DE632557C - Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehaeusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des Drehknebels - Google Patents
Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehaeusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des DrehknebelsInfo
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- DE632557C DE632557C DES108421D DES0108421D DE632557C DE 632557 C DE632557 C DE 632557C DE S108421 D DES108421 D DE S108421D DE S0108421 D DES0108421 D DE S0108421D DE 632557 C DE632557 C DE 632557C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H19/00—Switches operated by an operating part which is rotatable about a longitudinal axis thereof and which is acted upon directly by a solid body external to the switch, e.g. by a hand
- H01H19/02—Details
- H01H19/04—Cases; Covers
- H01H19/06—Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
Landscapes
- Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
- Rotary Switch, Piano Key Switch, And Lever Switch (AREA)
Description
Bei wasserdichten Drehschaltern mit nach außen geführter Schalterachse muß besondere
Sorgfalt aufgewendet werden, um eine sichere Abdichtung an der Durchtrittsstelle der Schalterachse
zu erzielen. Zu diesem Zweck verwendet man häufig öldichtungen. Diese Dichtungen
erfordern verhältnismäßig große Aufnahmeräume und Rinnen für das Öl. Sie können ferner nur in einer ganz bestimmten
Lage an der Wand angebracht werden. Um zu einfacheren Konstruktionen zu gelangen,
hat man ferner die Schalterachse mit einer Stopfbuchsendichtung umgeben. Diese Dichtungen
wirken nicht befriedigend. Zieht man die Stopfbuchsen zu stark an, so erhält man
zwar eine gute Abdichtung, jedoch kann dann die Schalterachse so festgeklemmt sein, daß
es schwierig ist, den Schalter zu bedienen. Außerdem hat ein starker Dichtungsdruck
ao eine schnelle Abnutzung der Dichtungsscheiben
zur Folge. Lockert man die Buchsen, so macht das Drehen der hindurchgeführten Achse keine Schwierigkeiten, jedoch besteht
keine Gewähr für eine ausreichende Abdichtung. Man hat auch vorgeschlagen, zur Abdichtung
der Schalterachse in der Gehäusewand an der Durchtrittsstelle der Schalterachse einen besonderen Raum vorzusehen,
der mit Öl oder Fett gefüllt und durch eine Stopfbuchse abgeschlossen ist. Bei der bekannten
Abdichtung ist die Schalterachse mit Hilfe eines konischen Sitzes in der Stopfbuchse
gelagert und durch eine im Innern des Abdichtungsraumes befindliche Feder
gegen die Stopfbuchse gepreßt. Diese Art der Abdichtung erfordert eine besondere
Form der Schalterachse und des Gehäuses, die die Herstellung des Schalters 'verteuert.
Die Erfindung betrifft eine Anordnung an wasserdichten Drehschaltern, die auf einfache
Weise eine Abdichtung ergibt, welche die Sicherheit der Ölabdichtung bietet, jedoch
einen wesentlich einfacheren Aufbau und kleinere Abmessungen hat und trotzdem die Mängel
der bisher bekannten anderen Abdichtungsarten vermeidet. Erfindungsgemäß bilden
der Drehknebel des Schalters, der mit einem runden Flansch versehen ist, und die
Außenseite des Gehäuses des Schalters an der Durchtrittsstelle der Knebelachse sowie
ein dazwischenliegender Dichtungsring einen die Achse umgebenden Raum zur Aufnahme
von Dichtungsfett. Der zum Anpressen des Dichtungsringes erforderliche Druck wird
durch die zum Befestigen des Knebels an der Achse befindliche Ausgleichsfeder erzeugt.
Eine derartige Abdichtung bietet einen zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen
von Feuchtigkeit, ohne dabei das Drehen der Schalterachse zu erschweren. Dabei braucht ^0
die Bauhöhe des Schalters, insbesondere der Abdichtung, nicht größer zu sein als bei
nicht wasserdichten Gehäusen.
Bei der Abdichtung gemäß der Erfindung ist es nicht erforderlich, das Gehäuse des g5
Schalters mit einem besonderen Raum zur
Aufnahme des Dichtungsmittels zu versehen, wie ihn die bekannten Stopfbuchsenabdichtungen
erfordern. Das Gehäuse kann vielmehr an der Schalterachsendurchtrittsstelle vö
eben sein, da der Dichtungsraum im wei liehen von dem Innern des Dichtungsrin
gebildet ist und das Gehäuse die Au: hat, den Dichtungsraum abzuschließen.
Bei der Abdichtung gemäß der Erfindung ίο ist vorteilhaft an der Innenseite des Gehäuses
an der Durchtrittsstelle der Schalterachse eine Scheibe angeordnet, die durch das Ende
eines zur Mitnahme der Schalterachse eingerichteten Drehbolzens unter der Wirkung
der Ausgleichsfeder gegen die Innenseite des Gehäuses gepreßt wird. Dadurch bilden das
Schaltergehäuse mit der Betätigungsachse einen zusammenhängenden Teil, der als Ganzes
vom Schalter entfernt werden kann. Man hat bereits für wasserdichte Schalter vorgeschlagen,
die den Drehknebel tragende Betätigungsachse derart auszubilden, daß sie mit dem Gehäusedeckel einen zusammenhängenden
Teil bildet. Bei den bekannten Schaltern ist jedoch im Gegensatz zur Erfindung
nicht ein die Schalterachse umgebender, mit Fett angefüllter Raum, sondern eine elastische
Dichtungsscheibe verwendet, die nicht die Sicherheit der Öl- oder Fettabdichtung hat.
Auf der Zeichnung ist die Abdeckung eines nach der Erfindung ausgebildeten wasserdichten
Schalters als Ausführungsbeispiel dargestellt. In einer vorderseitigen Vertiefung
der Abdeckung 1 ist ein Drehknebel 2 untergebracht, der einen runden Flanschgriff hat.
Er sitzt auf einem Bolzen 3, der an der Innenseite der Abdeckung eine unrunde Bohrung
hat, die bei aufgesetzter Abdeckung über das ebenfalls unrunde Ende der Achse des Schaltereinsatzes
greift und beim Drehen des Drehknebels die Schalterachse mitnimmt. Das innenliegende Ende des Bolzens 3 legt sich
gegen eine Abdichtungsscheibe 4, die zweckmäßig aus Isolierstoff, z. B. aus Hartpapier,
besteht. Die Befestigung des Drehknebels 2 an der Achse 3 erfolgt durch die Schraube 5
unter Vermittlung einer Druckfeder 6. Unter dem Knebel ist eine Abdichtungsscheibe 7 angeordnet,
dieebenfalls wie dieAbdichtungsscheibe 4 aus Isolierstoff besteht. Der Knebel, die Ab
deckung und die Abdichtungsscheibe 7 bilden einen Raum, der mit Dichtungsfett gefüllt
ist. Durch die Feder 6 wird der Knebel n die Abdichtungsscheibe 7 und das zur
Miahme der Schalter achse eingerichtete
;:j||§nde des Drehbolzens 3 gegen die Abdichli-fvmgsscheibe
4 gepreßt und dadurch der das Fett enthaltende Raum sicher abgeschlossen. Ein weiterer Vorteil der Abdichtung gemäß
der Erfindung besteht darin, daß der Dichtungsdruck durch ein Konstruktionsmittel erzeugt
ist, das auch bei Schaltern mit nicht abgedichteter Schalterachse verwendet wird,
nämlich durch die zum Befestigen des Drehknebels an der Schalterachse dienende Ausgleichsfeder,
die die bei der Herstellung des Drehknebels und des Gehäuses auftretenden
Toleranzen auszugleichen hat. Infolge der Verwendung von Fett als Dichtungsmittel
braucht der Dichtungsdruck nicht groß zu sein, so daß ein Abnutzen der Dichtungsscheiben
nicht zu befürchten ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehäusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des Drehknebels, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem runden Flansch versehene Drehknebel und die Außenseite des Gehäuses des Schalters an der Durchtrittsstelle der Knebelachse sowie ein dazwischenliegender Dichtungsring einen die Achse umgebenden Raum zur Aufnahme von Dichtungsfett bilden und der zum Anpressen des Dichtungsringes erforderliche Druck durch die zum Befestigen des Knebels an der Achse dienende Ausgleichsfeder erzeugt wird.
- 2. Wasserdichter - Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Gehäuses (1) eine Scheibe (4) angeordnet ist, die durch das Ende eines zur Mitnahme der Schalterachse eingerichteten, als Betätigungsachse des Drehknebels dienenden Bolzens (3) unter der Wirkung der Ausgleichsfeder (6) gegen die Innenseite des Gehäuses (1) gepreßt wird.Hierzu I Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108421D DE632557C (de) | 1933-02-25 | 1933-02-25 | Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehaeusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des Drehknebels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES108421D DE632557C (de) | 1933-02-25 | 1933-02-25 | Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehaeusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des Drehknebels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE632557C true DE632557C (de) | 1936-07-10 |
Family
ID=7528773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES108421D Expired DE632557C (de) | 1933-02-25 | 1933-02-25 | Wasserdichter Drehschalter mit an der Gehaeusedurchtrittsstelle durch eine Fettdichtung abgedichteter Achse des Drehknebels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE632557C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138448B (de) * | 1957-06-07 | 1962-10-25 | Jung Albrecht Fa | Wasserdichter Wippenschalter |
-
1933
- 1933-02-25 DE DES108421D patent/DE632557C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1138448B (de) * | 1957-06-07 | 1962-10-25 | Jung Albrecht Fa | Wasserdichter Wippenschalter |
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