DE63013C - Färbemaschine für Leder - Google Patents
Färbemaschine für LederInfo
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- DE63013C DE63013C DENDAT63013D DE63013DA DE63013C DE 63013 C DE63013 C DE 63013C DE NDAT63013 D DENDAT63013 D DE NDAT63013D DE 63013D A DE63013D A DE 63013DA DE 63013 C DE63013 C DE 63013C
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- Germany
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- leather
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P3/00—Special processes of dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the material treated
- D06P3/02—Material containing basic nitrogen
- D06P3/04—Material containing basic nitrogen containing amide groups
- D06P3/32—Material containing basic nitrogen containing amide groups leather skins
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Leder-Färbemaschine verrichtet ihre Arbeit mit Hülfe einer sich über
der das Leder tragenden Platte schwingend hin- und herbewegenden, dabei auf- und
niedergehenden Bürste, während die Farbe in oder nahe an der Drehachse von oben her
zufliefst und oberhalb der sie durchlassenden Bürste zur Vertheilung gelangt.
Diese Bürste B sitzt am Ende einer Stange d fest, die in.Augen einer um die Mittelachse t
drehbaren Gestellwand ρ drehbar und auf- und ab verschiebbar gelagert ist. In geringem Abstand
von B trägt d ein rundes Sieb / und weiter oben, am besten zwischen den beiden
Augen, ein Zahnrädchen h, welches in Eingriff mit der am Gestell ρ verschiebbaren Zahnstange
g steht.
Die Stange d setzt sich auf . das eine Ende eines Hebels α auf (den Kopf desselben frei
durchdringend oder durch eine Gabelung des letzteren hindurchgehend), welcher bei u gelagert
ist, und am anderen Ende geeignet mit einer Kurbelstange b in Verbindung steht. Diese
wird vom Vorgelege c aus in auf- und niedergehender Bewegung erhalten. Eine Feder m
legt sich mit Druck auf einen Bund ν der Stange d, so dafs (mit Hülfe der seither geschilderten
Einrichtung) für die letztere eine regelmäfsige Auf- und Niedergangsbewegung
folgt. ..
Am Hebel α.ist ein Arm e befestigt, welcher,
in die Gabel f einer Stange fl eingreifend
(s. Fig. 4 bis 6), dieselbe während der Bewegung von α in Schwingung um ihre
eigene Achse versetzt. Da die Stange/1 durch Hebel w mit der Schiebestange g in geeigneter
Verbindung steht und diese am Ende mit Verzahnung ausgerüstet ist bezw. in das Getriebe h eingreift, so ist damit eine Einrichtung
zur Erzielung einer Drehung der Stange d und ihrer Achse abwechselnd nach
rechts und links herum gegeben. Die Einrichtung des bezeichneten Getriebes ist so getroffen,
dafs die Drehung nur dann stattöndet, wenn die Bürste von dem Leder abgehoben
ist.
Während dieser schwingenden, auf- und absteigenden Bewegung der Bürste J3 fliefst durch
einen Schlauch k die Farbe auf das Sieb / auf, wird von demselben nach unten und
allen Seiten geschleudert, gelangt so auf den Rücken der Bürste, sickert durch Löcher derselben
hindurch und wird so dem auf der Tischplatte P ausgebreitet liegenden Leder mitgetheilt.
An die Stelle der Bürste könnte auch ein genügend unterstütztes Polster aus Fries oder
sonst geeignet vorbereitetem Wollstoff treten.
Ueber der Bürste oder dem Polster breitet sich eine Haube i aus, um ein Herausspritzen
des Farbstoffes zu verhüten.
Ist die Färbung als beendet anzusehen, so schiebt man mittelst Handhebels n, welcher bei
y gelagert ist und den Bund ν der Stange d mit seinem gegabelten Kopf s untergreift (siehe
Fig. 2, auch 3), die Bürste B empor. Dabei nimmt der Schlitz χ in der anderen Hälfte der
Gabel s den Hebel 0, welcher mit seinem runden vorderen Ende im Schlitz χ liegt, mit
empor, infolge dessen hebt sich die mit 0 zusammenhängende Klinke q aus einem Ein-
Claims (1)
- schnitt £ des den Kopf der Tragsäule T bildenden Kranzes aus, und das Gestell ρ wird frei um t drehbar. Dieses kann nun von der Tischplatte P weggedreht und letztere so freigemacht werden.Während die Maschine auf der Platte P arbeitete, kann auf einer anderen, P1 oder P3... (s. Fig. 7), das Leder aufgelegt und geglättet werden. Hiermit ist .der praktisch werthvolle Vorzug gesichert, dafs die eine Maschine, abgesehen von sehr geringen Stillständen während der Ueberleitung des Gestelles ρ von einer zur anderen Tischplatte, fast ununterbrochen arbeiten kann, und dafs ein Auswechseln des Felles nicht vorgenommen zu werden braucht, dasselbe sich vielmehr hinter einander vollständig fertig stellen läfst.Pa τent-An sprüche:Eine Färbemaschine für Leder, bei welcher das letztere, auf ruhender Fläche ausgebreitet, der Behandlung seitens einer auf- und niedergehenden, um ihre senkrechte Achse schwingenden Bürste (oder Polster) B unterliegt, während der Farbstoff von oben her (durch Schlauch k) zugeführt und allseitig oberhalb der Bürste, diese aber durchdringend, vertheilt wird.
Bei einer Maschine, wie unter 1. gekennzeichnet, die Anordnung der die Bürste oder das Polster tragenden Stange (d) in einem drehbaren Gestell (p), welches in verschiedenen Lagen feststellbar ist, entsprechend mehreren im Kreise herum angeordneten Arbeitstischen (P P1 P^ . . .).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE63013C true DE63013C (de) |
Family
ID=336966
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT63013D Expired - Lifetime DE63013C (de) | Färbemaschine für Leder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE63013C (de) |
-
0
- DE DENDAT63013D patent/DE63013C/de not_active Expired - Lifetime
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