DE630140C - Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes - Google Patents

Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes

Info

Publication number
DE630140C
DE630140C DEI47345D DEI0047345D DE630140C DE 630140 C DE630140 C DE 630140C DE I47345 D DEI47345 D DE I47345D DE I0047345 D DEI0047345 D DE I0047345D DE 630140 C DE630140 C DE 630140C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
pressure chamber
washing
space
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI47345D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft
Original Assignee
Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft filed Critical Inventia Patent Verwertungs Gesellschaft
Priority to DEI47345D priority Critical patent/DE630140C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE630140C publication Critical patent/DE630140C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F17/00Washing machines having receptacles, stationary for washing purposes, wherein the washing action is effected solely by circulation or agitation of the washing liquid

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

  • Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttätiger Erzeugung eines Flüssigkeitskreislaufes Die Erfindung bezieht sich auf eine Wasch-oder Aufwaschmaschine mit selbsttätiger Erzeugung eines Flüssigkeitskreislaufes zwischen einem dieWaschflüssigkeit enthaltenden Druckraum und einem von diesem (durch eine Zwischenwand) getrennten, das Waschgut aufnehmenden \@,aschraum, wobei die Förderung der Waschflüssigkeit vom Druckraum zum Waschraum durch den im Druckraum infolge Verdampfung der Waschflüssigkeit entstehenden Druck geschieht und die Rückbeförderung der Flüssigkeit in den Druckraum bei Erreichung einer bestimmten Flüssigkeitshöhe im Druckraum eingeleitet wird. Es sind derartige und ähnliche Einrichtungen bekannt, bei denen in den Verbindungen zwischen dem Druck- und dem Waschraum mechanische Ventile angebracht sind. Bekanntlich versagen derartige Ventile äußerst leicht, sie werden undicht, wenn Schmutz, Seifenreste tt. dgl. sich an den Sitzen und Ventilkörpern absetzen.
  • Es sind ferner Waschapparate bekannt, bei denen der Wasch- und der Druckraum aus einem gemeinsamen Gefäß bestehen, das in einem mit Waschflüssigkeit bis über die obere Abschlußwand des Gefäßes gefüllten Außengehäuse angebracht ist, wobei der von dem Außengehäuse gebildete Flüssigkeitsraum durch ein Flüssigkeitsschloß mit dem den Wasch- und Druckraum bildenden Gefäß in Verbindung steht. Wenn die Waschflüssigkeit nicht von Anfang an über die erwähnte obere Abschlußwand des Gefäßes stehen sollte, würde beim Anfang der Dampfbildung der Dampf direkt durch das Flüssigkeitsschloß ausdringen. Es muß bei dieser bekannten Einrichtung also das Flüssigkeitsschloß geschlossen sein. Unter dieser Annahme drückt der durch Erhitzung des Apparats gebildete Dampf die Flüssigkeit in dem Gefäß nach unten, und die Flüssigkeit steigt durch den zwischen dem Gefäß und dem Außengehäuse gebildeten Ringraum nach oben. Sobald die Flüssigkeitssäulen in dem Gefäß und in dem äußeren Rohr des Flüssigkeitsschlosses unter die untere Mündung des mit ihrem oberen Ende mit der Abschlußwand des Gefäßes abschließenden Innenrohres des Flüssigkeitsschlosses kommen, reißt oben das Flüssigkeitsschloß auf und Dampf entweicht durch das Innenrohr. Die ganze Dampfmenge tritt jedoch nicht durch dieses Rohr aus, da der Dampf zum Teil kondensiert wird und die Flüssigkeit durch das Innenrohr von der großen Flüssigkeitsmenge oberhalb der oberen Abschlußwand des Gefäßes im Außengehäuse immer nachläuft. Sobald eine gewisse Menge Dampf durch das Innenrohr des Flüssigkeitsschlosses in Form von Dampfblasen aufgetreten ist, steigt durch den sinkenden Dampfdruck sofort die Flüssigkeits- Säule in i Gefäß, und da der gleiche verringerte Dampfdruck auf das Flüssigkeitsschloß einwirkt, wird dieses Scbloß wieder geschlossen.
  • Ein solches Aufundniedürsteigen des Wasserspiegels um nur wenige Zentimeter in dem gemeinsamen Wasch- und Druckraum kann keine Einwirkung auf die Wäsche haben. Von einer Durchspülung der Wäsche kann jedenfalls bei der bekannten Einrichtung nicht die Rede sein.
  • Bei der Einrichtung gemäß der Erfindung werden diese Nachteile dadurch beseitigt, daß überhaupt keine mechanischen Ventile Verwendung finden und eine vollständige und effektive Durchspülung der Wäsche in beiden Richtungen zustande kommt. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß der Druckraum und der Waschraum miteinander über mindestens zwei Leitungen in Verbindung stehen, von denen die eine den unteren Teil des Druckraumes mit dem oberen Teil des Waschraumes verbindet und an ihrem unteren, in den Druckraum hineinragenden' Ende von einem mit dichtem Boden ausgeführten, nicht bis an die obere Abschlußwand heranreichenden, oben offenen Rohr umgeben ist und mit diesem Rohr ein Flüssigkeitsschloß bildet, während die andere Leitung mit dem unteren Teil des Waschraumes verbunden ist und tiefer als die erstgenannte Leitung in die im Druckraum befindliche Waschflüssigkeit eintaucht.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Es zeigen Fig. i einen Schnitt durch einen schematisch dargestellten Waschapparat, gemäß der Erfindung ausgeführt, Fig. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform eines Waschapparats gemäß der Erfindung und die Fig. 3 bis 6 weitere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes, sämtlich im Schnitt.
  • Der Apparat gemäß Fig. i besteht hauptsächlich aus einem Behälter io, der durch einen in ihm fest angebrachten, aus dichtem Werkstoff ausgeführten Zwischenboden i i in zwei Räume 12 (Oberraum) und 13 (Unterraum) aufgeteilt ist. Oberhalb des Zwischenbodens i i ist ein Siebboden 14 lose eingelegt. Ein. entsprechender Siebboden 15 ist ebenfalls lose in dem oberen Teil des Oberraums i2 angeordnet. Der zwischen den Siebböden 17 und 15 entstehende Raum dient zur Aufnahme des Waschgutes. Abgeschlossen ist der Behälter io oben durch einen abnehmbaren Deckel 16 und unten durch einen Boden 17. An den Zwischenboden i i ist etwa in der Mitte ein nach unten in den Unterraum 13 ragendes Rohr 18 angeschlossen. Dieses Rohr schneidet mit dem genannten Zwischenboden ab und stellt eine Verbindung zwischen dein Oberraum 12 und dem Unterteil des Unterraumes 13 dar, cla es sich dicht oberhalb des Bodens 17 öffnet. Um das Rohr 18 herum ist ein weiteres Rohr i9 größeren Durchmessers angeordnet, dessen eines Ende mit dem Boden 17 dicht verbunden ist Und dessen anderes Ende sich ein wenig unterhalb der Zwischenwand i i öffnet. Mit dem Boden 17 ist ferner ein Röhr 2o (licht verbunden, welches ebenfalls ziemlich nahe unterhalb des Zwischenbodens ii ausmündet und den unteren Teil eines etwas engeren Rohres 21 umschließt. Das untere Ende des Rohres 21 mündet oberhalb der unteren Öffnung des Rohres 18, ist durch den Zwischenboden ii gezogen und öffnet sich dicht unterhalb des Deckels 16 oder jedenfalls in dem oberen Teil des Oberraumes 12. Durch den Zwischenboden ii ist noch ein Rohr 22 geführt, das den unteren Teil des Unterraumes mit dem oberen Teil des Oberraumes verbindet. Dieses Rohr besitzt an seinem oberen Ende ein Kniestück 23, das drehbar an das Rohr 22 angelenkt ist und dessen einer Schenkel etwa parallel zu der Aufstellungsebene der Waschmaschine verläuft. Oberhalb der oberen Öffnung des Rohres 21 ist ein Spritzschutz 24 vorgesehen. Am oberen Teil des Behälters io ist ein Stutzen 25 angeordnet, der als Dampfablauf dient und unter Umständen mit einer an sich bekannten Kondensationsvorrichtung verbunden sein kann. Am unteren Ende des Behälters ist schließlich ein Ablauf 26 für die Flüssigkeit vorgesehen.
  • Angenommen, der Raum zwischen den Siebböden 14 und 15 ist mit Waschgut gefüllt und die Waschflüssigkeit reicht ein wenig oberhalb des Zwischenbodens i i. Sobald die Waschflüssigkeit mittels einer unterhalb des Bodens 17 angebrachten Heizquelle erwärmt und zum Kochen gebracht wird, entwickelt sich Dampf in dem Unterraum 13. Dieser Dampf drückt zunächst den Flüssigkeitsspiegel in dem Unterraum bis auf die Öffnungen der Rohre ig.und 2o. Die Flüssigkeitsspiegel in den Rohren 2i und 22 sowie der Spiegel in dem Oberraum steigen in entsprechender Weise. Setzt sich nun die Dampfentwicklung fort, wird die Flüssigkeit in den Rohren i9 und 2o nach unten gedrückt, weshalb diese in dem Rohr 21 und in dem Oberraum 1.2 weiter steigt. Der auf die Flüssigkeit in dem Rohr i9 ausgeübte Dampfdruck ist gleich dem Druck der Flüssigkeitssäule des Rohres 18, deren Höhe gleich dem lotrechten Abstand zwischen dem Flüssigkeitsspiegel des Oberraums und dem Flüssigkeitsspiegel des erstgenannten Rohres ig ist. Da der gleiche Druck auf die Flüssigkeit in dein Unterraum außerhalb des Rohres 19 und auch auf die in dein Rohr 2o vorhandene Flüssigkeit einwirkt, wird Flüssigkeit in den Mohren 21 und 22 hinaufgepreßt über den Flüssigkeitsspiegel des Oberraumes auf eine Höhe, die der Höhe der obengenannten Flüssigkeitssäule des Rohres 18 entspricht. Die .Längen der Rohre i8, 21 und 22 sind derart bemessen, daß die Höhe von dem Flüssigkeitsspiegel des Oberraumes bis an die untere Mündung des Rohres i8 größer als die Höhe von dem genannten Flüssigkeitsspiegel bis an die oberen Üftnungen der Rohre 2i und 22 ist. Bei zunehmenden Drucksteigerungen in dem Unterraum 13 steigen die Flüssigkeitssäulen in den Rohren 21 und 22, bis Flüssigkeit aus den oberen Mündungen derselben ausströmt, gleichzeitig sinkt der Flüssigkeitsspiegel in dem Rohr i9. Dieser Spiegel kann aber auf Grund der Abmessungen der Rohrlängen nicht unter die Öffnung des Rohres 18 sinken. Flüssigkeit wird somit mit Hilfe des Dampfdruckes von dem Unterraum durch das Rohr 22 befördert und gießt sich in den Oberraum aus. Die Höhe der Flüssigkeitssäule in dem Rohr 18 steigt mit zunehmender Flüssigkeitsmenge in dem Oberraum 12, da die Gesamthöhe dieser Säule, wie bereits erwähnt, zwischen dem Flüssigkeitsspiegel in dem Oberraum und dem Flüssigkeitsspiegel in dem Rohr i9 gerechnet werden muß. Hieraus geht hervor, daß, wenn der Flüssigkeitsspiegel in dem Unterraum 13 sinkt, wobei die Höhe der Flüssigkeitssäule in dem Rohr 22 größer wird, gleichzeitig die Flüssigkeitssäule in dem Rohr i8 höher wird, weshalb die Höhenunterschiede dieser beiden Flüssigkeitssäulen immer etwa die gleichen sind. Der Flüssigkeitsspiegel in dem Rohr 2o sinkt gleichzeitig mit dem Spiegel des Unterraumes 13, und die aus dein genannten Rohr verdrängte Flüssigkeit wird durch das Rohr 21 in den Oberraum geleitet. Der Abstand zwischen der unteren Öffnung des Rohres 21 und dem Boden 17 des Behälters ist größer als der Abstand zwischen dem Boden und der unteren Öffnung des Rohres 22, weshalb der Flüssigkeitsspiegel zuerst die untere 1lündung des Rohres 21 erreicht. Sobald dies geschehen ist, drückt das Betriebsmittel, d. h. in diesem Fall der Dampf, den Inhalt des Rohres 21 in den Oberraum, und das von den Rohren 2o und 21 gebildete Flüssigkeitsschloß ist gerissen. Der Druck in dem Unterraum sinkt nun sehr rasch, und der Flüssigkeitsinhalt des Oberraumes wird wieder dem Unterraum durch die Rohre i8 und i9 zugeführt. Während dieser Rückflußperiode nimmt die Dampfbildung ab, da die Flüssigkeit in dem Oberraum ein wenig abgekühlt worden und eine gewisse Wärmemenge nötig ist. um die Flüssigkeit wieder auf Dampfbildungstemperatur zu bringen. Der Dampf, der jedoch während dieser Periode gebildet werden sollte, hat durch die Rohre 2o und 21 freien Ablauf. Wenn der Flüssigkeitsspiegel bei der. Rückfüllung über den oberen Raum des Rohres 2o gestiegen ist, wird dieses Rohr wieder gefüllt, das Flüssigkeitsschloß wieder hergestellt und die Möglichkeit für den Dampf, hier zu entweichen, aufgehoben. Der Verlauf wiederholt sich jetzt aufs neue, solange Wärme der in dem Unterraum vorhandenen Flüssigkeit zugeführt wird.
  • Der Durchmesser des Rohres 2o ist derart bemessen, ciaß die Flüssigkeitsmenge, die zwischen den Wandungen der Rohre 2o und -1 vorhanden ist, dazu reicht, das Rohr 2i mit Flüssigkeit zu füllen.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß die Trennwand zwischen Ober-und Unterraum durch den Boden eines besonderen, aus dem Behälter io aushebbaren Gehäuses 27 gebildet wird, wobei die Rohre i g, 2o, 21 und 22 mit dem Gehäuse 27 fest verbunden sind und mit diesem aus dem Behälter io leicht entfernt werden können. An Stelle des Innenrohres i8 der Fig. i ist in der Ausführungsform gemäß Fig.2 ein ringförmiger Zwischenraum 28 zwischen dem Gehäuse 27 und dem unteren Teil des Behälters io vorgesehen. Das zweite Flüssigkeitsschloß wird somit bei dieser Ausführungsform teils durch das Rohr ig und teils durch den Ringraum 28 gebildet. Damit die Flüssigkeit von dem Rohr i9 zu dem Ringraum 28 freien Durchtritt haben kann, ist das Gehäuse 27 unten mit einer bügelartigen Abstützvorrichtung 29 ausgebildet, die sich gegen den Boden 17 des Behälters io abstützt und somit einen Abstand zwischen der unteren Begrenzungswand des Gehäuses 27 und dem Boden 17 des Behälters gewährleistet. Uin zu verhindern, daß bei der Rückspülung der Flüssigkeit durch das Rohr i9 die Flüssigkeit in das Rohr 2o einströmt, ehe der Flüssigkeitsspiegel in dem Gehäuse 27 bis an das obere Ende der Rohre 19 und 2o gestiegen ist, ist ein Schutzblech 30 zwischen den genannten Rohren vorgesehen.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 3 unterscheidet sich von derjenigen gemäß den Fig. i und 2 dadurch, daß die oberen und unteren Begrenzungswände 3.1 und 32 des Gehäuses 27 aus schlecht wärmeleitendem Werkstoff bestehen oder mit irgendeinem derartigen Material überzogen sind. Dies hat den Vorteil, daß dasjenige Wasser, das über das Waschgut spült, im Anfang des Betriebes eine sehr niedrige Temperatur hat und sich erst allmählich erwärmt. Dies ist vorteilhaft, da bekanntlich die Eiweißstoffe koagulieren, wenn sie sofort hoher Temperatur ausgesetzt werden. Bei dieser Ausführungsform kann Dampf unterhalb der Begrenzungswände 31 und 32 gebildet werden und die Maschine in Betrieb kommen, ohne daß das eigentliche Waschwasser eine Dampfbildungstemperatür erreicht.
  • Die Einrichtung gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen dadurch, daß die Flüssigkeit durch das Waschgut hin- und zurückgepumpt wird. In dem Unterraum des Behälters io ist ein aus zwei Rohren 33 und 34 bestehendes Flüssigkeitsschloß vorgesehen. An den Zwischenboden i i ist ein nach unten ragendes Rohr 35 angeschlossen, das in eine rohrförmigeVertiefung 36 des Bodens 17 hineinragt. Der Boden 17 ist somit nach oben ringförmig eingezogen, so daß das Rohr 35 ziemlich weit unterhalb des genannten Bodens münden kann. Im Betrieb dieser Einrichtung drückt der Dampf die Waschflüssigkeit durch das Rohr 35 in den Oberraum 12 hinauf, und zwar so lange, bis das von den Rohren 33 und 34 gebildete Flüssigkeitsschloß aufreißt. Sobald dies geschehen ist, strömt die Flüssigkeit wieder durch das Rohr 35 und die Vertiefung 36 in den Unterraum 13 zurück, wonach sich der Vorgang wiederholt.
  • Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 unterscheidet sich von derjenigen nach Fig.4 nur dadurch, daß das Rohr 35 durch einen Ringkanal 37 ersetzt worden ist. Dieser Ringkanal wird von einem besonderen, in dem unteren Teil des Gehäuses iö angeordneten Gehäuse 38 gebildet, dessen Außenwand nicht ganz bis an die Wandung des Behälters heranreicht.
  • In der Ausführungsform gemäß - Fig. 6 ist das Rohr 22, wie es in der Fig. 2 dargestellt ist, dadurch ersetzt, daß die Außenwandung des Gehäuses 27 bis in den . oberen Teil des Oberraumes 12 hinaufgezogen und außerdem der untere Teil des genannten Gehäuses mit Öffnungen 39 ausgebildet ist, durch die. die Flüssigkeit in den zwischen der Wandung des Behälters io und der Wandung des Gehäuses 27 gebildeten Ringkanal 4o eintreten kann. Im übrigen ist die Wirkung des Apparats gemäß dieser Ausführungsform identisch mit derjenigen gemäß Fig.2.
  • Die beschriebenen Einrichtungen können auch mittels Druckluft betrieben werden, wobei die Luft, beispielsweise die Blasluft eines Staubsaugers, in den Unterraum eingeführt wird. Auch kann ein von einer Wasserturbine, die unter Umständen an die Wasserleitung angeschlossen werden kann, betriebener Ventilator verwendet werden, um die erforderliche Druckluftmenge zu erzeugen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttätiger Erzeugung eines Flüssigkeitskreislaufes zwischen einem die Waschflüssigkeit enthaltenden Druckraum und einem von diesem (durch eine Zwischenwand) getrennten, -das Waschgut aufnehmenden Waschraum, wobei die Förderung der Waschflüssigkeit vom Druckraum zum Waschraum-durch den im Druckraum infolge Verdampfung der Waschflüssigkeit -entstehenden Druck geschieht und die' Rückbeförderung der Flüssigkeit in den Druckraum bei Erreichung einer bestimmten Flüssigkeitshöhe im Druckraum eingeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum (13) und der Waschraum (i2) miteinander über mindestens zwei Leitungen in Verbindung stehen, von denen die eine (2i) den unteren Teil des Druckraumes mit dem oberen Teil des Waschraumes verbindet und an ihrem unteren, in den Druckraum hineinragenden Ende von einem mit dichtem Boden ausgeführten, nicht bis an die obere Abschlußwand (1i bzw. 3i) heranreichenden, oben offenen Rohr (2o) umgeben ist und mit diesem Rohr (Zo) ein Flüssigkeitsschloß bildet, während die andere Leitung (18, 28, 35 bzw. 37) mit dem unteren Teil. des Waschraumes verbunden ist und tiefer als die erstgenannte Leitung (21) in die im Druckraum befindliche -Waschflüssigkeit eintaucht.
  2. 2. Waschmaschine nach Anspruch i, gekennzeichnet durch derart in und zwischen den Räumen (12 und 13) angebrachte Leitungen, daß mindestens zwei Flüssigkeitsschlösser gebildet werden. .
  3. 3. Waschmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine etwa von dem Boden des Druckraumes hinaufragende, mit der Leitung (18 bzw. 28) ' derart zusammen-wirkende, nicht bis an die obere Abschlußwand (il bzw. 3i) des - Druckraumes heranreichende Leitung (19), daß dadurch ein zweites Flüssigkeitsschloß gebildet wird.
  4. 4. Waschmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum durch ein besonderes, nach oben (Boden i i) abgeschlossenes Gehäuse begrenzt wird, wobei die das eine Flüssigkeitsschloß bildenden Leitungen (2o, 21) und die eine mit dem durch den Behälter (io) gebildeten Raum in Verbindung stehende Leitung (i9) des anderen Flüssigkeitsschlosses mit dem Gehäuse einen von dem Behälter leicht entfernbaren Ein-
DEI47345D 1933-06-04 1933-06-04 Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes Expired DE630140C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI47345D DE630140C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEI47345D DE630140C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE630140C true DE630140C (de) 1936-05-22

Family

ID=7191977

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI47345D Expired DE630140C (de) 1933-06-04 1933-06-04 Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE630140C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT386922B (de) Reinigungssystem fuer eine rohrmelkanlage
DE2419734C3 (de) Selbstreinigendes Dampfbügeleisen
DE2058621A1 (de) Verfahren zum Behandeln von Waesche und Waschmaschine zur Durchfuehrung des Verfahrens
CH619161A5 (de)
DE1203484B (de) Auf Fluessigkeitsstand in einem Behaelter ansprechende Einrichtung
DE2108541B2 (de) Gerät zum Kochen von Kaffee oder Tee
DE630140C (de) Wasch- oder Aufwaschmaschine mit selbsttaetiger Erzeugung eines Fluessigkeitskreislaufes
DE2149125A1 (de) Verfahren zur Pasteuerisierung von Wasser,vorzugsweise Abwasser oder Schlamm,und Anlage zum Durchfuehren des Verfahrens
DE531224C (de) Umlaufverdampfer, insbesondere zur Herstellung von reinem Speisewasser
DE10349406B4 (de) Stückbaumfärbeapparat
DE644253C (de) Kaffeeaufgussvorrichtung mit Elektrodenbeheizung
DE2608585C2 (de) Vorrichtung zum Reinigen und Desinfizieren der Milchwege von Rohrmelkanlagen
DE3802342C2 (de) Warmwasserumlaufsystem mit einem offenen Tank und einem Wassererhitzer
DE69013663T2 (de) Waschmaschine ausgerüstet mit einem Überlauf.
DE512133C (de) Staubalken
DE2541193C2 (de) Waschmaschine oder dgl.
DE2741719A1 (de) Elektrische kaffee- oder teemaschine
AT102515B (de) Kaffeemaschine.
DE2248639C3 (de) Selbstreinigendes Dampfbügeleisen
DE737634C (de) Vorrichtung zur chemischen Behandlung und Waschung von Holzschliff, Zellstoff u. dgl.
AT370308B (de) Elektrische kaffee- oder teemaschine
DE1429892A1 (de) Behaelter zum Erhitzen von Fluessigkeiten
DE454172C (de) Vorrichtung zum Reinigen von Waesche mit selbsttaetiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Fluessigkeitskreislaufs
DE1928670C (de) Vorrichtung zur Herstellung und Abgabe einer aus wenigstens zwei Flüssigkeiten bestehenden Mischung
DE497768C (de) Vorrichtung zum Waschen, Kochen oder Daempfen, Kuehlen und Faerben von Gemuese, Fruechten o. dgl.