DE631969C - Schnappschloss fuer Kraftwagentueren - Google Patents

Schnappschloss fuer Kraftwagentueren

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DE631969C
DE631969C DET42723D DET0042723D DE631969C DE 631969 C DE631969 C DE 631969C DE T42723 D DET42723 D DE T42723D DE T0042723 D DET0042723 D DE T0042723D DE 631969 C DE631969 C DE 631969C
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DE
Germany
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door
lock
outside
snap lock
trap
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Expired
Application number
DET42723D
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English (en)
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Ternstedt Manufacturing Co
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Ternstedt Manufacturing Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/22Rectilinearly moving bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Schnappschloß^ für Kraftwagentüren, dessen Schnappriegel sowohl von der Innen- wie von der Außenseite der Tür gegen Bewegung durch den Außengriff gesichert werden kann.
Gemäß der Erfindung ist nun die von der Innenseite der Tür aus einzuschaltende Sicherung derart ausgebildet, daß sie durch beim Schließen der Tür sich verschiebende Schloßteile, z. B. durch die Falle, in die Entsicherungsstellung geführt wird. Hierdurch wird verhütet, daß der Fahrer, der den Wagen verläßt und dabei etwa den Sicherheitsschlüssel für die Tür im Wagen zurückläßt, sich selbst aussperrt.
Gemäß der Erfindung kann dafür gesorgt sein, daß die eingestellte Sicherung durch von der Außenseite der Tür zu verstellende Schloßteile, z.B. durch Drücker und Drückernuß, außer Bereich der beim Schließen der Tür bewegten Glieder geschoben wird, so daß die Zurückführung in die Entsperrungsstellung verhindert wird. Wenn der Fahrer also beim Verlassen des Wagens sich überzeugt hat, daß er den Sicherheitsschlüssel mitgenommen hat, so kann er die Sicherung vom Wageninnern in Tätigkeit setzen, dann die Tür mit niedergedrücktem Außendrücker schließen und sie dadurch sperren, ohne daß er genötigt ist, das Schloß erst von außen mittels des Schlüssels- zu sperren.
Die Entkupplungseinrichtung, die beim üblichen Schließen (Zuwerfen) der Tür die Entsperrung herbeiführt, verwendet zweckmäßig einen an sich bekannten, zwischen Drückernuß und einer Fallennase angeordneten Schwenkhebel, durch den die Falle nach Belieben von der Nuß abgekuppelt werden kann. Dieser Hebel wird so ausgebildet, daß er in der verschwenkten Sicherungslage mit einem verschwenkbaren Ende in der Bahn einer besonderen Nockenfläche der Falle liegt, die ihn beim normalen Zurückschieben der Falle in die Entsicherungsstellung zurückführt.
Die Erfindung ist durch die Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar ist das Schloß in Fig. i, 2, 2a und 3 im Aufriß wiedergegeben. Es zeigt
Fig. ι die normale Stellung, in der der nicht dargestellte äußere Griff mit der Falle gekuppelt ist,
Fig. 2 die Lage der Teile nach Einschalten der Sicherung.
6Sl
Fig. 2a läßt erkennen, wie durch Niederdrücken des^Pruckers'ieine Entsicherung beim Schließen der Tür verhütet wird. *
Fig. 3 zeigt," wie" b'eiiri normalen Schließen4 die von innen herbeigeführte Sicherung wie-,· der in die Entsicherungsstellung gebraclit; wird. . '"-*
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch das an sich bekannte Spindelschloß im äußeren Türgriff.
Fig. S zeigt einen Schnitt nach Linie A-B in Fig. 4,
Fig. 6 einen vereinfachten Aufriß des Schlosses unter Weglassung von Teilen, Fig. 7 einen Schnitt nach Linie C-D in - Fig. 6.
Fig. 8 zeigt in kleinerer Darstellung die Verbindung des Schlosses mit der Tür.
Fig. 9 ist ein Teilschnitt nach Linie E-F in Fig. i.
In üblicher Weise besteht das Schloß aus einer Grundplatte ι mit Stirnwand 2 und Falle 3, die mittels eines Schlitzes 4 auf einem Stift 5 sowie eines Ausschnittes 6 im Schloßblech geführt wird. An der Falle 3 ist z. B. durch eine Klammer/' eine Spiralfeder/ befestigt, deren freies Ende sich gegen das Ende "eines Hebels 9 stützt, der an der Grundplatte bei 8 gelagert ist und sich mit seinem anderen Ende gegen die Drückernuß ro setzt.
Ein Hebel 11, der auf einem Zapfen 12 drehbar ist, kann aus der in Fig. 1 dargestellten Normalstellung in die Stellung nach Fig. 2 und 2a entweder mittels einer an der Türinnenseite angebrachten, bis über die" untere Beschlagleiste des Fensters emporragenden Stange 14 oder mit Hilfe des Querriegels 15 des in üblicher Weise im Türgriffschacht untergebrachten Zylinderschlosses 16 unter Vermittlung der Spindelschloßwelle 17 und des ; daran angebrachten Exzenterstiftes bewegt werden. Das Schloß ist so ausgebildet, daß die Spindel mittels eines Sicherheitsschliissels 28, der auf die Zuhaltungen im Zylinder 18 einwirkt, nach der einen oder anderen Richtung je um etwa 900 gedreht werden kann. Eine kleine Schraubenfeder 49 (Fig. S) führt nach der Drehung den Schlüssel und den Querriegel in die Normalstellung zurück, so daß der Schlüssel herausgezogen werden kann. In der neutralen Stellung läßt der Querriegel die Verschwenkung des Hebels 11 durch die Stoßstange 14 in die Stellung nach Fig. 2 ohne weiteres zu.
An dem an der Nuß 10 anliegenden unteren Arm des Hebels 9 ist bei 20 ein zweiarmiger Hebel 19 gelagert (s. insbesondere Fig. 6), der sich mit dem einen Ende gegen die mit der Drückernuß zusammenwirkende aufgebogene Kante 21 des Hebels 9 legt und am anderen Ende eine abgebogene Nase 22 aufweist, die in einen Schlitz 23 des Hebels 11 eingreift.
Bei seiner Verschwenkung um den Zapfen 12 £,.führt sich der Hebel 11 auf einem mit Abdeckplatte versehenen Stift 24, den er mittels "■REQies Bogenschlitzes 25 umgreift. Durch eine
fschraubenfeder 26 zwischen Grundplatte 1 und ebel 11 (s. Fig. 9) wird herbeigeführt, daß sich der Hebel nach Art eines Kippgesperres stets aus einer Endlage in die andere bewegt, niemals aber in einer Zwischenstellung bleibt. Wenn bei der normalen Stellung des Hebels 19 (entsprechend Fig. 1 und 6) der Türgriff niedergedrückt wird, so schiebt die Nuß unter Verschwenkung des Hebels 9 den Hebel 19 zurück, dessen freies Ende auf eine Nase 27 der Falle trifft und diese zurückschiebt. Wird dagegen durch Niederdrücken der Stange 14 oder durch Betätigung des Zylinderschlosses der Hebel 11 in die Lage nach Fig. 2 und 2a verschwenkt, so verschwenkt er auch den Teil 22 nach unten, so daß er jetzt bei erneuter Handhabung des Drückers die Nase 27 nicht mehr trifft. Damit ist die Tür gesperrt.
Die Zurückführung des Hebels 11 und damit des Hebels 19 in die Entsicherungsstellung kann nach Belieben durch Ziehen an der Stange 14 oder durch Einwirkung auf das Sicherheitsschloß mittels des Querriegels 15 herbeigeführt werden.
Eine Zurückführung der beiden Hebel 11 und 19 aus der Lage nach Fig. 2 in die nach Fig. ι wird aber auch dann herbeigeführt, wenn die Tür in der üblichen Weise zugeworfen wird. Die Falle 3 ist für diese Zurückführung mit einem nockenartigen Vorsprung 29 ausgerüstet, dem eine Nase 30 am in der Sicherungsstellung befindlichen Hebel 19 gegenüberliegt (Fig. 2). Wird die Falle beim Zuwerfen der Tür zurückgeschoben, so trifft >°° die schräge Fläche des Vorsprunges 29 auf die Nase 30 und zwingt das freie Ende des Hebels 19 emporzugehen und auch den Hebel 11 mitzunehmen.
Wenn der Fahrer jedoch, nachdem die Tür geöffnet worden ist, durch Niederdrücken der Stange 14 die Hebeln und 19 in die Sicherungsstellung bringt, so kann er auch beim Schließen der Tür die soeben geschilderte Rückführung in die Entsicherungsstellung verhüten. Das geschieht zweckmäßig dadurch, daß er die Tür nicht zuwirft, sondern erst zumacht, während er den Griff niedergedrückt hält. Durch Niederdrücken des Griffes und Verschwenken der Drückernuß werden dann gemäß Fig. 2a die Hebel 9 und 19 so verschoben, daß die Nase 30 am Hebel 19 nicht mehr von dem Ansatz 29 getroffen werden kann, auch wenn die Falle 3 ganz nach hinten geschoben ist (diese Stellung zeigt Fig. 2a). Wenn man nunmehr die Tür schließt und den äußeren Griff wieder losläßt, so gelangen die
Teile wieder in die Stellung gemäß Fig. 2, und die Tür ist gesperrt, gerade so, als wenn sie von außen her durch Drehen des Sicherheitsschlosses in üblicher Weise gesperrt worden wäre.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Schnappschloß für Kraftwagentüren, dessen Schnappriegel sowohl von der Innen- wie von der Außenseite der Tür gegen Bewegung durch den Außengrifr gesichert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Innenseite der Tür aus einzuschaltende Sicherung derart ausgebildet ist, daß sie durch beim Schließen der Tür sich verschiebende Schloßteile, ζ. B. durch die Falle (3), in die Entsicherungsstellung zurückgeführt wird.
    ao 2. Schnappschloß nach Anspruch 1,
    bei dem die Sicherung von innen die Drückernuß des Außengriffes aus ihrer Verbindung mit der Falle löst, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkupplungseinrichtung in einem an sich bekannten, zwischen der Drückernuß (10) und der Nase (27) der Falle (3) angeordneten, mit einem von außerhalb des Schlosses zu beeinflussenden Zwischenhebel (11) gekuppelten Schwenkhebel (19) besteht, der in der verschwenkten Sicherungslage außerhalb des Bereiches der Nase (27) steht und dabei mit seinem verschwenkbaren Ende (30) in der Bahn einer Nockenfläche (29) der Falle liegt, welche ihn beim Zurückschieben der Falle (3) in die Entsicherungsstellung zurückführt.
    3. Schnappschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nach Art eines Kippgesperres in zwei Grenzlagen verschwenkbare Zwischenhebel (11) sowohl von der Innenseite der Tür, z.B. durch eine Stoßstange (14), und von der Außenseite, z. B. durch einen Querriegel (15), in die eine oder andere Grenzlage verschwenkbar ist.
    4. Schnappschloß nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Ausrücken der Sicherungseinrichtung an der Türinnenseite befindliche Stoßstange (14) bis über den Türbeschlag hinausragt, so daß sie auch von außen sichtbar ist.
    5. Schnappschloß nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die eingestellte Sieherung, z.B. der Schwenkhebel (19), durch von der Außenseite der Tür zu verstellende Schloßteile, ζ. Β. Drücker und Drückernuß, außer Bereich der beim Schließen der Tür bewegten Glieder (3) geschoben wird, so daß eine Zurückführung in die Entsperrungsstellung verhindert wird.
    6. Schnappschloß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenhebel (11) mit gabelartigen Enden den Schaft des Außengriffes umgreift, in welchem eine mittels eines Zylinderschlosses (18) drehbare Welle (17) mit einem Querriegel (15) gelagert ist, der beim Schließen des Schlosses auf den Zwischenhebel (11) einwirkt.
    7. Schnappschloß nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinderschloßwelle (17) unter Wirkung einer Feder (49) steht, die sie nach jeder den Querriegel verschiebenden Verstellung selbsttätig in die Normallage zurückbewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET42723D 1932-10-21 1933-07-04 Schnappschloss fuer Kraftwagentueren Expired DE631969C (de)

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ID=22047602

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