DE628494C - Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen - Google Patents

Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen

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DE628494C
DE628494C DESCH100159D DESC100159D DE628494C DE 628494 C DE628494 C DE 628494C DE SCH100159 D DESCH100159 D DE SCH100159D DE SC100159 D DESC100159 D DE SC100159D DE 628494 C DE628494 C DE 628494C
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DE
Germany
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steering knuckle
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lubricating device
axle
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DESCH100159D
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PETER SCHWERM
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PETER SCHWERM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F17/00Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
    • B61F17/02Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
    • B61F17/14Rotating lubricating devices
    • B61F17/20Rotating lubricating devices with scoops or the like attached to, or coupled with, the axle

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung· für Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit dem besonderen Kennzeichen der Anwendung eines im Achslagergehäuse frei beweglichen, an den Achsschenkel federnd angedrückten, aus einem Schmiermittelvorratsbehälter durch Fördervorrichtungen ständig mit Schmiermittel versorgten starren Behälters unterhalb des Achs-Schenkels, in dessen Sclimiiermittelfüllung der Achsschenkel eintaucht, in Verbindung mit einer nachgiebigen Ausbildung der Stirnwände dies Behälters. Eine derartige Vorrichtung führt durch das Eintauchen in die
ig Schmiermittelfüllung des Behälters zu einer reichlichen Schmierung des Achsschenkels, wobei durch, den ständigen Kreislauf des Schmiermittels auch die erwünschte Kühlung und Spülung der Lagerflächen mit Öl erhalten wird. Die Tragschale selbst kann ohne Rücksicht auf die Schmiermittelversorgung des Achsschenkels vollkommen geschlossen ausgebildet und nur mit den üblichen Einlaufkeilen versehen sein, so daß günstige Gleit-Verhältnisse des Achslagers erhalten werden. Die Schmiermittelfüllung des Behälters wird dabei durch die nachgiebige Ausbildung der Stirnwände des Behälters erhalten. Dieser selbst folgt dadurch, daß ier an den Achsschenkel federnd angedrückt ist, allen Bewegungen des Achsschenkels, so daß keine Zwischenräume zwischen Achsschenkel und Behälter auftreten, durch welche die Schmiermittelfüllung des Behälters beeinträchtigt würde.
Im Achslagergehäuse frei bewegliche, an den Achsschenkel federnd angedrückte und aus einem Schmiermittelvorratsbehälter durch För der Vorrichtungen ständig mit Schmiermittel versorgte, starre Behälter, die unterhalb des Achsschenkels liegen, sind zwar bereits vorgeschlagen worden. In derartigen Fällen war aber der Biehälter stets mit starren Abschlußwänden versehen, so daß selbst bei genauer Anpassung der Stirnwände an die Krümmung des Achsschenkels Schmiermittelverluste dann eintreten mußten, wenn sich der Achsschenkeldurchmesser im Betriebe durch Verschleiß und Nachbearbeitung verringert 10der wenn nach den Regeln des Austauschbaues das Achslager bei Achsschenkeln mit geringerem Durchmesser Verwendung finden muß. Außerdem müssen durch Anlage der feststehenden Wandungen des Behälters an dem umlaufenden Achsschenkel Schwierigkeiten auftreten, da diese Teile nicht nach den Grundsätzen des Lagerbaues ausgeführt werden können.
Es ist auch schon bekanntgeworden, die Stirnwände unterhalb des Achsschenkels angeordneter Schmiermittelbehälter nachgiebig auszubilden. In diesen Fällen fehlen jedoch stets Mittel zur ständigen Wiederauffüllung1 des Behälters mit Schmiermittel, so daß derartige Achslager eine zeitlich eng begrenzte Schmierung aufweisen, womit eine ständige
• Überwachung des Lagers erforderlich wird, um Betriiebsgefahren. auszuschließen.
Es ist nicht erforderlich, zur Abdichtung des Behälters " ausschließlich nachgiebige "Werkstoffe zu verwenden. Die Stirnwände können auch aus starren, aber federnd beweglichen Einzelteilen bestehen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfimdungsgemäß ausgebildeten ίο Achslagers, und zwar gibt
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Achslager,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt durch dasselbe nach Linie II-II der Abb. ι wieder. Es bezeichnet ι das Achslagergehäuse, 2 die Lagerschale und 3 den Achsschenkel. Im Achslagergehäuse 1 ist unterhalb des Achsschenkels 3, ihn teilweise umfassend, ein frei beweglicher starrer Behälter 4 angeordnet, der beispielsweise als Gußstück ausgebildet oder aus Metallblech gepreßt sein kann. Federn 5 pressen den Behälter 4 ständig gegen den Achsschenkel. Die beiden Stirnwände des Behälters werden durch nachgiebige Abschlußstreifen 6 gebildet, die aus nachgiebigen Stoßen, wie Filz, Leder, Gummi o. dgl., bestehen können. Diese Abschlußstreifen bilden einen Abschluß für die Schmiermittelfüllung des Behälters, die dadurch ständig gebildet und erhalten wird, daß Auffangrinnen 7 des Behälters 4 das in bekannter , Weise durch Fördereinrichtungen 8 angehobene und über Tropfkanten 9 abgelöste Schmiermittel aufnehmen. Die Fördereinrichrung 9 'entnimmt das Schmiermittel einem im untenen Teil des Achslagergehäuses vorgesehenen Schmiermittelviorratsbehälter. Es tritt ein Schmiermittelkreislauf ein, so daß der Achsschenkel 3 ständig in kühlend und spülend wirkendes, im Hohlraum des Behälters 4 angesammeltes Schmiermittel eintaucht. Die dadurch bewirkte Schmiermittelaufnahme des Achsschenkels ermöglicht eine vollkommen ,geschlossene Ausbildung der von der Lagerschale 2 gebildeten Lagerfläche, so daß sich ein erfindungsgemäß ausgebildetes Achslager durch günstigste Gleitverhältnisse auszeichnet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schmiervorrichtung für Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen, gekennzeichnet durch Anwendung eines im Achslagergehäuse frei beweglichen, an den Achsschenkel federnd angedrückten, aus einem Schmiermittelvorratsbehälter durch Fördervorrichtungen ständig mit Schmiermittel versorgten starren Behälters unterhalb des Achsschenkels, in dessen So Schmiermittelf üllung der Achsschenkel eintaucht, in Verbindung mit einer nachgiebigen Ausbildung der Stirnwände -des Behälters. .
  2. 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände aus starren, aber federnd beweglichen Einzelteilen bestehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH100159D 1933-01-20 1933-01-20 Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen Expired DE628494C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2721772A (en) * 1952-06-30 1955-10-25 Karl A Klingler Lubricating device for railway journal boxes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2721772A (en) * 1952-06-30 1955-10-25 Karl A Klingler Lubricating device for railway journal boxes

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