DE629697C - Verfahren zur Herstellung von Ammonsulfat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ammonsulfat

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/24Sulfates of ammonium
    • C01C1/242Preparation from ammonia and sulfuric acid or sulfur trioxide

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Treating Waste Gases (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ammonsulfat Grobkörniges Ammonsulfat läßt sich bekanntlich aus Schwefelsäure und reinem oder verdünntem Ammoniakgas durch Einleiten der Komponenten in äquimolekularem Verhältnis in eine heiß gesättigte, zweckmäßig schwach sauer gehaltene Ammonsulfatlösung in solcher Weise erhalten, daß die Lösung mit Hilfe des beim Einleiten des Ammoniaks entstehenden Auftriebes in einen geregelten, praktisch die ganze Höhe der Flüssigkeits= säule durchlaufenden Umlauf versetzt wird. Hierbei bewegt sich die Lauge in einem in sich geschlossenen, in senkrechter Ebene die gesamte Höhe der Flüssigkeitssäule durchlaufenden Kreisstrom oder in mehreren solchen, in ihrer Gesamtheit etwa einen waagerechten Ringkörper ausfüllenden Kreisströmen. Die Umlaufbewegung wird zweckmäßig durch geeignete mechanische Rührvorrichtungen sowie durch geeignete, die Strömung begünstigende Formgebung des Umsetzungsgefäßes bzw. der Einleitungsaggregate unterstützt oder in ihrer Stärke geregelt.
  • Die Herumführung der Mutterlauge geschieht zum Zwecke der Mitführüng sämtlicher gebildeter Ammonsulfatkristalle, die auf diese Weise regelmäßig an den Einleitungsstellen für Ammoniak und Schwefelsäure vorbeigeführt werden. Da in jedem Falle ein Unterschied in der Geschwindigkeit zwischen der herumgeführten Flüssigkeit und den mitgeführten Ammonsulfatkristallen vorhanden ist, so kommen die Ammonsulfatkristalle ohne Unterbrechung mit neuen Flüssigkeitsanteilen in Berührung. Unter Vermeidung der Entstehung weiterer Kristallkeime wird dadurch ein schnelleres Wachsen des Kornes erzielt.
  • Es wurde erkannt, daß diese Arbeitsweise leicht dadurch zu einer kontinuierlichen gestaltet werden kann, daß die Entnahme des gebildeten Ammonsulfats, nachdem die Ammonsulfatkristalle die gewünschte Größe angenommen haben, einschließlich der Mutterlauge durch einfachen oder gedrosselten überlauf stattfindet; die nach Absetzen der Ammonsulfatkristalle und dem anschließenden Filtrieren anfallende Laugemenge wird in das Sättigergefäß zurückgegeben.
  • Es ist ein Verfahren bekannt, bei dem zur Gewinnung von Ammonsulfat aus Gasen in einem Sättiger mit zentralem Gaszuführungsrohr und einem in dieses konzentrisch eingesetzten Rohr für einen Ejektor mittels des Ejektors der Sättigerinhalt kontinuierlich einer hochstehenden Ammonsulfattrockenschleuder zugeführt und von hier aus die abfließende Lauge in das den Ejektor enthaltende zentrale Rohr zurückgeführt wird. Diese Maßnahme, die eine innige Vermischung der in den Sättiger eingeführten Schwefelsäure mit der in ihm enthaltenen Lauge zur Vermeidung verschiedenen Säuregrades an den einzelnen Punkten des Sättigerinhaltes bezweckt, bedingt die Umwälzung großer Menger von Ammonsulfatlaugen, da lediglich hierdurch eine genügend starke Durchmischung des Sättigerinhaltes mit der gleichzeitig hinzugefügten Schwefelsäure bewirkt
    wird. Die zur glatten Durchführung des;
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    liche Hertunführung des Sättigerinh
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    zur Umsetzung zu bringenden Ammoniaks, bzw. ammoniakhaltigen Gases setzt voraixs,# daß ein ungestörter gleichmäßiger Umlauf von Lauge und Ammonsulfatkristallen sichergestellt ist. Ejektoren, die° bei ihrem- Betrieb zusätzliche Strömungen erzeugen und deren Gegenwart ein Hindernis für die Ausbildung einer geregelten Strömung darstellt,. sind daher nicht geeignet, für die benutzte Ammonsulfatgewinnung verwendet zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von grobkörnigem Ammönsulfat durch Einleiten von ammoniakhaltigen Gasen in eine heiß gesättigte, angesäuerte und auf gleichbleibender Menge gehaltene Ammonsulfatlösung, bei der die Umwälzung der Lauge in einem in sich geschlossenen, in senkrechter Ebene die gesamte Höhe der Flüssigkeitssäule durchlaufenden Kreisstrom oder in mehreren solchen, in ihrer Gesamtheit etwa einen waagerechten Ringkörper ausfüllenden Kreisströmen stattfindet und die Geschwindigkeit der Laugenbewegung durch geeignete Berriessung der Ammoniakmenge, gegebenenfalls unter Mitanwendung zur Regelung von Flüssigkeitsströmungen geeigneter Hilfsmittel, derartig eingestellt wird, daß ständig das gesamte Ammonsulfat in Bewegung bleibt, dadurch gekennzeichnet, daß die gebildeten Ammonsulfatkristalle nebst der Mutterlauge durch einfachen oder gedrosselten Überlauf aus dem Sättigergefäß abgeführt werden.
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