AT50741B - Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange.Info
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Description
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Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Maschine zur Herstellung von Zündbändern aus getränkter Zellulose. welche in Rollenform namentlich für Feuerzeuge zur Verwendung kommen. Das Verfahren, welches in einem ununterbrochenen Arbeitsgange zur Ausführung gelangt, besteht darin, dass ein breiter Materialstreifen durch ein Schneidwerk. beispielsweise zwei zusammenarbeitende Schneidwalzen. in eine Anzahl schmaler Bänder zerschnitten wird, weh'he darauf mit Eindrückunge. n versehen werden, wobei gleichzeitig das Material an diesen Stellen etwas aufgerauht bzw. zerfasert wird, um eine innigere Verbindung der im weit, eren Verlaufe des Verfahrens in diese Eindrückungen bzw.
Lochungen gebrachten Zündmasse mit dem Zündband herbeizuführen. Die einzelnen Bandstreifen werden darauf hinter
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versehen, um das Abspringen der Zündmasse beim Aufrollen der Bänder zu verhindern. Beim Aufrollen der Bänder entstehen durch diese Eindrückungen oder Einritzungen stumpfwinkelige Knickungen des Bandes, so dass der kurze, zwischen je zwei solchen Knickungen liegende Teil des Bandes, der die Zündpille, trägt, Hact oder nahezu eben bleibt und keine Biegung oder Bogen- krümmung erleidet, durch welche ein A bsprengen der Zündpille hervorgerufen werden würde. Die so vorbearbeitete. n Bandstreifen werden nun, immer nebeneinander laufend, in einen Trocken-
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Seite mit dieser Masse bestrichen werden, um ein besseres Brennen zu erzielen.
Zwei ausserhalb des Trockenapparates angeordnete, mit elastischem Cberzug versehene Walzen bewirken ein regelmässiges Vorwärtsbewegen aller Bandstreifen. Die nunmehr fertigen Zündbänder werden darauf auf eine grosse Walze selbsttütig aufgewickelt, um dann nach Bedarf abgerollt und zu kleinen Röllchen gewickelt zu werden, welche in Feuerzeugen oder als Feuerzeug selbst verwendet werden.
Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Maschine ist in der Zeichnung zur Darstellung
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Löchern der Ringe c4 laufen. Die obere Walze o besteht aus einzelnen, der Zahl der gelochten Ringe c4 entsprechenden gezahnten Scheiben c*, welche, durch Zwischenstücke c7 in bestimmtem Abstande voneinander gehalten, auf der Trommel c2 sitzen. Die Befestigung der einzelnen Ringe und Scheiben auf ihren Trommeln C2, c2 erfogt wie bei den Schneidewalzen durch zwei Kopfstücke c8, welche durch Muttern c9 gegen die Ringe und Scheiben gepresst werden.
Die Scheiben C6 sind mit eigenartig gestalteten Zähnen versehen, welche, wie aus Fig. 6 ersichtlich, den über die Walze cl laufenden Bandstreifen in die Lochungen der Ringe cl eindrücken und gleichzeitig bei weiterer Drehung mit ihren hakenartigen Spitzen das Material an den erzeugten Eindrückungen
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Lochvorrichtung geführt werden. Damit die Bänder von den hakenartigen Spitzen der Zahnscheiben 06 nach erfolgter Lochung nicht mit in die Höhe genommen werden, ist hinter den Walzen 0, cl ein mit Aussparungen versehenes Lineal d2 angeordnet, unter welchem die Zündbänder nach der Füllvorrichtung (Fig. 1, 2, 9 und 10) laufen.
Dieselbe besteht aus einer mit - der Lochvorrichtung entsprechend - versetzt zueinander au'ordneten Lochreihen versehenen hohlen Walze e, deren einer Lagerzapfen behufs Zuführung der Zündmasse in diese Walze hohl ausgebildet ist. In die einzelnen Löcher der Walze e sind die Füllhülsen el (Fig. 10) eingeschraubt, welche im Innern der Walze hervorstehen, wodurch bei
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Kolben mit dem konischen Füllstift e3 beständig nach aussen drückt. Im unteren Teil der Hüise el ist eine Büchse e6 eingeschraubt, mittels welcher man den Austritt der Zündmassc regeln kann.
Die Hülse e1 ist im Innern der Walze e mit Löchern e7 versehen, durch welche bei Stellung 1 der Hülsen (Fig. 10) dir Zündmasse eintritt und an dem Füllstift e3 entlang in die vorher erzeugte Lochung des Zündbandes läuft. Bei weiterer Drehung der Walze e gelangt (lie
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hülsen hinweggeführt wird. Di Auflage f ruht auf einem mit keilförmigen Flächen versehenen Schieber f2 (Fig. 9), durch dessen Verschiebung man die Auflage f senken oder heben kann.
Soll B. bei Anfang des Arbeitsprozesses, wo sich noch kein Zündbandstreifen unter den Füllstiften befindet, der Austritt der Zündmasse abgeschlossen werden, so zieht man den Schieber. 1'2 in @feilrichtung heraus, die Auflage/'fällt herab, und die Füllstifte e werden durch die Federn e5 herausgedrückt, wodurch sie infolge ihrer konischen Form den Austritt der Zündmasse ganz
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dersetbe. n einer Reinigung unterziehen kann.
Uni die Fiillwalze genau einstellen zu können, damit jeder Fiillstift in ein Loch des Zündband- streifens eintritt, ist nachstehende, in Fig. 11 dargestellte Anordnung getroffen. Das Ende des
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Lösen der entgegengesetzten anzicht, wird die Walze in ihrer Lage zum Antriebsrad verstellt und kann man demnach die FüUstifte genau über die Lochungen im Zündband einstellen. Dieselbe Vorrichtung ist auch bei der beschriebenen Lochvorrichtung vorgesehen.
Damit bei einem etwaigen Stillstande der Maschine, wie ein solcher z. B. durch eine etwa
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Vorgelege in Verbindung kommt und also die füllwalze auch beim Stillstande der Maschine in Rotation versetzt werden kann.
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derselbe die Kraft der Feder t5 und die Reibung zwischen Kolben t8 und Ring t, so dass die Achse mit dem Ringe t sich in der Bücse t1 dreht, ohne selbe mitzunehmen, wodurch auch das Kettenrad und infolgedessen die Abwickelwalze nur soweit angetrieben wird, wie der zu stark auftretende Zug im Zündband ausgeglichen wird.
PTENT-ANSPRÜCHE: l. Vorfahren zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange, dadurch gekennzeichnet, dass der aus Zellulose oder dgl. bestehende Materialstreifen durch ein beispielsweise von Messerwalzen gebildetes Schneidwerk in einzelne Zündbänder seiner Breite nach zerlegt, darauf durch ein Walzenpaar an den zur Aufnahme der Zündmasse bestimmten Stellen mit Eindrückungen versehen und aufgerauht und dann durch eine Füllwalze mit Zündmasse und weiterhin durch eine Messerwalze mit Einkerbungen zur Vermeidung des Abspringens der Zündmasse beim Rollen des Zündbandes versehen wird, worauf die einzelnen Bänder, auf Transport- walzen getrennt voneinander geführt,
eine Trockenapparat mehrmals hin und zurück durchlaufen, dann von einer entgegenlaufenden Walze mit Paraffin oder dgl, getränkt und endlich auf eine Haspel aufgewickelt werden.
Claims (1)
- 2. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, gekennzeichnet durch cm hinter den zur Trennung des Zündbandes in mehrere Einzelstreifen dienenden Messerwalzen angeordnetes Prägewalzenpaar, dessen Oberwalze mit Zähnen zur Erzeugung der Eindrücke versehen ist. wobei die Zahnform derart gewählt ist, dass die vertieften Stellen des Zündbandcs gleichzeitig aufgerauht werden, während die Unterwalze als Matrize ausgebildet ist und die von den Zähnen aus dem Zündband ausgepressten Erhöhungen aufnimmt.3. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Prägewalzenpaar eine Füllwalze angeordnet ist, die auf ihrem Umfange mit mehreren EMI4.2 in ihrer Lage zum Antriebsrad verstellt werden kann..'t. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch pinp hinter der Füllwalze angeordnete Messerwalze mit scharfkantigen Zähnen zum Einritzen des Zündbandes hinter der aufgebrachten Zündmasse, zum Zwecke, ein Abspringen der Zündmasse beimAufrollendesZündbandeszuvermeiden.ss. Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufwickelvorrichtung eine der Zahl der Zündstreifen entsprechende Anzahl von auf emer Trommel unter Zwischenschaltung von Ringen befestigten Blechscheiben besitzt, zwischen denen die einzelnen Bandstreifen, nachdem ihre Enden unter einer durch die Blechscheiben geführten, auf den abgeflachten Zwischenringen befestigten Leiste festgeklemmt worden sind, aufgewickelt werden, wobei in den Antrieb dieser Aufwickelvorrichtung eine federnde Gleitkupplung eingeschaltet ist, um den bei zunehmender Bewicklung dieser Aufwickelwalze auf die Zündband- streifen ausgeübten Zug auszugleichen und so ein Zerreissen dersclben zu vermeiden.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT50741T | 1910-06-03 |
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| AT50741D AT50741B (de) | 1910-06-03 | 1910-06-03 | Verfahren und Maschine zur Herstellung von Zündbändern in einem Arbeitsgange. |
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