DE628665C - Glasform mit Einsatzformschalen - Google Patents

Glasform mit Einsatzformschalen

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DE628665C
DE628665C DEZ21920D DEZ0021920D DE628665C DE 628665 C DE628665 C DE 628665C DE Z21920 D DEZ21920 D DE Z21920D DE Z0021920 D DEZ0021920 D DE Z0021920D DE 628665 C DE628665 C DE 628665C
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KARL ZUMPE
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B9/00Blowing glass; Production of hollow glass articles
    • C03B9/30Details of blowing glass; Use of materials for the moulds
    • C03B9/34Glass-blowing moulds not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Glasform mit Einsatzformschalen Die Verwendung von Mantelformen ist in der Glasindustrie bekannt. Bei den bisherigen Mantelformen wurde der Mantel innen ausgedreht bzw. bearbeitet, und die Einsatzform wurde in die Mantelform eingepaßt. Die Einsatzform mußte daher den Innendurchmessender Mantelform als Außendurchmesser haben; denn die Einsatzform wurde an der Innenwandung der Mantelform mit Schrauben befestigt.
  • Diese Einrichtung hat verschiedene Nachteile.
  • Da die Glaskörper verschiedene Durchmesser haben und der Außendurchmesser der Einsatzform gegeben ist, so erhalten die Formen oft eine zu große oder zu kleine Wandstärke. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, ist es notwendig, Mantelformen von verschiedenster Höhe und den verschiedensten Ausmaßen im Durchmesser zu beschaffen. Damit die Einsatzform gut paßt, muß dieselbe auch an der Außenwandung bearbeitet werden.
  • Durch die Verwendung von Schrauben zur Befestigung der Einsatzform an der Innenwandung der Mantelform wird die Einsatzform an den Schraubstellen geschwächt. Bei der Vorform bleibt an dieser Stelle das Glas zu heiß und klebt in der Form. Bei der Fertigform wird diese Stelle, weil sie zu heiß geblieben ist, durchgeblasen. Da die Einsatzformen von den Mantelformen fest umschlossen werden, so ist eine Kühlung bzw. Beheizung der Einsatzform nicht gut möglich. An dem: Übergang -der Einsatzform zur Mantelform findet eine Wärmestauung statt, un'd trotz Verbindung dieser beiden Formen mittels Schrauben. ist ein' Übergang'der Wärme bzw. Kühlung nur mit Verlust möglich.
  • Wird die Mantelform ihit Exzenter geschlossen,@so tritt noch der Nachteil ein, -daß der Exzenterteil sehr schnell verschleißt und nicht die Lebensdauer besitzt, die für eine Mantelform notwendig ist.
  • Mit vorliegender Erfindung sind diese Mängel beseitigt worden. In der Abbildung ist der Gegenstand vorliegender Erfindung als eine Draufsicht auf die Mantelform mit Einsatzform dargestellt.
  • Aus der Abbildung ist ersichtlich, daß die Hälften der Mantelform z erfindungsgemäß j e zwei vorspringende Flächen a besitzen. An diese Flächen a wird die Einsatzform 3 mit Gegenflächen durch. die Schrauben d. angepreßt. Die Anpressung braucht nur so stark zu sein, daß die Einsatzform an den Flächen z der Mantelform z haftet. Dadurch kann sich die Einsatzform frei ausdehnen und wird durch die Mantelform nicht behindert. Infolgedessen kann sich die Mantelform auch nicht werfen oder verziehen.
  • Es sind zwar schon Mantelformen mit Einsatzformschalen bekannt, bei denen die Einsatzschalen in bemessenem Abstand von dem Formmantel angeordnet sind, jedoch sind auch bei diesen Formen die Einsätze mit dem Formmantel verschraubt. Diese Art der Befestigung bat den Nachteil, daß zu jeder Einsatzform eine besondere Mantelform nötig ist oder aber :eine Bearbeitung der Rückseite der Einsatzform erforderlich ist.
  • Demgegenüber-'bietet die Anordnung der Einsatzformschalen in den Formmantelhälften gemäß der vorliegenden Erfindung den Vorteil, daß sich eine Bearbeitung der Rückseite der Einsatzschalen und ein Durchbohren der Einsätze für die Befestigung erübrigt.
  • Das. Bearbeiten der Paßflächen der Einsatzformen 3 erfordert ebenfalls keine besondere Bearbeitung; da dies in dem gleichen Arbeitsgange, d. h. beim Abhobeln der Mantelform mit erledigt werden kann.
  • Die Einsatzform kann sich in :der Wandstärke ddn Glasverhältnissen anpassen, da ihre Außenwand j a nicht mit der Innenwand der Mantelform in Berührung- steht.
  • Eine wesentliche, an sich bekannte Kühlung der Form kann dadurch erzielt werden, daß man den Zwischenraum zwischen Außenwandung der Einsatzform und Innenwandung zier Mantelform mit Glaswolle o. dgl. ausfüllt und mit Wasser berieselt. Dies dient gleichzeitig zur Kühlung und zur Wärmesperrung. Die Einsatzform wird schnell warm und; kann durch Berieselung auf der richtigen Temperatur gehalten werden, wodurch .an Kühlluft für die Formen wesentlich gespart werden kann.
  • Bei Glaskörpern mit Hochglanz pflegte man sonst die Formen noch besonders zu beheizen. Bei Verwendung der Mantelform vorliegender Erfindung ist dies nicht mehr notwendig, denn die Einsatzform kann in der Wandstärke genau gegossen werden ohne b6-sondere Nocken, Gelenke usw., und außerdem kann die Form in der vorher beschriebenen Weise gut gegen Wärmeverlust geschützt werden.
  • Da das Exzentergelenk bei Mantelformen und allen anderen Formen starkem Verschleiß ausgesetzt ist, so ist die Mantelform vorliegender Erfindung mit einer Zuhaltevorrichtung 6 versehen, welche aus hartem Werkstoff besteht. Diese Zuhaltevorrichtung 6 ist bruchsicher, auf Zug verstellbar und schnell auswechselbar. Diese Zuhalteeinrichtung, die jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist, braucht sich nicht auf Mantelformen zu beschränken, sondern kann bei allen Gelenkformen, ob zwei- oder mehrteilig, Verwendung finden.
  • Die Mantelform i kann rund oder von anderer Gestalt sein, auch kann der Werkstoff, aus dem sie besteht, gleich oder verschieden von dem der Formeinsätze sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Glasform mit Einsatzformsehalen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Formmantel bildenden Backen (i) mit nach innen vorspringenden Anschlägen (2) versehen sind, die als Auflage für die unter Druck nach der Formenmitte stehenden Einsatzformhälften (3) dienen.
  2. 2. Glasform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen Mantel-und Einsatzform verbleibende Zwischenraum (5) mit wärmesperrenden oder wärmeleitenden Mitteln ausgefüllt ist:
DEZ21920D 1934-08-08 1934-08-08 Glasform mit Einsatzformschalen Expired DE628665C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028750B (de) * 1956-02-16 1958-04-24 Suedbayerische Sudetenglashuet Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von runden Hohlkoerpern aus thermoplastischen Massen, insbesondere aus Glas

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1028750B (de) * 1956-02-16 1958-04-24 Suedbayerische Sudetenglashuet Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von runden Hohlkoerpern aus thermoplastischen Massen, insbesondere aus Glas

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