DE63380C - Zaum für störrige Thiere - Google Patents

Zaum für störrige Thiere

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Publication number
DE63380C
DE63380C DENDAT63380D DE63380DA DE63380C DE 63380 C DE63380 C DE 63380C DE NDAT63380 D DENDAT63380 D DE NDAT63380D DE 63380D A DE63380D A DE 63380DA DE 63380 C DE63380 C DE 63380C
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DE
Germany
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bridle
animals
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steel band
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT63380D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. J. SCHÖTTNER in Karlsbad, Böhmen
Publication of DE63380C publication Critical patent/DE63380C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K15/00Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
    • A01K15/003Nose-rings; Fastening tools therefor; Catching or driving equipment

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES :
PATENTA
Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Zaum soll dazu dienen, am Strick oder an der Kette geführte Thiere zu bändigen und zum Stehen zu bringen, wenn sie störrig oder scheu werden; dieser Zweck soll dadurch erreicht werden, dafs eine Anzahl von Spitzen, welche für gewöhnlich im Zaumkörper verborgen sind, in die Haut des Thieres eingedrückt werden.
Der Zaum ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht, Fig. 2 ein Schnitt mit den verborgenen Spitzen a. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung im Schnitt, wenn beim Anziehen des Leitseiles die Spitzen α vordringen. Fig. 4 zeigt die Ansicht des Zaumes von oben, Fig. 5 dieselbe von unten. Fig. 6 veranschaulicht die Anbringung des Zaumes V am Kopf des Thieres.
Der Zaum besteht aus einem äufseren Metallrahmen jR, in welchem sich ein bogenförmiges, biegsames, an seinen Enden mit Oesen ο ausgestattetes und aus dem Rahmen R herausragendes Eisenstück A eingelegt befindet, das in seiner Lage festgehalten wird durch ein angeschraubtes elastisches Stahlband c, Fig. 1, 2 und 5. Zur Erhöhung der Federkraft des Stahlbandes c ist an dasselbe noch ein.zweites, kürzeres Stahlband d angenietet, und beide Stahlbänder sind mit dem umgebördelten Rand des Rahmens jR (durch Schrauben oder Niete) verbunden.
Da Rahmen R und Stählband c verschieden gekrümmt sind, so entsteht zwischen beiden ein Hohlraum, in welchem das mit den Spitzen a versehene Eisenstück A verborgen liegt (Fig. 2), so lange der Zaum nicht gebraucht wird. Wird nun aber an den Enden ο dieses Eisenstückes A mit Leitseil /, Fig. 6, durch Anziehen ein Zug ausgeübt, so geben die elastischen Stahlstreifen c d nach, das Eisenstück A bewegt sich in der Zugrichtung vor und die scharfen Spitzen a treten durch die in den Stahlbändern ausgesparten Oeffnungen b heraus (Fig. 3), dringen in die Haut des Thieres, verursachen ihm Schmerz und bringen es zur Ruhe, wenn es störrig wäre.
Läfst man dann das Leitseil locker, so federn die Stahlbänder zurück und das Eisenstück A mit seinen Spitzen α gelangt wieder in seine Anfangsstellung (Fig. 2).
Eine den Rahmen R und das Eisenstück A durchsetzende Stellschraube 5 dient zur Begrenzung der Bewegung des Eisenstückes A. Durch Anziehen dieser Schraube nähert sich deren Bolzen dem Stahlband c mehr oder weniger und demgemäfs kann man auch durch Lüften oder Anziehen dieser Stellschraube die Spitzen α mehr oder weniger stark hervortreten lassen. Durch Anschlag des Schraubenbolzens an das Stahlband c wird dabei die Weiterbewegung von A, also auch ein weiteres Vordringen der Spitzen α gehindert. Bei zahmen Thieren wird die Schraube natürlich ganz eingeschraubt, so dafs beim Anziehen des Zaumes die Spitzen a gar nicht heraustreten können.
Beim Gebrauch wird der Zaum V, Fig. 6, dem Thier an die Nase angelegt, von unten mittelst Kette k angezogen und das Leitseil / an den Oesen 0 festgemacht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Zaum für störrige Thiere, bestehend aus einem federnden, mit Löchern versehenen Stahlband (c d) und einem Bügel A mit Spitzen a, welche durch einen auf den Bügel A ausgeübten Zug durch die Löcher des Stahlbandes so weit heraustreten, als es die Stellschraube >S zuläfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT63380D Zaum für störrige Thiere Expired - Lifetime DE63380C (de)

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DE (1) DE63380C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2574222A (en) * 1947-11-19 1951-11-06 Mueller Albert Face guard restraining device

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