DE628866C - Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl.Info
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Description
- Verfahren und Vorrichtung zur lösbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und Vorrichtungen zur lösbaren Verbindung von Blättern und Bahnen. insbesondere zur Herstellung von Blocks. Tintenlöschern und anderen Körpern, die aus mehreren einfachen oder mehrfachen Laren zusamtnenäetragen oder gewickelt «-erden.
- Die Herstellung von Blocks und von elliptisch gewickelten Tintenlöschern, die an ihrem Rücken bzw. an ihren Polenden verleimt werden, ist bekannt, ebenso ist die Verbindung von mehreren Papierbahnen zu einer Papierbalin durch Leiniung und Riffelung oder durch Lochungsprägelinien bekanntgeworden. Diese und andere gleichartige Verbindungen von Lagen haben hei der Herstellung von Blocks jedoch den Nachteil, daß der Leiniauftra;; allein eine ausreichende Haltbarkeit nicht bietet oder bei einer hlächenleiniung die Abtrennung der oberen Lage nicht zuläßt find daß eine Riffelung bei dicken Lagen nicht mehr anwendbar ist, während ihre Nachteile bei der Herstellung von elliptisch gewickelten Tintenlöschern einmal darin besteht. daß das Ablösen des verbrauchten-Löschstreifens vom Block zufolge der an den beiden -Polenden er-Z, Ouerverleimun- der Lagen nur sehr tniilisani und zuletzt nur finit einem Werkzeug, Messer o. <igl. erfol-en kann, anderseits <lic Befestigung von aufgewickelten Lagen durch Riffelung, Pr:i"-elinien o. dgl. wegen der vorherrschenden Dicke dieser La-en aus-eschlossen erscheint.
- Gemäß der Erfindung werden die herangeführten oder gewickelten Lagen an den Verbindungsstellen Lage für Lage durch zweckmäßig abgestumpfte, kegelförmige Werkzeugspitzenoder durch längliche, stumpfe Schneiden ein- oder mehrreihig in Abständen eigeprägt oder durchstoßen und die hierbei an der Rückseite der Lage gebildeten Stoffkegel oder Grate in die kraterförmigen oder länglichen Vertiefungen der vorhergehenden Stofftag;; gepreßt und gegebenenfalls in die unteren Stofflaren einseitig hineingestaucht und verankert, wobei durch die Werkzeugspitzen oder Kanten oder durch andere 1?iiirichtungen gleichzeitig Leimspuren in die Vertieftnigen eingebracht werden, die zniti Verlcinien der Stoffkegel der letzten Lage finit dem Stoff der vorhergehenden Lage dienen und wobei die Eindrucktiefe der N#\'erkzeuge in die Stofflage nach der jeweiligen Stoffbeschaffenheit gegebenenfalls so weit verringert wird, daß die zugeführten Leimspuren nur noch punkt- oder strichweise auf den Oberflächen der Lagen haften.
- Die aus diesem neuen Bindeverfahren sich ergebenden Vorteile bestehen in einer durch flicke Lagen gleicliförtiti- hindurchgehenden, leicht lösbaren und dennoch guten Nerbindung cler Lagen untereinander, weil sich die aus den Lagen hervorgeprägten oder herausgCstoßenen Stoffteile in Gegenwart von L ei@nispuren untereinander verfilzen und solcherart eine leicht trennbare, senkrecht durch die Lagen hindurchgeführte Naht ergeben, die nach Bedarf und Beanspruchung enger oder weiter angeordnet sein kann.
- Eine beispielsweise Ausführung. der Einrichtungen zur Ausübung der Erfindung wird in den Fig. 1 bis 5 der Zeichnungen dargestellt. Es bedeuten: Fig.1 eine Wickelinaschine zur Herstellung von Tintenlöschern elliptischer Form, Fig. 2 eine Vorrichtung zur Herstellung von flachen Blocks, Fig. 3 einen Schnitt durch eine Verbindungsstelle, Fig. 4. die Form einer Kegelspitze und Fig. 5 einen Teil der Wickelvorrichtung.
- Es wird bei der Herstellung von Tintenlöschern in elliptischer Form davon ausgegangen, daß die Löschlagen auf einer firn gleichen Arbeitsgang v orgewickelten und durch gute Verleirnung erhärtbaren Kernhülse 9 mit oder ohne Zwischenlagen aufgewickelt werden. Zu diesem Zweck sind zwei Vorratsrollen P und L vorgesehen, von denen der Stoff dem Wickeldorn Th naclieinanclerfolgend oder gleichzeitig zugeführt wird.
- Bei der Aufwicklung der- Kernhülse 9, deren Stoff zweckmäßig von der Rolle P entnommen wird, befindet sich die von der Rolle L kommende Löschbahn in Ruhe, ihre Streifenenden werden hierbei hinter die Linie S zurückgenommen und ihre Förderorgane 27, 25 stillgesetzt. Sollen Löschkörper ohne Zwischenlagen angefertigt werden, so wird die Bahn der Kernhülse 9 getrennt und ebenfalls hinter die Linie S zurückgenommen, während an deren Stelle die Löschbahnenden dem Wickeldorn W zugeleitet werden.
- Da sich die obere Seite des Löschers beim Gebrauch 'sehr leicht ' v erschinutzt, ist es zweckmäßig, zum Schutz der jeweils oberen Löschlage, zwischen den Löschlagen gleichzeitig eine Schutzzwischenlage aufzuwickeln, die gleichzeitig Reklamezwecken dienen kann. Die Bahn der Kernhülse wird in diesem Fall nicht getrennt, sondern als Zwischenlage mit der Löschbahn vereint weiter aufgewickelt.
- Z@veckmäßig werden auf dem Wickeldorn deichzeitig mehrere Löschkörper nebeneinander fertiggestellt. Die Stoffbahnen werden deshalb vereint durch einen gemeinsamen Längsschneider 5, 6 in Streifen genau gleicher Breite -zerlegt, dem Wickeldorn IV zugeführt.
- Nach erfolgter Aufwicklung der vorgesehenen Lagen wird die jeweils in Frage kommende Balin durch ein quer zur Bahn bewegliches Tellermesser ; getrennt.
- Die Bahn zur Herstellung der Kernhülse 9 und der Zwischenlagen läuft von der Vorratsrolle P über die Walzen 6. 3 und i o dem Wickeldorn W zu, wobei die Walzen 3 und .I zur Förderung der Bahn als Andrückwalzen dienen. Sie werden von ihren Gegenwalzen 6 und 1o abgehoben, sobald die Wicklung unterbrochen wird; ihre dem Wickeldorn zugeführten Streifenenden werden auf der Dornfläche durch Saugluft festgesaugt. Zu diesem Zweck hat die Dornwelle eine axiale Bohrung und der Wickeldorn eine Luftkammer 2, die mittels Querkanälen untereinander verbunden sind. Von der Luftkammer 2 führen kleine Bohrungen zum Festsaugen der Papierstreifen zur Oberfläche des Wickeldorns, wobei die Bohrung der Dornwelle finit einem Vakuumspeicher in Verbindung steht.
- Vor Beginn der Wicklung zur Kernhülse 9 wird zu deren Verleimutig die Leiniwalze-1 2 an die Stoffbahn herangestellt und in ihrer angehobenen Arbeitsstellung so gesichert, daß sie nur während der Dauer der Kernhülsenwicklung in der angestellten Arbeitsstellung verbleibt und Bernach sogleich selbsttätig in ihre ausgeschaltete Stellung zurückkehrt.
- Zur Herstellung einer gleichmäßigen Spannung in der Wickelbahn ist eine pendelnde Anordnung des Wickeldorns W vorgesehen, wobei der Wickeldorn in auf einer gemeinsamen Welle befestigten Hebeln 14. gelagert ist, die unter Einwirkung von Spannfedern r3, Gewichte o. dgl. stehen und den M'ickeldorn in die Laufrichtung der zugeführten Stoffbahn drücken.
- Die durch Anschläge beliebiger Art in seiner Pendelbewegung einstellbare Ausschwingung des Wickeldorns IV wird bei dieser Anordnung gleichzeitig zur Begrenzung des aufgewickelten Volumens und zur Abschaltung der Leimwalze 12 nutzbar gemacht; diese Ausschwingung des Wickeldoms erfolgt vom Beginn der Aufwicklung bis zu deren Beendigung zweckmäßig in einem IIin-und Rückgang, wobei der mittlere Umfang des gewickelten Löschblocks, auf eine volle Umdrehung bezogen, der gleichbleibenden Geschwindigkeit der zulaufenden Bahn entspricht. Demzufolge wird der Wickeldorn unter Einwirkung der Feder 13 aus seiner Anfangsstellung I in einer fortgesetzten, durch die Ungleichförmigkeit der elliptischen Aufwlcklung bedingten pendelnden Bewegung in die Stellung II ausschwingen und zur Beendigung der Aufwicklung in die Anfangsstellung I wieder zurückkehren. Die zum Abschalten der Wicklung und der Leimwalze t mit den ausschwingenden und pendelnden Hebeln 14 direkt oder indirekt in Eingriff korninenden Einrichtungen können als bekannt vorausgesetzt werden.
- Zur Aufwicklung und Anpressung cler Stoffbahnen auf dein Wickeldorn ist neben der net, die unter Belastung von Gewichten 33 o. dgl. steht und eine feste Wicklung der Lagen bezweckt.
- Die Verbindung der gewickelten Lagen untereinander wird durch auf einer Walze 35 o. d"1. in zwei oder mehreren Reihen angeordnete Kegelspitzen 34 oder durch meißelförmige Schneiden hergestellt, die an den Polenden des elliptischen Wickelkörpers jede neu gewickelte Lage an mehreren Stellen durchstoßen und dabei die an der Rückseite der Lagen erzeugten Stoffkegel in die Vertiefungen der vorhergehenden Lagen hinein-. pressen und zweckmäßig nach der einen Seite hin in den Stoff hineinstauchen. Zur besseren Verbindung übertragen die Kegelspitzen 34 aus den Vertiefungen 36 einer Schöpfwalze 37 gleichzeitig Leimspuren in den von ihnen erzeu-ten Vertiefungen. Diese Leimspuren können den Kegelspitzen aber auch aus dem Innern der Walze 35 unter einem Druckimpuls zugeführt werden,- wobei der Druckimpuls jedesinal.beim Eindringen der Kegelspitzen 34 in den Stoff erfolgt. Die Fig. 4 -zeigt die Ausführung einer derartigen Kegelspitze 34, sie ist zweckmäßig von der .einen Seite löffelförmig ausgebildet und mit einem Kanal 48 zum* Durchlassen des Klebstoffes versehen. Durch den zahnförmigen Eingriff der Kegelspitzen 34 in den Stoff kann bei einer geringen Voreilung der Stofflage eine einseitige Verlagerung der gebildeten Stoffkegel 4 und das Hineinstauchen der letzteren in die unteren Stofflagen begünstigt werden.
- Die Eingr ifftiefe der Kegelspitzen 34 ist einstellbar, außerdem werden die Kegelspitzen durch den zunehmenden Durchmesser des Löschblocks bei jeder Umdrehung des Wikkeldorns TY um die Dicke der Stoffbahn vom Wickeldorn abgerückt. Zu diesem Zweck ist die Welle 41 an geeigneter Stelle mit 'einem Gewinde 42 versehen; außerdem ist eine Führungsschiene 43 finit einer ansteigenden Kante 44* vorgesehen, deren Anstieg auf eine Steigung des Gewindes 42 der Dicke einer der aufgewickelten Stofflagen entspricht. Ein Zwischenstück 45 sitzt sattelförmig mit Innengewinde auf der Gewindespinde142 und gleitet am anderen Ende mit einer Rolle 46 über die ansteigende Kante 44, wobei die in Hebeln gelagerte Welle 41 durch Gewichte 33 belastet wird. Das Zwischenstück 45 wird durch die Drehung der Welle 41 fortschreitend axial verschoben und vergrößert den Abstand A fortschreitend nach dem Anstieg der Kante 4.4, die in ihrem Anstieg einstellbar angeordnet sein kann.
- Das Tellermesser 7 des Oberschneiders ist auf einem mit dein Handgriff 16 verbundenen Zapfen gelagert, der seine Befestigung in dem Gleitstück 17 findet. Das Gleitstück 17 ist in der Schlittenführung iß gebettet. Mit dein Tellermesser? ist ein Zahnrad ic) verbunden, das mit einer Zahnstange in Eingriff steht, die mit dem Klemmbalken i aus einem Stück angefertigt ist. Der Kleinn;balken I ist finit der Schlittenführung rc3 verbunden und wird durch Druckfedern 2o im angehobenen Schwebezustand gehalten. Der Querschnitt erfolgt jedesmal durch das Herunterdrücken und Fortbewegen des Handhebels 16, wobei die Stoffbahn durch den Klemmbalken i über die ganze Breite geklemmt und .das Kreismesser 7 mit dem unteren Messer 21 in Eingriff gebracht wird.
- Sollen die Löschbalinstreifen ohne Zwischenlagen gewickelt werden, so werden nach Zurücknahme der von den Kernhülsen abgetrennten Streifenenden auch die Walzen 3 und 4 von ihren Gegenwalzen 6 und in abgerückt und damit die weitere Abrollung der Stoffbahn P stillgesetzt. .
- Zur Ingangsetzung der Löschbahn ist auf der Welle 22 eine Kupplung vorgesehen. Die Bewegung der Hauptwelle 23 -wird. durch die Zahnruder 24 und 25 auf die Welle a2 übertragen und durch die nicht gezeichnete Kopplung und die Zahnräder 25, 30, 31 auf die Walzen 26, 27. Die Walze ?; arbeitet mit Rollen 28 zusammen und fördert die Löschbahn unter ein Druckwerk 2g, über die Druckwalze 26 und die Ungsschneidewalze C hinweg zu den Förderwalzen io, i i, die die Streifenenden der Bahn dem Wickeldorn 117 zuführen.
- Soll bei der Aufwicklung einer Zwischenlage zwischen den beiden Löschlagen eine jede Lage für sich mit den unteren Lagen durch Stoffkegel 4 verbunden werden, so wird 'die obere der beiden gemeinsam über den Längsschneider herangeführten Bahnen über Leitwalzen 5o, 51 dem Wickeldorn W zugeführt und jede der Bahnen für sich durch die Kegelspitzen 34 bearbeitet, die ihre Leinizufuhr in der oberhalb des Wickeldorns T.rl dargestellten Lage durch eine aziäle Bohrung 49 erhalten.
- Während sich die Umfangsgeschwindigkeit des Wickelkörpers durch die zunehmenden Lagen zunehmend vergrößert, bleibt die Umlauf6eschwindigkeit der Kegelspitzen 34 dieselbe. Zur Sicherung einer gleichbleibenden Umlaufgeschwindigkeit der beiden T eile während des Eingriffs der Kegelspitzen 34 erscheint es daher zweckmäßig, die Kegelspitzen 34 nur an einer Seite der Walze 35 anzuordnen und der Walze 35 neben ihrer Umlaufbewegung durch ein geeignetes Steuerorgan eine =4usgleichsbewegung zu erteilen, die ihr für die Datter des .Eingriffs der Kegelspitzen 34 eine mit dein Wickelkörper gleichartige Umlaufgeschwindigkeit sichert. - Außerdem kann den Kegelspitzen 34 zu ihrem Eingriff in den Stofflagen neben oder an Stelle einer kreisförmigen Abwicklung ein stoßförmiger Eingriff erteilt werden, wobei der Spitzenfrager 35; Walze o. dgl. zweckmäßig in zwangsläufig pendelnden Hebeln gelagert ist und jedesmal so mit den Kegelspitzen 34 voran gegen das herankommende Polende des Wickelkörpers gestoßen wird, daß die .iii ihrer Eingrifftiefe regelbaren Kegelspitzen 34 fast senkrecht in den Stofflagen eindringen und gegebenenfalls nur für die Dauer des Eingriffs eine mit dem Wickelkörper mitschwingende Bewegung ausführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur lösbaren Verbindung von Lagen aus Papier- o. dgl. Blättern und Bahnen, insbesondere zur Herstellung von Tintenlöschern, Blocks o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die herangeführten oder gewickelten Lagen an den Verbindungsstellen Lage für Lage nacheinander durch zweckmäßig abgestumpfte, kegelförmige Werkzeugspitzen (34) oder durch längliche stumpfe Schneiden ein- oder mehrreihig in Abständen eingeprägt oder durchstoßen werden, und daß die hierbei an der Rückseite der Lage gebildeten Stoffkegel (4.) oder Grate in die kraterförmigen oder länglichen Vertiefungen der vorhergehenden Stofflage gepreßt und gegebenenfalls in die unteren Stofflagen einseitig hineingestaucht und verankert werden, wobei durch die Werkzeugspitzen oder -kanten (34) oder durch andere Einrichtungen gleichzeitig Leimspuren in die Vertiefungen eingebracht werden, die zum Verleimen der Stoffkegel (4) der letzten .Lage mit dem Stoff der vorhergehenden Lage dienen, und wobei die Eindrucktiefe der Werkzeuge (34) in die Stofflagen nach der jeweiligen Stoffbeschaffenheit gegebenenfalls so weit verringert wird, daß die zugeführten Leimspuren nur noch Punkt- oder strichweise auf den Oberflächen der Lagen haften. a. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei der gleichzeitigen Aufwicklung von zwei Stoffbahnen (P und L) die beiden Stofflagen zugleich oder jede der beiden Stofflagen gesondert mit den vorhergehenden Stofflagen durch ,Stoffkegel (4) verbunden werden. 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Stoffbahnen (P und L) durch ein Längsschneidewerk (5, 6),zugleich oder nacheinanderfölgend in Streifen zerlegt dem Wickeldorn (W) zugeführt werden, von dem die eine Stoffbahn beim Stillstand der Löschbahn` als Kernhülse (9) und beim gleichzeitigen Mitlauf der Löschbahn als Zwischenlage zwischen den Löschlagen aufgewickelt wird. 4. Verfahren nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß der Eingriff des Werkzeuges Q34) in die Stofflagen entweder in der Torm einer Abwälzung oder schlagartig oder durch eine Kombination dieser beiden Bewegungen erfolgt. 5. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichbleibende Zulaufgeschwindigkeit der Stoffbahnen dein mittleren Umfang der bei einer Umdrehung des Wickeldorns (W) aufgewickelten Lagen entspricht, demzufolge der Wickeldorn (YY) vom Anbeginn seiner Wicklung bis zur Aufwicklung des mittleren Umfanges durch seine geringere Stoffaufnahme aus der Anfangsstellung (I) in die Ausschwenkstellung (II) ausschwingt, um hernach durch seine größere Stoffaufnahme bis zur Beendigung der Aufwicklung in die Anfangsstellung (I) zurückzukehren. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach -Anspruch i und " dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschwingbewegung des Wickeldorns (W) zur Begrenzung der Aufwicklung durch Anschläge einstellbar ist, die gegebenenfalls mit einer bekannten Auslösevorrichtung verbunden sind oder in Eingriff kommen und die Aufwicklung unterbrechen. 7. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Werkzeugspitzen (34) entsprechend der zunehmenden Aufwicklung des Wickelkörpers nach jedem Eingriff in den Stoff zwangsläufig um die Stoffstärke vomr Wickeldorn (W) abgerückt werden. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (A) der Kegelspitzenwelle (4i) vom Wickeldorn (W) entsprechend der Stoffziuiahme des Wicltelkörpers durch ein Zwischenstück (45) verändert wird, das sich einerseits durch ein Gewinde auf der pendelnd gelagerten Welle (4i) axial verschiebt, anderseits mit einer Rolle (46) über die ansteigende Kante (44) einer feststehenden Führungsschiene (43) gleitet, wobei die Steigung der Kante (44) bei einer Umdrehung der Welle (4 i) der aufgewickelten Stoffdicke entspricht und einstellbar angeordnet ist. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4 und ;, dadurch gekennzeichnet, daß eine schlagartige Bewegung der pendelnd und gleichzeitig umlaufend oder nur pendelnd angeordneten Werkzeuge (34) und die Regelung ihrer Eingriffstiefe durch bekannte Einrichtungen, wie Exzenter, Anschläge o. dgl., zwangsläufig herbeigeführt wird. io. Vorrichtung zur Ausübung des 'Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffbahn nach'BeeiicIun", der Aufwicklung durch eine in bekannter Weise auf die Stoffbahn gesenkte Klemmleiste (i) gegen ihre Unterlage geklemmt wird, wobei. gleichzeitig rin Tellermesser (j) mit der Schneidekante des Untermessers (21) in Eingriff gebracht wird, und daß das Tellermesser (;) zur Trennung der Stoffbahn während dessen Oüerbewegung gleichzeitig eine Umlaufbe«-egung ausführt, die größer ist als dessen normale Abwälzung. i i. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die stumpfen Schneiden (34) zum Einprägen der Stoffkegel (4.) auf dem Umfang einer umlaufenden Walze oder Scheibe (35) zweckmäßig mit konischen Flanken ringförmig i n- e ordnet sind und zur Ablagerung von Leimspuren in den erzeugten Prägenuten der herangeführten Stoffbahn tonlaufend bewegt werden, wobei sie gleichzeitig in die eingedrehten Rillen (36) einer umlaufenden Leimwalze (3;) eingreifen und daraus Leim schöpfen. 12. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kegelspitzen oder länglichen Schneiden des Werkzeuges (34) finit einem inneren Kanal (.I3) -düsenförmig ausgebildet sind und daß der Leim aus dem Innern der Walze (35) oder deren hohlen Achse (41) und durch die Kanäle (4S) der Düse hindurch unter Druckimpuls in die erzeugten Vertiefungen der Lagen hirieingepreßt wird. 13. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Wikkeldorn (TV) zugeführten Stoffbahnenden zu deren leichteren und gleichmäßigen Aufwicklung an die Fläche des Wickeldorns durch Saugluft angesaugt werden, wobei eine in dem Wickeldorn (Ih) angeordnete Saugluftlammer (:2) einerseits über Querkanäle und eine äxiale Bohrung der Dornweile mit einem Vakuumspeicher, anderseits durch Bohrungen mit der Außenfläche des Wickeldorns (TV) in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH137624D DE628866C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEH137624D DE628866C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628866C true DE628866C (de) | 1936-04-17 |
Family
ID=7177803
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH137624D Expired DE628866C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628866C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3190192A (en) * | 1961-09-19 | 1965-06-22 | Abc Packaging Machine Corp | Apparatus and method of connecting overlapped layers of corrugated fibre board |
| DE1274555B (de) * | 1962-11-05 | 1968-08-08 | Ibm | Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Formularsaetzen |
| US3590695A (en) * | 1968-04-04 | 1971-07-06 | Jiffy Mfg Co | Sheet perforating and joining system |
-
1933
- 1933-10-01 DE DEH137624D patent/DE628866C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3190192A (en) * | 1961-09-19 | 1965-06-22 | Abc Packaging Machine Corp | Apparatus and method of connecting overlapped layers of corrugated fibre board |
| DE1274555B (de) * | 1962-11-05 | 1968-08-08 | Ibm | Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Formularsaetzen |
| US3590695A (en) * | 1968-04-04 | 1971-07-06 | Jiffy Mfg Co | Sheet perforating and joining system |
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