DE628534C - Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von fluessigem Chlor in stroemende Absorptionsfluessigkeiten, insbesondere alkalische Laugen - Google Patents

Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von fluessigem Chlor in stroemende Absorptionsfluessigkeiten, insbesondere alkalische Laugen

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DE628534C
DE628534C DED65583D DED0065583D DE628534C DE 628534 C DE628534 C DE 628534C DE D65583 D DED65583 D DE D65583D DE D0065583 D DED0065583 D DE D0065583D DE 628534 C DE628534 C DE 628534C
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chlorine
liquid chlorine
liquid
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absorption liquids
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    • C01B11/00Oxides or oxyacids of halogens; Salts thereof
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    • C01B11/064Hypochlorites of alkaline-earth metals

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Description

  • Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von flüssigem Chlor in strömende Absorptionsflüssigkeiten, insbesondere alkalische Laugen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von flüssigem Chlor in strömende Absorptionsflüssigkeiten, insbesondere alkalische Laugen, mittels einer in den Flüssigkeitsstrom hineinragenden Rohrleitung, die in Richtung des Flüssigkeitsstroms eingesetzt ist und an ihrem frEen Ende ein den Chlordurchtritt regelndes Organ aufweist, und bezweckt die Ermöglichung einer genauen und stets konstant bleibenden Dosierung unter Vermeidung beweglicher Regelorgane sowie die Vermeidung der unerwünschten Bildung von Chlorhydrat oder Eis bzw. einen geregelten Betrieb hindernder Kälte- und Gasstauungen.
  • Erfindungsgemäß besteht das Regelorgan aus einer auswechselbaren Düse nach Art eines Venturirohres, vorzugsweise aus gebranntem Speckstein.
  • Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung von Hypochloriten das vom flüssigen Chlor durchströmte Austrittsventil der Chlorflasche unmittelbar in die Absorptionsflüssigkeit münden zu lassen, damit vor dem Zusammentreffen mit der' Flüssigkeit keine Vergasung stattfinden kann. Hierbei ist jedoch jede Möglichkeit eines vorherigen Wärmeaustausches zwischen flüssigem Chlor und Absorptionsflüssigkeit praktisch ausgeschlossen, so daß zufolge der großen Verdampfungswärme für das sich entspannende flüssige Chlor eine so starke Abkühlung der Absorptionsflüssigkeit stattfindet, daß an der Düse festes Chlorhydrat entsteht, zu dessen Beseitigung besondere Mischungsmaßnahmen erforderlich sind, welche das Verfahren und auch die Vorrichtung erheblich komplizieren. Diese Nachteile werden noch durch das Arbeiten im Gegenstrom verschärft. Es kommt weiter hinzu, daß die üblichen Auslaßventile von Chlorflaschen keine genau vorbestimmte und vor allem konstant bleibende Bemessung des Durchtritts von flüssigem Chlor gestatten, während eine Nachregelung während des Betriebes erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Dies gilt auch für jene bekannte Anordnung, bei welcher in den Strom -der Absorptionsflüssigkeit eine Rohrleitung hineinragt, die in Richtung des 'Flüssigkeitsstromes eingesetzt ist und an ihrem freien Ende ein den Chlordurchtritt regelndes Ventil trägt. Bei dieser bekannten Anordnung wird durch injektorartige Verengungen der Rohrleitung für die Absorptionsflüssigkeit unmittelbar hinter dem Regelventil eine weitgehende Zerstäubung, d. h. Aufteilung des austretenden flüssigen Chlors in feinste Teilchen, angestrebt und erreicht. Hierdurch wird aber die Berührungsfläche zwischen dem flüssigen Chlor und der Absorptionsflüssigkeit außerordentlich erhöht, so daß eine fast momentane Verdampfung auf verhältnismäßig engem Raum eintritt, die zu Gas- bzw. Kältestauungen führt. Demgegenüber wird bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung eine Verstäubtulg des flüssigen Chlors praktisch vermieden und mithin auch das Auftreten jener nachteiligen örtlichen Stauungen. __ In der Zeichnung ist die Vorrichtung gemäß der Erfindung im Axialschnitt dargestellt.
  • a stellt einen Teil der von der Absorptionsflüssigkeit, z. B. Kalkmilch, in Richtung des Pfeiles durchströmten Rohrleitung dar, welche den Krümmer b aufweist. Dieser ist mit einem nach oben gerichteten Abzweigstück c versehen, welches durch einen Deckelflansch d verschlossen ist. Letzterer weist _ in der Mitte eine mit Innengewinde versehene Durchbohrung e auf, in welche von außen die nicht gezeichnete Zuleitung für das flüssige Chlor und von innen ein Rohrstück f eingeschraubt ist. Dieses Rohrstück fragt axial in die Flüssigkeitsrohrleitung a, b hinein und trägt am unteren Ende eine durchlochte Über= Wurfkappe g, vermittels welcher die eigentliche Austrittsdüse h gegen. den unteren Rand des Rohrstückes f angepreßt und so festgehalten wird.
  • Die Austrittsdüse h ist aus einem gegen die chemischen und mechanischen Einwirkungen des durchtretenden flüssigen Chlors widerstandsfähigen Material hergestellt. Besonders-geeignet erwies sich gebrannter Speckstein, - welcher den weiteren Vorteil besitzt, daß eine genaue Bemessung und Formung der Düse möglich ist. Wie die Zeichnung erkennen läßt, besitzt die Düse nach Art eines Venturirohres eine Verengung mit nachfolgender Erweiterung. Diese Form hat sich für die Erzielung genau vorbestimmter unveränderlicher Durchtrittsmengen als besonders günstig erwiesen. Die leichte Auswechselbarkeit de>' Düse ermöglicht gewünschtenfall.'s den Übergang zu anderen Durchtrittsmengen.
  • Im Betrieb wird die an die V erschraubung e angeschlossene Zuleitung unmittelbar mit dem Behälter für das flüssige Chlor verbunden, die Absorptionsflüssigkeit in- Umlauf gebracht und nunmehr das Absperrventil des Chlorbehälters voll geöffnet. Der Durchtritt des flüssigen Chlors wird ausschließlich durch die Austrittsdüse h geregelt, wobei jedoch Voraussetzung ist, daß vor Austritt aus dieser Düse keine Verdampfung des flüssigen Chlors eintritt, worauf bei Bemessung der Länge des Rohrstückes f und Wahl seines Materials Rücksicht genommen werden muß. Ausführungsbeispiel In 22,o56 cbm einer wässerigen Suspension von 125o kg Staubkalk, die durch die vorher beschriebene Apparatur zirkulierten, wurde in vorher beschriebener Weise durch eine Düse, deren Öffnung 4,9o6 inm2 betrug, flüssiges Chlor eingespritzt, entsprechend einer Stundenleistung von a49,3 kg, wobei der Gasdruck des Chlors auf durchschnittlich 6,5 Atü gehalten wurde. Das Ende der Absättigung war nach 3 Stunden und 48,5 Minuten erreicht, wobei 21,62o cbm Caiciumhypochloritlauge mit einem Gehalt von 4303 9/l Chloraktiv erhalten wurden.
  • Bei einem kontinuierlichen Betrieb ließ man vom Zeitpunkt der erfolgten Absättigung an, also nach 3 Stunden und .I8,5 Minuten, frische Kalkmilchsuspension von obengenannter Stärke mit einer Stundenleistung von 5,529 cbm unter gleichzeitiger stündlicher Zufuhr von 249,3 kg Chlorflüssig zufließen. Es flossen - gleichzeitig stündlich 5,677 cbm Calciumhypochloritlauge obiger Stärke ab.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von flüssigem Chlor in strömende Absorptionsflüssigkeiten, insbesondere alkalische Laugen, mittels einer in den Flüssigkeitsstrom hineinragenden Rohrleitung, die in Richtung .des Flüssigkeitsstromes eingesetzt ist und an ihrem freien Ende ein den Chlordurchtritt regelndes Organ aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Regelorgan aus einer auswechselbaren Düse nach Art eines Venturirohres vorzugsweise aus gebranntem Speckstein besteht.
DED65583D 1933-03-25 1933-03-25 Vorrichtung zum unmittelbaren Einleiten von fluessigem Chlor in stroemende Absorptionsfluessigkeiten, insbesondere alkalische Laugen Expired DE628534C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0350556A3 (de) * 1988-07-12 1992-04-29 Henkel Iberica, S.A. Kontinuierliches Herstellungsverfahren für eine Hypochloritbleichmittelzusammensetzung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0350556A3 (de) * 1988-07-12 1992-04-29 Henkel Iberica, S.A. Kontinuierliches Herstellungsverfahren für eine Hypochloritbleichmittelzusammensetzung

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