DE629112C - Verkupferung nahtloser Rohre - Google Patents

Verkupferung nahtloser Rohre

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DE629112C
DE629112C DEB170328D DEB0170328D DE629112C DE 629112 C DE629112 C DE 629112C DE B170328 D DEB170328 D DE B170328D DE B0170328 D DEB0170328 D DE B0170328D DE 629112 C DE629112 C DE 629112C
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23CCOATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
    • C23C24/00Coating starting from inorganic powder
    • C23C24/08Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat
    • C23C24/10Coating starting from inorganic powder by application of heat or pressure and heat with intermediate formation of a liquid phase in the layer
    • C23C24/103Coating with metallic material, i.e. metals or metal alloys, optionally comprising hard particles, e.g. oxides, carbides or nitrides
    • C23C24/106Coating with metal alloys or metal elements only
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description

Den Erfindungsgegenstand bilden verkupferte Stahlrohre als einwandfreier Ersatz für Kupferrohre. Es handelt sich um die Verkupferung von fertigen nahtlosen oder geschweißten Stahlrohren.
Die galvanische Verkupferung von fertigen Rohren ist nicht immer anwendbar. Sie macht besonders bei engen Rohren Schwierigkeiten, wo eine Anode in das Rohr nicht eingeführt werden kann, da der Abstand zwischen Anode und Rohrwand zu gering ist. Man ist hier an bestimmte Abstände von ungefähr 50 mm zwischen Anode und Kathode gebunden, so daß nur Rohre von 100 mm lichter Weite an aufwärts auf galvanischem Wege einwandfrei verkupfert werden können. Erfindungsgemäß wird ein besonders vorbereitetes Stahlrohr im Schmelzofen mit Kupfer überzogen. Die Vorbereitung besteht
au darin, dal.» man nach Fig. 1 in das Stahlrohr a, das verkupfert werden soil, einen schraubenförmig gewickelten Kupferdraht b einführt. Dieser Draht von rundem Querschnitt hat
. einen Außendurchmesser seiner Windung von
as der gleichen Größe wie der Innendurchmesser des .Stahlrohres. Er ist schraubenförmig gewickelt, damit er sich auf seiner ganzen Länge innig an die Innenwand des Stahlrohres anlegt und so eine ununterbrochene metallische Berührung mit der Rohrwand herbeiführt. Auf diese Weise wird das Kupfer im Ofen während des Schmelzprozesses so zerfließen, daß es die ganze Innenwand des Stahlrohres gleichmäßig benetzt, weil während der Verflüssigung des Kupfers an jeder Stelle die innige Berührung mit der Stahlrohrwand gewahrt ist. Will man die Außenwand des Rohres verkupfern, so geht man in der gleichen Weise vor. Sie wird mit der Kupferdrahtschraube c umgeben, deren innerer Windungsdurchmesser nunmehr dem Außendurchmesser des Stahlrohres entspricht. Das Schweißmittel, welches hauptsächlich aus Borax, in Wasser gelöst, besteht, wird in flüssigem Zustande aufgetragen. Es wird sich auf Grund der Adhäsion in größerer Menge um die Rundung des Drahtes und insbesondere in den Fugen zwischen Rohrwand und Berührungslinie des Drahtes festsetzen als an den glatten Oberflächen. Dadurch wird das Schweißmittel gerade an die Stelle gebracht, wo es hingehört.
Das so vorbereitete Rohr wird nun in einen Ofen gebracht, welcher die Schmelztemperatur des Kupfers hat und zweckmäßig unter reduzierender Atmosphäre steht, um Zunderbildung zu vermeiden. Je nach der Stärke des Kupferdrahtes kann der Kupferniederschlag vergrößert oder verkleinert werden und so eine stärkere oder schwächere Verküpferung erzielen. Die Kupferschicht kann also in ihrer Dicke geregelt werden einerseits dadurch, daß man den Draht dicker oder dünner wählt, andererseits aber auch dadurch, daß man die Schraubenwindungen des Drahtes enger oder weiter legt. Wird ein äußerst sparsamer oder dünner Kupferüberzug gewünscht, so befördert man das Stahlrohr in
Richtung einer schiefen Ebene durch den Ofen. Der Kupferdraht verflüssigt und zer,-fiießt, so'daß die ganze Wand, die Innen- oder die Außenwand, des Stahlrohres gleichmäßig benetzt wird und in. innige metallische Berührung mit dem Kupfer tritt. An Kupfer bleibt nur so viel auf der Wand haften, als es der Adhäsion der Metalle entspricht. Das überflüssige Material fließt infolge der Schräglage des Rohres nach abwärts ab und läuft am unteren Ende desselben ab. Auf diese Weise wird ein sehr dünner Metallüberzug erreicht.
•Bei diesem Verfahren muß allerdings damit gerechnet werden, daß auf der Oberfläche immer noch einige, wenn auch sehr kleine porige Stellen z. B. durch Blasenbildung entstehen können. Um auch diese zu entfernen, wird das Rohr nachträglich in abgekühltem Zustande einem Nachziehverfahren unterworfen. Das verkupferte und erkaltete Rohr wird also von einem größeren Durchmesser auf einen kleineren nachgezogen, weil dadurch der kupferne Überzug molekular so zusammengedrängt wird, daß eine Oberflächenverdichtung entsteht, welche die Kupfermoleküle vollständig gleichmäßig verteilt und porige Stellen zum Verschwinden bringt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verkupferung von nahtlosen oder geschweißten Stahlrohren innerhalb eines Schmelzofens in reduzierender Atmosphäre, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Beschickung des Ofens an die Innen- oder Außenwand des Stahlrohres Kupferdraht in Schraubenform gut anschließend angelegt und die zu überziehende Fläche mit einem Flußmittel überzogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die verkupferten Rohre in kaltem Zustande auf einen kleineren Durchmesser nachgezogen werden.
3. Verkupfertes Stahlrohr, das nach dem Verfahren des Anspruchs 1 oder der Ansprüche 1 und 2 hergestellt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEB170328D 1935-07-05 1935-07-05 Verkupferung nahtloser Rohre Expired DE629112C (de)

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