AT298142B - Eiersammelvorrichtung - Google Patents

Eiersammelvorrichtung

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AT298142B
AT298142B AT76470A AT76470A AT298142B AT 298142 B AT298142 B AT 298142B AT 76470 A AT76470 A AT 76470A AT 76470 A AT76470 A AT 76470A AT 298142 B AT298142 B AT 298142B
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Austria
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egg
conveyor
sep
downpipe
chain
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AT76470A
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Josef Kuehlmann
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Josef Kuehlmann
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Eiersammelvorrichtung für mehretagige Batterienestanlagen mit den Etagen jeweils zugeordneten Eiersammelbändern, von diesen beschickbaren Fallrohren mit
Einrichtungen zum Verzögern des freien Falls am Kopf der Batterie sowie dem unteren Ende der
Fallrohre zugeordnete weitere Transporteinrichtungen für die Eier. 



   Bei einer derartigen bekannten Einrichtung erfolgt die Verzögerung des freien Falls der Eier durch in den Fallrohren angeordnete, sinusförmige Rohre, die im Durchmesser im wesentlichen nur dem Durchmesser eines Eines entsprechen, oder durch in den Fallrohren angeordnete geneigte
Umlenkplatten, die einen sinusförmigen Weg der Eier erzwingen. Die erforderliche Abbremsung des freien Falls, ohne eine Zerstörung der Eischale herbeizuführen, erscheint durch diese Mittel nicht möglich. 



   Bei einer andern bekannten Einrichtung erfolgt die Verzögerung durch zwei nahe nebeneinanderliegende Förderbänder, die die Eier zwischen sich festklemmen. Bei mehr als zwei übereinander angeordneten Etagen ist der maschinelle Aufwand zur Erzielung einer einwandfreien übergabe zu gross. 



   Es ist auch bereits vorgeschlagen worden (deutsche   Patentschrift Nr. 1192449),   zum Transport der Eier in einer horizontalen Transportrinne Spreu zu verwenden, die ein schonendes Fördern der Eier ermöglicht. Hiebei werden die Eier von den Hühnern auf geneigten Bodenplatten abgelegt und gelangen von diesen Bodenplatten in die mit Spreu gefüllte Förderrinne. Der Einsatz von Spreu als Mittel zum Verzögern des freien Falls in vertikal ausgerichteten Fallrohren konnte diese bekannte Anordnung nicht nahelegen, da sich die Anwendung der Spreu auf grundsätzlich andere Nestanlagen bezieht, wobei weiterhin nicht erkannt worden ist, dass die Spreu gleichzeitig mit der Pufferwirkung auch für einen verschmutzungsfreien Transport der Eier sorgt. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ausgehend von einer mehretagigen Batterienestanlage, eine Einrichtung zu schaffen, durch die ein einwandfreies Abfördern der einzelnen Eier von den verschiedenen Etagen zur Eiersammelvorrichtung gewährleistet ist, ohne dass Zerstörungen der Eier befürchtet werden müssen. 



   Dieses der Erfindung zugrunde liegende Ziel wird dadurch erreicht, dass zum Verzögern des freien Falls der Eier Spreu verwendet wird und oberhalb und wie an sich bekannt unterhalb der Fallrohre Zufuhr-und Abzugsvorrichtungen für die Spreu vorgesehen sind, so dass ein kontinuierlicher endloser Kreislauf der Spreu sichergestellt ist. 



   Weiterhin wird bei einer Vorrichtung vorgeschlagen, deren Sammeltransporteinrichtung als endlos umlaufendes Fördermittel ausgebildet ist, das am unteren Ende des oder der Fallrohre die Eier aufnimmt und im Bereich des oberen Endes des oder der Fallrohre zurückläuft, dass das Fördermittel gleichzeitig als Zuführungsvorrichtung für die Spreu dient. Weiterhin ist vorgesehen, dass an sich bekannte Einkettenstegförderer als Fördermittel für die Sammeltransporteinrichtung und die 

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Eierfördervorrichtung dienen. 



   Um zu erreichen, dass die Stege des Einkettenstegförderers ständig fest auf dem Boden der jeweiligen Fördervorrichtung aufliegen, wird vorgeschlagen, dass die Stege V-förmig gewinkelt sind, wobei der Scheitel nach oben ausgerichtet ist und die beiden, einen freien Raum defmierenden
Schenkel nach unten gerichtet sind und auf dem Boden des Fördertroges aufliegen. Hiedurch zieht sich der Steg auf Grund des auf ihm lastenden Widerstandes ständig fest auf den Boden des Fördermittels auf. 



   Um zu erreichen, dass bei einem endlos umlaufenden Einkettenstegförderer die Stege ständig die gewünschte Richtung aufweisen,   d. h.   also, ständig mit ihrem Scheitel nach oben weisen, ist weiterhin vorgesehen, eine sogenannte Kettenumkehrung in den in der Sammeltransporteinrichtung verwendeten
Einkettenstegförderer einzuschalten, der gleichzeitig erreicht, dass die Kette jeweils auf der Seite des
Troges liegt, an welcher   Umlenkräder   und Antriebsräder angeordnet sind, die bei einem
Einkettenstegförderer ja nur an einer Seite des Troges angeordnet werden können.

   Die
Sammeltransporteinrichtung ist wie vorstehend erläutert, als endloser Einkettenstegförderer ausgebildet und im Bereich der Kettenumlenkung ist es erstrebenswert, dass das Fördermittel von Spreu frei ist.
Aus diesem Grund ist in Förderrichtung der   Sammeltransportvorrichtung   gesehen vor der
Kettenumlenkung ein das Obertrum mit dem Untertrum verbindender Silo für die Spreu eingeschaltet, der bewirkt, dass die vom Obertrum nach Durchlaufen des letzten Fallrohres noch vorhandene Spreu in diesem Silo gespeichert werden kann und je nach Bedarf von dem Untertrum der
Sammeltransporteinrichtung abgezogen wird, so dass in diesem Bereich eine ausreichende Spreuhöhe zur schonenden Förderung der Eier gewährleistet wird. 



   Wird das Fallrohr von der Eierfördervorrichtung durchlaufen, weist die Fördervorrichtung im
Bereich des Fallrohres eine Bodenöffnung für den Durchtritt der Eier und der Spreu in das Fallrohr auf. 



   Bei Einrichtungen, die mit mehreren übereinander angeordneten Käfigetagen arbeiten, ist vorgesehen, dass das Fallrohr a) oberhalb jeder Eierfördervorrichtung ein schräg verlaufendes, die Eierfördervorrichtung abdeckendes Leitblech, b) unterhalb jeder Eierfördervorrichtung ein den Weg der Spreu umlenkendes Prallblech aufweist, derart, dass die Spreu und das Ei, wie an sich bekannt, einen im wesentlichen schlangenförmigen Weg von oben nach unten durchläuft. 



   In den schrägen Leitblechen oberhalb der Eierfördervorrichtung wird eine Fallöffnung vorgesehen, die in Laufrichtung des Eierförderers gesehen hinter der Bodenöffnung in der Eierfördervorrichtung liegt. Weiterhin sind-in Laufrichtung des Eierförderers gesehen - hinter der Bodenöffnung der Eierfördervorrichtung die Schichthöhe der Spreu in dem Trog der Eierfördervorrichtung begrenzende, einstellbare Schieber angeordnet, durch die der Ausflusswinkel der Spreu aus dem Fallrohr in Richtung der Eierfördervorrichtung beliebig begrenzt werden kann. 



   Der Boden der untersten Eierfördervorrichtung ist im Bereich des Fallrohres geschlossen. An Stelle dieser Bodenöffnung ist aber eine Bodenöffnung oberhalb der Sammeltransporteinrichtung vorgesehen, die in Laufrichtung des Eierförderers gesehen hinter dem Fallrohr liegt. Hiedurch wird erreicht, dass trotz umlaufender Sammeltransporteinrichtung ein Auslaufen des Fallrohres nicht möglich ist, sondern dieses Fallrohr kann nur geleert werden, wenn wenigstens die unterste Eierfördereinrichtung umläuft. 



   Da die unterste Eierfördereinrichtung die in dem Fördertrog enthaltene Spreu vollständig in die Sammeltransporteinrichtung abgibt, ist ein Zuführrohr für Spreu vorgesehen, das aus dem Fallrohr Spreu in die unterste Eierfördervorrichtung aber in Förderrichtung gesehen hinter die in dieser vorgesehene Bodenöffnung leitet. 



   Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemässen Einrichtung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der Zeichnungen hervor. Die Zeichnungen zeigen dabei : Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung zweier Käfigbatterien mit drei übereinander angeordneten Etagen und der an der Frontseite der Batterien angeordneten Sammeleinrichtung für die Eier, wobei diese Sammeleinrichtung geschlossen dargestellt ist, was unter Umständen aus Sicherheitsgründen erforderlich sein kann, Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung des Fallrohres und der Eierfördervorrichtung vor Kopf der Käfigbatterien, wobei aus übersichtlichkeitsgründen das Fördermittel in den Eierfördervorrichtungen und das obere Trum der Sammeltransporteinrichtung weggelassen ist, Fig. 3 einen Schnitt gemäss der Linie 3-3 in   Fig. 2,   Fig.

   4 in grösserem Massstab eine schaubildliche Darstellung eines Teiles des Einkettenstegförderers, und 

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 Fig. 5 eine schaubildliche Darstellung einer Möglichkeit der Kettenumlenkung. 



   In   Fig. 1   sind   mit-l   und   2-zwei   Käfigbatterien bezeichnet, die drei übereinanderliegende   Käfigetagen --3,   4 und 5-aufweisen, die in einer horizontalen Ebene gesehen doppelt ausgebildet sind,   d. h.   in einer Ebene liegen zwei Käfige nebeneinander. Derartige Käfigbatterien sind bekannt und gehören damit zum Stand der Technik. 
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 angeordnet, die im wesentlichen identisch ausgebildet sind und daher nur mit einem Bezugszeichen bezeichnet werden. 



   Das Absammeln der Eier an der   Eiersammelstelle-9-erfolgt   in an sich bekannter Weise, so dass ein näheres Eingehen hierauf nicht erforderlich ist. 



   Sowohl die Sammeltransporteinrichtung--7--als auch die Eierfördervorrichtung --15-- sind als offener   Fördertrog --16   bzw. 17-- (Fig. 3) ausgebildet, in denen ein sogenannter   Einkettenstegförderer--18   bzw. 19-- umläuft, der an sich bekannt ist und dessen Aufbau deutlicher aus den Fig. 4 und 5 zu erkennen ist. 



   In Fig. 2 ist in schaubildlicher Weise eines der vor den Käfigbatterien --1,2-- angeordneten Fallrohre--11, 12-- dargestellt. Aus   übersichtlichkeitsgründen   ist das obere rücklaufende Trum der Sammeltransporteinrichtung--7--nicht dargestellt, während das untere Trum--8--, d. h. der Trog   - -16--,   deutlich erkennbar ist. 



   Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch das   Fallrohr--11--und   zum besseren Verständnis sollen beide Figuren gleichzeitig erläutert werden. An das obere Trum--10--der Sammeltransporteinrichtung schliesst über eine entsprechende Flanschausbildung--20--das eigentliche Fallrohr   --11-- an,   das aus einer   Rückwand-21-besteht,   die von oben nach unten unter einer gewissen Umlenkung umläuft. Die Vorderwand des Fallrohres wird durch das   Leitblech --22-- gebildet,   das 
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    --15-- liegtLeitbleches --22-- wird   erreicht, dass die   Eierfördereinrichtung-15-das Fallrohr-l l--   durchläuft, wobei die   Eierfördervorrichtung-15-eine Bodenöffnung-24-aufweist,   durch die Spreu und Eier hindurchfallen können.

   Es ist erkennbar, dass bei der Darstellung in Fig. 3 das mittlere   Leitblech --22-- an   der äusseren Kante des Troges der Eierfördervorrichtung --15-- anschliesst. Im Bereich unterhalb jeder Eierfördervorrichtung ist ein schräg in den Raum des Fallrohres vorstehendes 
 EMI3.3 
 --15--- angeordnet, dessen untere Kante hinsichtlich des Abstandes vom Boden der   Eierfördervorrichtung--15--einstellbar   ist, wobei bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein einfacher Schraubverschluss --27-- vorgesehen wird, um den Schieber in der gewünschten Arbeitsstellung,   d. h.   in der gewünschten Höhenstellung, festzulegen. 



   Mit--27--sind die erforderlichen Antriebsräder für den Einkettenstegförderer in Fig. 2 bezeichnet, wobei ein einziger, in den Zeichnungen nicht erkennbarer Motor ausreicht, um beispielsweise die drei dargestellten übereinander angeordneten Etagen anzutreiben.   Mit-28--sind   die erforderlichen einfachen Umlenkräder bezeichnet. Natürlich ist es möglich, an Stelle eines einzigen Motors und einer durchgehenden   Antriebswelle --29-- auch   für jedes   Kettenantriebsrad-27--   einen gesonderten und daher entsprechend klein zu dimensionierenden Motor einzusetzen. 



   In der untersten Eierfördervorrichtung befindet sich die   Bodenöffnung --24-- nicht   im Bereich des Fallrohres, wie dies der Fall für die oberste und mittlere Eierfördervorrichtung ist, sondern die   Bodenöffnung --24a-- in   der untersten Eierfördervorrichtung liegt in Förderrichtung des 

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 Einkettenstegförderer gesehen hinter dem Bereich des Fallrohres aber noch oberhalb des Troges   - -16-- der Sammeltransporteinrichtung --7-.   Auf diese Weise und im Zusammenspiel mit dem   Schieber --26-- wird   erreicht, dass bei Stillsetzen wenigstens der unteren Eierfördervorrichtung - 15-- ein Ausfliessen der im Bereich des Fallrohres vorhandenen Spreu in die   Sammeltransporteinrichtung --7-- nicht   möglich ist,

   da sich hinter dem Schieber noch ausreichend Platz auf der Bodenfläche befindet, damit sich der natürliche Böschungswinkel der mit Eiern vermischten Spreu aufbauen kann. 
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    --11-- mit--11-- durch   das   Zuführrohr --30-- zur   untersten   Eierfördervorrichtung-15-gefuhrt   werden können. 



   Fig. 4 zeigt in einem grösseren Massstab den Aufbau des Einkettenstegförderers, wobei mit --34-- die Kette und   mit-35-der   Steg bezeichnet ist, der so an der Kette angeordnet wird, dass sein   Scheitel --36-- nach   oben gerichtet ist, während die beiden äusseren Kanten der Schenkel - 37 und 38-auf dem Boden des Troges der jeweiligen Fördereinrichtung oder-Vorrichtung aufliegen. Hiedurch wird erreicht, dass durch die Fahrtbewegung und den sich dadurch aufbauenden
Druck auf dem nach vorne gerichteten Schenkel ein festes Aufliegen des Steges auf dem Boden gewährleistet wird, so dass sich der Steg nicht bedingt unter Umständen durch entsprechende
Kettenspannungen   od. dgl.   hochziehen oder hochdrehen kann. 



   In Fig. 5 ist ein Ausführungsbeispiel für eine Kettenumkehrung dargestellt. Es ist ohne weiteres möglich, zwischen dem unteren Umlenkrad, das in Fig. 5 mit--39--und dem oberen Umlenkrad, das in Fig. 5 mit--40--bezeichnet ist, die Kette einfach zu verdrehen, beispielsweise beim Auflegen der gesamten Kettenanordnung, da erfahrungsgemäss die Kette genügend Spiel hat, um dieses von   "Handzuverdrehen"durchzufuhren. In   einem solchen Fall müssten zwar die   Umlenkräder-39   und
40-im Gegensatz zu der Darstellung in Fig. 5 als Kettenräder ausgebildet sein, beispielsweise wie die
Antriebsräder --27-- in Fig.2, um damit eine feste und sichere Führung der Kette zu erreichen. 



   Das Problem der Kettenumkehrung tritt dadurch auf, dass, wenn man die Kette in normaler Weise zwischen dem Ober-und Untertrum einfach   umflihren   würde, die Kette mit ihren Stegen entweder im Obertrum oder im Untertrum mit dem Scheitel nach unten liegen würde. Ausserdem ist es bei einem Einkettenstegförderer immer erforderlich, dafür Sorge zu tragen, dass die Kette immer auf der Innenseite einer Kurve liegt, da bei einem Einkettenstegförderer nur in diesem Bereich eine einwandfreie Führung und Umlenkung der Kette möglich ist. 



   In Fig. 5 ist mit-F--ein Pfeil bezeichnet, der die Einlaufrichtung der Kette darstellen soll. Es ist ersichtlich, dass in Laufrichtung der Kette gesehen, im Obertrum die Kette auf der rechten Seite liegt und die Stege nach links ausgerichtet sind und dabei ordnungsgemäss mit ihrem Scheitel nach oben zeigen. Durch das Umlaufen des in einer vertikalen Ebene ausgerichteten Umlenkrades werden die Stege nunmehr umgekehrt, so dass-wie dies bei dem   mit--42--bezeichneten   Steg ersichtlich ist-der Scheitel des Steges nach unten weist.

   Nach dieser Umkehrung läuft die Kette um ein in einer horizontalen Ebene stehendes   Umkehrungsrad--43--und   wird dann über das in einer vertikalen Ebene aber schräg zu der Ebene des Umkehrungsrades--41--stehendes Rad--40--umgelenkt und kommt auf diese Weise unter Umlaufen des   Rades--39--wieder   in eine solche Lage, dass in Laufrichtung gesehen, die Kette wieder auf der rechten Seite liegt, der Scheitel des Steges wieder nach oben gerichtet ist. Würde nur einfaches Umlenken erfolgen, würde die Kette im Ober- oder Untertrum jeweils auf einer andern Seite liegen, was konstruktionsmässig Schwierigkeiten für den Einbau der   Eiersammelstelle--9--mit   sich bringen würde. 



   Die Wirkungsweise der erfindungsgemässen Einrichtung ist folgende :
Durch Inbetriebnahme der Sammeltransporteinrichtung--7--wird das in der Sammeltransporteinrichtung --7-- liegende Fördermittel bei dem Ausführungsbeispiel gemäss der Erfindung ein Einkettenstegförderer --18-- angetrieben. Dieser   Einkettenstegförderer --18--   fördert die Spreu zu der Eiersammelstelle--9--, läuft dann hoch und dient im Obertrum als Zuführungsvorrichtung für die Spreu zu den einzelnen Fallrohren Die Spreu fliesst im   Fallrohr--11--nach   unten, kommt durch die jeweiligen   Öffnungen --23-- zu   einem einstellbaren 

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 und bemessbaren Teil in die einzelnen, die Frontseiten der einzelnen Käfige umlaufenden Eierfördervorrichtungen.

   Werden nun die einzelnen Eierfördervorrichtungen angestellt, transportieren diese die von ihnen aufgenommenen Eier immer bis in den Bereich jeder   Bodenöffnung--24-,   durch die die Eier zusammen mit einem Anteil der Spreu durchfallen und im Fallrohr nach unten fliessen. Solange wie die   Sammeltransporteinrichtung --7-- umläuft,   werden am unteren Ende bei 
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 ohne dass dadurch die andere Käfigbatterie beeinflusst wird. 



   Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur zwei Käfigbatterien dargestellt und jede Käfigbatterie nur mit drei übereinander angeordneten Etagen. Selbstverständlich ist es möglich, mehrere Käfigbatterien vorzusehen und selbstverständlich ist es ebenso möglich, auch mehrere Etagen übereinander anzuordnen, ohne dass dadurch die Erfindung im geringsten beeinflusst wird. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Eiersammelvorrichtung für mehretagige Batterienestanlagen mit den Etagen jeweils zugeordneten Eierfördervorrichtungen, von diesen beschickbaren Fallrohren und Einrichtungen zum Verzögern des freien Falls am Kopf der Batterien sowie dem unteren Ende der Fallrohre zugeordnete 
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 des freien Falls der Eier Spreu verwendet wird und oberhalb und wie an sich bekannt unterhalb der Fallrohre Zufuhr-und Abzugsvorrichtungen für die Spreu vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Eiersammelvorrichtung nach Anspruch 1, deren Sammeltransporteinrichtung als endlos umlaufendes Fördermittel ausgebildet ist, das am unteren Ende des oder der Fallrohre die Eier aufnimmt und im Bereich des oberen Endes des oder der Fallrohre zurückläuft, EMI5.3 die Spreu dient.
    3. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch an sich bekannte Einkettenstegförderer (18,19) als Fördermittel.
    4. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h V-förmig gewinkelte Stege (35) für die Einkettenstegförderer (18,19), deren Scheitel (36) nach oben gerichtet ist und deren beide einen offenen Innenraum definierenden Schenkel (37,38) nach unten gerichtet sind.
    5. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Kettenumkehrung für den Einkettenstegförderer, die aus vier Kettenumlenkrädern (39,40, 41,43) besteht, von denen drei mit ihrer Mittelebene vertikal und eines mit seiner Mittelebene horizontal steht und die derart zusammenarbeiten, dass die Kette (34) im Ober- und Untertrum auf verschiedenen Seiten des Troges (16) liegt, die Stege (35) der Kette aber stets mit ihrem Scheitel nach oben weisen. EMI5.4 dass in Förderrichtung der Sammeltransporteinrichtung (7) gesehen vor der Kettenumkehrung ein das Obertrum und das Untertrum verbindendes Silo (14) für die Spreu vorgesehen ist.
    7. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, bei der das Fallrohr von der EMI5.5 vorrichtung im Bereich des Fallrohres eine Bodenöffnung (24) für den Durchtritt der Eier in das Fallrohr aufweist.
    8. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7 mit mehreren übereinander angeordneten EMI5.6 a) oberhalb jeder Fördervorrichtung ein schrägverlaufendes, die Eierfördervorrichtung (15) abdeckendes Leitblech (22), b) unterhalb jeder Eierfördervorrichtung ein den Weg der Spreu umlenkendes Prallblech (25) aufweist, derart, dass die Spreu und das Ei, wie an sich bekannt, einen im wesentlichen schlangenförmigen Weg von oben nach unten durchläuft.
    9. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1, 7 und 8, g e k e n n z e i c h n e t d u r c h eine Fallöffnung (23) in den schrägen Leitblechen oberhalb der Eierfördervorrichtung, die in <Desc/Clms Page number 6> Laufrichtung des Eierförderers gesehen hinter der Bodenöffnung (24) in der Eierfördervorrichtung (15) liegt.
    10. Eiersammelvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch in Laufrichtung des Eierförderers gesehen hinter der Bodenöffnung (24) der Eierfördervorrichtung (15) angeordnete, die Schichthöhe der Spreu in dem Trog der Eierfördervorrichtung (15) begrenzende, einstellbare Schieber (26).
    11. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7 bis 10, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Boden der untersten Eierfördervorrichtung (15) im Bereich des Fallrohres (11) geschlossen ist, aber eine Bodenöffnung (24a) oberhalb der Sammeltransporteinrichtung (7) aufweist, die in Laufrichtung des Eierförderers gesehen hinter dem Fallrohr liegt.
    12. Eiersammelvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 7 bis 12, gekennzeich- net durch ein Zuführrohr (30) für Spreu, das aus dem Fallrohr (11) Spreu in die unterste Eierfördervorrichtung (15) in Förderrichtung gesehen hinter die in dieser vorgesehene Bodenöffnung (24a) leitet.
    Druckschriften, die das Patentamt zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik in Betracht gezogen hat : EMI6.1 <tb> <tb> DL-PS <SEP> 38 <SEP> 075 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 002 <SEP> 494 <tb> DT-AS <SEP> 1192449 <SEP> US-PS <SEP> 3 <SEP> 033 <SEP> 162 <tb> US-PS <SEP> 2 <SEP> 674 <SEP> 226 <SEP> <tb>
AT76470A 1969-05-08 1970-01-28 Eiersammelvorrichtung AT298142B (de)

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DE19691923432 DE1923432B1 (de) 1969-05-08 1969-05-08 Eiersammelvorrichtung
DE19691962423 DE1962423C (de) 1969-12-12 Eisammelvorrichtung

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