DE375049C - OEseneinsetzmaschine - Google Patents
OEseneinsetzmaschineInfo
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- DE375049C DE375049C DEL54817D DEL0054817D DE375049C DE 375049 C DE375049 C DE 375049C DE L54817 D DEL54817 D DE L54817D DE L0054817 D DEL0054817 D DE L0054817D DE 375049 C DE375049 C DE 375049C
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- DE
- Germany
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- eyelet
- punch
- hammer
- spur
- workpiece
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- Expired
Links
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- BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 3,6-dihydroxy-8,8-dimethyl-1-oxo-3,4,7,9-tetrahydrocyclopenta[h]isochromene-5-carbaldehyde Chemical group O=C1OC(O)CC(C(C=O)=C2O)=C1C1=C2CC(C)(C)C1 BDEDPKFUFGCVCJ-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D100/00—Setting or removing eyelets, buttons, lacing-hooks, or elastic gussets in shoes
- A43D100/02—Punching and eyelet-setting machines or tools
Landscapes
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
- Öseneinsetzmaschine. Zusatz zum Patent 373554 Öseneinsetzmaschinen sind bekannt, bei welchen Loch- und Ösenstempel in unveränderlichem Abstand voneinander gemeinsam von einer schwingenden, entsprechend gesteuerten Führung derart bewegt werden, daß Lochstanze und Osenstempel nacheinander zur Einwirkung auf dieselbe Arbeitsstelle gelangen, wobei der Fangstift des Ösenstempels dem vorderen Ende einer feststehenden Ösenzuführungsrinne eine Öse entnimmt, indem er währenddes Niederganges der Lochpfeife in die vorderste Öse= eindringt und in dieser Stellung verharrt, bis er an die Stelle det Lochpfeife sich bewegt hat, um alsdann erst seinen Niedergang völlig zu vollenden und damit die auf dem Fangstift befindliche Öse in das vorgeschlagene Loch einzuführen und umzunieten. Um diese unterschiedliche Bewegung der beiden Werkzeuge und dabei ein rasches Arbeiten zu ermöglichen, wird bei bekannten Maschinen jedes von ihnen durch einen besonderen Hebel bewegt, der seinerseits von je einer besonderen unrunden Seheibe beeinflußt wird.
- Nach der Erfindung wird die gleiche Wirkung unter Ausnutzung der durch die einfache stetige Bahn der Werkzeuge nach dem Hauptpatent gebotenen Möglichkeiten durch einen. einzigen Hebel und eine einzige unrunde Scheibe erzielt.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
- Abb. i ist eine Ansicht der linken Seite der Maschine, Abb. a eine Ansicht der rechten Seite und Abb. 3 und q. je ein Grundriß der Maschine, Abb. 5 eine Ansicht des Endes des Schlaghebels.
- Der Lochpfeifenstempel 16o wird beim Einrücken der Maschine zuerst durch -den Schlaghebel 4 getroffen und gegen das Werkstück bewegt, bis die Lochpfeife L ein Loch ausgestanzt hat. Hierbei trifft aber die an dem Schlaghebel angeordnete Nase 17o nach Zurücklegung eines gewissen Bruchteiles ihrer Bewegung auf den Ösenstempel 161 und drückt diesen von jetzt ab gleichfalls gegen das Werkstück vor, bis der Fangstift i z des Ösenstempels S in die vorderste, im Ösenkanal 9 befindliche Öse eingedrungen ist. Der Stempel 161 ist mit einem um den Schwin-*) Von dem Patentsucher ist als Erfinder angegeben worden: Werner Ochs in Bad Liebenstein i. Th. gungsinittelpunkt 13 konzentrisch gekrüininten Sporn 171 versehen, welcher heim Niedergang den vom Maschinengestell i 5 getragenen abgeschrägten Riegel 172 entgegen seiner Feder 173 etwas zurückschie';t, uni (tann in ('er tiefsten Stellung von dein wieder vorschnappenden Riegel 172 gegen Rückhul#-bewegung gesperrt zu werden.
- Wird nun durch die Steuerung der Maschine der Stempel 161 an die vorher von der Lochpfeife eingenommene Arbeitsstelle geschwenkt, so gleitet der Sporn 171 unter dein Riegel 172 entlang, und der dadurch dauernd in der tiefen Fanglage gehaltene i_)setifangstift i i zieht (lie auf ihm festgekleininte Öse in l-.ekannter Weise seitlich aus dem Ösenkanal9 heraus und bewegt sich darauf unter erneuter Einwirkung des Schlaghebels -. gegen das Werkstück, um die Öse in (las vorgestanzte Loch eiiizunieten. Bei dein hierauf folgenden Vorschub des Werkstückes bewegt sich der Einsetzstempel 161 bzw. der Sporn 171 aus dein Bereich des Riegels 172, so daß (leg Stempel am Ende des Werkstückvorschubes sich wieder ungehindert nach oben und zurück in seine Anfangslage bewegen kann.
- Die beschriebene Einrichtung kann auch all einer Doppelöseileinsetzlnaschine Verwendung finden.
- Der (senkanal 9 verharrt während des Arbeitens der Maschine in derselben Lage, kann aber, sobald z. B. leim Lochen eilte Ösenzufuhr nicht mehr gewünscht wird, durch den Hel;el 178, der mit eitler Schrägfläche 179 gegen die am Ösenkanal feste Rolle 50 wirkt, so weit zur Seite bewegt werden, daß der Fangstift i i keine Öse mehr erreichen kann. Der Hecel 178 kann seine Bewegung im geeigneten Augenblick von Hand, Fuß oder selbsttätig durch die Maschine erhalten.
- Der Riegel 172 ist in einer einstellbaren Führung 174 des Maschinengestells 15 gelagert. Die in eine konische Vertiefung des Ansatzes 175 des Schlaghebels eingreifende Nase 170 kann durch Niederdrücken des Knöpfchens 176 aus der konischen Vertiefung entfernt und alsdann zur Seite geschwenkt werden, wenn der Stempel i0i zwecks Auswechslung aus seiner Führung 12 nach oben entfernt werden soll. Eine kleine Druckfeder 177 ist stets bestrebt, die Nase wieder in die konische Vertiefung zu ziehen, sobald letztere wieder in ihre Arbeitslage geschwenkt wird.
- Statt der beschriebenen Anordnung könnten natürlich auch die mannigfachsten anderen Schleifführungen oder sonstigen zeitlich wirkenden Sperrungen für den Ösenfangstift verwendet werden. Ebenso kann selbstverständlich die Erfindung auch für Maschinen benutzt «-erden, l:ei denen die Werkzeugführungen nicht Logenförmig. sondern geradlinig hin und her schwingen.
- Es sind auch bereits Maschinen bekannt, ],ei welchen Loch- und Ösenstempel in unveränderlichem Abstand voneinander angeordnet sind und voll (lein gleichen Schlaghebel gesteuert werden. Dabei fehlt al;er wieder das wesentliche Merkmal der neuen Maschine, daß der ijsensternpel schon beim Lochschlag in die Ösenfanglage 1 ewegt wird. Demgemäß dient die bei diesen l.ekannten Maschinen vorhandene Schleifsperrung nur dazu, den Ösenstempel während des Werkstückvorschul;es niederzuhalten, nicht aber, wie hei der neuen Maschine, dazu, ihn zwischen je zwei zusaniinengehörigen Schlägen des Schlaghebels in teilweise niedergedrückter Lage zu sperren.
Claims (3)
- P:ITENT-ANspRileHE: i. Üseneiiisetziiiaschilie nach Patent 37355-1 dadurch gekennzeichnet, daß Lochstanze (L) und Stempelvorrichtung (S) durch einen einzigen, wie an sich bekannt, für sie leide gemeinsamen Schlaghebel (d) derart gesteuert werden, (laß der Stempel (161) durch diesen einzigen Schlaghebel (4) schon beim Lochschlag in die Ösenfanglage bewegt und dann in dieser vorübergehend gesperrt wird.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrung durch eine dem allgemeinen Wesen nach an sich bekannte Schleifführung erfolgt, indem beispielsweise ein am ösenstempel angeordneter Sporn (171) unter einen am Maschinengestell angeordneten federnden Riegel (172) schnappt, sobald eine Nase (i7o) des Schlaghebels (.f) den Ösensteinpel so weit gegen das Werkstück v orgeschol:en hat, daß der Fangstift in eine Öse eingedrungen ist, wobei die Länge des Sporns derart bemessen ist, daß beim Vorschub des Werkstücks der Sporn aus (lein Bereich des Riegels bewegt wird und in seine Anfangslage zurückkehrt.
- 3. Öseneinsetzmaschine nachAnspruch2, (ladurch gekennzeichnet, daß die am Schlaghebel angeordnete Nase (170) schwenkbar ist, um den Osenstempel (161) nach oben aus seiner Führung herausziehen zu können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54817D DE375049C (de) | 1922-01-26 | 1922-01-26 | OEseneinsetzmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL54817D DE375049C (de) | 1922-01-26 | 1922-01-26 | OEseneinsetzmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE375049C true DE375049C (de) | 1923-05-05 |
Family
ID=7276457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL54817D Expired DE375049C (de) | 1922-01-26 | 1922-01-26 | OEseneinsetzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE375049C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3043706A1 (de) * | 1979-11-19 | 1981-06-19 | Honda Giken Kogyo K.K., Tokyo | Kupplung |
-
1922
- 1922-01-26 DE DEL54817D patent/DE375049C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3043706A1 (de) * | 1979-11-19 | 1981-06-19 | Honda Giken Kogyo K.K., Tokyo | Kupplung |
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