DE633196C - Eiserner Grubenstempel - Google Patents

Eiserner Grubenstempel

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DE633196C
DE633196C DEI48007D DEI0048007D DE633196C DE 633196 C DE633196 C DE 633196C DE I48007 D DEI48007 D DE I48007D DE I0048007 D DEI0048007 D DE I0048007D DE 633196 C DE633196 C DE 633196C
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ALBERT ILBERG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Description

  • Eiserner Grubenstempel Die Erfindung betrifft einen beschränkt nachgiebigen eisernen Grubenstempel, das heißt einen eisernen Grubenstempel, dessen Innenstempel auch gegenüber hohen Gebirgsdrücken einen nur beschränkten und geringen Einsinkweg zurücklegt, und der daher für die Verhältnisse des Bruchbaues geeignet ist. Bei derartigen Grubenstempeln hat man zwar den geforderten geringen Einsinkweg erreichen können und auch, eine genügende Widerstandskraft der Konstruktionsteile gegenüber den auftretenden hohen Gebirgsdrücken erzielt, jedoch ist es bisher nicht möglich gewesen, einen Grubenstempel zu schaffen, welcher bei hoher Widerstandskraft sowie geringer und beschränkter Nachgiebigkeit sich auch leicht und gefahrlos rauben läßt. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die unter den Verhältnissen des Bruchbaues auf die Stempelkonstruktion wirkenden hohen Gebirgsdrücke sich im Stempelschloß über den meist keilförmigen Innenstempel auch in entsprechend große Horizontalkräfte umsetzen, unter deren Wirkung auch die die Stempelkonstruktion zusammenhaltenden Schloßteile stehen, und die daher das Lösen dieser Schloßteile außerordentlich erschweren und meist unmöglich machen.
  • Es sind nachgiebige eiserne Grubenstempel bekannt, bei denen der in den Außenstempel verschiebbare keilförmige Innenstempel durch einen Metallkeil festgestellt und gelöst wird, der in einer Keiltasche mit einer in seine Raubrichtung gerichteten Schrägfläche anliegt, wobei ein Quetschholz zwischen Innenstempel und Metallkeil angeordnet war. Derartige eiserne Grubenstempel konnten zwar entsprechend ihrer auf verhältnismäßig große Nachgiebigkeit abgestellten Konstruktion im Strebbau mit Versatz Eingang finden, wo infolge der großen Nachgiebigkeit der auf den Stempel in axialer Richtung wirkende Gebirgsdruck verhältnismäßig gering war. In Bruchbaubetrieben haben jedoch diese Sternpel versagt, und zwar nicht nur deshalb, weil das bei ihnen verwendete Quetschholz nicht den dort geforderten geringen Einsinkweg ermöglichte, sondern weil die Raubmöglichkeit des in der Keiltasche sitzenden Metallkeiles unzulässig erschwert wurde.
  • Dieser Nachteil ist darauf zurückzuführen, daß bei den bekannten Grubenstempeln das O_uetschholz durch den einsinkenden Innenstempel unter dem hohen Gebirgsdruck in seiner Faser restlos zerstört wurde und seine Eigenelastizität verlor, so daß.` der Metallkeil unter den großen horizontalen Schloßkräften in der Keiltasche festgeklemmt wurde. Weiterhin gestaltete sich das Rauben derartiger Grubenstempel im Bruchbaubetrieb insofern noch besonders gefahrvoll, als der Keil unter dem erforderlichen hohen Kraftaufwand ruckartig aus der Keiltasche herausgerissen werden mußte, wobei das in seiner Faser und Elastizität zerstörte Quetschholz die Berührung mit dem Innenstempel verlor und dieser daher plötzlich in- den Außenstempel hineinrutschte. Man hat zwar, schon eiserne Grubenstempel vorgeschlagen,:==be=.=denen= an Stelle eines Quetschholzes ein --:durch Materialelastizität.-., beschränkt nachgiebiges metallisches Orga wie beispielsweise eine Feder, Verwendüxt'-fand, jedoch konnte hierdurch allein ein ir: die Verhältnisse des Bruchbaues namentlich" hinsichtlich seiner Raubmöglichkeit geeigneter Grubenstempel nicht geschaffen werden.
  • Dies war beispielsweise auch nicht bei einem Grubenstempel der Fall, bei dem hinter einem ein Quetschholz aufnehmenden Futter eine geschlossene Ring- oder Schalenfeder angeordnet war, da hierbei kein Setz- und Löseorgan vorhanden war, auf welches die Federkraft einwirken konnte.
  • Auch bei einem bekannten eisernen Grubenstempel, bei dem im Außenstempel eine über die Länge des Gleitweges reichende gewölbte Blattfeder angeordnet war, welche durch einen Exzenter angespannt wurde, konnte keine Erleichterung des Raubens durch die Federkraft erreicht werden. Diese wirkte sich vielmehr ausschließlich auf das Löseorgan selbst, den Exzenter, aus, der also nur gegen den Druck der Blattfeder gelöst werden konnte.
  • Eine Erleichterung des Raubens konnte schließlich auch nicht bei einem bekannten eisernen Grubenstempel erzielt werden, bei dem der keilförmige Innenstempel auf zwei eine Keilpaarung bildende Keilkörper wirkte, wobei der zweite Keilkörper gegen eine die Aufgabe einer Zusatzkraft erfüllende Schraubenfeder beweglich war, denn durch diese Zusatzkraft sollte lediglich die geringere- Reibung der Bewegung ausgeglichen werden.
  • Die Erfindung betrifft einen beschränkt nachgiebigen eisernen Grubenstempel, bei dem der in dem Außenstempel verschiebbare keilförmige Innenstempel durch einen Metallkeil festgestellt und gelöst wird, der in einer Keiltasche mit einer in seine Raubrichtung gerichteten Schrägfläche anliegt, und besteht im wesentlichen darin, daß dem Setz- und Raubkeil zwischen der Schrägfläche der Keiltasche und dem keilförmigen Innenstempel ein an sich bekanntesdurchMaterialelastizität beschränkt nachgiebiges metallisches Organ zugeordnet ist. Hierdurch werden die oben gekennzeichneten Schwierigkeiten bezüglich des- Raubens des Metallkeiles unter den Gebirgsdrücken des Bruchbaues insofern erleichtert, als das Federungsorgan stets eine Kraftreserve bildet, welche beim Lösen des Metallkeiles in der in Raubrichtung liegenden Schrägfläche des Stempelschlosses eine Reaktionsfläche findet und daher eine Kraft zur Folge hat, die in Richtung der Raubbewegung des Metallkeiles liegt. Weiterhin bleibt beim Lösen des Keiles infolge der steten vorhandenen Elastizität des Federungsorgans dieser mit dem Innenstempel in kraftschlüssiger Be-.xührung, so daß ein plötzliches Zusamrnen-#gi.riken der Stempelteile ausgeschlossen ist.
  • .- -@'@ine Anzahl von Ausführungsmöglichkeiten .-Air Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Abb, i und 2 zeigen Längsansichten eines Stempels um 9o° versetzt zueinander, in dessen Keiltasche ein gemäß der Erfindung ausgebildetes Keilelement, vorgesehen ist, und Abb. 3 ist die Seitenansicht einer Keiltasche mit eingesetztem Keilaggregat. Abb. 4 bis 6 sind Stirnansicht, Seitenansicht und Querschnitt eines Keilelementes in größerem Maßstabe; Ab. 7 und 8 sind Seitenansicht und Grundriß des Federkeils eines Keilaggregats gemäß der Form nach Abb. 4 bis 6 mit Begrenzung der Nachgiebigkeit durch die Materialstärke. Abb. g bis io sind wiederum zwei um go° zueinander versetzte Längsansichten eines mit Keilaggregat ausgerüsteten Stempels, während in den Abb. ii bis 21 verschiedene Formen des begrenzt nachgiebigen oder Federkörpers wiedergegeben sind. Abb. i i und i2 sind Längs- und Stirnansicht einer Form, Abb. 13 und 14 Längsansicht und Querschnitt einer weiteren Form und Abb. 15, 16, 77 Längsansicht, Querschnitt und Draufsicht einer ähnlichen Form des Federkörpers, der als Kastenfeder ausgebildet ist, und bei dem die Begrenzung der Nachgiebigkeit durch den- starren Kastenrand erfolgt, während Abb. 18 bis 2o die gleichen Ansichten und Abb. 21 ein Querschnitt in größerem Maßstab einer Form des nachgiebigen Körpers darstellen, bei dem die Nachgiebigkeit durch die. Formgebung zweier gegeneinander gelegten Teile erzielt wird, und die gleichzeitig für die Aufnahme besonders hoher Drücke geeignet ist.
  • Der Aufbau der Stempel entspricht an sich dem üblichen und besteht aus dem Oberstempel.io, der in oder an dem Unterstempel i i unter Zwischenschaltung eines Klemmschlosses 12 am oberen Ende des Unterstempels ii geführt ist. Im Klemmschloß i2 ist die Keiltasche 13 zur Aufnahme des Keilelementes oder Keilaggregats gemäß der Erfindung Vorgesehen. Das ,Keilelement besteht nach Abb. i und 2 und 4 bis 6 aus einem einzigen Stück, und zwar einem zweischenkeligen Körper, dessen einer Schenkel 14 die Keilfläche 15 für die Anlage in der Keiltasche 13 aufhveist, dessen anderer Schenkel 16 unter Bildung eines Hohlraumes an der Rückseite des Keilschenkels 14 anliegt.. Zweckmäßig wird die Anlage an der Rückseite des Keilschenkels 14 an den Außenkanten 18 in balliger Form ausgebildet, so daß etwa eine Form, wie in Abb. 6 dargestellt, entsteht, und bei zunehmendem Druck, auch der 'Widerstand größer wird durch die Verkürzung des Abstandes der Aufliegepunkte des Federschenkels 16. Die Außenkanten 18 des Schenkels 16 können auch bei stärkstem Druck nicht ausweichen, da das Keilelement von der Keiltasche an den Seitenkanten 35 nahezu schliej3end geführt wird. Durch die als Biegekante wirkende Bahrung i9 an der Wurzel der beiden Schenkel ist als Begrenzungsstück ein Dorn iga gesteckt, der entsprechend der Durchfederung des Schenkels 16 eine Abflachung 2o aufweist. Das Keilelement wird wie ein Keil in die Keiltasche getrieben und dadurch beide Schenkel unter Verringerung des Abstandes 17 auch in der Mitte sich genähert. In der Bemessung des Abstandes 17 im Verhältnis zum Keilanlauf der Schrägfläche des Oberstempels liegt die Bemessung .ler Begrenzung der Nachgiebigkeit, so daß aus der Stärke des Federschenkels 16 die Nachgiebigkeit und damit die Erstarrung errechnet werden kann. Ferner hat man am Abstand des Dorns iga von der Oberkante des Klemmschlosses beim Gebrauch einen Weiser. Man kann also schon den Anfangsdruck bestimmen und hat auch im Betrieb Klarheit über die Größe der Einwirkung auf den Stempel. Damit sind alle zwischen Keilelernent und Stempeloberteil auftretenden Kraft- und Widerstandswerte klar, so daß von vornherein festzulegen ist, bei welchen Werten ein weiteres Zusammenpressen des Keilelementes bis zur Erstarrung stattfindet.
  • Dieser Vorgang gilt auch für die Fälle, in denen ein Keilaggregat durch einen Keilkörper und einen oder mehrere Feder- oder nachgiebige Körper gebildet wird. Eine der vorbeschriebenen Form gleichwertige und auch in der Aufbauform ähnliche Form ist in den Abb.3 und 7 und 8 dargestellt. Statt zweier zusammenhängender Schenkel sind hier zwei getrennte Körper verwandt, von denen der Keil i.Ia in üblicher Weise aufgebaut sein kann, während der Federstab i6a wie der Schenkel 16 aufgebaut ist, jedoch zur Verbindung mit dem Keil Klauen 23 erhält, die in einen Schlitz 23a des Keils i4a hineingreifen. Die Begrenzung und Markierung des Keilstandes kann hier durch OOuerbolzen 22 erfolgen, die in .den Schlitz 2311 ebenfalls hineinragen und das Keilaggregat im Keilschloß halten. Diese Ouerbolzen, die nach außen vorstehen, können gleichzeitig auch als Stützpunkte zum Loswuchten des Keiles benutzt werden.
  • Die Ausführungsformen nach den Abb. ii bis 17 unterscheiden sich von dem Keilaggregat der vorbeschriebenen Form lediglich durch die Form des Federkörpers, die Zusammenschaltung mit dem Keilkörper i4a ist dieselbe wie vorbeschrieben. Der Federkörper wird als Kastenfeder ausgebildet, deren Federarm in dem Kasten geführt wird und aus einem [J- oder wannenförrilig gestalteten Hohlkörper gebildet, dessen Boden z4 und Seitenflansche 25 die Grundform bilden, und wobei die Seitenflansche 25 gleich die Begrenzung der Nachgiebigkeit übernehmen. Nach allen drei Ausführungsformen der Abb. i i bis 17 wird ein die Verlängerung des Bodens 24 bildender Bügel 27 bei 26 hereingebogen und mit seiner Spitze 28 in den durch den Boden und den Schenkel 29 gebildeten Winkel gedrückt. Unterschiedlich ist hier lediglich die Stärke der Wellung .des Bügels 27. Nach Abb. i i und 12 ist die Wellung stärker, so daß die größere Zahl der durch die Wellentäler gebildeten Stützen eine stärkere Druckaufnahme gewährleistet als die einzige Stütze des Bügels 27a nach Abb. 13 und 14 und dieser wiederum eine stärkere als der Bügel 27° nach Abb. 15 bis 17, der nur mit der Spitze 28 abgestützt ist. Bei sämtlichen Formen nach den Abb, i i bis 17 wird aber durch die eigenartige Federbildung und Abstützung eine steigende Druckaufnahme erzielt und die Erstarrung durch Anlage des Keilrückens an den Kastenrand z5 herbeigeführt.
  • In seiner Zuordnung zu Keilkörper 14a gleich ist auch das Keilaggregat nach den Abb. 18 bis 21. Unterschiedlich ist hier allein die Bildung der begrenzten Nachgiebigkeit. Gemäß der Erfindung werden hier zwei Stäbe 3o und 31, die durch Klammern oder Klauen 32 gegen Längsverschiebung in sich gesichert sind, verwendet und mit Längsrillen 33 und 34 versehen. Von diesen Rillen sind beispielsweise die Rillen 34 des Stabes 31 derart versetzt angeordnet, daß, im Querschnitt gesehen, die Zähne des Stabes 3o auf der linken Hälfte mit den linken Flanken, auf der rechten Hälfte mit den rechten Flanken der Zähne des Stabes 31 in Berührung kommen. Die Tiefe der Rillen 33 und 34 bildet hier den Maßstab für die Begrenzung und ist geringer als der Anlauf der Keil- oder Schrägfläche am Stempeloberteil. Die Elastizität des Materials reicht bei der geringen Zahntiefe völlig für die nötige Nachgiebigkeit aus, und es kann hier mit einer besonders hohen Druckaufnahmefähigkeit gerechnet werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich das Keilaggregat festfrißt.
  • Wesentlich für die Erfindung ist also die Verwendung eines Keilelementes oder Keilaggregats, also eines Organs, das eine Quertreibwirkung mit einer begrenzten Nachgiebigkeit vereinigt, die ihrerseits wieder in einem Abhängigkeitsverhältnis zum Anlauf der Schrägfläche am Stempeloberteil steht. Hieraus ergibt sich dann je nach Formgebung und Bemessung die Möglichkeit, den Widerstand des Stempels, den Zeitpunkt der Erstarrung, also auch die Druckaufnahmefähigkeit vorher genau zu bestimmen, während im Gegensatz dazu die bisher in Verbindung mit Keilen usw. verwendeten Quetschkörper aus nachgiebigem Material, wie Holz usw., weder eine absolute Erstarrung noch eine vorherige Berechnung des Widerstandes zuließen.
  • Es ist hier besonders wichtig, daß die Keilelemente oder Keilaggregate nicht nur ihrer zu' erwartenden Beanspruchung entsprechend ausgewählt und vorher. bestimmt werden können, sondern daß infolge des eigenartigen Aufbaues eine ständige Wiederbenutzung und fast unbegrenzte Haltbarkeit erreicht wird. Außerdem wird der Aufbau an sich außerordentlich vereinfacht und daher auch verbilligt.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Beschränkt nachgiebiger eiserner Grubenstempel, bei dem der in den Außenstempel verschiebbare keilförmige Innenstempel durch einen Metallkeil festgestellt und gelöst wird, der in einer Keiltasche mit einer in seine Raubrichtung gerichteten Schrägfläche an der Schrägfläche der Keiltasche anliegt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Setz- und Raubkeil ein an dem keilförmigen Innenstempel anliegendes, beschränkt nachgiebiges metallisches Organ zugeordnet ist.
  2. 2. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachgiebigkeit des dem Keil zugeordneten metallischen Organs entweder durch Materialelastizität unter entsprechender Formgebung oder durch Begrenzungskörper beschränkt ist.
  3. 3. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Organ durch das Keilelement selbst gebildet wird, dadurch, daß es aus zwei Schenkeln besteht, die sich unter Bildung eines Hohlraumes (i7) so aneinander abstützen, daß der.eine Schenkel (14) den Keil (15), der andere Schenkel eine Feder (16) bildet.
  4. 4. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Federschenkel mit seiner Außenkante (18) ballig am Keilrücken anliegt.
  5. 5. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wurzel der beiden Schenkel (14, 16) ein Querdorn (19a) mit einer Abflachung (2o) angeordnet ist, der die Begrenzung für den Antrieb des Keilelementes bildet.
  6. 6. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das nachgiebige Organ als Kastenfeder aus einem Stück gebildet wird, bestehend aus einem U-, warnen- oder kastenförmigen Grundkörper (24, 25) und einen gegen den Keilkörper (14-) vorragenden Bügel (27), der in dem Hohlraum des Grundkörpers geführt ist. .
  7. 7. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel (27) einen Fortsatz des Bodens (24) des Grundkörpers bildet, gegen den Boden zu zurückgebogen ist und sich mit seiner Spitze (28) in einem zwischen Boden (24) und Schenkel (29) gebildeten Winkel abstützt. B.
  8. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß .der Bügel (27) in Längsrichtung des kastenförmigen Grundkörpers je nach der zu erwartenden und steigenden Druckaufnahme Wellen bildet, deren Täler sich am Boden (24) des Grundkörpers abstützen.
  9. 9. Eiserner Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; daß das nachgiebige Organ aus zwei mit in Längsrichtung ineinandergreifende Rillen, Zähne usw. (33, 34) aufweisenden Federstäben (30, 31) gebildet ist, die in Längsrichtung durch Klauen usw. (32) urverschiebbar gehalten werden und bei denen die Zähne (34) des einen Stabes (31) gegen die des andern Stabes (3o) derart gegeneinander versetzt sind, daß eine gegen die Mitte der Stäbe bzw. gleichmäßig nach außen gerichtete Beanspruchung in der Druckaufnahme eintritt.
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Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002717B (de) * 1943-05-14 1957-02-21 Becorit Grubenausbau Gmbh Nachgiebiger Grubenstempel
DE1008232B (de) * 1943-05-14 1957-05-16 Becorit Grubenausbau Gmbh Nachgiebiger Grubenstempel
DE975699C (de) * 1950-03-16 1962-05-30 Niederlaendischer Staat Nachgiebiger metallener Grubenstempel
DE1134646B (de) * 1957-10-10 1962-08-16 Gutehoffnungshuette Sterkrade Reibeinlagen fuer Grubenstempel
DE976197C (de) * 1953-04-24 1963-04-25 Wilhelm Reppel Grubenstempel
DE977048C (de) * 1955-11-03 1964-12-10 Walter Murmann Nachgiebiger Grubenausbau

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