweise weggebrochen. Die untere Zahnstange greift in das Ritzel kleineren Durchmessers; Fig. z zeigt die Lage des Zeigers, wenn die obere Zahnstange in das Zahnrad größeren Durchmessers eingreift; Fig.3 ist ein waagerechter Schnitt durch die Federwaage mit einer Aufsicht auf die Zahnstangen und die Ritzel auf der Zeigerwelle; Fig. 4 zeigt eine in größerem Maßstab gehaltene Seitenansicht der Zeigerwelle mit ihren Ritzeln und mit den Zahnstangen, und zwar während .des Eingriffs der unteren Zahnstange in das Rad kleineren Durchmessers.
  • Die dargestellte Waage besitzt eine Skala i rnit der erwähnten verschiedenartigen Teilung. Ihre Gewichtsschalen wird durch eine Stange 3 gestützt, die am oberen Ende eines senkrecht verschiebbaren Rahmens .a. angebracht ist, welcher durch Lenker geführt wird und am unteren Ende eines Paars von schraubenförmig gewundenen Zugfedern 5 angreift; die zu beiden Seiten .des Rahmens .4 liegen' und an ihren oberen Enden an entsprechend ausgebildeten Festpunkten angreifen. Die Abwärtsbewegung des Rahmens .4, die unter Einwirkung einer Last entgegen der Wirkung der Federn 5 erfolgt, wird auf einen Zeiger 6 derart übertragen, däß dieser sich 'Über die Skala i der Waage mit ihrer ungleichmäßigen, Teilung hinwegbewegt. Die Einteilung b` findet sich am Umfang .der Skala, und @vk rend gewöhnlich z. B. der Abstand von eir@pt@, Gewichtseinheit zur nächsten, also Beispiels weise von o bis i kg und von i bis 2 kg, gleich ist, ist im vorliegenden Fall die Bogenlänge der ersten Gewichtseinheiten erheblich größer, im dargestellten Falle gerade doppelt so groß wie bei den übrigen Skalenpunkten. Wenn demnach bei den höheren Gewichten vom Skalenpunkt 2 aufwärts die Skalen beispielsweise nach je io g einen Teilstrich aufweisen, so können unterhalb desselben bei gleichem Abstand der Teilstriche _ je 5 g dargestellt werden. (Die Maßangaben sind selbstverständlich nur beispielsweise gegeben.), Damit nun der Zeiger für jede auf die Lastschale aufgelegte Gewichtseinheit nur die Länge einer Einheitsteilung auf der Skala durchläuft, gleichgültig ob der Skalenabschnitt lang oder kurz ist, wird seine Welle 7 mit Hilfe von zwei Zahnstangen 8 und 9 angetrieben. Diese liegen untereinander und sind im Beispiel als Bestandteile einer einzigen Stange io gearbeitet, -die- ip der besonders aus der Fig. 2 erkennbaren Weise so gestaltet ist, daß die untere Zahnstange 9 gegenüber der oberen Zahnstange 8 nach vorn versetzt ist, derart, daß sie näher an der Achse der Zeigerwelle liegt. Beide Zahnstangen liegen in parallelen Ebenen und schließen sich aneinander an, d. h. so, daß sie nacheinander in Tätigkeit treten, und zwar ohne sich zu übergreifen oder einen Freiraum zwischen sich zu lassen. Die so gebildeten Zahnstangen 8 und 9-bewegen sich unter Einwirkung -der Last abwärts. Die untere Zahnstange.9 greift dabei- in ein Ritze] i i von kleinem Durchmesser auf der Zeigerwelle 7, während die obere Zahnstange 8, die erheblich breiter ist als die untere (s: Fig. q.), auf ein Zahnrädchen 12 größeren Durchmessers auf der Zeigerwelle wirkt. Die Zahnräder i i und 12 sind nebeneinander auf der Zeigerwelle befestigt, wie Fig. 4 erkennen läßt, und können aus einem einzigen Stufenrad mit zwei Durchmessern bestehen. Die Zähne .der Doppelzahnstange io werden durch eine leichte Zugfeder 13 immer in Eingriff mit einem oder dem anderen der beiden Zahnräder gehalten.
  • Bei unbelasteter Waage sind die Zähne der unteren Zahnstange 9 in Eingriff mit dem kleinen Ritze] i i'. Bewegt sich die Lastschale bei Belastung abwärts, so veranlassen die Zähne der unteren Zahnstange eine Drehung der Zeigerwelle, so daß sich der Zeiger Über die beiden ersten längen Skalenabschnitte bis zum Teilpunkt 2 (Fig, i und 2) bewegt. Der letzte Zahn verläßt das Ritze] I I gerade dann, wenn der Zeiger 6 über den Teilpunkt a hinweggelangt. Bei fortgesetzter Abwärtsbewe-°=,.#sng der Lastschale erfaßt die obere Zahn-@l;;s:@a:nge 8 sofort das Rädchen 12 von größerem "`'txrchmesser, so daß die Zeigerbewegung .`Pausenlos andauert. Ein Zahn des Rades 12 ist dabei weggeschnitten (s. Fig.2), so daß ein Spalt 15 gebildet wird. Dieser liegt so, daß die untere Zahnstange 9 gerade das kleine Ritze] i i verläßt, bevor die obere Zahnstange in das größere Zahnrad eingreift, so daß ein Klemmen verhütet wird. Wird der Zeiger 6 mittels des kleinen Rades i i betrieben, so dreht er sich offenbar um einen größeren Winkel bei einem gegebenen Abwärtswege der Lastschale, als wenn er durch das größere Rad 12 angetrieben wird. Die Durchmesser .der beiden Räder ii und i2 sind so gewählt, daß für jede nacheinander aufgelegte Gewichtseinheit, z. B. jedes Kilogramm, der Zeiger sich um einen Skalenabschnitt sowohl im ersten wie im zweiten Skalenhauptteil bewegt.
  • Da die Gewichtseinheit auf der Skala im ersten Skalenteil (bis 2 kg) in größerem Maßstabe wiedergegeben und feiner unterteilt ist, so können entsprechend leichte Lasten mit einer großen Genauigkeit gewogen werden, die nicht erreichbar wäre, wenn die Skala vorn Anfang bis zum Ende gleichmäßig geteilt und .die Waage auf die gleiche Tragfähigkeit eingerichtet wäre.
  • Die Anordnung gestattet auch, in üblicher Weise das Taragewicht auf Wunsch zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck kann eine Tarierschraube vorgesehen werden, die vom Gehäuse der Schnellwaage vorspringt und beispielsweise auf den einen Arm eines Winkelhebels 14 einwirkt, dessen anderer Arm das Widerlager für das obere Ende-einer der Federn 5 bildet. Durch Einwirkung auf die Schraube kann .der die Doppelzahnstange io tragende Rahmen so verstellt werden, daß der Zeiger 6 auf Null zeigt, nachdem der Behälter, der den zu wiegenden Stoff aufnehmen soll, auf die Lastschale gelegt ist. Es können aber auch andere Mittel vorgesehen sein, um das Taragewicht zu berücksichtigen.
  • Wie bereits ausgeführt, können die Skalenabschnitte in beliebig geeigneter Weise unterteilt werden, und es können auch mehr als zwei länge Teilstrecken oder Skalenabschnitte vorgesehen sein. Es kann aber auch Beispielstveise nur ein einziger langer Skalenteil vorhanden sein. Statt beide Zahnstangen 8 und 9 an der gleichen Stange io auszubilden, wie beschrieben, kann jede Zahnstange getrennt hergestellt werden, und diese Stangen können so nebeneinander angebracht sein, daß die Zähne der einen Stange über denen der anderen liegen. Diese Einzelstangen sind miteinander oder mit dem Rahmen oder sonstigem die Gewichtsschale tragenden Teil beliebig verbunden. Es können auch die Zähne der beiden Stangen an dem Rand eines Einzelstafies gebildet sein, der so gekröpft ist, daß die beiden Zahnstangenabschnitte in Parallelebenen liegen.
  • Schließlich kann der Zeiger auch zunächst durch das Rad größeren Durchmessers angetrieben werden, während seine Schlußbewegung durch das Zahnrad kleineren Durchmessers bewirkt wird. Es können auch mehr als zwei Zahnstangen vorgesehen sein, natürlich mit einer entsprechenden Anzahl von Zahnrädern verschiedenen Durchmessers und einer entsprechend eingeteilten Skala.

Claims (3)

  1. PATEN TANSFRÜCHE i. Federwaage, deren durch ein Zahngetriebe bewegtes Anzeigeglied für gleiche Lastzunahmen anfänglich größere und von einem bestimmten Lastgewicht an kleinere Drehwinkel bestreicht, .dadurch gekennzeichnet, daß das.Anzeigeglied (6) durch zwei oder mehrere Zahnräder oder Segmente (1i, r2) von verschiedenem Durchmesser betrieben wird, die auf der Welle des Anzeigegliedes sitzen oder damit verbunden sind, und .die nacheinander in Eingriff mit entsprechenden Verzahnungen (9, 8) kommen, die in Verbindung mit der Lastschale oder -plattform (2) stehen.
  2. 2. Federwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzahnungen der beiden Zahnstangen in zwei zueinander parallelen Ebenen angeordnet sind.
  3. 3. Federwaage nach Anspruch?-, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zahnstangen aus einem Stück gebildet sind. q.. Federwaage nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stelle des Eingriffwechsels der beiden Zahnstangen (8, 9) an einem der beiden Ritzel eine Unterbrechung der Verzahnung vor-,gesehen ist.
DES115949D 1934-11-03 1934-11-03 Federwaage Expired DE634741C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3195663A (en) * 1962-12-11 1965-07-20 Gen Magnetic Corp Scales

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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