DE454172C - Vorrichtung zum Reinigen von Waesche mit selbsttaetiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Fluessigkeitskreislaufs - Google Patents

Vorrichtung zum Reinigen von Waesche mit selbsttaetiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Fluessigkeitskreislaufs

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DE454172C
DE454172C DEE34343D DEE0034343D DE454172C DE 454172 C DE454172 C DE 454172C DE E34343 D DEE34343 D DE E34343D DE E0034343 D DEE0034343 D DE E0034343D DE 454172 C DE454172 C DE 454172C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F1/00Washing receptacles
    • D06F1/06Wash-boiler receptacles
    • D06F1/08Wash-boiler receptacles with special means for water circulation by heat, e.g. fountain-washers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Reinigen von Wäsche mit selbsttätiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Flüssigkeitskreislaufs. Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Reinigen von Wäsche, Eßgeschirr usw. mit einem periodisch wechselnden, selbsttätig erfolgenden Flüssigkeitskreislaufe, der zwischen mindestens einem Druckraume und einem Flüssigkeitsraume stattfindet. Es sind Vorrichtungen dieser Art be= kannt, bei denen der Druckraum als Arbeitsraum ausgebildet ist. Es konnte bei diesen Vorrichtungen noch vorkommen, daß der Kreislauf dadurch unterbrochen wurde, daß stark mit Dampfblasen gemischte Waschflüssigkeit in den Wasserabschluß eintrat.
  • Gemäß vorliegender Erfindung wird nun dieser Nachteil dadurch behoben, daß über dem beheizten Boden des die Wäsche usw. aufnehmenden Behälters ein am Umfange mit Zulauflöchern und in der Mitte mit einer Steigleitung versehener Teller vorgesehen ist, und daß außerdem das Rohr, das die Verbindung des Wasserabschlusses mit dem Arbeitsraume herstellt, tellerförmige Erweiterung aufweist, die oben in dem Dampfrautn bzw. Arbeitsraum sich nach außen erstreckt und die am äußersten Umfange Löcher besitzt. Die Waschflüssigkeit, die durch den Teller an dem beheizten Boden entlang von außen nach innen und von dort nach oben fließt, wird sofort wieder durch das Waschgut hindurchgeleitet, während der aus der Waschflüssigkeit austretende Dampf mitgerissenes Wasser fallen läßt, ehe er zum Wasserabschlusse gelangen kann. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der'Erfindung schematisch im Schnitte dargestellt.
  • Über einem Feuerungsraum F ist ein zylindrischer Wasserkessel i vorgesehen, der oben durch einen Deckel 15 abgeschlossen ist. Auf dem Boden des Kessels i liegt ein Teller -;-mit seinem äußeren nach unten abgebogenen Rande, in «-elch letzterem Auschnitte .4 angeordnet sind. Der Teller 2 besitzt eine zentrale Öffnung 3, und über derselben liegt ein für die Aufnahme von Wäsche 14 bestimmter, mit durchbrochenen Wandungen versehener ringförmiger Korb 13,:23. Dieser liegt innerhalb einer zylindrischen, oben geschlossenen und unten offenen Glocke 12. Der Mantel der Glocke i-a besitzt einen kleineren Durchmesser als der Kessel i, so daß zwischen den Wandungen der beiden Teile i und 12 ein Ringraum S verbleibt. Verstellbare Riegel 18, die über die Glocke-i:2 greifen, verhindern ein Hochsteigen derselben. Der Korb 13 besitzt in seiner Mitte einen Zylinder 5 mit durchbröchener Wandung. In diesen Zylinder ragt ein Rohr 6, das unten geschlossen ist und oben eine Erweiterung 9 besitzt, mit der das Rohr 6 an der Decke 17 der Glocke 12, befestigt ist. Am äußeren Rande der Erweiterung 9 sind Schlitze io vorgesehen, ferner ragt in das Rohr 6 ein Rohr 7, das oben und unten offen und an der Glockendecke 17 befestigt ist. Das Rohr 7 mündet oben in den Raum i9 aus, unten endet das Rohr 7 nahe dem Boden des Rohres 6. Der Durchmesser des Rohres 7 ist wesentlich kleiner als der Innendurchmesser des Rohres 6, so daß Wasser vom Raume ig durch das Rohr 7 in den Raum 16 zwischen den Teilen 6 und 7 fließen kann. Die Decke 17 des Behälters 12 ist am Umfange mit einem nach oben ragenden Rande versehen und nach der Mitte zu schwach geneigt. Das Rohr 6 ist doppelwandig. Der dadurch entstehende Hohlraum ist mit Isoliermaterial gefüllt, damit die TJbertragung der Wärme aus dem Arbeitsraume 2o auf das Rohr 7 bzw. auf das darin befindliche Wasser nur langsam stattfinden kann. In der Decke 17 ist ferner noch ein von Hand zu öffnendes Ventil 21 vorgesehen, das durch eine Feder geschlossen gehalten wird.
  • Das über dem Boden hoch erhitzte Wasser wird durch den Teller 2 nach der zentralen Öffnung 3 geleitet. Das kochende Wasser und der damit aufsteigende Dampf saugt durch die Öffnungen 4 Wasser vom Rande des Kessels i nach innen. Es tritt somit ein Vermengen und Zusammendrängen von Wasser und Dampf gegen die Mitte der Vorrichtung ein, was zur Folge hat, daß das Dampfwassergemisch im Rohre 5 hochgetrieben wird. Durch die Öffnungen i i des Rohres 5 kann das Wasser wieder austreten, um durch die Schlitze ,4 wieder erneut angesaugt zu werden. Der Einbau des Tellers 2 bewirkt also einen raschen Kreislauf in der Vorrichtung und ferner, was das Wichtigste ist, es wird gleichzeitig der gebildete Dampf unmittelbar oben in den Druckrautn 2o geleitet. Der sich ansammelnde Dampf verdrängt nach und nach die Flüssigkeit aus der Wäsche 14 nach unten, der Dampf dringt an Stelle des Wassers in die Wäsche ein.
  • Das verdrängte Wasser steigt dabei durch die ringförmige Öffnung 8 und durch. das Rohr 7 in den Raum ig.. Ist der Flüssigkeitsspiegel im Arbeitsraume 2o bis an die untere Mündung des Rohres 7 zurückgedrängt worden, so kann Dampf durch das Rohr 7 entweichen. Der Austritt des Dampfes erfolgt sehr rasch, der Druck im Raume 2d sinkt sofort, und es fließt Wasser aus dem Raume ig durch den Raum 8 nach unten. Den Dampf kann man durch Öffnen des Ventils 2 i aus dem Arbeitsraume 2o austreten lassen.
  • Durch den Teller g des isolierten Rohres 6 wird erreicht, daß kein dampfblasenhaltiges Wasser in das Rohr 6 gelangen kann. Würde solche Flüssigkeit in das Rohr 6 gelangen, so würde vorzeitig und anhaltend Dampf durch das Rohr 7 entweichen können, und es würde das periodische Ansteigen und Senken des Flüssigkeitsspiegels im Raume 2o in Frage gestellt. Außerdem würde ein zu starkes Erwärmen des Rohres 7 und ein Kochen des Wassers in demselben stattfinden. Diesem Nachteil wird dadurch begegnet, daß das Rohr 6 isoliert wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung " zum Reinigen von Wäsche mit selbsttätiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Flüssigkeitskreislaufs zwischen mindestens einem Druckraume und einem Flüssigkeitsraume, wobei der Druckraum als Arbeitsraum ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß über dem beheizten Boden des die Wäsche aufnehmenden Behälters (i) ein am Umfang mit Zulauflöchern (4) und in der Mitte mit einer Steigleitung (3) versehener Teller (2) und an der Decke (i7) der Glocke (i2) ein das Steigrohr (7) umgebendes, unten geschlossenes und oben im Dampfraume sich erweiterndes, mit am äußeren Umfange (g) mit Löchern (io) versehenes Rohr (6) vorgesehen ist, derart, daß der Zutritt von Schaum usw. in das Rohr (6) vermieden und ein rascher Kreislauf des Wassers im Arbeitsraume bewirkt wird. a. -Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (6) mit einer Isolierung (i6) versehen ist.
DEE34343D 1926-07-23 1926-07-23 Vorrichtung zum Reinigen von Waesche mit selbsttaetiger Erzeugung eines periodisch wechselnden Fluessigkeitskreislaufs Expired DE454172C (de)

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