DE631422C - Umlaufkoerper - Google Patents
UmlaufkoerperInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K1/00—Details of the magnetic circuit
- H02K1/06—Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
- H02K1/22—Rotating parts of the magnetic circuit
- H02K1/28—Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
- Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)
Description
Für Maschinen, insbesondere elektrische, sind Umlaufkörper bekanntgeworden, bei
denen auf die Welle in der Achsrichtung verlaufende Tragplatten als Nabenteile angeschweißt
sind, die mit freiem Abstand voneinander verlaufen. Diese Bauart soll nach der Erfindung durch eine vorteilhaftere ersetzt
werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Welle in dem Bereich der Tragplatten
weggelassen wird und die Tragplatten miteinander in Berührung gebracht und an ihren
Berührungsstellen unmittelbar miteinander verschweißt werden. Diese Anordnung hat
gegenüber der bekannten erhebliche Vorteile. So wird zunächst Gewicht erspart. Diese
Gewichtsersparnis beschränkt sich nicht nur auf die Masse der Welle, die in dem Raum
zwischen den Platten liegt; sie ist auch dadurch gegeben, daß die Welle bei der bekannao
ten Anordnung einen größeren Durchmesser in Hinsicht darauf erhalten mußte, daß in ihr
bei dem Anschweißen der Tragplatten innere ■ Spannungen erzeugt werden, durch die sie
geschwächt würde. Ferner kann geringeras wertiges Material benutzt werden als bei
einer Welle, für die stets besonders hochwertiges Material verwendet wird.' Bei Umlaufkörpern
für größere Leistungen ist das von besonderer Bedeutung, weil bei dieseji
die Welle bisher aus höchstwertigem Baustoff hergestellt wurde und daher sehr teuer ausfiel.
Schließlich wird auch noch die Herstellung des Umlaufkörpers vereinfacht und
beschleunigt, Vorteile, die sich daraus ergeben, daß nur vom Walzwerk fertig gelieferte
normale Platten verwendet werden können.
Die die Welle ersetzenden Platten werden zweckmäßig symmetrisch zur Umlaufachse
angeordnet und mit vorzugsweise bis zur Mitte reichenden Schlitzen derart ineinandergesteckt
und verschweißt, daß die Schweißnähte weitgehend von Fliehkräften entlastet sind und die durch diese herrührenden Biegungsbeanspruchungen
auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben. Zur Lagerung des Umlaufkörpers dienen Wellenstummel, die an die
Enden des geschweißten Nabensternes angeflanscht sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt.
Die Schweißstellen sind durch Verdickungen bzw. durch Strichelung kenntlich gemacht.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen einen Nabenstern für Läufe elektrischer Maschinen. Die Platten
ι, 2 sind hierbei mit ihren Schlitzen 4
*J Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ing, Karl Schardmihlner in Wien.
zu einem Körper von kreuzförmigem Querschnitt, vorzugsweise unter rechtem Winkel
zusammengesteckt. 7 sind Ringe zur Versteifung des Nabenkörpers, die mit den Platten
verschweißt sind; hierzu sind sie zweckmäßig in die Platte eingelassen. '6 sind an
den Stirnseiten" der Platten angeschweißte Ringe, an denen die Wellenstummel 5 angeflanscht
sind. 12 sind Leitungen, die durch to den hohlen Wellenstummel 5 in das Innere
des Umlaufkörpers geführt sind.
Die Fig. S bis 8 zeigen den Querschnitt sowie die einzelnen Platten eines Umlaufkörpers
nach der Erfindung, der aus den ähnlich wie beim ersten .Beispiel zusammengesteckten
und verschweißten Platten 1, 2, 3 aufgebaut ist. Die Platte 1 hat hierzu zwei
Schlitze 4, die jedoch nicht bis zur Mitte reichen. Die Platten 2 und 3 haben zweckmäßig
etwas weitere Schlitze und sind mit der Platte 1 so zusammengesteckt, daß ein
Körper von sternförmigem Querschnitt entsteht. Auch hier sind zur Versteifung Ringe 7 angebracht.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Bei dem in Fig. 9 im Querschnitt dargestellten Umlaufkörper sind vier Platten 8, 9, 10, 11 derart
zusammengesteckt und verschweißt, daß ein Körper von rostförmigem Querschnitt entsteht.
7 ist wieder ein Ring zur Versteifung des Umlaufkörpers. Die Wellenstummel können in ganz ähnlicher Weise an den
Stirnseiten angeflanscht werden wie bei den ersten Beispielen.
Wie ersichtlich, fallen bei Umlaufkörpern, die nach der Erfindung hergestellt sind, die
Widerstandsmomente der Nabenquerschnitte auf jeden Fall so hoch aus, daß der Körper
durch seitliche Züge nur sehr wenig durchgebogen werden kann. Solche Umlaufkörper
sind daher für Maschinen mit kleinem Luftspalt oder mit großer Läuferlänge, z. B.
Asynchronmaschinen oder Turbogeneratoren, besonders geeignet.
Wegen des lockeren Aufbaues eines solchen Umlaufkörpers ist es leicht möglich, durch
die durchbohrten Wellenstummel Leitungen in sein Inneres zu führen.
Auch die Belüftung eines solchen Umlaufkörpers bleibt gut und kann auf verschiedene
Weise gefördert werden, so z. B. durch Einbau von Luftzuführungswänden in den
Nabenstern.
Claims (5)
1. Umlaufkörper, insbesondere für elektrische Maschinen, mit in der Achsrichtung
mit freiem Abstand voneinander ver-
■ laufenden Tragplatten als Nabenteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten
an ihren Berührungsstellen unmittelbar mifeinander verschweißt sind ohne besondere
Welle.
2. Umlaufkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Enden
der axialen Platten besondere Auflagekörper, z. B. Ringe, zum Anflanschen von Wellenstummeln angeschweißt sind.
3. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten
mit vorzugsweise bis zur Mitte reichenden Schlitzen ineinandergesteckt und verschweißt
sind.
4. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Platten mit ihren Schlitzen zu einem Körper von kreuz- oder sternförmigem Querschnitt zusammengesteckt
sind (Fig. 2, 5),
5. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder
einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit ihren Schlitzen zu einem Körper von rostförmigem
Querschnitt zusammengesteckt sind (Fig. 9)·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BSftLiit. öfeBRuCKT IfJ BMt R
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT631422X | 1930-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE631422C true DE631422C (de) | 1936-06-20 |
Family
ID=3677820
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930631422D Expired DE631422C (de) | 1930-04-30 | 1930-09-05 | Umlaufkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE631422C (de) |
-
1930
- 1930-09-05 DE DE1930631422D patent/DE631422C/de not_active Expired
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