DE632597C - Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Hoehenlage angeordneten seitlichen Ansaetzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stuetzen in die Staffellage gleiten - Google Patents

Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Hoehenlage angeordneten seitlichen Ansaetzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stuetzen in die Staffellage gleiten

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DE632597C
DE632597C DER89234D DER0089234D DE632597C DE 632597 C DE632597 C DE 632597C DE R89234 D DER89234 D DE R89234D DE R0089234 D DER0089234 D DE R0089234D DE 632597 C DE632597 C DE 632597C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F17/00Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets
    • B42F17/32Card-filing arrangements, e.g. card indexes or catalogues or filing cabinets with means for staggering cards already in the file

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  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Höhenlage angeordneten seitlichen Ansätzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stützen in die Staffellage gleiten Die Erfindung betrifft eine Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Höhenlage angeordneten seitlichen Ansätzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stützen in die Staffellage gleiten.
  • Diese Karteien, bei welchen jede Staffel eines Stapels nur eine einzige Karte enthält, haben den Nachteil, daß die Anzahl der in einem Stapel verwendbaren Karten wegen der beschränkten Staffelhöhe nur gering ist. Der Hauptvorteil dieser Karteien, welcher darin besteht, daß das Fehlen oder die Falschablage einer Karte durch die sichtbare Unterbrechung der schuppenförmigen Anordnung innerhalb der in Staffellage befindlichen Kartenstapel ohne weiteres angezeigt wird, kommt insofern nicht voll zur Geltung, als die Gleichfarbigkeit der Karten das Erkennen dieser Fehlmeldung erschwert. Ferner ist die Wiedereinordnung entnommener Karten, insbesondere dann, wenn mehrere Karten eines Stapels entnommen sind, sehr schwierig, weil die Fehlmeldung an sich keine Anhaltspunkte für die fehlende Karte in Erscheinung treten läßt.
  • Diese :Mängel beseitigt die vorliegende Erfindung. Sie besteht darin, daß an Stelle von Einzelkarten Kartengruppen Verwendung finden, deren Einzelkarten die seitlichen Ansätze in gleicher Höhe und in an sich bekannter Weise in einer Reihe versetzt nebeneinanderliegende Tabs über die ganze Kartenbreite aufweisen, lind hinter jeder Kartengruppe eine Trennkarte angeordnet ist, die, die Ansätze in gleicher Höhe wie die zugehörigen Einzelkarten tragend, _von diesen verdeckt wird und am oberen Rand mit mit den Beschriftungen der Tabs der Einzelkarten zusammenwirkenden gleichen Beschriftungen versehen ist, und daß ferner Trennkarten und Einzelkarten am oberen Rand Gruppenbezeichnungen sichtbar tragen, die das Einordnen entnommener Karten ohne Benutzung der Beschriftungen ermöglichen.
  • Die Beigabe von Trennkarten zu einer Kartengruppe mit über die Kartenbreite versetzt nebeneinanderliegenden Tabs der Einzelkarten und eine mit letzteren übereinstimmende Beschriftung des oberen Randes der Trennkarte ist bereits bei Steilkarteien bekanntgeworden. Jedoch dienen hier die Trennkarten, die im allgemeinen vor der zugehörigen Kartengruppe angordnet werden, lediglich zu einer Unterteilung der Kartei nach bestimmten Gesichtspunkten - in der Regel alphabetischer Art - und ferner dazu, auf die zugehörigen Kontenkarten hinzuweisen. Ob uh-d wo eine Karte fehlt, läßt sich hierbei mit Hilfe der Trennkarten nicht feststellen, da die Steilanordnung der Karten dies unmöglich machen würde. Trennkarten in dem Sinne wie bei Steilkarteien sind bei Staffelkarteien nicht erforderlich, weil diese an sich durch die Übereinanderanordnung der Kartensichtstreifen bereits hinreichend übersichtlich sind. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs. beispiel des Erfindungsgegenstandes darge. stellt, es zeizt Abb. z die Vorderansicht der Standkart: Abb. 2 einen Ausschnitt der Sichtkartei,:: Abb. 3 die Seitenansicht eines Teils efi4@: in Sicht hängenden Kartenstapels, .. Abb-. q. eine Trennkarte.
  • Mit a sind die Kartenstapel bezeichnet, die laut Abb.. r auf Kartenhöhe zusammengeschoben, eine Standkartei bilden und auch so im Karteikasten stehen. Diese Kartenstapel bilden dagegen in Arbeitsstellung eine Sichtkartei, wenn sie nach Abb. 2 und "3 auf Stützpunktpaare, z. B. Stifte e, f, die auf einer Hinterlage d befestigt sind, aufgestellt werden und, freigegeben, infolge der Schwerkraft und infolge der in verschiedener Höhe seitlich angeordneten Vorsprünge b, c der einzelnen Karten oder Kartengruppen in staffelartige Form gleiten. Die tabartigen Vorsprünge am oberen Rand der Karten erhöhen dabei die Sichtbarkeit.
  • Gemäß der Erfindung wird nun hinter jeder Staffel bzw. Kartengruppe a", a2, a3 der Stapel eine in Farbe von den Karteikasten abstechende Trennkarte in mit in gleicher Höhe liegenden seitlichen Vorsprüngen n, o angeordnet, die auf diese Weise in der Staffelanordnung nicht sichtbar ist und erst sichtbar wird, wenn eine der zugehörigen Karteikarten entnommen worden ist, wobei dann an Stelle des Sichtstreifens oder Tabs der Karteikarte ein Stück der andersfarbigen Trennkarte erscheint (s. Abb.2, Stapel I, Staffel 3), welches die gleiche Aufschrift wie die entnommene Karte trägt, so daß eine auffällige und vor allen Dingen namentliche Fehlmeldung erfolgt. Diese Fehlmeldung allein ist aber dann für eine rasche Wiedereinordnung noch nicht geeignet, wenn viele Karten entnommen sind. Für diesen Fall sind die Trennkarten an der linken oberen Ecke mit der zugehörigen Staffelnummer (z. B. r bis 2o) versehen und an dieser Stelle durch entsprechende Ausnehmungen der davorliegenden Karteikarten dauernd sichtbar gemacht, während die zu der Trennkarte gehörigen Karteikarten gleich und außerdem mit der Staffelnummer (z. B. I, II, III .... ) bezeichnet sind. Hierdurch wird erreicht, daß die Lage der entnommenen Karten, ohne ,den Namen suchen zu müssen, eindeutig be-
    _7@immt ist, so daß die Wiedereinordnung sehr
    '.rkch erfolgen kann. Ordnet man noch die
    ,«xnommenen Karten nach Stapelnummern,
    o kann das Able--en --anz automatisch lediz-
    lieh nach den in der linken oberen Ecke vermerkten Nummern der Trennkarte erfolgen.
  • Die Trennkarten sind ferner entsprechend den Tabs der zugehörigen Karten durch senkrechte Striche in Felder ml bis m' unterteilt, die für Notizen dauernder oder vertraulicher Art, welche auf der Karte nicht stehen sollen, benutzt werden. Handelt es sich z. B. um eine Buchhaltungskartei, wo es vorkommt,. daß der Kunde persönlich zur Abrechnung erscheint, dann ist es höchst unangenehm, wenn der Kunde bei gemeinsamer Prüfung des Kontos sieht, welche Kreditziffer er hat. oder sonstige Vermerke über den Geschäftsverkehr mit ihm, z. B. den Vermerk »Schikaneur«. Für solche Vermerke ist die Trennkarte sehr geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Höhenlage angeordneten seitlichen Ansätzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stützen ilnn die Staffellage -gleiten, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle von Einzelkarten Kartengruppen Verwendung finden, deren Einzelkarten die Ansätze (b, c) in gleicher Höhe und in an sich bekannter Weise in einer Reihe versetzt nebeneinanderliegende Tabs über die ganze, Kartenbreite aufweisen, und hinter jeder Kartengruppe eine Trennkarte (m) angeordnet ist, die, die Ansätze (n, a) in gleicher Höhe wie die zugehörigen Einzelkarten tragend, von diesen verdeckt wird und am oberen Rand mit mit den Beschriftungen der Tabs der Einzelkarten zusammenwirkenden gleichen Beschriftungen versehen ist, daß ferner Trennkarten und Einzelkarten am oberen Rand Gruppenbezeichnungen sichtbar tragen, die das Einordnen entnommener Karten ohne Benutzung. der Beschriftungen ermöglichen.
DER89234D 1933-11-18 1933-11-18 Kartei, bei der die Karten mit in verschiedener Hoehenlage angeordneten seitlichen Ansaetzen versehen sind, mittels deren sie beim Aufsetzen auf Stuetzen in die Staffellage gleiten Expired DE632597C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE941122C (de) * 1952-02-05 1956-04-05 Konrad Sanden Steilkartei

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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