DE631544C - Fuellanlage fuer Gefaessfoerderungen - Google Patents

Fuellanlage fuer Gefaessfoerderungen

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DE631544C
DE631544C DES119423D DES0119423D DE631544C DE 631544 C DE631544 C DE 631544C DE S119423 D DES119423 D DE S119423D DE S0119423 D DES0119423 D DE S0119423D DE 631544 C DE631544 C DE 631544C
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DE
Germany
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filling system
slides
pockets
filling
vessel
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Expired
Application number
DES119423D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Felger
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Skip Cie A G
Original Assignee
Skip Cie A G
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE631544C publication Critical patent/DE631544C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G11/00Chutes
    • B65G11/06Chutes of helical or spiral form
    • B65G11/066Chutes of helical or spiral form for bulk

Landscapes

  • Chutes (AREA)

Description

  • Füllanlage für Gefäßförderungen In neuerer Zeit werden häufig Gestellförderungen durch Gefäßför$erungen ersetzt. Bei derartigen Anlagen ist der untertägige Grubenbahnhof bereits festgelegt. Das Aufschieben der Hunde- erfolgt meist von den Schmalseiten der Gestelle. Die stets geforderte unveränderte Beibehaltung der Schachteinbauten und der Führungen zwingt beim Einbau der Gefäßförderungen dazu, den Gefäßen einen langgestreckten, schmalen Grundriß zu geben und sie mit ihrer Längsachse in Richtung des Grubenbahnhofs zu legen. Weiterhin ist man dazu gezwungen, den Zweiwagenwipper mit seiner Längsachse parallel zu den Längsachsen -bzw. der Füllrichtung der Gefäße zu legen. Das Fördergut' muß infolgedessen auf dem Weg vom Wipper zur Gefäßfüllöffnung rechtwinklig abgelenkt werden. Die naheliegendste Lösung für diese Aufgabe ist in Fig. i dargestellt. Mit i und 2 sind die Gleise am Füllort bezeichnet, auf denen die vollen Wagen in der Pfeilrichtung 3 zu dem Wipper gelangen, der sich oberhalb der Öffnungen q. und 5 der Fülltaschen 6 und 7 befinden möge. Unterhalb der Aufgabeöffnungen 8 und 9 der Fülltaschen stehen die Gefäße io und i i, die ebenso wie die übrigen Teile in Draufsicht dargestellt sind. Der Einfachheit der Darstellung halber sind beide Gefäße in der Füllstellung gezeichnet, obwohl beim zweitrümigen Betrieb immer nur ein Gefäß in der Füllstellung stehen kann. Die Pfeile 12 und 13 zeigen den Weg des Füllgutes. Da die beiden Öffnungen 8 und 9 der Fülltaschen in gleicher Höhe liegen müssen, ergibt sich, daß der Weg des in die Öffnung q: abgeworfenen Fördergutes länger ist als der Weg des Fördergutes, das in die Öffnung 5 geschüttet wurde. Da der Rutschwinkel für das Fördergut gegeben ist, müßte die in die Öffnung 5 geworfene Kohle zunächst einen größeren Fallweg zurücklegen, ehe sie auf die Leitfläche der Rutsche 7 gelangt. Man könnte auch den Neigungswinkel der Rutschen verschieden groß wählen. Dies würde jedoch zur Folge haben, daß das Fördergut in der stärker geneigten Rutsche eine größere Rutschgeschwindigkeit annehmen und stark mißhandelt würde.
  • Die Erfindung- hat sich die Aufgabe gestellt, für die eingangs geschilderten Verhältnisse eine Füllanlage zu schaffen, die .die geschilderten Nachteile vermeidet. Dies, wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß sich die Rutschwege bei gleichem oder nahezu gleichem Rutschwinkel für das Fördergut kreuzen. Bei einer derartigen Anordnung erhalten die Rutschen gleiche Längen, was bei der Verwendung als Meßtaschen vorteilhaft ist.
  • Zwei Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in den Fig.2 und 3 dargestellt. Die Fig. 2 zeigt die Rutschen 1q. und 15. einer Füllanlage, die .für eine zweitrümige Förderung-bestimmt ist. Die Wagen werdeqx
    in der Pfeilrichtung 16 zu dem oberhalb
    Füllöffnungen 17 und 18 zu denkenden
    per geführt und dort in die Öffnungen
    leert. Ein Sattel i 9 sorgt dafür; daß
    Fördergut den Fülltaschenöffnungen ordnungsmäßig zugeleitet wird. Das in die Fülltasche 14 .strömende Gut wird nach verhältnismäßig kurzem Rutschweg in der Horizontalprojektion parallel zur Bewegungsrichtung der Wagen, d. h. parallel zum Pfeil 16, umgelenkt und gelangt zu der Öffnung 2o, die gewöhnlich durch einen nicht dargestellten Verschluß geschlossen ist, der jedoch freigegeben wird, sobald das Gefäß in der Füllstellung .steht. Die Rutsche 15 kreuzt zunächst den mit 21 bezeichneten, in der Beschickrichtung der Gefäße liegenden Abschnitt der Rutsche 1q.. Die Rutsche 15 ist von der Öffnung 18 aus gesehen jenseits des Abschnittes 21 der Rutsche 14 abgebogen und in .einem kurzen Abschnitt 22 zur Öffnung 23 geführt, aus der das: Fördergut in das. zugeordnete Gefäß gelangt.
  • Fig.3 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher die in verschiedenen Richtungen verlaufenden Teilabschnitte der Rutschen verschiedene; und zwar vorzugsweise im oberen Teil dreieckige Querschnitte haben. Die beiden Rutschen sind bei dieser Ausführungsform mit 25 und 26 bezeichnet. Die Rutschenteile, in die das: Fördergut vom Wippen aus gelangt; sind mit 27 und 28 bezeichnet. Sie haben beispielsweise dreieckigen Querschnitt und Grundflächen 29 und 3ö, die mit den Rutschenfiächen 3 i und 32 in derselben Ebene liegen. Hierdurch paßt sich die Fläche 3o bereits dem Neigungswinkel des Abschnittes 33 der Rutsche 25 an. Bei der letzten Ausführungsform werden die fabrikgtorischen Schwierigkeiten bei der Herstellung der gewundenen vierkantigen
    utschen nach Fig.2 vermieden, da nur
    Mene Flächen aneinandergesetzt werden.
    "exn weiterer Vorteil ist, da.ß das Fördergut
    '.ton in den oberen Teilabschnitten 27 und
    28 - in der Richtung abgelenkt wird und rutscht, in welcher es in den unteren Teilabschnitten auf den Flächen 3 i und 32 sich weiterbewegt. Auch wird ein gewisser Höhengewinn an der Kreuzungsstelle der Rutschen erzielt, der sich auf den zwischen den Rutschen erforderlichen Abstand auswirkt. Die Querschnittsformen der Rutschen sind nicht durch die dargestellten Ausführungsbeispiele erschöpft. Die Rutschen können vielmehr auch andere Querschnittsformen erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Füllanlage für Gefäßförderungen mit mindestens zwei überleitrutschen oder Meßtaschen, bei denen, in der Horizontalprojektion .gesehen, die Gutaufgabe in anderer Richtung erfolgt als die Gefäßbeschickung, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Rutschen oder Taschen bei gleichem Rutschwinkel für das Fördergut kreuzen.
  2. 2. Füllanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschen oder Taschen bei verschiedener Bemessung der in den beiden Richtungen verlaufenden Einzelabschnitte gleich lang sind.
  3. 3. Füllanlage nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rutschen oder Taschen in der Aufgaberichtung eine ändere Querschnittsform haben als in der Richtung, in der die Beschickung des Gefäßes erfolgt.
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