DE631815C - Zwickeldeckvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Zwickeldeckvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen

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DE631815C
DE631815C DER90514D DER0090514D DE631815C DE 631815 C DE631815 C DE 631815C DE R90514 D DER90514 D DE R90514D DE R0090514 D DER0090514 D DE R0090514D DE 631815 C DE631815 C DE 631815C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/06Straight-bar knitting machines with fixed needles with provision for narrowing or widening to produce fully-fashioned goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Zwickeldeckvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen Gemäß dem Hauptpatent 630 4,38 wird die übliche, den Anschlagteil einer Zwickeldeckvorrichtung für flache Kulierwirkmasichinen steuernde Mustervorrichtung, wenn der Anschlagteil von der Mustervorrichtung eingestellt ist, von dem Anschlagteil zum Zwecke der Neueinstellung entfernt, und es wird hierzu der Anschlagteil so lange, bis der jeweilige Deckvorgang beendet ist, in seiner Stellung durch ein besonderes Mittel festgelegt. Erreicht wird damit, die Deckgeschwindigkeit der flachen kulierwirkmaschine zu erhöhen.
  • Die Zwickeldeckvorrichtung des Hauptpatents in dieser Hinsicht weiter auszubauen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, und zwar wird beabsichtigt, die bisher mittels eines Austreibkeiles immer noch für jede neue Deckreihe erfolgende zeitraubende Austreibung des Anschlagteiles in die äußere Endlage erläßlich zu machen, welche Austreibung selbst bei der Vorrichtung des Hauptpatents immer noch erforderlich ist, wenn der Anschlagteil seiner jetzigen Einstellung gegenüber nach der seiner Mustervon-ichtung abgekehrten Seite zu zu verstellen ist. Die durch das besondere Mittel erfolgende Sperrung des Anschlagteiles müßte sonst gerade in dem Augenblick, in welchem die neu eingestellte und auf dem Wege zu ihrer Gebrauchsstellung befindliche Mustervorrichtung auf die übliche Nase des Anschlagteiles setzt, aufgehoben werden, was deshalb Schwierigkeiten bereitet, weil die Mustervorrichtung entsprechend ihrer Einstellung zu verschiedenen Zeiten an den Anschlagteil gelangt.
  • Erreicht wird das gesteckte Ziel erfindungsgemäß dadurch, daß außer dem Mittel, welches den von- der Mustervorrichtung eingestellten Anschlagteil während der Neueinstellung der Mustervorrichtung in seiner Stellung festlegt, eine zweite Sicherung, aber nur, gegen den Rücklauf des Anschlagteiles, vorgesehen ist und die durch das erstgenannte Mittel erfolgte Sperrung des Anschlagteiles aufgehoben wird, wenn der jeweilige De ck--voTgang beendet und die neu eingestellte Mustervorrichtung in die Gebrauchsstellutng zurückbewegt wird, so daß der seiner augenblicklichen Einstellung gegenüber - auszutreibende, nur noch gegen Rücklauf gesicherte Anschlagteil von der zu diesem Zwecke waagerecht bewegten Mustervorrichtung, wenn, letztere auf ihrem Wege an den Anschlagtepl angelangt ist, in seine neue Stellung geschoben wird.
  • Hierbei kann gleichzeitig die Einrichtung so getroffen werden, daß die zusätzliche Rücklaufsicherung des Anschlagteiles beweglich ausgestaltet ist, auf welche Weise der seiner augenblicklichen Einstellung gegenüber zurückzuversetzende Anschlagteil unter dem Einfluß seiner üblichen Zugfeder langsam an die neu eingestellte, in ihrer Gebrauchsstellung zurückbewegte Mustervorrichtung zu_.; rückgeführt werden kann. -Dadurch wird das bisher erforderliche Ats@., treiben des Anschlagteiles in die unwirksatzie Endlage unter jeden Umständen überflüssig; was eine weitere Zeitersparnis ergibt, die dem eigentlichen Deckvorgang zugute gebracht werden kann.
  • Wie beim Hauptpatent schon darauf hingewiesen, ist es bereits vorgeschlagen worden, den Anschlagteil von Zwickeldeckvorrichtungen unter `Zuhilfenahme einer -Sperrvorrichtung festzulegen, um den Anschlagteil, wenn in einer Reihe mehrfach gedeckt wird, für die einzelnen Deckvorgänge nur so weit versetzen zu müssen, als @es zur Freigabe der neu einzustellenden Stufe des Segmentes notwendig ist. Ein der Neueinstellung des Segmentes angepaßter Versatz des Anschlagteiles wird hierbei .aber nur möglich für die einzelnen innerhalb ein und derselben Reihe liegenden Deckvorgänge, während für die nächste Deckreihe der# Anschlagteil aber wieder in seine unwirksame Endlage ausgetrieben werden muß, was beim Erfindungsgegenstand ebenfalls erläßlich wird. Der Grund hierzu liegt darin,, daß bei diesen bekannten Zwickeldeckvorrichtungen ein im Verhältnis zur Neueinstellung des Segmentes vorgenommener Versatz des Anschlagteiles nur dann durchführbar ist, wenn der Anschlagteil immer rückwärts versetzt wird. Dies. ist wohl beim mehrmaligen Eindecken in ein und derselben Deckreihe durchführbar, nicht aber beim Herstellen mehrerer Deckreihen.
  • Bekannt ist es ferner, die Mustervorrichtung von Zwickeldeckvorrichtungen an einem waagerecht verstellbaren Schieber anzubringen. Hierbei handelt es sich aber nicht um solche Zwickeldeckvorrichtungen, wo die Mustervorrichtung für den Anschlagteil während des jeweiligen Deckvorgangs neu eingestellt wird.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erf ndungsgegenstandes dar.
  • Aus der Abb. i geht hervor, wie die neu eingestellte und auf ihrem Wege zur Gebrauchsstellung befindliche Mustervorrichtung den Anschlagteil in seine neue Stellung schiebt, und aus der Abb. 2 windersichtlich, wie der Anschlagteil unter dem Einfluß seiner Zugfeder an die umgestellte, in, ihre Gebrauchsstellung zurückversetzte Mustervorrichtung zurückgezogen wird.
  • Die Mustervorrichtung 2 besteht aus den Spiegelsegmenten (der Einfachheit halber ist nizr .eins dargestellt) und der Musterkette zuir Einstellung der Spiegelsegmente. Diese. Teile sind an eiflem Schieber 3 gelagert, der, wie an sich bekannt, in waagerechter Richtung verstellbar ist. Gemäß dem Hauptpatent wird @:j1p, Mustervorrichtung 2 durch Rückversetzen Schiebers 3 nach erfolgter Einsstellung des -:431schlagteiles i -von dem letzteren entfernt, 'ü:m die Mustervorrichtung 2 schon während des Deckvorgangs umstellen zu können.. Der Anschlagteil i ist hierzu vorübergehendgegen Rücklauf durch ein, aus einer Zahnschiene q. bestehendes Mittel gesichert, das in eine an dem Anschlagteil i angebrachte Zahnschiene 8 greift.
  • Zu dem Zwecke, das vor jeder Deckreihe und beim mehrfachen Decken innerhalb einer Deckreihe nötige Austreiben des Anschlagteiles i in seine unwirksame Endlage erläßlich zu machen, wenn der Anschlagteil i seiner jetzigen Einstellung gegenüber nach vorn zu versetzen ist, ist erfudungsgemäß außer dem Sperrmitte18 für den Anschlagteil i eine zweite Sicherung 12, 1q., aber nur gegen den Rücklauf des Anschlagteiles i, vorgesehen. Letztere besteht aus .der Klinke 12 und einer an dem Anschlagteil i angebrachten gezahnten Schiene 1q.. Diese beiden Speilungen q., 8 und 12, 14 arbeiten nun im bestimmten Verhältnis zueinander, und zwar wird die durch die gezahnten Schienen q., 8 erfolgte Sperrung des Anschlagteiles i aufgehoben, wenn der jeweilige Deckvorgang beendet ist und die neu eingestellte Mustervorrichtung 2 in ihre Gebrauchsstellung zurückbewegt wird. In Tätigkeit verbleibt dann also nur noch die Rücklaufsicherung 12, 1q mit dem Erfolge, daß die Mustervorrichtung 2, wenn sie auf ihrem Wege nach ihrer Gebrauchsstellung auf die Nase 6 des Anschlagteiles i trifft, diesen, falls letzterer seiner jetzigen Einstellung gegenüber auszutreiben ist, nun vor sich her in die neue Stellung schiebt. Wo immer die Klinke 12 damn auch zur Rücklaufsichei-ung des Anschlagteiles i in dessen gezahnte Schiene 1q. greift, der Anschlagteil i mit letztgenannter Schiene 1q. wird dann einfach unter der Klinke 12 weggezogen. Völlig gleichgültig ist es hierbei, ob der Anschlagteil i für eine neue Deckreihe oder für einen neuen Deckvorgang in ein und derselben Deckreihe seiner jetzigen Einstellung gegenüber auszutreiben ist.
  • Ist der Anschlagteil i seiner jetzigen Einstellung gegenüber zurückzuversetzen, so wird er bei der bisher beschriebenen Vorrichtung durch seine Feder i i an die Mustervorrichtung 2 gezogen, die umgestellt und in ihre Gebrauchsstellung zurückgebracht ist. Hierbei erfährt die Zugfeder i i des Anschlagteiles i an sich keinerlei Hemmung, so daß der letztere mit großer Geschwindigkeit demzufolge auf die Mustervorrichtung 2 aufsetzt, insbesondere dann, wenn die Wegstrecke, um die der Anschlagteil i zurückzuversetzen ist, eine große ist. Diesem Übel wird im vorliegenden Falle gleichzeitig damit begegnet, daß die Rücklaufsicherung 12, 14 des Anschlagteiles i eine bewegliche ist. Die Lagerstelle 13 der Klinke 12 befindet sich an einem Schwenkhebel 15, der unter dem Einfluß z. B. einer Kurvenscheibe steht. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Klinke 12 bei zurückzuversetzendem Anschlagteil i langsam zurückgeführt wird (Abb.2). Auf diese Weise wird die Wirkung der Zugfeder i i gedämpft, und der Anschlagteil i setzt bei seiner Rückwärtsbewegung langsam auf die neu eingestellte Mustervorrichtung 2 auf.
  • Wie aus dem Vorangehenden ersichtlich, muß sich bei der Rückversetzung des Anschlagteiles i die Mustervorrichtung 2 bereits in ihrer Gebrauchsstellung befinden, wenn der Anschlagteil i auf die Mustervorrichtung 2 gelangt (Abb. 2), während bei der Versetzung des Anschlagteiles i nach vorn die Mustervorrichtung 2 erst in ihre Gebrauchsstellung gelangt, wenn sie den Anschlagteil i in seine neue Stellung geschoben hat. Aus diesem Grunde muß die Bewegung des Schiebers 3 nach seiner Gebrauchsstellung zu verschiedenen Zeiten erfolgen. Dem Darstellungsbeispiel zufolge sind dem Schieber ,3 zu diesem Zwecke zwei gegeneinander versetzte Kurvenscheiben 16, 17 zugeordnet, die den Schieber 3 über einen Rollenhebel 19 und eine Stange 2o wechselweise verstellen. Die Rolle 18 des Hebels i 9 ist hierzu auf ihrem Bolzen verschiebbar angebracht, so daß der Hebel i 9 entweder unter den Einfluß der Kurvenscheibe 16 oder der Kurvenscheibe 17 gelangt.

Claims (2)

  1. PATEN TAINSPRÜ CHE i. Zwickeldeckvorrichtung für flache Kulierwirkmaschinen, wobei die Einstel# lang des Anschlagteiles für die Zwickeldeckerstäbe durch eine Mustervorrichtung erfolgt, gemäß Patent 630438, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem Mittel (q., 8), welches den von der Mustervorrichtung (2) eingestellten Anschlagteil (i) während der Neueinstellung der Mustervol-riehtung (2) in seiner Stellung festlegt, eine zweite Sicherung (12, 14), aber nur gegen den Rücklauf des Anschlagteiles (i), vorgesehen ist und die durch das erstgenannte Mittel (q., 8) erfolgende Sperrung des Anschlagteiles (i) aufgehoben wird, wenn der jeweilige Deckvorgang beendet ist und die neu eingestellte Mustervorrichtung(2) in ihre Gebrauchsstellung zurückbewegt wird, so daß der seiner augenblicklichen Einstellung gegenüber aus.zutreiben:de, nur noch gegen Rücklauf gesicherte Anschlagteil (-i) von der zu diesem Zwecke waagerecht bewegten Mustervorrichtung (2), wenn letztere auf ihrem Wege an den Anschlagteil (i) angelangt ist, in seine neue Stellung geschoben wird.
  2. 2. Zwickeldeckvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rücklaufsicherung (12, 1q.) des Anschlagteiles (i) so beweglich ist, daß der seiner augenblicklichen Einstellung gegenüber zurückzuversetzende Anschlagteil (i) unter dem Einfluß seiner Zugfeder (i i) langsam an die neu eingestellte, in ihre Gebrauchsstellung zurückbewegte Mustervorrichtung (2) zurückgeführt -wird.
DER90514D 1934-04-22 1934-05-03 Zwickeldeckvorrichtung fuer flache Kulierwirkmaschinen Expired DE631815C (de)

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