DE63239C - Einrichtung zum Verzehren der von geöffneten Abortgruben ausgehenden Gase durch Feuer - Google Patents

Einrichtung zum Verzehren der von geöffneten Abortgruben ausgehenden Gase durch Feuer

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DE63239C
DE63239C DENDAT63239D DE63239DA DE63239C DE 63239 C DE63239 C DE 63239C DE NDAT63239 D DENDAT63239 D DE NDAT63239D DE 63239D A DE63239D A DE 63239DA DE 63239 C DE63239 C DE 63239C
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lavatory
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DENDAT63239D
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A. v. KlETER in Weifser Hirsch bei Dresden
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E03—WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03F—SEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00—Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Das Verfahren besteht darin, dafs über der behufs Räumung geöffneten Grube eine zusammenlegbare und leicht aufstellbare zeltartige Abdeckung aufgestellt wird, in welcher am zweckmäfsigsten ein Ofen oder eine andere Heizquelle so aufgehängt ist, dafs die aus der Grube aufsteigenden Gase, um entweichen zu können, die Heizquelle durchstreichen müssen und somit verbrannt werden, demzufolge eine Verbreitung derselben aufserhalb der Grube vollständig ausgeschlossen ist. Statt der zeltartigen Abdeckung kann aber auch ein mit seiner weiten Oeffnung nach unten gerichteter Trichter, der ein Kohlenbecken oder eine Spirituslampe mit Schornstein trägt, mit gleich gutem Erfolg zur Anwendung kommen,
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt den Verbrennungsapparat im Längenschnitt.
Ueber der geöffneten Grube g wird ein zusammenlegbares Gestell h aufgestellt, über welches ein aus dichtem Gewebe oder sonst geeignetem Material bestehender Ueberzug i zeltartig gezogen ist, der an der die Zeltstangen verbindenden Schelle k oder an den Zeltstangen h selbst befestigt sein kann. " Der Ueberzug i erhält an einer Seite (Fig. 2) am unteren Ende einen Ausschnitt, welcher genügt, um den an das Saugrohr / angeschlossenen Schlauch m. hindurchzuführen, bildet aber sonst, bis auf die von der Zeltstangenschelle k freigelassene Oeffnung, einen vollständig dichten Abschlufs der geöffneten Grube. In die. Oeffnung der Schelle k wird ein kleiner, mit Holzkohlen etc. leicht heizbarer Ofen η eingehängt, welcher mit einem Auffangschirm ο versehen ist, der durch Asbest- etc. Reifen von dem Ueberzug i getrennt gehalten werden kann. Der Ofen η ist in seinem unteren Theil mit Durchbrechungen, versehen, durch welche die Grubengase, da sie infolge des dichten Abschlusses des Abfallrohres und der Grube nicht anders entweichen können, unter den Ofenrost und durch diesen in das im Ofen angezündete Feuer gelangen, um hier verbrannt zu werden, wodurch also eine Verbreitung der Gase nach aufsen vollständig ausgeschlossen wird.
Statt des Ofens kann aber auch eine Spiritusetc. Lampe von beliebiger Construction in die Zeltstangenschelle k eingehängt werden.
Bei der in Fig. 3 eingehängten, mit Auffang-schirm o1 versehenen Spirituslampe n1 werden beispielsweise die aufsteigenden Grubengase sowohl von unten, als auch von der Seite durch eine im Brennstoffbehälter angeordnete Centralöffnung und durch in dem den Brennstoffbehälter mit dem Abzugsrohr verbindenden Theil vorgesehene Durchbrechungen der kräftig brennenden Flamme behufs vollständiger Verbrennung zugeführt.
Ausgeschlossen ist auch nicht, das Zelt ohne Ofen oder Lampe zum Abschlufs der Grube über derselben aufzustellen, nur mufs dasselbe dann selbstverständlich bis auf die für die Zuführung des Saugrohrschlauches m erforderliche Oeffnung vollständig geschlossen sein.
Endlich kann der Abschlufs der Grube bezw. die Verhinderung der Verbreitung von Grubengasen nach aufserhalb der Grube in der aus Fig. 4 ersichtlichen Weise bewirkt werden.
Hier ist ein mit seinem weiten Theil nach unten gekehrter Trichter ρ unter Fortlassung des Zeltes direct auf die geöffnete Grube ge-
setzt; in den oberen engen Theil des Trichters ρ wird eine geeignete Lampe q oder ein Kohlenbecken etc. eingesetzt, hierauf über' der Lampe ein Schornstein r auf das Trichterende aufgesetzt oder umklappbar befestigt. Durch die von der brennenden Flamme entwickelte Hitze wird sowohl der Trichter p, als auch der Schornstein r stark erwärmt, infolge dessen. die aufsteigenden Grubengase alle durch den Trichter ρ gesaugt und von der Lampe q ohne die geringste Geruchverbreitung verbrannt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zum Verzehren der von geöffneten Abortgruben ausgehenden Gase durch Feuer, dadurch gekennzeichnet, dafs über der Grube ein Zelt oder Trichter aufgestellt und in demselben ein Ofen, eine Lampe oder dergleichen aufgehängt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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