DE632517C - Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern - Google Patents

Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern

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DE632517C
DE632517C DEW90992D DEW0090992D DE632517C DE 632517 C DE632517 C DE 632517C DE W90992 D DEW90992 D DE W90992D DE W0090992 D DEW0090992 D DE W0090992D DE 632517 C DE632517 C DE 632517C
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needles
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DEW90992D
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Wildt and Co Ltd
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    • D04B9/28Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with colour patterns

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
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Description

  • Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenführern Die Erfindung betrifft eine Strickmaschine mit Umlegefadenzuführung, bei welcher die Umlegefäden den Nadeln neben einem oder mehreren Grundfäden zugeführt werden. Es ist bekannt, jeden Umlegefaden den Nadeln durch einen Fadenführer zuzuführen, der beim Umschlingen einer Nadel mit einem Faden zuerst von einer Seite der Nadelreihe oder des Nadelkreises zu der entgegengesetzten Seite hinter der ihm zugeteilten Nadel bewegt, dann seitlich abgebogen und auf die gegenüberliegende Seite zurückgeführt wird.
  • So hat man bei geraden Fadenführern, die im wesentlichen in Richtung der Nadeln angeordnet sind, den Teil des Führers abgebogen, der zwischen den Nadelköpfen vorbeigehen soll, um den Zuführungspunkt quer zu der Vorderseite der Nadel zu bringen. Dieses Abbiegen ist in einigen Fällen durch einen einzigen Beuger gemacht worden; bei der Neigung des Fadenführers ist es aber unmöglich, wenn der Fadenführer zwischen den angehobenen Köpfen benachbarter Nadeln vorbeigeführt werden soll, eine Nadelgröße zu verwenden, welche eine sehr enge Lücke zwischen den benachbarten Nadeln läßt, weshalb eine solche Fadenführerbewegung zur Verarbeitung feiner Garne unbrauchbar ist. Nach einem anderen Vorschlag werden winkelförmige Fadenführer mit waagerecht angeordnetem Steuerungsteil seitlich nacheinander abgebogen, um den senkrechten Teil, der zwischeu den Nadelköpfen hindurchgeht, immer parallel zu den Nadellängen zu halten; nach diesem älteren Vorschlag jedoch ist ein besonderer Beuger für jeden so angetriebenen Fadenführer verwendet worden.
  • Die erstgenannte, ältere bekannte Gattung der Fadenzuführung ist daher für Maschinen, die feine Garne verwenden sollen, ungeeignet, und die letztgenannte Gattung erfordert eine verhältnismäßig komplizierte Beugevorrichtung. Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, unter Benutzung des Vorteils der Einzelbewegung von winkelförmigen Fadenführern, so daß diejenigen Teile, welche zwischen den Nadelköpfen hindurchgehen sollen, immer parallel zu den Nadellängen bleiben. Gemäß der Erfindung werden Umlegefadenführer verwendet, welche nacheinander mittels eines einzigen Beugers abgebogen werden, wobei zwischen dem Beuger und den Fadenführern eine Relativbewegung in einer Richtung stattfindet.
  • In der Zeichnung zeigen Fig. r einen Mittelschnitt durch einen Teil der Umlegefadenzuführungsvorrichtung, Fig. 2 eine Abwicklung der Teile der Umlegefadenführer und Nadeln von der linken Seite der Fig. r gesehen, Fig.3 einen Grundriß des Schloßkastens für die Umlegefadenführer mit einem Teil des abgenommenen Deckels, Fig. 4 den Aufriß des Teiles der Maschine, welcher die Aufnahme- und Abziehvorrichtung in einem vergrößerten Maßstabe zeigt.
  • Die Umlegefadenführer, die jeder Nadel., zugeordnet sind, bestehen aus einem bieg@V' samen Streifen 2o, der in der waagerechl(@1.1j Bahn des Fadenführerkopfes 21 aufgenoh,1y men wird, und rechtwinklig -Zu diesem au s einem herabhängenden Teil 22 mit dem oder den Augen 23. Der Streifen 29 ist um eine Achse biegsam parallel zu der Länge des Teiles 22, d. h. um eine Achse rechtwinklig zu seiner Länge und in der Ebene parallel zu dem Streifen 2o.
  • Der Streifen 20 ist ein wenig gekröpft, so daß er sich federnd gegen beide Wandungen seiner Nut anlegt. Die Fadenführer sind durch Ausstanzen aus Blech, z. B. Federstahl, hergestellt, und der Teil 22 hat eine Vertiefung 24 für den Faden, der zwischen den oberen und unteren Augen 23 hindurchläuft. Jeder Fadepführer hat, wie bekannt, einen Fuß 25, der von einer- Kurvennut 26 in dem Schloßring 27 aufgenommen wird. Die Nut enthält den üblichen Vorschubnocken 28 und Rückzugnocken 29, ` die auf die Füße 25 einwirken (Fig.3), wenn das Schloß in Richtung des Pfeiles umläuft. Zum Abbiegen der Fadenführer dient ein Daumen 3o,- der gegen die äußeren Enden der Führer drückt, welche in seine Bahn gelangen. In Fig.3 sind die Fadenführer abgebogen dargestellt, und der Daumen 30 ist natürlich so gestaltet, daß er jeden Fadenführer abgebogen hält, bis er hinter seine Nadel zu der Umschlingung gezogen ist.
  • Zweckmäßig werden die Nadeln (Fig. i und 2) allmählich gehoben, wenn sie sich dem Punkt nähern, wo sie mit den Umlegefäden bewegt werden sollen, und die Teile sind so eingestellt, daB der Fadenführer sich hinter seine Nadel bewegt, gerade wenn das obere Ende des Nadelhakens nahe bis zu dem und etwas hinter das untere Ende des Kopfes 22 gehoben worden ist. So ist z. B. das NadelschloB so eingestellt, daß, nachdem ein Nadelfuß das Strickschloß durchlaufen hat, er von einer niedrigeren Ebene aufgenommen wird (z. B. in PreBmaschenhöhe), bis eine Stellung erreicht ist gerade bevor die Nadel einen Umlegefaden aufnehmen soll. Die Nadel wird zuerst etwas gesenkt, mittels eines Senkerdreiecks, in eine Stellung, die derjenigen der drei Nadeln 3 i auf der rechten Seite der Fig.2 entspricht. Die Nadeln werden dann nacheinander in abgemessenen Zeiträumen zu den Umlegefadenführern gehoben; so daß, wenn diese auswärts mittels des Schlosses bewegt werden, die Nadel in die Lage der vierten oder fünften Nadel (Fig.2 rechts) steigt, wenn der Fadenführer in der mittleren punktierten Stellung ist (Fig. i). Die entsprechende Nadelhöhe ist gerade unter oder in der Mitte der in Fig. i punktiert gezeichneten Nadelstellung. Wenn der Faden-` führer in die äußerste punktiert gezeichnete Sf'llung gelangt, sind die Nadeln bis zu ihrer .ößten Höhe gehoben, und in dieser Stellung werd der Fadenführer von dem Daumen 3o berührt, um ihn abzubiegen, und dann durch den Daumen 29, um ihn zur Vollendung der umschlingenden Bewegung einwärts zu ziehen.
  • Jeder Umlegefadenführer wird so geführt, daB der herabhängende Teil 22 die Nadelbahn kreuzt, d. h. die Linie, auf welcher die Nadelköpfe liegen, ohne tatsächlich mit einem Nadelkopf in Berührung zu kommen. Infolge dieser Anordnung wird das Abbiegen des Teiles 22 zu den Nadellängen, welches sonst eintreten würde, wenn die untere Spitze des Teiles 22 den Nadelkopf berühren würde, vermieden, und das genaue Abbiegen des Führerkopfes wird nur mittels des Beugers 30 gesichert in folgender Weise: Durch Verwendung der vorbeschriebenen Fadenführer werden Teile 22 (an welchen der Streifen 2o biegsam ist und der Fadenführer mit dem Beuger 3o in gerader Linie mit den Enden der Teile 2o in Berührung kommt) so bewegt, daB sie parallel zu den Längen der Nadeln bleiben. Sie werden also so bewegt, daß der Teil 22 sowohl am ,Anfang als auch am Ende der Abbiegung in radialer Ebene zu der Achse der Maschine liegt, im Falle einer Rundstrickmaschine. So kann der Fadenführer leicht durch eine äußerst enge Lücke, zwischen benachbarten Nadeln hindurchgehen, d. h. durch eine' Lücke, welche nur ein wenig größer ist als die Dicke des Teiles 22. Infolgedessen ist die Erfindung äußerst brauchbar für die Strickmaschinen, die feine Garne verarbeiten. Bei einer Flachstrickmaschine ist die Bewegung des Teiles 22 außerhalb einer Ebene so gering, daß sie vernachlässigt werden kann, weil nur das untere Ende des Teiles 22 zwischen den Nadelköpfen hindurchgeht, und dieser Teil ist nach unten etwas verjüngt.
  • Die Einrichtung, durch welche abgemessene Längen von Umlegefäden von den Spulen abgezogen werden, um den Fadenführern für jedes Umschlingen zugeführt zu werden, besteht aus dem Abzugsnocken 3q.. Dieser Nocken 3q. zusammen mit dem Beuger 3o ist zu den Fadenführern um die Achse der Maschine beweglich, ist an den Schloßkasten 27 befestigt und läuft finit ihm um. Ein zweiter Fadenabzieher 3 5 ist auch an dem SchloBkasten 27 befestigt, um von den aufeinanderfolgenden Fadenführern Fadenlängen abzuziehen, die für die Maschenbildung erforderlich sind, wenn die Nadeln von den Strickdreiecken bewegt werden. Jede Nadel bildet ihre Masche etwa gegenüber dem Punkt 36. Bei Maschinen zum Stricken von Strümpfen und Socken fällt der Punkt 36 etwa mit dem Punkt zusammen, wo die Nadeln zuerst von dem Dreieck zum Strikken des Längen angetrieben werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit winkelförmigen Umlegefadenführern, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlegefadenführer (2o, 21) zur Ausführung ihrer Umschlingungsbewegungen von einem einzigen Beuger nacheinander abgebogen werden.
  2. 2. Strickmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Fadenführer (20, 22) mit den Füßen (25) in einer Kurvennut (26) geführt wird, welche die Fadenführer durch Zusammenwirken des Rückzugnockens (29) mit dem Beuger (30) die Nadelbahn kreuzen läßt, ohne einen Nadelkopf zu berühren (Fig.2).
DEW90992D 1930-08-28 1931-08-28 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern Expired DE632517C (de)

Applications Claiming Priority (2)

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GB25769/30A GB364108A (en) 1930-08-28 1930-08-28 Improvements in or relating to knitting machines
GB25292/31A GB364039A (en) 1930-08-28 1930-08-28 Improvements in or relating to knitting machines

Publications (1)

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DE632517C true DE632517C (de) 1936-07-09

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DEW86837D Expired DE615654C (de) 1930-08-28 1931-08-28 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern
DEW90992D Expired DE632517C (de) 1930-08-28 1931-08-28 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern

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DEW86837D Expired DE615654C (de) 1930-08-28 1931-08-28 Strickmaschine, insbesondere Rundstrickmaschine, mit Umlegefadenfuehrern

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US (1) US2034869A (de)
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GB364108A (en) 1931-12-28
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