DE2051979C2 - Rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß - Google Patents

Rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß

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DE2051979C2
DE2051979C2 DE19702051979 DE2051979A DE2051979C2 DE 2051979 C2 DE2051979 C2 DE 2051979C2 DE 19702051979 DE19702051979 DE 19702051979 DE 2051979 A DE2051979 A DE 2051979A DE 2051979 C2 DE2051979 C2 DE 2051979C2
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Felix Fiand 5450 Neuwied De GmbH
Stahl-Schanz & Co Kg 6052 Muehlheim De GmbH
Tuerenwerke Riexinger & Co Kg 7129 Brackenheim De GmbH
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Felix Fiand 5450 Neuwied De GmbH
Stahl-Schanz & Co Kg 6052 Muehlheim De GmbH
Tuerenwerke Riexinger & Co Kg 7129 Brackenheim De GmbH
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/04Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings
    • E05B63/042Locks or fastenings with special structural characteristics for alternative use on the right-hand or left-hand side of wings constructed symmetrically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Das nicht vorveröffentlichte ältere Patent 20 43 937 betrifft ein durch Umwenden der Tür für rechts- oder !■nksöffnende Türen verwendbares Einsteckschloß, in dessen horizontaler Mittelebene eine mittels einer Drückernuß zu betätigende Falle sowie ein letztere oben und unten gabelartig umgreifender Schubriegel angeordnet ist, der durch ein an seinem mit Schließbakken versehenen Schaft angreifendes, symmetrisch ausgebildetes und mit zwei beidseitig der .Mittelebene gelegenen Schließlöchern versehenes Schließwerk zu betätigen ist.
Dabei ist vorgesehen, daß der Schubriegelschaft schmal gehalten ist und sich in der horizontalen Mittelebene zwischen den beiden in deren unmittelbarer Nähe gelegenen SchlielTöchern hindurch erstreckt und daß für die Betätigung der Falle zwei in jeweils größerem Abstand von der horizontalen Mittelebene symmetrisch angeordnete Drückernüsse vorgesehen sind, die über entsprechend weit ausladende, am Schubriegel vorbeigeführte, zweiarmige Schwenkhebel mit der Falle antriebsmäßig gekuppelt sind.
Nach dem Ausführungsbeispiel des älteren Patentes sind die zweiarmigen Schwenkhebel dadurch antriebs-
j5 mäßig mit der Falle gekuppelt, daß sie mit je einem Langloch in übereinanderliegenden Ebenen einen mit der Falle vernieteten Bolzen umgreifen, weshalb die Schwenkhebel entsprechend unterschiedlich gekröpft sein müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Einsteckschloß der vorausgesetzten Gattung die Kupplung zwischen den Schwenkhebeln und der Falle derart auszubilden, daß die Falle und die beiden Schwenkhebel in einer Ebene angeordnet werden können.
Diese Aufgabe wird durch den kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 gelöst.
Zum vorveröffentlichten Stand der Technik sind die DE-PS 8 02 225 und die CH-PS 4 73 298 zu nennen.
Aus der DE-PS 8 02 225 ist ein durch Umwenden
Vi rechts und links verwendbares Einsteckschloß bekannt, bei dem zum Betätigen der Falle eine in der horizontalen Mittelebene des Schlosses liegende Drückernuß vorgesehen ist, wohingegen zwei zur Betätigung des Schubriegel-Schließwerks vorhandene Schließlöcher sich in verhältnismäßig großem Abstand von der Schloßmittelebene befinden und dementsprechend auch einen verhältnismäßig breit ausgebildeten Schubriegelschaftteil erfordern, der nahezu die gesamte Höhe des Schloßkasteiis überdeckt. Für die Bauhöhe solcher Ein-
bö Steckschlösser ist jeweils der zwischen der Drückernuß und dem Schließloch bestehende Abstand wesentlich, der hierzulande genormt ist. Die entsprechenden Außenbeschläge, wie z. B. Langschilde, sind mit in entsprechendem Abstand angeordneten Durchstecköffnungen versehen. Wegen der mittigen Anordnung der Drückernuß muß das vorbekannte Einsteckschloß eine Bauhöhe besitzen, die mindestens das Doppelte des vorerwähnten Abstandes beträgt, mithin beträchtlich ist.
Bei einem Fallenriegelschloß nach der CH-PS 4 73 298 ist es bekannt, daß der Fallenriegelschaft schmai gehalten ist und sich in der horizontalen Mittelebene zwischen den beiden in deren unmittelbarer Nähe gelegenen Schließlöchern hindurcherstreckt und daß für die Betätigung des Fallenriegels zwei in jeweils größerem Abstand von der horizontalen Mittelebene symmetrisch angeordnete Drückernüsse vorgesehen sind, deren Betätigungsnocken mit einem gemeinsamen, senkrecht zur horizontalen Mittelebene verschiebbaren Betätigungsschiebersystem zusammenarbeiten, wobei zwischen dem Betätigungsschiebersystem und dem Fallenriegel eine Kulissenverbindung vorgesehen ist, deren Kulisse derart gestaltet ist, daß die Betätigungsrichtung der Riegelfalle unabhängig von der Verschiebungsrichtung Betätigungsschiebersystems gegenüber der horizontalen Mittelebene ist. Durch die Doppelanordnung der Drückernüsse und deren Zuordnung zu den Schließlöchern kann die Schloßbauhöhe im Gegensatz zum Einsteckschloß nach der DE-PS 8 02 225 geringer gehalten werden, da die jeweils wirksame bzw. zusammengehörende Drückernuß und das Schließloch jeweils auf verschiedenen Seiten der horizontalen Schloßmittelebene liegen, so daß die Gesamthöhe grundsätzlich kleiner als das Doppelte des oben erwähnten genormten Abstandes zwischen Drückernuß und zugehörigem Schließloch gewählt werden kann.
Das neue Einsteckschloß hat gegenüber dem Einsteckschloß nach der CH-PS 4 73 298 den zusätzlichen Vorteil, daß Verspannungen zwischen dem geschlossenen Türblatt und dem Türrahmen sich nicht mehr beim Sperren mittels des Schlüssels bemerkbar machen und das zum Sperren notwendige Drehmoment am Schlüssel erhöhen. Während nämlich bei dem bekannten Einsteckschloß nach der CH-PS 4 73 298 das Sperren durch ein weiteres Vorschieben der Falle geschieht, und zwar gegen erhöhten Widerstand, wenn die Falle zwischen Türblatt und Türrahmen verspannt ist, kann bei dem neuen Einsteckschloß die Verspannung von der Falle aufgenommen werden, so daß der Schubriegel ohne wesentlichen Widerstand vom Schlüssel aus vorgeschoben werden kann.
Die beanspruchte Lösung ergibt auch Vorteile bezüglich des Raumbedarfs der Eingerichteteile und bezüglich der einfach geformten Schwcnkhchciausbildung.
Die Ausbildung nach dem kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 ist im Rahmen des Patents auch anwendbar auf ein rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß, bei dem wie aus der DE-PS 2 79 414 bekannt — ein zentraler Schubriegel von der Falle umgriffen wird.
Eine Weiterbildung der Erfindung ergibt sich aus dem Patentanspruch 2.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 ein erfindungsgemäßes Einsteckschloß bei abgenommenem Gehäusedeckel;
Fig. 2 eine Frontansicht des in F i g. 1 dargestellten Einsteckschlosses;
Fig.3a bis 3f Einzelteile des in Fig, I dargestellten Einsteckschlosses.
Bei der in F i g. 1 dargestellten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Einsteckschlosses sind in einem Schloßgehäuse 300 zwei Drückernüsse 302, 304 untergebracht. Der Drückernuß 302 ist ein Schließloch 303 zugeordnet und der Drückernuß 304 ist ein Schließloch 305 zugeordnet. Jede Crückernuß 302,304 ist mit einem Betätigungsnocken 308,306 versehen. Für jeden Bctiitigungsnocken 308, 306 ist ein gehäusefester Anschlag 311,313 vorgesehen. Jeder Betätigungsnocken 308,506 wird gegen den ihm zugeordneten Anschlag 311, 313 durch eine Feder 328, 329 gedruckt, die am Schloßgehäuse 300 befestigt ist. Die Betätigungsnocken 308,306 stehen jeder mit dem einen Ende eines zweiarmigen Schwenkhebels 310,312 in Verbindung.
Die beiden Schwenkhebel 310,312 sind in den F i g. 3a und 3b separat dargestellt. Jeder Schwenkhebel 310,312 ist mit einer Bohrung 315, 317 versehen, durch die sich ein gehäusefester Schwenkstift 307, 309 erstreckt. Das fallenseitige Ende 319, 321 jedes Schwenkhebels 310, 312 greift in eine Eingriffsrandausnehmung 331,333 der Falle 330.
Die Falle 330 ist in Fig.3c separat dargestellt. Sie weist neben den Eingriffsrandausnehmungen 331, 333 noch einen einseitig offenen Führangsschlitz 336 auf, durch den sich ein gehäusefester Führungsbolzen 339 erstreck·. Die Falle 330 wird durch eine am Schloßgehäuse 300 befestigte Feder 338 na;.' links, also aus dem Schloßgehäuse heraus, gedrückt, wem beispielsweise die Drückernuß 302 in Öffnungsrichtung, also nach rechts, gedreht wird, so drückt der Betätigungsnocken 308 entgegen der Wirkung der Feder 328 gegen das obere Ende des Schwenkhebels 310. Dadurch wird der Schwenkhebel 310 um den gehäusefesten Schwenkstift 307 im Gegenuhrzeigersinn geschwenkt. Das fallenseitige Ende 319 des Schwenkhebels 310, welches in der Eingriffsrandausnehmung 331 der Faüe 330 sitzt, drückt die Falle 330 entgegen der Kraft der Feder 338 nach rechts, also in das Schloßgehäuse 300 hinein. Der gleiche Effekt wird beim Drehen der Drückernuß 304 erzielt.
In Fig. 1 liegen die Falle 330 und die beiden Schwenkhebel 310,312 in einer Ebene. Über diesen drei Teilen ist der Schubriegel 348 angeordnet.
Der Schubriegel 348 ist separat in F i g. 3f dargestellt. Es handelt sich hierbei um einen gabelartig ausgebildeten Schubriegel. Die beiden Gabelschenkel 342,344. die an ihrem vorderen Ende als Riegelverdickungen ausgebildet sind, umgreifen den entsprechend verdickten Teil der Falle 330 gabelartig. Dies kann man am besten in F i g. 2 erkennen. Der Schubriegel 348 ist ferner mit einem länglichen geraden Schlitz 347 versehen, durch den sich der gehäusefeste Führungsbolzen 339 erstreckt.
V/eiterhin ist der Schubriegel 348 mit einem U-törmigen Führurigsschlitz 349 versehen. Die beiden U-Schenkel des U-förmigen Führungsschützes 349 sind mit den Bezugszahlen 345,346 bezeichnet. Der Schubriegel 348 ist weiterhin mit einem Schubriegelschaft 341 versehen.
welcher an seinen den Schließlöchern 303, 305 zugewandten Seitenkamen Eingriffsausnehmungen 351,350 und entsprechende Srhließbacken 351a, 350a für den Sch';e3bart aufweist. Wenn beispielsweise ein Schlüssel (in Fig. 1 von hinten) in das Schließloch 303 eingeführt und so gedreht \v!id. daß sich der Schließbart im Gegenuhrzeigersinn dreht, so greift der Schließbart in die ΕΊιΊ-griffsausnehmung 350 des Schubriegelschaftes 341 und schiebt den Schubriegel 348 nach links, also aus dein Schloßgehöuse hinaus.
b0 Um den Schubriegel 348 in seinen Endstellungen arretieren zu können, sind über dem Schubriege' 348 zwei Scherenschablonen 383,391 angeordnet.
Die beiden, Scherenschablonen 383,391 sind separat in den F i g. 3d und 3e dargestellt. Die Scherenschablone
b5 383 ist .mit einer Bohrung 385 versehen, durch sie sich ein gehäusefester Schwenkstift 382 erstreckt, um den die Scherenschablonc 383 schwenkbar ist. Ferner weist die Schcrcnsehablonc 383 einen Verbindungsstift 387
auf. Weiterhin ist die Scherenschablone 383 mit einem Führungsstift 389 versehen, der sich in Fig. 3d in die Zeichenebene hinein erstreckt. Der Führungsstift 389 wird indem U-förmigen Führungsschliiz 349 des .Schubriegels 348 geführt. An der oberen Kante der Sehe- r, renschablone 383 ist ein aus der Zeichenebene heraustretender Anschlag 386 vorgesehen.
Die Scherenschablone 391 weist eine Bohrung 397 auf. durch die sich ein gehäusefester Schwenkstift 392 frstreckt. um den die Scherenschablone 391 schwenkbar ist. Weiterhin weist die Scherenschablone 391 ein Loch 395 auf, durch das sich der Verbindungsstift 387 der Scherenschablone 383 erstreckt. Der Durchmesser des Loches 395 ist so gewählt, daß der Verbindungsstift 387 in dem Loch 395 nach oben und unten Spiel hat. Die π Scherenschablone 391 ist weiterhin mit einem Anschlag 393 versehen. Außerdem weist die Scherenschablone 391 einen Schlitz 3% zur Aufnahme einer Feder 399 auf. welche sich an dem Anschlag 386 der Scherenschablone 383 abstützt.
Die beiden Scherenschablonen 383, 391 wirken scherenartig zusammen, wobei die Sehcrenschablone 391 über der Scherenschablone 383 liegt. Die P'eder 399 sucht die beiden Scherenschablonen 383, 391 auseinander zu drücken. Die Spreizbewegung der beiden Seherenschablonen 383, 391 ist jedoch durch den in dem Loch 395 der Scherenschablone 391 sitzenden Verbindungsstift 387 der Scherenschablone 383 begrenzt. Die den beiden Schließlöchern 303, 305 zugewandten Seitenkanten 394, 384 „'er beiden Scherenschablonen 391, jo 383 sind so geformt, daß ein in eines der Schließlöcher 303, 305 eingeführter Schlüssel die betreffende Scherenschablone auf ihrer Seitenkante 394, 384 gegen die Symmetrieebene des Schubriegels 348 hin zu drücken sucht. Wird beispielsweise ein Schlüssel in das Schließloch 303 eingeführt und so gedreht, daß sich der Schließbart nii Gcgcnuhrzeigersinn dreht, so drückt der Schließbart von unten gegen die Seitenkante 394 der Scherenschablone 391 und schwenkt diese um den Schwenkstift 392 im Uhrzeigersinn. Diese Schwenkbewegung wird von dem Loch 395 der Scherenschablone 391 auf den Verbindungsstift 387 der Scherenschablone 383 übertragen, so daß die Scherenschablone 383 im Gegenuhrzeigersinn um den Schwenkstift 382 geschwenkt wird. Dadurch wird der Führungsstift 389 an der Scherenschablone 383 aus dem oberen Ende des U-Schenkels 346 des U-förmigen Führungsschlitzes 349 in dem Schubriegel 348 nach unten in den horizontalen Verbindungsschlitzteil des Führungsschlitzes 349 hinein geführt.
Nachdem der Scnubriegel 348 in seine linke Endstellung verschoben worden ist und der Schließbart nicht mehr an der Seitenkante 394 der Scherenschablone 391 anliegt, drückt die Feder 399 die beiden Scherenschablonen 383 und 391 wieder auseinander. Dadurch tritt der Führungsstift 389 an der Scherenschablone 383 in den rechten U-Schenkel 345 des U-förmigen Führungsschlitzes 349 ein und arretiert den Schubriegel 348 erneut. Die beiden Scherenschablonen 383 und 391 haben also die Aufgabe, den Schubriegel 348 in seinen beiden ω Endstellungen zu arretieren. Die Arretierung wird beim Schließen mit einem Schlüssel automatisch gelöst.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß, in dessen horizontaler Mittelebene eine Falle sowie ein letztere oben und unten gabelartig umgreifender Schubriegel angeordnet sind,
wobei für die Betätigung der Falle zwei in größerem Abstand von der horizontalen Mittelebene symmetrisch angeordnete Drückernüsse vorgesehen sind, die über entsprechend weit ausladende, am Schubriegel vorbeigeführte zweiarmige Schwenkhebel mit der Falle antriebsmäßig gekuppelt sind,
wobei weiter der Schubriegel rückseitig durch einen Schubriegelschaft mit Schließbacken verlängert ist, der sich zwischen zwei in jeweils kleinerem Abstand von der horizontalen Mittelebene symmetrisch angeordneter Schließlöchern hindurch erstreckt,
und wobei jeweils eine Drückerfuß auf der einen und ein Schließloch auf der anderen Seite der horizontalen Mittelebene einander gebrauchsmäßig zugeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkhebel (3!lO, 312) mit ihren fallenseitigen Enden (319, 321) in je eine Eingriffsrandausnehmung (331, 333) der vom Schubriegel (348) umgriffenen Falle (330) eingreifen.
2. Rechts und links durch Umwenden verwendbares Einsteckschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne:, daß das Riegelbetätigungssystem zwei zueinander und zu dem Schubriegelschaft (341) Seite an Seite angeordnete Sc^erenschablonen (383, 391) aufweist, welche gleich geformt sind und in etwa in bezug auf die Symmetrie^ oene des Schubriegels (348) scherenartig zusammenwirken, daß die Scherenschablonen (383, 391) jeweils um einen gehäusefesten Schwenkstift. (382, 392) parallel zur Schloß-Hauptebene schwenkbar sind, daß die beiden Scherenschablonen (383, 391) mittels einer Übertragungsgelenkverbindung derart miteinander verbunden sind, daß ein·; Schwenkung der einen Scherenschablone (383, 391) um ihren Schwenkstift (382, 392) eine entsprechende komplementäre Schwenkung der anderen Scherenschablone (383, 391) um deren Schwenkitift (382, 392) hervorruft, daß der Schubriegel (348) mit einem etwa U-förmigen Führungsschlitz (349) versehen ist, wobei die U-Schenkel (346,345) senkrecht zur Verschieberichtung des Schubriegels (348) liegen, daß eine der Scherenschablonen (383) mit einem in dem Führungsschlitz (349) laufenden Führungsstift (389) versehen ist und zwischen den beiden Scherenschablonen (383, 391) eine Feder (399) angeordnet ist, weiche die beiden Scherenschablonen (383, 391) so gegeneinander vorspannt, daß der Führungsstift (389) zur Arretierung des Schubriegels (348) in der entsprechenden Endstellung in den jeweiligen U-Schenkel (346, 345) des U-förmigen Führungsschlitzes (349) einzutreten sucht, und daß die den Schließlöchern (303, 305) zugewandten Seitenkanten (384, 394) der Scherenschablorien (383, 391) so geformt sind, daß der jeweilige Schließbart beim Gegendrükken gegen die Seitenkarten (384, 394) die Scherenschablonen (383, 391) derart schwenkt, daß der Führungsstift (389) in den zwischen den beiden U-Schenkeln (346, 345) des U-förmigen Führiingsschlitzes (349) liegenden und parallel zur Riegelverschieberichtung verlaufenden Verbindungsschlitztei! gedruckt wird, wodurch der in die entsprechende Eingriffsausnehmung (350, 351) des Schubriegelschaftes (341) eingreifende Schließbart den Schubriegel (348) verschieben kann.
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