DE535002C - Einrichtung zur Erhoehung der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503212 fuer Mehrphasenwechselstrom - Google Patents

Einrichtung zur Erhoehung der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503212 fuer Mehrphasenwechselstrom

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DE535002C
DE535002C DEG71008D DEG0071008D DE535002C DE 535002 C DE535002 C DE 535002C DE G71008 D DEG71008 D DE G71008D DE G0071008 D DEG0071008 D DE G0071008D DE 535002 C DE535002 C DE 535002C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/02Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions for non-linear operation

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  • Power Engineering (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Erhöhung-.-der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503 212 für 1Vlehrphasenwechselstrom Im Patent 503 212 ist eine Einrichtung unter Schutz gestellt, die bei mit wattloser Leerlaufstromkomponente arbeitenden Wechselstromverbrauchern, z. B. Transformatoren, die Klemmenspannung selbsttätig erhöht, wenn die Vorrichtung unter Belastung kommt.
  • Nach dem Hauptpatent wird eine mit dem Stromverbraucher in Reihe geschaltete, mit einem magnetisierbaren Metallkern ausgerüstete Selbstinduktionsspule verwendet, und zwar derart, daß in ihr bei Leerlauf ein 2 °/o der Klemmenspannung des unbelasteten Stromverbrauchers übersteigender Spannungsabfall auftritt. Dabei ist die Spule mit einem geschlossenen Kern versehen, der in unbelastetem Zustande so weit gesättigt ist, daß bei Wattstrombelastung des Stromverbrauchers der in der Selbstinduktionsspule auftretende Spannungsvektor sich wohl dem Belastungsstrom entsprechend verdreht, seine Größe jedoch nicht mit dem durch die Spule fließenden -Strom proportional, sondern nur so weit wächst, daß der nach vektorialem Abzug dieses Spannungsvektors vom Gesamtspannungsvektor auf den Stromverbraucher entfallende Spannungsvektor °zunimmt. Die Verdrehung des Drosselspulenspannungsvektors bei Belastung gegenüber dem Leerlaufzustand ist durch die Größe der Wattkomponente des Belastungsstromes bedingt.
  • Die Erfindung betrifft eine auf der im Hauptpatent geschilderten Grundlage beruhende Reguliereinrichtung für Mehrphasenwechselströme, die den Ausgleich des Einflusses von Belastungen mit größerer Phasenverschiebung, d. h. mit verhältnismäßig schwacher Wattkomponente, gestattet.
  • Die zur Regulierung nötige Verdrehung des Drosselspulenspannungsvektors wird gemäß der Erfindung bei mit Belastungen von größerer Phasenverschiebung arbeitenden Mehrphasenvorrichtungen dadurch gesichert, daß die Selbstinduktionsspule für jede Phase mit zwei in verschiedene Phasen geschaltete Wicklungen ausgerüstet ist. Für die Verdrehung des Drosselspulenspannungsvektors ist nun nicht mehr die verhältnismäßige Größe der Wattkomponente des Belastungsstromes allein. maßgebend, sondern diese wird stets von den Strömen mehrerer Phasen beeinflußt, wodurch einerseits die Änderung der Kennlinie der Regelung und andererseits der Ausgleich des Einflusses von Belastungen mit größerer Phasenverschiebung ermöglicht wird.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der letzteren Art der Änderung der Kennlinie der Regelung zur Spannungsreglung von mit primären und sekundären Wicklungen ausgerüsteten mehrphasigen Stromverbrauchern besteht darin, daß die eine Wicklung einer jeden Phase der Selbstinduktionsspule an die Primärwicklung und die der gleichen Phase angehörende andere Wicklung der Selbstinduktionsspule an die Sekundärwicklung einer anderen Phase des zu regelnden Stromverbrauchers angeschlossen ist, wobei die Selbstinduktionswicklungen sämtlicher Phasen zweckmäßig auf einem gemeinsamen Eisenkörper liegen. Hierdurch wird einerseits eine bauliche Vereinfachung und andererseits infolge Heranziehung der Sekundärwicklungen des Stromverbrauchers eine weitere Möglichkeit der Erweiterung des Regelungsbereiches erzielt. ` In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der neuen Einrichtung angegeben, und zwar zeigt Abb. i die drei Selbstinduktionsspulen mit je zwei in verschiedene Phasen geschalteten Wicklungen für einen Dreiphasentransforznator, Abb. 2 eine dreischenkelige Selbstinduktionsspule mit zwei in den Primärkreis einer Phase bzw. in den Sekundärkreis einer anderen Phase geschalteten Wicklungen an jedem Schenkel, ebenfalls für einen Dreiphasentransformator. .
  • Abb. 3 ist der Wechselstromverbraucher, z. B. Transformator, der aus den Wechselstromleitern i, i gespeist wird.
  • Bei der in Abb. i dargestellten Einrichtung erhält die Selbstinduktionsspule für eine jede Phase zwei Wicklungen 30 und 31, die beide in Reihe mit dem zu regelnden Stromverbraucher, z. B. Transformator 3, geschaltet sind. Die Schaltung ist dabei derart ausgeführt, daß der durch eine jede Selbstinduktionswicklung erzeugte magnetische Kraftfluß gleichzeitig auch durch eine zweite Selbstinduktionswicklung geht, die einer anderen Phase angehört als die erste Wicklung. Diese Einrichtung läßt auch den Ausgleich der Wirkung von Belastungen zu, die eine wesentliche Phasenverschiebung verursacht. Während gemäß Abb. x für eine jede Phase des Transformators 3 ein besonderer Eisenkörper der Selbstinduktionsspule vorgesehen ist, liegen gemäß Abb. 2 die Selbstinduktionswicklungen sämtlicher Phasen auf einem gemeinsamen Eisenkern, wobei die Spulen 3o mit der Primärwicklung 3a und die Spulen 31 mit der Sekundärwicklung 3b des Transformators 3 in Reihe geschaltet sind.
  • Es ist oft erwünscht, außer der selbsttätigen Spannungserhöhung noch eine willkürliche Regelung der Spannung zu gestatten. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn die ständig wechselnde Belastung . der Stromverbraucher hauptsächlich eine Ohmsche ist, aber zeitweise außerdem noch durch gelegentliche Belastungen von bedeutender Phasenverschiebung bewirkte größere Spannungsabfälle ausgeglichen werden müssen. Zu diesem Zwecke kann die Selbstinduktionsspule außer den mit verschiedenen Phasen des Stromverbrauchers in Reihe geschalteten Hauptstromwicklungen gemäß Abb. i und 2 mit einer oder mehreren fremderregten Wicklungen ausgerüstet sein, die, z. B. mit regulierbarem Gleichstrom erregt, die Änderung des Sättigungsgrades der Selbstinduktionsspule entsprechend der jeweiligen Dauer und Höhe der Belastung gestatten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Erhöhung der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503 212 für Mehrphasenwechselstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Selbstinduktionsspule für jede Phase zwei in. verschiedene Phasen des Stromverbrauchers geschaltete Wicklungen besitzt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, zur Spannungsreglung von mit primären und sekundären Wicklungen. ausgerüsteten mehrphasigen Stromverbrauchern, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Wicklung einer jeden Phase der Selbstinduktionsspule an die Primärwicklung und die der gleichen Phase angehörende andere Wicklung der Selbstinduktionsspule an die Sekundärwicklung einer anderen Phase des zu regelnden Stromverbrauchers angeschlossen ist.
DEG71008D 1927-06-28 1927-08-16 Einrichtung zur Erhoehung der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503212 fuer Mehrphasenwechselstrom Expired DE535002C (de)

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HU535002X 1927-06-28

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DE535002C true DE535002C (de) 1931-10-05

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DEG71008D Expired DE535002C (de) 1927-06-28 1927-08-16 Einrichtung zur Erhoehung der Klemmenspannung von Transformatoren oder Induktionsmotoren nach Patent 503212 fuer Mehrphasenwechselstrom

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