DE628720C - Differentialrelais - Google Patents
DifferentialrelaisInfo
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- DE628720C DE628720C DEF76299D DEF0076299D DE628720C DE 628720 C DE628720 C DE 628720C DE F76299 D DEF76299 D DE F76299D DE F0076299 D DEF0076299 D DE F0076299D DE 628720 C DE628720 C DE 628720C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02H—EMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
- H02H3/00—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
- H02H3/26—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents
- H02H3/32—Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to difference between voltages or between currents; responsive to phase angle between voltages or between currents involving comparison of the voltage or current values at corresponding points in different conductors of a single system, e.g. of currents in go and return conductors
Landscapes
- Protection Of Transformers (AREA)
Description
Die nachstehend beschriebenen Neukonstruktionen stellen eine Erweiterung bzw.
eine Vervollkommnung des Hauptpatentes 596 043 dar. Neben der Darstellung versehiedener
Möglichkeiten der Ausbildung und des Einbaues des beweglichen Schließjoches nach
dem Hauptpatent werden Vorrichtungen zur Beeinflussung des erregenden KraftfLusses
bzw. der Wahrung der Ansprechempfind·
to lichkeit dargelegt.
Statt, wie die beispielsweise Ausführung des Hauptpatentes zeigt, den beweglichen Schließteil
des Relais als Seite eines Viereckes auszubilden, ordnet man denselben gemäß der
ig Erfindung in manchen Fällen zweckmäßiger als überzähligen Schenkel, gemessen an den
im Relais vereinigten Phasen, an. Fig. 1 zeigt eine solche Anordnung für zweiphasigen
Wechselstrom. Fig. 2 deutet die Anordnung
ao für z. B. Drehstrom an. Die Schenkel bzw. Spulen der einzelnen Phasen sind mit a, der
überzählige Schenkel mit b und die auf das Schließteil wirkende Feder mitf bezeichnet.
Um eine Schädigung bzw. Überlagerung des permanenten oder Gleichstrornmagneten
bei sehr großen einphasigen Fehlerströmen, unmöglich zu machen, sind auf die erregenden
Schenkel des Magnetsystems außer den Hauptstromspulen (Fig. 3) von großem
Kupferquerschnitt und relativ geringer Windungszahl noch Kompensationsspulen d±
und d2 von hoher Windungszahl und relativ geringerem Kupferquerschnitt aufgebracht.
Diese letzteren Spulen d sind den Hauptstromspulen entgegengeschaltet und von deren
Anfang bzw. Ende abgenommen. Bei Gleichheit der beiden Differential ströme ist der
Widerstand der Spulen« gering, und es fließt infolge des um ein Vielfaches höheren Widerstandes
nur ein sehr geringer Strom durch die liodhiohmigen Spulen d. Erst wenn infolge
großen Felllerstromes der Widerstand der Spulen α wächst, steigert sich auch der durch
die Spulen d fließende Abzweigstrom, und zwar um so mehr, je größer der die Spulen α
durchfließende Strom ist. Die Amperewindungen der Spulen d üben also bei ganz kleinen Differenzströmen keinen oder doch nur
einen geringen Einfluß auf den das Relais steuernden Fehlerstromkraftfluß aus. Dagegen
wirken dieselben mit Steigerung des Fehlerstromes dem von diesem erregten Kraftfluß entgegen. Windungszahl, Kupfer-
und Eisenquerschnitt der Spulen α und d werden so aufeinander abgestimmt, daß bei
beliebig ' großem Fehlerstrom stets nur ein
Fehlerkraftfluß bestimmter Größenanordnung fließen kann, der eine störende oder schädigende
Wirkung auf den permanenten oder Gleichstrommagneten nicht ausüben kann.
Eine weitere Lösung zur Erreichung des vorstehend geschilderten Zieles, nämlich die
Schonung des permanenten oder Gleichstromkraftflussesj zeigt Fig. 4. Anstatt wie im
letzten Absatze den Fehlerstromkraftfluß zu S5 schwächen, .wird hier der* erregende perma-
nente oder Gleichstrommagnet verstärkt. Die Fig. 4 zeigt die Anordnung. Parallel zu den
Hauptstromspulen α sind über Gleichrichter et und e2 die auf dem erregenden Magneten
angebrachten Spulen gt und g2 geschaltet. Infolge
des niederen Ohmschen Widerstandes der Spulen« wird bei ausgeglichenem Differentialsystem
oder bei einem ganz geringen Fehlerstrom kein oder nur ein sehr geringer ίο gleichgerichteter Strom 'durch die Spulen g
fließen. Erst bei Auftreten großer Fehlerströme nimmt das Spannungsgefälle in der
betreffenden Hauptstromspule α zu und damit der durch die Spuleng· über die GleichrieÜLter
e fließende abzweigende Äusgleidhstrom. Durch entsprechende Abstimmung
von Windungszahl Kupferquerschnitt und umfaßten Eisenquerschnitt werden die Spulen
ä und g unter Berücksichtigung der zwiscbengeschalteten
Gleichrichter derart bemessen, daß die Verstärkung des permanenten oder
Gleichstrommagneten durch die Spulen-g der Erregung des Systems durch einen einseitigen
Fehlerstromfluß bis zu einem bestimmten Grade angepaßt ist.
Die in vorstehendem beschriebenen Relaisanordnungen besitzen als erregende, ein Festkleben
des Schließteiles an den Schenkein eines geschlossenen Magnetsystems unter
FedfervOzspannung 'bewirkende Kraft entweder
einen permanenten oder einen Gleichstrommagnet. Es ist.dabei gleichgültig, ob
der Sitz der erregenden Kraft dem bewegliehen Teil der Konstruktion, also dem
Schließteil, oder einem Teil des übrigen Eisenweges zugeordnet ist. Man kann aber
auch als erregende Kraft des Systems der beschriebenen Art an Stelle des Gieichkraftfiusses
einen von einer Wechselspannung· erzeugten
Kraftfluß verwenden. Fig. 5 gibt eine' solche Anordnung wieder. Die den
Kxaftfiuß hervorrufenden wechaelstromjgiespeisten
Spulen mögen auf dem beweglichen Teile des Relais auf dem Schließteil angeordnet
sein. Die Speisung der Spule erfolgt direkt von der Netzspannung. Um zu verhüten,
daß die Spule η als Primärspule für das System wirkt, ist in die Zuleitung die
Drosselspule 0 eingeschaltet. Die Daten dieser Drosselspule 0 sind in Verbindung mit
denjenigen der Erregerspule η derart bemessen, daß der Stromzufluß zu der Erregerspule
λ bei allen Erregungen des Systems
durch einen Differentialstrom praktisch konstant bleibt. Der Wicklungssinn der Erregerspule
ist der Richtung des auftretenden Erd- bzw, Fehlerstromflusses entgegengerichtet.
Außer durch Drosselspulen kann man die Konstanz der Erregerspule auch noch durch andere Anordnungen erreichen. Fig. 6
zeigt eine beispielsweise weitere Lösung dieses Problems. Zur Speisung· der Erregerspule
dient hier ein besonderer, vom Leitungsnetz gespeister Transformator besonderer
Bauart. Der hochübersättigte erregende Eisenkern trägt auf der Sekundärseite für
jedes zu speisende Relais eine besondere Spule pt, p2 usw. Die Spulen besitzen bei
relativ wenigen Windungen einen sehr großen Kupferquerschnitt. Dieser Besonderheit ist
auch die erregende Spule» angepaßt. Es wind also in dem Stromkreis der einzelnen
Erregerspulen die Indukt-ionswirkung fast gänzlich ausgeschaltet, so daß der erregende
Stromfluß praktisch auch bei dieser Anordnung konstant bleibt. Die Anordnung eines
besonderen Transformators kommt vor allem für Drehstromrelais zur selektiven Erdschlußkontrolle
in Hochspannungsanlagen in Frage.
Claims (3)
1. Differentialrelais nach dem Hauptpatent 596043, dadurch gekennzeichnet,
daß der bewegliche Schließteil (b) des magnetischen Eisenweges als überzähliger
Schenkel des gesamten Relais, gemessen an der Anzahl der im Relais vereinigten
Phasen, angeordnet ist.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der vom erregenden magnetischen Fluß durchflossene Eisenweg außer den Differentialspulen (α)
noch weitere parallel zu diesen Differentialspulen (a), liegende Kompensationsspulen
(d bzw. g) trägt, die das Ansteigen eines Fehlerstromflusses über eine gewisse
Stärke durch Gegenerregung begrenzen, und dadurch, daß der durch das Spannungsgefälle
der Differentialspule (α) verstärkte Abzweigstrom über die gegengeschalteten
Kompensationsspulen (g) durch zwischengßschaltete Gleichrichter
(e) gleichgerichtet wird und die Gleichflufierregung
des Systems verstärkt i°5 (Fig. 3 und.4).
3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß an Stelle der beschriebenen Gleichfluß erregung eine Erregung
dies Systems durch Wechselstrom beliebiger Frequenz tritt, wobei die
Leistungsaufnahme der Weehselstromerregerspule {%) durch vorgeschaltete
Drosselspulen (0) oder sonstige Vorrichtungen (plt P2, ps) begrenzt und praktisch
konstant gehalten wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF76299D DE628720C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Differentialrelais |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF76299D DE628720C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Differentialrelais |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628720C true DE628720C (de) | 1936-04-14 |
Family
ID=7112628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF76299D Expired DE628720C (de) | 1933-10-01 | 1933-10-01 | Differentialrelais |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628720C (de) |
-
1933
- 1933-10-01 DE DEF76299D patent/DE628720C/de not_active Expired
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