DE631422C - Umlaufkoerper - Google Patents

Umlaufkoerper

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Publication number
DE631422C
DE631422C DE1930631422D DE631422DD DE631422C DE 631422 C DE631422 C DE 631422C DE 1930631422 D DE1930631422 D DE 1930631422D DE 631422D D DE631422D D DE 631422DD DE 631422 C DE631422 C DE 631422C
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DE
Germany
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plates
welded
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circulating body
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Expired
Application number
DE1930631422D
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Karl Schardmihlner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication of DE631422C publication Critical patent/DE631422C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K1/00Details of the magnetic circuit
    • H02K1/06Details of the magnetic circuit characterised by the shape, form or construction
    • H02K1/22Rotating parts of the magnetic circuit
    • H02K1/28Means for mounting or fastening rotating magnetic parts on to, or to, the rotor structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Iron Core Of Rotating Electric Machines (AREA)

Description

Für Maschinen, insbesondere elektrische, sind Umlaufkörper bekanntgeworden, bei denen auf die Welle in der Achsrichtung verlaufende Tragplatten als Nabenteile angeschweißt sind, die mit freiem Abstand voneinander verlaufen. Diese Bauart soll nach der Erfindung durch eine vorteilhaftere ersetzt werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Welle in dem Bereich der Tragplatten weggelassen wird und die Tragplatten miteinander in Berührung gebracht und an ihren Berührungsstellen unmittelbar miteinander verschweißt werden. Diese Anordnung hat gegenüber der bekannten erhebliche Vorteile. So wird zunächst Gewicht erspart. Diese Gewichtsersparnis beschränkt sich nicht nur auf die Masse der Welle, die in dem Raum zwischen den Platten liegt; sie ist auch dadurch gegeben, daß die Welle bei der bekannao ten Anordnung einen größeren Durchmesser in Hinsicht darauf erhalten mußte, daß in ihr bei dem Anschweißen der Tragplatten innere ■ Spannungen erzeugt werden, durch die sie geschwächt würde. Ferner kann geringeras wertiges Material benutzt werden als bei einer Welle, für die stets besonders hochwertiges Material verwendet wird.' Bei Umlaufkörpern für größere Leistungen ist das von besonderer Bedeutung, weil bei dieseji die Welle bisher aus höchstwertigem Baustoff hergestellt wurde und daher sehr teuer ausfiel. Schließlich wird auch noch die Herstellung des Umlaufkörpers vereinfacht und beschleunigt, Vorteile, die sich daraus ergeben, daß nur vom Walzwerk fertig gelieferte normale Platten verwendet werden können.
Die die Welle ersetzenden Platten werden zweckmäßig symmetrisch zur Umlaufachse angeordnet und mit vorzugsweise bis zur Mitte reichenden Schlitzen derart ineinandergesteckt und verschweißt, daß die Schweißnähte weitgehend von Fliehkräften entlastet sind und die durch diese herrührenden Biegungsbeanspruchungen auf ein Mindestmaß beschränkt bleiben. Zur Lagerung des Umlaufkörpers dienen Wellenstummel, die an die Enden des geschweißten Nabensternes angeflanscht sind.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung vereinfacht dargestellt. Die Schweißstellen sind durch Verdickungen bzw. durch Strichelung kenntlich gemacht.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen einen Nabenstern für Läufe elektrischer Maschinen. Die Platten ι, 2 sind hierbei mit ihren Schlitzen 4
*J Von dem Patent sucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Ing, Karl Schardmihlner in Wien.
zu einem Körper von kreuzförmigem Querschnitt, vorzugsweise unter rechtem Winkel zusammengesteckt. 7 sind Ringe zur Versteifung des Nabenkörpers, die mit den Platten verschweißt sind; hierzu sind sie zweckmäßig in die Platte eingelassen. '6 sind an den Stirnseiten" der Platten angeschweißte Ringe, an denen die Wellenstummel 5 angeflanscht sind. 12 sind Leitungen, die durch to den hohlen Wellenstummel 5 in das Innere des Umlaufkörpers geführt sind.
Die Fig. S bis 8 zeigen den Querschnitt sowie die einzelnen Platten eines Umlaufkörpers nach der Erfindung, der aus den ähnlich wie beim ersten .Beispiel zusammengesteckten und verschweißten Platten 1, 2, 3 aufgebaut ist. Die Platte 1 hat hierzu zwei Schlitze 4, die jedoch nicht bis zur Mitte reichen. Die Platten 2 und 3 haben zweckmäßig etwas weitere Schlitze und sind mit der Platte 1 so zusammengesteckt, daß ein Körper von sternförmigem Querschnitt entsteht. Auch hier sind zur Versteifung Ringe 7 angebracht.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung. Bei dem in Fig. 9 im Querschnitt dargestellten Umlaufkörper sind vier Platten 8, 9, 10, 11 derart zusammengesteckt und verschweißt, daß ein Körper von rostförmigem Querschnitt entsteht. 7 ist wieder ein Ring zur Versteifung des Umlaufkörpers. Die Wellenstummel können in ganz ähnlicher Weise an den Stirnseiten angeflanscht werden wie bei den ersten Beispielen.
Wie ersichtlich, fallen bei Umlaufkörpern, die nach der Erfindung hergestellt sind, die Widerstandsmomente der Nabenquerschnitte auf jeden Fall so hoch aus, daß der Körper durch seitliche Züge nur sehr wenig durchgebogen werden kann. Solche Umlaufkörper sind daher für Maschinen mit kleinem Luftspalt oder mit großer Läuferlänge, z. B.
Asynchronmaschinen oder Turbogeneratoren, besonders geeignet.
Wegen des lockeren Aufbaues eines solchen Umlaufkörpers ist es leicht möglich, durch die durchbohrten Wellenstummel Leitungen in sein Inneres zu führen.
Auch die Belüftung eines solchen Umlaufkörpers bleibt gut und kann auf verschiedene Weise gefördert werden, so z. B. durch Einbau von Luftzuführungswänden in den Nabenstern.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Umlaufkörper, insbesondere für elektrische Maschinen, mit in der Achsrichtung mit freiem Abstand voneinander ver-
■ laufenden Tragplatten als Nabenteile, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatten an ihren Berührungsstellen unmittelbar mifeinander verschweißt sind ohne besondere Welle.
2. Umlaufkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Enden der axialen Platten besondere Auflagekörper, z. B. Ringe, zum Anflanschen von Wellenstummeln angeschweißt sind.
3. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit vorzugsweise bis zur Mitte reichenden Schlitzen ineinandergesteckt und verschweißt sind.
4. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit ihren Schlitzen zu einem Körper von kreuz- oder sternförmigem Querschnitt zusammengesteckt sind (Fig. 2, 5),
5. Umlaufkörper nach Anspruch 1 oder einem der Unteransprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten mit ihren Schlitzen zu einem Körper von rostförmigem Querschnitt zusammengesteckt sind (Fig. 9)·
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE1930631422D 1930-04-30 1930-09-05 Umlaufkoerper Expired DE631422C (de)

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