AT50741B - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange.

Info

Publication number
AT50741B
AT50741B AT50741DA AT50741B AT 50741 B AT50741 B AT 50741B AT 50741D A AT50741D A AT 50741DA AT 50741 B AT50741 B AT 50741B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ignition
roller
tape
machine
strips
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Oswald Prenzel
Original Assignee
Julius Oswald Prenzel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Julius Oswald Prenzel filed Critical Julius Oswald Prenzel
Application granted granted Critical
Publication of AT50741B publication Critical patent/AT50741B/de

Links

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Maschine zur Herstellung von   Zündbändern   in einem Arbeitsgange. 



     Vorliegende   Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Zündbändern aus   getränkter Zellulose. welche in Rollenform namentlich für Feuerzeuge   zur Verwendung kommen. Das Verfahren, welches in einem ununterbrochenen Arbeitsgange zur Ausführung gelangt, besteht darin, dass ein breiter Materialstreifen durch ein Schneidwerk.   beispielsweise zwei zusammenarbeitende Schneidwalzen.   in eine Anzahl schmaler Bänder zerschnitten wird,   weh'he darauf mit Eindrückunge. n   versehen werden, wobei gleichzeitig das Material an diesen Stellen etwas aufgerauht bzw. zerfasert wird, um eine innigere Verbindung der im weit, eren Verlaufe des Verfahrens in diese   Eindrückungen   bzw.

   Lochungen gebrachten   Zündmasse mit dem   Zündband herbeizuführen.   Die einzelnen Bandstreifen werden darauf hinter   
 EMI1.1 
 versehen, um das Abspringen der Zündmasse beim Aufrollen der Bänder zu verhindern. Beim Aufrollen der Bänder entstehen durch diese Eindrückungen oder Einritzungen stumpfwinkelige Knickungen des Bandes, so dass der kurze, zwischen je zwei solchen Knickungen liegende Teil des Bandes, der die Zündpille, trägt, Hact oder nahezu eben bleibt und keine Biegung oder Bogen-   krümmung   erleidet, durch welche ein A bsprengen der Zündpille hervorgerufen werden würde. Die so   vorbearbeitete. n Bandstreifen werden nun, immer nebeneinander laufend,   in einen Trocken- 
 EMI1.2 
 Seite mit dieser Masse bestrichen werden, um ein besseres Brennen zu erzielen.

   Zwei ausserhalb des Trockenapparates angeordnete, mit elastischem Cberzug versehene Walzen bewirken ein regelmässiges Vorwärtsbewegen aller Bandstreifen. Die nunmehr fertigen Zündbänder werden darauf auf eine grosse Walze selbsttütig aufgewickelt, um dann nach Bedarf abgerollt und zu kleinen Röllchen gewickelt zu werden, welche in Feuerzeugen oder als Feuerzeug selbst verwendet werden. 



   Die zur   Ausführung   des Verfahrens dienende Maschine ist in der Zeichnung zur Darstellung 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Löchern der Ringe c4 laufen. Die obere Walze o besteht aus einzelnen, der Zahl der gelochten Ringe   c4   entsprechenden gezahnten Scheiben   c*,   welche, durch Zwischenstücke c7 in bestimmtem Abstande voneinander gehalten, auf der Trommel c2 sitzen. Die Befestigung der einzelnen Ringe und Scheiben auf ihren   Trommeln     C2,   c2 erfogt wie bei den Schneidewalzen durch zwei Kopfstücke c8, welche durch Muttern c9 gegen die Ringe und Scheiben gepresst werden.

   Die   Scheiben C6   sind mit eigenartig gestalteten   Zähnen versehen, welche,   wie aus Fig. 6 ersichtlich, den über die Walze cl laufenden Bandstreifen in die Lochungen der Ringe cl eindrücken und gleichzeitig bei weiterer Drehung mit ihren hakenartigen Spitzen das Material an den erzeugten Eindrückungen 
 EMI2.2 
 Lochvorrichtung geführt werden. Damit die Bänder von den hakenartigen Spitzen der Zahnscheiben 06 nach erfolgter Lochung nicht mit in die Höhe genommen werden, ist hinter den Walzen   0,   cl ein mit Aussparungen versehenes Lineal d2 angeordnet, unter welchem die Zündbänder nach der Füllvorrichtung (Fig. 1, 2, 9 und 10) laufen. 



   Dieselbe besteht aus einer mit - der Lochvorrichtung entsprechend - versetzt zueinander   au'ordneten Lochreihen   versehenen hohlen Walze e, deren einer Lagerzapfen behufs Zuführung der Zündmasse in diese Walze hohl ausgebildet ist. In die einzelnen Löcher der Walze e sind die   Füllhülsen el   (Fig. 10) eingeschraubt, welche im Innern der Walze hervorstehen, wodurch bei 
 EMI2.3 
 Kolben mit dem konischen Füllstift e3 beständig nach aussen   drückt. Im unteren Teil der     Hüise el ist   eine Büchse   e6   eingeschraubt, mittels welcher man den Austritt der   Zündmassc   regeln kann.

   Die Hülse e1 ist im Innern der Walze e mit Löchern e7 versehen, durch welche bei   Stellung 1   der Hülsen   (Fig. 10) dir Zündmasse   eintritt und an dem   Füllstift   e3 entlang in die vorher erzeugte Lochung des Zündbandes läuft. Bei weiterer Drehung der Walze e gelangt   (lie   
 EMI2.4 
   hülsen     hinweggeführt   wird. Di Auflage f ruht auf   einem mit keilförmigen   Flächen versehenen Schieber f2 (Fig. 9), durch dessen Verschiebung man die Auflage   f   senken oder heben kann.

   Soll   B. bei Anfang   des Arbeitsprozesses, wo sich noch kein   Zündbandstreifen   unter den Füllstiften befindet, der Austritt der Zündmasse abgeschlossen werden, so zieht man den   Schieber. 1'2 in     @feilrichtung heraus,   die   Auflage/'fällt   herab, und die   Füllstifte e   werden durch die Federn e5 herausgedrückt, wodurch sie infolge ihrer konischen Form den Austritt der Zündmasse ganz 
 EMI2.5 
   dersetbe. n einer Reinigung   unterziehen kann. 



   Uni die Fiillwalze genau einstellen zu können, damit jeder Fiillstift in ein Loch des   Zündband-     streifens eintritt, ist nachstehende,   in Fig. 11 dargestellte Anordnung getroffen. Das Ende des 
 EMI2.6 
 Lösen der entgegengesetzten anzicht, wird die Walze in ihrer Lage zum Antriebsrad verstellt und kann man demnach die   FüUstifte   genau über die Lochungen im Zündband einstellen. Dieselbe Vorrichtung ist auch bei der beschriebenen Lochvorrichtung vorgesehen. 



   Damit bei einem etwaigen Stillstande der Maschine, wie ein solcher z. B. durch eine etwa 
 EMI2.7 
 Vorgelege in Verbindung kommt und also die füllwalze auch beim Stillstande der Maschine in Rotation versetzt werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 
 EMI3.1 
 
 EMI3.2 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 derselbe die Kraft der Feder t5 und die Reibung zwischen Kolben t8 und Ring t, so dass die Achse mit dem Ringe t sich in der Bücse t1 dreht, ohne selbe mitzunehmen, wodurch auch das Kettenrad und   infolgedessen die Abwickelwalze   nur soweit angetrieben wird, wie der zu stark auftretende Zug im Zündband ausgeglichen wird. 



    PTENT-ANSPRÜCHE:     l. Vorfahren   zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Zellulose oder dgl. bestehende Materialstreifen durch ein beispielsweise von   Messerwalzen gebildetes Schneidwerk   in einzelne Zündbänder seiner Breite nach zerlegt, darauf durch ein Walzenpaar an den zur Aufnahme   der Zündmasse   bestimmten Stellen mit   Eindrückungen   versehen und aufgerauht und dann durch eine   Füllwalze   mit   Zündmasse und   weiterhin durch eine Messerwalze mit Einkerbungen zur Vermeidung des Abspringens der Zündmasse beim Rollen des Zündbandes versehen wird, worauf die   einzelnen Bänder, auf Transport-   walzen getrennt voneinander geführt,

   eine Trockenapparat mehrmals hin und zurück durchlaufen, dann von einer entgegenlaufenden Walze mit   Paraffin oder dgl, getränkt   und endlich auf eine Haspel aufgewickelt werden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch cm hinter den zur Trennung des Zündbandes in mehrere Einzelstreifen dienenden Messerwalzen angeordnetes Prägewalzenpaar, dessen Oberwalze mit Zähnen zur Erzeugung der Eindrücke versehen ist. wobei die Zahnform derart gewählt ist, dass die vertieften Stellen des Zündbandcs gleichzeitig aufgerauht werden, während die Unterwalze als Matrize ausgebildet ist und die von den Zähnen aus dem Zündband ausgepressten Erhöhungen aufnimmt.
    3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Prägewalzenpaar eine Füllwalze angeordnet ist, die auf ihrem Umfange mit mehreren EMI4.2 in ihrer Lage zum Antriebsrad verstellt werden kann.
    .'t. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch pinp hinter der Füllwalze angeordnete Messerwalze mit scharfkantigen Zähnen zum Einritzen des Zündbandes hinter der aufgebrachten Zündmasse, zum Zwecke, ein Abspringen der Zündmasse beimAufrollendesZündbandeszuvermeiden.
    ss. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelvorrichtung eine der Zahl der Zündstreifen entsprechende Anzahl von auf emer Trommel unter Zwischenschaltung von Ringen befestigten Blechscheiben besitzt, zwischen denen die einzelnen Bandstreifen, nachdem ihre Enden unter einer durch die Blechscheiben geführten, auf den abgeflachten Zwischenringen befestigten Leiste festgeklemmt worden sind, aufgewickelt werden, wobei in den Antrieb dieser Aufwickelvorrichtung eine federnde Gleitkupplung eingeschaltet ist, um den bei zunehmender Bewicklung dieser Aufwickelwalze auf die Zündband- streifen ausgeübten Zug auszugleichen und so ein Zerreissen dersclben zu vermeiden.
AT50741D 1910-06-03 1910-06-03 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange. AT50741B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT50741T 1910-06-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT50741B true AT50741B (de) 1911-11-10

Family

ID=3571612

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT50741D AT50741B (de) 1910-06-03 1910-06-03 Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT50741B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2908341A1 (de) Wickelkern, verfahren zu seiner herstellung, verfahren zum wickeln einer materialbahn unter verwendung des wickelkerns und dafuer geeignete vorrichtung
DE659064C (de) Vorrichtung zum Vereinigen von Zigaretten mit Mundstueckansaetzen
AT50741B (de) Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange.
CH466957A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Filtereinsätzen
DE3345505C2 (de) Vorrichtung zum Schneiden von Korkpapier für Zigaretten
DE2629381C3 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Tamponrohlingen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE628866C (de) Verfahren und Vorrichtung zur loesbaren Verbindung von Lagen aus Papier o. dgl.
DE3144231A1 (de) Vorrichtung zum anbringen von filtern an zigaretten
DE943754C (de) Maschine zum Herstellen von Filtereinsaetzen fuer Zigaretten
DE2936772A1 (de) Vorrichtung zum weiterbehandeln von aus tabakblatt geschnittenen streifen
DE1561923A1 (de) Maschine zum Ausgeben abgeschnittener Bandlaengen
DE1951687C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Zündholzschäften
DE891466C (de) Verfahren zum Herstellen von Schallbaendern mit mechanisch abtastbarer Schallschrift
DE532623C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen von plastischen Sprengstoffen in Papier oder aehnliche Umschlaege
DE2113109B2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Papierbahnen
DE510158C (de) Elastisches Papierrohr
DE210816C (de)
AT128362B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln von Patronen von plastischem Sprengstoff, beispielsweise Dynamit, in Papier od. dgl.
DE1045595B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung einer fortlaufenden zylindrischen Wattetamponschnur
DE603728C (de) Zigarettenmaschine mit einer Einrichtung zum Verkleben der Strangnaht
DE545569C (de) Verfahren zum Herstellen von Ziehzuenderpackungen
DE1449675C3 (de) Vorrichtung zum Aufwickeln kontinuierlich zugeführten hochflexiblen bahnförmigen Gutes
DE647518C (de) Vorrichtung zum Einwickeln zylindrischer Gegenstaende aus bildsamem oder gelatinoesem Werkstoff
DE841715C (de) Verfahren zur Herstellung von Filterpfropfen fuer Zigaretten
DE508847C (de) Verfahren zur Herstellung von daubenartigen und aehnlichen Arbeitsstuecken fuer Faesser, Kuebel o. dgl. aus einem Rohmaterialstreifen von Fasermaterial