DE628494C - Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen - Google Patents
Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von SchienenfahrzeugenInfo
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- DE628494C DE628494C DESCH100159D DESC100159D DE628494C DE 628494 C DE628494 C DE 628494C DE SCH100159 D DESCH100159 D DE SCH100159D DE SC100159 D DESC100159 D DE SC100159D DE 628494 C DE628494 C DE 628494C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61F—RAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
- B61F17/00—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles
- B61F17/02—Lubrication specially adapted for axle-boxes of rail vehicles with oil
- B61F17/14—Rotating lubricating devices
- B61F17/20—Rotating lubricating devices with scoops or the like attached to, or coupled with, the axle
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering-Linkage Mechanisms And Four-Wheel Steering (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schmiervorrichtung·
für Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen, mit dem besonderen Kennzeichen der Anwendung eines im Achslagergehäuse
frei beweglichen, an den Achsschenkel federnd angedrückten, aus einem
Schmiermittelvorratsbehälter durch Fördervorrichtungen ständig mit Schmiermittel versorgten
starren Behälters unterhalb des Achs-Schenkels, in dessen Sclimiiermittelfüllung der
Achsschenkel eintaucht, in Verbindung mit einer nachgiebigen Ausbildung der Stirnwände
dies Behälters. Eine derartige Vorrichtung führt durch das Eintauchen in die
ig Schmiermittelfüllung des Behälters zu einer
reichlichen Schmierung des Achsschenkels, wobei durch, den ständigen Kreislauf des
Schmiermittels auch die erwünschte Kühlung und Spülung der Lagerflächen mit Öl erhalten
wird. Die Tragschale selbst kann ohne Rücksicht auf die Schmiermittelversorgung des
Achsschenkels vollkommen geschlossen ausgebildet und nur mit den üblichen Einlaufkeilen
versehen sein, so daß günstige Gleit-Verhältnisse des Achslagers erhalten werden.
Die Schmiermittelfüllung des Behälters wird dabei durch die nachgiebige Ausbildung der
Stirnwände des Behälters erhalten. Dieser selbst folgt dadurch, daß ier an den Achsschenkel
federnd angedrückt ist, allen Bewegungen des Achsschenkels, so daß keine Zwischenräume zwischen Achsschenkel und
Behälter auftreten, durch welche die Schmiermittelfüllung des Behälters beeinträchtigt
würde.
Im Achslagergehäuse frei bewegliche, an den Achsschenkel federnd angedrückte und
aus einem Schmiermittelvorratsbehälter durch För der Vorrichtungen ständig mit Schmiermittel
versorgte, starre Behälter, die unterhalb des Achsschenkels liegen, sind zwar bereits
vorgeschlagen worden. In derartigen Fällen war aber der Biehälter stets mit starren
Abschlußwänden versehen, so daß selbst bei genauer Anpassung der Stirnwände an die
Krümmung des Achsschenkels Schmiermittelverluste dann eintreten mußten, wenn sich
der Achsschenkeldurchmesser im Betriebe durch Verschleiß und Nachbearbeitung verringert
10der wenn nach den Regeln des Austauschbaues
das Achslager bei Achsschenkeln mit geringerem Durchmesser Verwendung finden
muß. Außerdem müssen durch Anlage der feststehenden Wandungen des Behälters an dem umlaufenden Achsschenkel Schwierigkeiten
auftreten, da diese Teile nicht nach den Grundsätzen des Lagerbaues ausgeführt
werden können.
Es ist auch schon bekanntgeworden, die Stirnwände unterhalb des Achsschenkels angeordneter
Schmiermittelbehälter nachgiebig auszubilden. In diesen Fällen fehlen jedoch stets Mittel zur ständigen Wiederauffüllung1
des Behälters mit Schmiermittel, so daß derartige Achslager eine zeitlich eng begrenzte
Schmierung aufweisen, womit eine ständige
• Überwachung des Lagers erforderlich wird, um Betriiebsgefahren. auszuschließen.
Es ist nicht erforderlich, zur Abdichtung
des Behälters " ausschließlich nachgiebige
"Werkstoffe zu verwenden. Die Stirnwände können auch aus starren, aber federnd beweglichen
Einzelteilen bestehen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfimdungsgemäß ausgebildeten
ίο Achslagers, und zwar gibt
Abb. ι einen Längsschnitt durch das Achslager,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt durch dasselbe nach Linie II-II der Abb. ι wieder.
Es bezeichnet ι das Achslagergehäuse, 2 die Lagerschale und 3 den Achsschenkel.
Im Achslagergehäuse 1 ist unterhalb des Achsschenkels 3, ihn teilweise umfassend,
ein frei beweglicher starrer Behälter 4 angeordnet, der beispielsweise als Gußstück ausgebildet
oder aus Metallblech gepreßt sein kann. Federn 5 pressen den Behälter 4 ständig gegen den Achsschenkel. Die beiden
Stirnwände des Behälters werden durch nachgiebige Abschlußstreifen 6 gebildet, die aus
nachgiebigen Stoßen, wie Filz, Leder, Gummi o. dgl., bestehen können. Diese Abschlußstreifen
bilden einen Abschluß für die Schmiermittelfüllung des Behälters, die dadurch
ständig gebildet und erhalten wird, daß Auffangrinnen
7 des Behälters 4 das in bekannter , Weise durch Fördereinrichtungen 8 angehobene
und über Tropfkanten 9 abgelöste Schmiermittel aufnehmen. Die Fördereinrichrung
9 'entnimmt das Schmiermittel einem im untenen Teil des Achslagergehäuses vorgesehenen
Schmiermittelviorratsbehälter. Es tritt ein Schmiermittelkreislauf ein, so daß der
Achsschenkel 3 ständig in kühlend und spülend wirkendes, im Hohlraum des Behälters
4 angesammeltes Schmiermittel eintaucht. Die dadurch bewirkte Schmiermittelaufnahme
des Achsschenkels ermöglicht eine vollkommen ,geschlossene Ausbildung der von der
Lagerschale 2 gebildeten Lagerfläche, so daß sich ein erfindungsgemäß ausgebildetes Achslager
durch günstigste Gleitverhältnisse auszeichnet.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Schmiervorrichtung für Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen, gekennzeichnet durch Anwendung eines im Achslagergehäuse frei beweglichen, an den Achsschenkel federnd angedrückten, aus einem Schmiermittelvorratsbehälter durch Fördervorrichtungen ständig mit Schmiermittel versorgten starren Behälters unterhalb des Achsschenkels, in dessen So Schmiermittelf üllung der Achsschenkel eintaucht, in Verbindung mit einer nachgiebigen Ausbildung der Stirnwände -des Behälters. .
- 2. Schmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnwände aus starren, aber federnd beweglichen Einzelteilen bestehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100159D DE628494C (de) | 1933-01-20 | 1933-01-20 | Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH100159D DE628494C (de) | 1933-01-20 | 1933-01-20 | Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE628494C true DE628494C (de) | 1936-04-04 |
Family
ID=7446758
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH100159D Expired DE628494C (de) | 1933-01-20 | 1933-01-20 | Schmiervorrichtung fuer Achslager, insbesondere von Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE628494C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2721772A (en) * | 1952-06-30 | 1955-10-25 | Karl A Klingler | Lubricating device for railway journal boxes |
-
1933
- 1933-01-20 DE DESCH100159D patent/DE628494C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2721772A (en) * | 1952-06-30 | 1955-10-25 | Karl A Klingler | Lubricating device for railway journal boxes |
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